Art. 19, 93 SchKG; wage garnishment and subsistence minimum in tax enforcement. The determination of the amount to be exempted from garnishment as the debtor’s Existenzminimum is an assessment of discretion and therefore not subject to Federal Court review. In principle, the subsistence minimum is to be fixed irrespective of the legal nature of the debt. No exception exists for tax claims, even if a corresponding element would otherwise be included in the calculation. The protection of the minimum subsistence applies uniformly to all enforcement claims, subject only to the ordinary rules governing garnishment (consid. 1-2).
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 27. Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer : Der Rekms wird gutgeheissen und die Sache zur noch- maligen Schätzung der Liegenschaft im Sinne der Er- wägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 27. Entscheid vom 19. Juni 19 3 i. S. Gemeindesteueramt lIenau. Art. 93 SchKG: Lohnpfändung für Steuerforderungen. Existenzminimum. A.-Dem Rekursbeklagten wurde für eine Steuerforde- rung der Gemeinde Henau der Gehalt mit 5 Fr. im Monat gepfändet. Das Obergericht hob auf Beschwerde hin mit Entscheid vom 28. Mai 1923 diese Pfändung auf. Zur Be- gründung ,vurde ausgeführt, dass der Rekurrent zusam- men mit seiner Frau ein Einkommen von unter 300 Fr. monatlich habe, während sich sein Existenzminimum auf 306 Fr. bis 314 Fr. belaufe. Somit sei kein pfändbarer Lohn vorhanden. B. -Gegen diesen Entscheid beschwert sich das Ge- meindesteueramt Henau am 8: Juni beim Bundesge- richt. Nach seinen Ausführungen ist das Existenz- minimum zu hoch bemessen. Überdies müsse für Steuer- forderungen deswegen eine Ausnahme gemacht werden, weil ein entsprechender Betrag bei dessen Berechnung schon inbegriffen werde. Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung : dass die Bestimmung des Lohnbetrages, welcher als Existenzminimum der Pfändung entzogen bleiben soll, eine Ermessensfrage ist und demnach gemäss Art 19 SchKG der Überprüfung durch das Bundesgericht. nicht unterliegt; Schuldbetreibungs-und KonkursrecHt. N0 28.
dass grundSätzlich das Existenzminimum ohne Rück- sicht auf die Rechtsnatur der Betreibungsschuld zu be- messen ist und jedenfalls für Steuerforderungen hievon keine Ausnahme gemaeht werden kann ; und erkennt : Der Rekurs wird abgewiesen. 28. Arret du O juin 1923 d3ns la cause Banque Galland Cie, Art. 198,232 chiff. 4 et 256 a1. 2 LP. L'assemblee des creanciers ne peut decider qu'avec l'assenti- ment du creancier gagiste l'utilisation du gage en vue d'en percevoir les fruits pendant la procedure de faillite. A. -Dans une poursuite en realisation de gage dirigee contre Antoine Kaelin, proprietaire de l'Hötel-Pension de la Foret aMorgins, dame Magnan, aux droits de la- quelle se trouve actuellement Me Isaac Marclay .. avocat et notaire a Monthey, a ete reconnue titulaire d'un droit de gage en premier rang sur les meubles de l'hötel et en second rang sur les immeubles, pour une creance d'envi- ron 20 000 fr., le premier rang appartenant :i la Banque Galland Oe a Lausanne. Les premieres encheres ne donnerent pas . de resultat et les secondes encberes, fixees au 24 octobre 1922, fu- rent revoquees, le debiteur ayant ete declare en faiIlite dans l'intervalle. La mise en vente des biens meubles et immeubles fut fixee au 26 mars 1923, mais la Banque Galland ayant recouru contre les conditions de vente, celle-ci fut revoquee. B. -Par lettre du 16 mai 1923, l'office des faillites de Monthey avisait la Banque Galland Oe et lsaac Mar- clay que, vu l'avancement de la saison, le recours depose