Au reste, tOIJt en pretendant isoler du montant de la
demande ce qui representait les interets, le recourant
neglige le fait que le surplus de la pretention comprend
egalement des frais judiciaires et des depens, qui, s'ils ne
formaient pas aussi une partie du dommage, devraient
etre traiws a l'egal des inwrets.
Quant au changement que la demanderesse a apporte
aux conclusions de sa demande le 30 septembre 1938, il
n'a modifie ni le montant ni la nature de celle-ci et ne
saurait des 10rs avoir une portee juridique quelconque sur
la question actuellement en discussion.
Le Tribunal feiUral prorwnce :
Le recours est irrecevable.
13. Urteil der I. Zivilabteilung vom 26. April 1941 i. S. Löw
gegen Sarasin und Foreart.
Die Fe8tstellung8klage wegen Verletzung in den persönlichen
Verhältnissen, Art. 28 ZGB, ist nicht zulässig bei Störungen,
die abgeschlossen in den Yergangenheit liegen, weil dann die
Leistungsklage gegeben ist.
Streitwertangabe, Art. 59, 63 Zif. 1 OG; schon in der Klage muss
angegeben werden, ob der Streitwert mindestens Fr. 4000.-
beträgt. Nichtbeachtung dieser Vorschrift macht die Berufung
unwirksam.
Action en con8tatation de droit. L'aetion tendantea la eonstatatio:r;l
d'une atteinte ilIicite que 1e demandeur pretend avoir sul; ie
dans ses interets personne1s (art. 28 CC) n'est pas recevab1e
lorsque l'atteinte dont il s'agit est passee. Dans ce cas, en effet,
I'action doit tendre a une prestation.
Indication de la valeur litigieu8e, art. 59, 63 eh. 1 OJ; il faut
indiquer, dans 1a demande deja, si la valeur litigieuse atteint
4000 francs au moins. Lorsque cette eondition n'est pas remplie,
le reeours en reforme est irrecevabie.
L'azione di accertamento di un diritto volta ad ottenere Ia ripara-
zione di un pregiudizio a'seßSi delI'art. 28 CC e irrieevibile,
qualora la molestia sia ces'iata, poiche in tale caso e aperta
l'azione di risarcimento deI danno.
Indicazione deZ valore litigiOBO, art. 59, 63 cifra 1 OGF : gia nella
domanda si deve indicare se il valore Iitigioso raggiunge almeno
fr. 4000. Se non si verifiea questo presupposto, il ricorso in
appello e irricevibilc.
Prozessrecht: N° 13;
t3
A. -Der Kläger Löw, der von Beruf Prä:parator ist,
war bis 1918 mit der Ausführung von Präparations arbeiten
für das Naturhistorische Museum Basel beauftragt wor-
den. In den folgenden Jahren erhielt er nur noch verein-
zelte Aufträge, dann überhaupt keine mehr. Anfangs
1939 wandte er sich persönlich und durch Vermittlung
des bürgerlichen Fürsorgeamtes, dessen Unterstützung er
in Anspruch nehmen musste, an die für die Arbeitsver-
gebung am Naturhistorischen Museum zuständigen Stellen
mit der Bitte um Zuweisung von Arbeit. Dieses Begehren
wurde abgelehnt mit der Begründung, der Kläger sei den
Anforderungen der Dermoplastik (Hautbildnerei), nach
der heute gearbeitet werde, nicht mehr gewachsen. Dieselbe
Erklärung gaben die heutigen Beklagten dem Vorsteher
des Erziehungsdepartements ab, an den sich der Kläger
ebenfalls gewandt hatte.
B. -Am 9. April 1940 erhob der Kläger gegen Dr. F.
Sarasin als Vorsteher und Dr. L. Forcart als Betreuer
des Naturhistorischen Museums Klage mit dem Rechts-
begehren, es sei gerichtlich festzustellen, dass sich die
Beklagten ihm gegenüber durch ihre Äusserungen beim
Erziehungsdepartement, er sei den Anforderungen der
Dermoplastik nicht mehr gewachsen, der Ehrverletzung
und Kreditschädigung schuldig gemacht haben, und die
Beklagten seien zu einer angemessenen Strafe und Geld-
summe als Genugtuung und Schadenersatz zu verurteilen.
O. -Sowohl das Zivilgericht, wie das Appellations-
gericht des Kantons Basel-Stadt wiesen die Klage ab.
D. -Gegen das Urteil des Appellationsgerichts vom
18. März 1941 ergriff der Kläger die Berufung an das
Bundesgericht mit dem Rechtsbegehren, das angefochtene
Urteil sei aufzuheben; es sei dem Rechtsbegehren des
Klägers Folge zu geben ; das Bundesgericht solle die
Schadenersatzforderung des Klägers, welche von den
kantonalen Gerichten nicht. untersucht worden sei, auf
ein Minimum von Fr. 10,000.-feststellen, was einem
Minimal-Verdienstentgang von Fr. 500.-pro Jahr
während der Jahre 1919-1939 entspreche.
