Art. 4 et 32 GAD; compétence en matière de recours douanier: lorsque le litige porte sur la détermination de l’existence ou du montant d’un droit de douane, y compris la question de l’exonération totale ou partielle, le recours ressort à la Commission de recours en matière douanière et non au Tribunal fédéral. La répartition des compétences se fait selon l’objet du litige et non selon les moyens juridiques invoqués; il importe peu que le recourant conteste la perception intégrale du droit ou seulement une partie de celui-ci (consid. 1).
Verwaltungs. und DisziplinlID'e lhkpflegP.. schreibungen einer einheitliohen Anleihe 'gekennzeichnet sind (VSA VIII S. lOS, GYGAX, a.a.O. S. 32). Dass die Schuldscheine, die die Beschwerdeführerin in den Jahren 1918-1925 ausgegeben hat, als Kassenobli- gationen im Sinne von Art. 10 Aba. I lit. a StG anzuspre- chen sind, kann nach dem Gesagten keinem Zweifel unter- liegen. Sie wurden in 41 Exemplaren zu verschiedenen Nennbeträgen, unter einheitlichen Bedingungen nach und nach ausgegeben, wodurch die Charakterisierung als Ur- kunden über abgabefreie FJnzeldarlehen ausgeschlossen wird. Sie sind nicht als Teilschuldverschreibungen eines einheitlichen Anleihens gekennzeichnet und demnach Kassenobligationen. Die eidgenössische Steuerverwaltung fordert auf ihnen mit Recht die eidgenössische Emissions- 8.bgabe nach Art. 10 Abs. I lit. a und Art. 12 StG (zum, frühem Ansatz von I % des Nennwertes), und weiterhin nach Art. 3 Abs. llit. a und Art. 8 Abs. llit. a CG die Cou- ponabgabe auf den Zinszahlungen, soweit nioht Verjährung eingetreten ist. Dass die Schuldsohefue bei der Ausgabe , zu Unrecht mit dem kantonalen Wertstempel versehen worden sind, ist unerheblich. Davon, dass die Abgabe für die Betroffenen nicht tragbar sein sollte, kann ernsthaft nicht die Rede sein. Es wäre übrigens ohne Bedeutung für die Entscheidung, die im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht zu treffen ist, nämlich, ob die a.ngeordnete Abgabenerhebung den Vorschriften der Gesetzgebung entspricht. ZolisaclleJl. No 62. H. ZOLLSACHEN AFFAIRES DOUANIERES
VO Circondario delle Dogane e, in seguito a ricorso, mediante decisione 10 novembre 1931 della Direzione generale delle Dogane, pel motivo che le campan.e da chiesa. elencate in un'apposita voce della tariffa debbono per cio stesso considerarsi escluse dall'importazione in
406 Verwaltungs. und Disziplinarrechtspflege. franchigia anche quando sono degli oggetti d'arte e desti- nate ed uno scopo pubblico. C. -La Confraternita di S. Rocco ha impugnato la decisione della Direzione generale delle Dogane mediante ricorso di diritto amministrativo 801 Tribunale federale. Essa espone nella propria memoria di aver adito, per prudenza, anche la Commissione di ricorso in materia doganale, ma di ritenere detta Commissione ineompetente poiehe,secondo l'art. 32 GAD, le spetta solo i1 giudizio sui rieorsi in cui si tratta della determinazione dell'importo d'un dazio , mentre in conereto la contestazione verte invece sull'esenzione totale degli oggetti importati dal dazio. 11 giudizio in merito competere quindi 801 Tribunale federale in forza della eifra lX dell'allegato aHa GAD. C0n8iderando in diritto :
Verwaltungs-und DiszipliDal'l'1;Johtspflege. 2. -Jn uno scambio di vedute seguito nel 1929 la Commissione di rieorso in materia doganale ha. dicbia.rato di condividere i criteri sovra.esposti delTribuna.le federa.le 'in punto alla ripartizione delle competenze fra. le due Autorita. A questi eriteri essa s'era del resto gia attenuta quando le com petenze, che ora spettano al Tribunale federale in virtil della. legge sulla giurisdizione ammi- nistrativa, appartenevano al Consiglio federale (art. 111 LD). (Cfr. Rivista trim. di diritto fiscale svizzero vol. IX p. 69). II Tribunale Jederale pron'Uncia: 11 rieorso e irricevibile in ordine. III. VERFAHREN PROoEDUBE Vgl. Nr. 62. -Voir n° 62. Jagdpolizei. No 63. C. STRAFRECHT -nROIT PENAL I. JAGDPOLIZEI LOI SUR LA CHASSE 63. Auszug aus aem 17rten aes ltasa.tionahofes 1'Gm 23. N01'ember 1931 i. S. Heiu 11. Tester.
OG Art. 163: Verletzung von Bundesrecht durch Anwendung eidgenössischen statt kantonalen Strafrechts. Eid g. Ja g d g e set z von 1925: Art. 4,29 Abs. 1, 39 Abs. 2,65: Nach eidgenössischem Jagdstraf- recht (Art. 39 Abs. 2) wird auch das Jagen auf bloss kau- tonalrechtlich geschützte Tiere (Art. 29 Abs. 1) bestraft (Erw. 2 b). Art. 29 Abs. 1, Art. 4: Zulässig die kantonalrechtliche Aus- dehnung des Jagdverbots auf säugende Gemsgeissen, die nicht von der Kitze begleitet sind (Erw.2 cl. A. -Am 13. Mai 1931 hat der Kleine Rat von Grau- bünden die Kassationskläger wegen fabrlässigen Jagens auf eine säugende Gamsgeiss zu je 250 Fr. Busse verm:,teilt. B. -Gagen dieses Urteil haben Tester und Heinz recbtzeitig und formricbtig die Kassationsbeschwerde eingereicht. Sie machen u. . geltend: , Der Kleine Rat wende auf den von ihm angenommenen Tatbestand offenbar die Art. 55 Aba. 2 und 39 Aba. 2.eidg. Jagdgesetz an, Nach diesen werde das fahrlässige Jagen auf geschütztes Hirsch-, Reh-oder Gamswild bestraft. Geschützt seien aber nach Art. 4 eidg. JG nur die Hirsch- kälber, Reh-und Gamskitzen (Tiere im en.ten Lebensjahr) und die sie begleitenden Muttertiere, also nicht die Mutter- tiere ohne die sie begleitenden Kitzen. Das Jagen auf