Art. 393, 396 Abs. 2 ZGB; Bundesgesetz über die zivilrechtlichen Verhältnisse der Niedergelassenen und Aufenthalter von 1891 Art. 32 f., 10 ff.; guardianship measures over an attached claim of a foreign debtor. Swiss guardianship authorities may be competent to order a Beistandschaft in respect of an attached asset held at a Swiss bank, and the curator's mandate must be limited to the administration and safeguarding of the asset within the framework of the enforcement situation; the exact scope of the curator's functions depends on the protective purpose of the measure (consid. 1-2).
256 F: m i si "'42.. vorher; denn das Gesetz stellt eiBZigauf die KeBBtms von der Zabbmgsuniabigkeit die gegeheneDfaDs schon vor der Eriiffnung des Nanbbssverfahrens bestehen kann. Im vorliegenden Fall waren zudem weder die Abtretung der Forderung an den Beklagten noeh deSseD Verrechnung aus den Akten des Naehlassverfabreos ersichtlich, da seine Frau ihre Kontokorrentforderung selbst angemeldet batte; von einer Billigung der Ver- rechnung durch die Annahme des Nachlassvertrages könnte bei dieser Sachlage ohnehin nicbt die Rede sein. . Übrigens müsste die Anwendbarkeit der Vorschrift des Art. 214 SehKG auf den Nachlassvertrag mit Vennö- gensabtretung an die Gläubiger auch ganz abgesehen von den vorstehenden Erörterungen über die besondere Rechtsnatur dieser VOl'S :hrift ausgesprochen werden. und zwar gestützt auf Art. 1 ZGB. Ein dringendes Be- dürfnis erheischt. dass auch beim Naehlassvertrag mit Vennögensabtretung an die Gläubiger die Ausplünde- rung der Aktivmasse. soweit sie in Guthaben besteht, durch Schiebungen der erwähnten Art verhindert und die Gleichbebandlung der Gläubiger gesichert wird. Dieses Ziel lässt sich nur durch die Anwendung des Art 214 SchKG erreichen (in letzterer Beziehung insofern. als den Gläubigem des Gemeinschuldners die Gelegenheit zu vorteilhafter Abstossung ihrer Forderungen an dessen Schuldner abgeschnitten wird). Es kann denn auch keinem ernstlichen Zweifel unterliegen, dass, wenn beim Erlass des SchKG das Institut des Nachlassvertrages Dlit Vemiögensabtretung an die Gläubiger bereits bekannt imd praktisch bedeutsam gewesen wäre wie heute, die Anwendung des Art. 214 auf den Nachlassvertrag mit Vennögensabtretung an die Gläubiger angeordnet wor- den wäre. . Ob nun die tatsächlichen Voraussetzungen der An- fecbtung der Verrechnung vorliegend zutreffen. insbe- Sondere ob die subjektiven Momente auf Seite des Beklagten vorbanden waren, brauchtrucht untersUcht zu werden, nachdem sich die Klage, soweit sie noch strei- Famllienrecht....N° 43. 257 tigist, bereits aus den in Erw. 1 angeführten GrÜnde.n als begründet erweist. Immerhin mag bemerkt werden. dass hier gleichwie für die Anwendung des Art. 288 SchKG schon der Eventualdolus genügt. -.3. -ln .quantitativer Beziehullg besteht kein Streit JIlebr. sodass der Bemfungsantrag ohne weiteres zuzu:- sprechen ist ... Demnach erkennt das Bundesgericht : Die Berufung wird begründet erklärt, Dispositiv 1 Satz 2 des Urteils des Obetgerichts des Kantons Zürich vom 18. Februar 1925 aufgehoben und der Beklagte verurteilt, der Klägerin weitere .17,721 Fr. nebs.t Zins zu 6 % seit 30. Juni 1921 und 1/
% Kommission per Quartal zu bezahlen ..... 43. htralt c1t l'anit ae 1 IIe Secticm eh'ne du 18 juin 19a5 dans la cause K. contre lL Action en patemite. Inadmissibilite de l'exception fondee sur le fait que les relations sexuelles auraient ete inoompletes. Cest ä. tort que l'instance cantonale. pour rejeter les conclusions de la demande. a cru pouvoir faire etat des e. plications donnees par Ie defendeur touehant le genre de precautions qu'il aurait prises lors de ses relations avec Ia mere du demandeur. Des dispositions des art. 314 et 315 Ce, iI resulte tout d'abord qu'en matiere d'action en paternite il eonvient de distinguer entre ce qui a trait ä. la justi eation du fait d' 00 decoule la presomption de paternite et Ja preuve et l'importance des faits qui. dans tel cas donn peuvent venir detruire cette presomptlon. , Pour ce qui est du premier point, il suffit de se repol'l"a' au texte de l'art. 314 Ce pour oonstaterque la loi n'exige de Ja partie demanderesse aucmne auue preuve que celle de Ja eohabitation du defendeur avec la mere de l'enfant