Prozessl'echt. N0 13.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung :
Nach dem vor den kantonalen Instanzen gestellten
Rechtsbegehren verlangt der Kläger einerseits die Fest-
stellung einer von den Beklagten begangenen Ehrver-
Ietzung und Kreditschädigung, also einer Verletzung in
den persönlichen Verhältnissen gemäss Art. 28 ZGB, und
anderseits die Zusprache einer angemessenen Schaden-
ersatz-und Genugtuungssumme für diese Verletzung.
Da es sich bei den eingeklagten Äusserungen um eine in
der Vergangenheit liegende, abgeschlossene Störung han-
delt, deren Folgen nicht auf dem Wege der Naturalrestitu-
tion beseitigt werden können, sondern nur durch die
Leistung von Schadenersatz und Genugtuung, so kann
nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes
dem Feststellungsbegehren nicht selbständige Bedeutung
zukommen, sondern es stellt lediglich das Motiv für das
Schadenersatz-und Genugtuungsbegehren dar (BGE 40
II 164 f., 48 II 16 f.). Es handelt sich somit um eine rein
vermögensrechtliche Streitigkeit, bei der nach Art. '59 OG
die
Berufung an das Bundesgericht nur beim Vorliegen
eines
Streitwertes von mindestens Fr. 4000.-zulässig
ist. Ob diese
Voraussetzung erfüllt sei, muss nach Art.
63 Ziff. 1 OG bereits in der Klage angegeben werden,
sofern
der Anspruch nicht schon selbst in Ziffern aus-
gedrückt ist. Dieser Vorschrift hat der Kläger nicht
genügt. Weder das Rechtsbegehren, noch die zu dessen
Begründung gemachten Ausführungen enthalten auch
nur eine Andeutung über die Höhe der von ihm geforderten
Schadenersatz-und Genugtuungssumme, und dasselbe ist
der Fall hinsichtlich der Appellationserklärung an die
obere
kantonale Instanz. Die Nichtbeachtung der Vor-
schrift des Art. 63 Ziff. 1 OG zieht aber nach der ständigen
Rechtsprechung des Bundesgerichts die Unwirksamkeit
der Berufung nach sioh (BGE 50 II 431 und dort erwähnte
frühere Entscheide, 62 II 305).
In seiner Berufungserklärung an das Bundesgericht
Prozessrecht. No 14. 4fi
hat der Kläger dann allerdings seine Ansprüche auf min-
destens Fr. 10,000.-beziffert. Diese Angabe kann aber
wegen Verspätung nicht mehr berücksichtigt werden.
Auf die Berufung kann daher nicht eingetreten werden.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
14. Urteil der I. Zivilabteilung vom 29. April 1941
i. S. Rüegsegger
gegen Meier und Kassationsgericht des Kantons Zürich.
Zivilrechtliche Beschwerde gemäss Art. 87 Ziff. 3 OG kann nicht
geführt werden:
a.) gegen einen Entscheid des kantonalen Kassationsgerichtes, der
sich nicht mit der richtigen Anwendung der bundesrechtlichen
Gerichtsstandsbestimmung als solcher, sondern lediglich mit
der Frage befasst, ob die untere Instanz nicht den Grundsatz
des rechtlichen Gehörs verletzt habe. Erw. 1.
b.) wegen Missachtung oder falscher Auslegung einer Schieds-
gerichtsvereinbarung.
Erw. 2.
La voie du recours de droit civil (art. 87 eh. 3 OJ) n'est pas ouverte:
a) s'agissant de l'arret d'un tribunal cantonal de cassation
relatif, non pas a l'appIication correcte d'une regle de droit
federal sur le for, Illais a une violation du droit d'etre entendu,
pretendument cOIllffi1se par le juge de premiere instance.
Consid. 1.
b) s'agissant de l'inobservation ou de l'interpretation erronoo
d'une clause d'arbitrage. Consid. 2.
Il ricorso di diritto civile (an. 87 cifra 3 OGF) non puo essere
interposto :
a) contro la sentenza d'un tribunale cantonale di cassazione ehe
non concerne l'applicazionecorretta d'una norma deI diritto
federale in materia di foro, ma la vioiazione deI diritto
di essere udito che avrebbe commessa il giudice di prima
istanza. Consid. 1 ;
b) trattandosi deIl'inosservanza 0 dell'interpretazione erronea
d'una ciausola arbitrale. Consid. 2.
A. -Der Beschwerdeführer reichte beim Obergericht
des
Kantons Zürich Klage ein auf Aberkennung einer
vom Beschwerdegegner gegen ihn in Betreibung gesetzten
Forderung von Fr. 1900.-. Er bezeichnete den Forde-
rungsstreit als eine Streitigkeit aus Urheberrecht, die vom