258 Familiemedlt. N-43- durant ia riode critique. Et si 1'on se refere aux motifs qui ont conduit Je legislateur a lODder 1a pr6somptifm de paternite sur Ie senI fait de la oohabitation. iI apparait clairement que ce mot doit ici s'entendre dans Ie sens Je plus large. autrement dit qu'il suffit qu'U soit .simplement possible que tel rapprochement sexnel donne et constant ait ete la cause de la grossesse, pour que la partie deman- deresse se trouve sans autre beneficierde Ia presomption legale. Or si l'interruption du coit avant remission du sperme constitne bien, il est vrai, un des moyens d eviter la conception, la medecine ensejgne anssi que l' efficacite de ce moyen est loin d' tre absolue mais, an contraire, depend en lait de conditionstelles qu'i n'est pas pos- sible d'affirmer que des rapportsde ce genre ne sont pas susceptibles de provoquer la feoondation de la femme. L'aveu du defendenr, mnme pris avec les explications dont i1 etait accompagne. suffisait donc en respece A entrainer Ia presomption visee A l'art. 314 Ce. Autreest le point de savoir si ces mnmes expli- cations pouvaient tre invoquees A reffet de detruire la presomption .. Une reponse afrIrmative ne pourrait evidemment se jnstifier qu'antant, d'une part et d;une maniere generale. qu'on voudrait reconnaitre que les precautinns du genre de eelles que Je defendeur pretend avoir prises presenteraient un degre de seeurite suffisant pour permettre d'elev:er des doutes serieux sur la paternite de celui qui y aurait recouru et, en second lieu, qu'on pourrait tre exactement renseigne sur les circonstances particulieres du C8S. Or le seul enonce de cette derniere condition montre qu'on ne saurait autoriser l'invocation -d'une exception de cette nature, tout au moins lorsqu'elle n'est pas corroboree par d'autres faits. et qu'il convient d'adopter A cet egard la solution que Ie Tribunal federal a dejA eonsacree A maintes reprises touchant l'exception fondee sur r emploi des autres mo yens anticonception- nels (cf. RO 45 II p. (91). Famtlienrecht. N 44. 44. tTrteil aer IL ZivUabteihmg vom 13 .Tuli 1925 i. S. Vllbuchewitach gegen Waisenamt Zürich.
Anordnung einer Bei s t a n d s c h a f t über das von einem Gläub!ger einer früheren russischen Bankpktiengesel1schaft arrestierte Guthaben derselben an einer schweizerischen .ank insbesnndnre Inanspruchnahme der Zuständigkeit fur die schweizerischen Vormundschaftsbehörden (Erw. 1) und Umschreibung der Fnnktionen des Beistandes (Erw. 2). ZGB Art. 393, 396 Abs. 2; Bundesgesetz über die zivU- rechtlichen Verhältnisse der Niedergelassenen nnd Auf- enthalter von 1891 Art. 32 f., 10 ff. A. -Der Beschwerdeführer Moses Wilbuschewitsch in Alexandrien nahm im Jahre 1918 in Zürich gegen die Banque de Commerce de Siberie für eine Forderung von 105.000 Fr. einen Arrest heraus auf ein Guthaben der genannten Bank an der Eidgenössischen Bank A.-G. in Zürich im Betrage von rund 50,000 Fr. und hob gleich- zeitig Betreibung an. Arresturkunde und Zahlungs- befehl wurden in Petersburg bei der 2. Abteilung der Volksbank abgegeben und von dieser laut vorliegender Bescheinigung in Empfang genommen, ohne dass sie jedoc Rechtsvorschlag erhoben hätte. Zur betreibungs- rechtlIchen Verwertung des Guthabens ist es indessen bis anhin noch nicht gekommen : Zunächst konnte wegen der Unterbrechung des Postverkehrs mit Russland die Pfändungsurkunde nicht dorthin zugestellt werden; sodann wurde die -von der unteren Aufsichtsbehörde verfügte Ediktalzustellung der Verwertungsallzeige durch Rekursentscheid der Schuldbetreibungs-und Konkurs- kammer des Bundesgerichts vom 29. September 1920 als unzulässig bezeichnet, weil der Sitz der Schuldnerin bekannt sei, und endlich wurde die nach Wiederaufnahme des Postverkehrs mit Russland erfolgte Postzustellung der Abschrift der Pfändungsurkunde und der Verwer- tungsanzeige vom Obergericht des Kantons Zürich als kantonaler Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter