Art. 17 SchKG; Art. 26 VZG; challenge to an excessively high minimum auction price. The erroneous fixing of the minimum adjudication price in the auction conditions may be attacked not only by direct complaint against the auction conditions, but also by complaint filed within ten days after the auction against the office’s refusal to adjudicate at a price satisfying the statutory requirements. The bidder’s legally protected interest arises when the auction proves unsuccessful because no admissible bid was accepted; the complaint is then timely notwithstanding the finality of the auction conditions. The office’s refusal to adjudicate on the basis of an unlawful minimum price constitutes a reviewable violation of law.
122 8chuldbetreibungs' und Konkursreoht. N° 30. (Vgl. BGE 27 I 245 Sep.-Ausg. 4 S. 75). Das kommt aber hier nicht in Frage, da die beiden Kühe vermu,tlich lälfgst geschlachtet und verspeist sind und denn auch .die Rekurrentin selbst kein Widerspruchsverfahren über diese Pfänder verlangt, sondern UlU' über den Verkaufserlös. Sie meint, dieser sei an die Stelle der Pfänder getreten und daher in entsprechender Weise der Vollstrecku,ng zu unter- werfen. Aber solche Betrachtung geht nicht an. Der Ver- kaufserlös ist nicht auch seinerseits Pfand, bei der Vieh- verschreibung schon deshalb nicht, weil deren Gegenstand nur Vieh, niemals Geld oder eine Kaufpreisforderung sein kann (Art. 885 ZGB). Es ist denn auch schlechterdings undenkbar, dem Schuldner oder Drittverpfänder einen Verkaufserlös als zu verwertenden Gegenstand wegzuneh- men, selbst wenn dieser Erlös sich unvermischt in seinem Besitze befindet. Der Erlös ist nicht mehr Pfand, sondern Gegenwert des Pfandes, und es kann sieh nur fragen, ob er als Erlös im Sinne von Art. 107 Abs. 4 SchKG gelten könne und in diesem Sinne emem Widerspruchsverfahren . zu unterwerfen sei. Nun betrifft aber die erwähnte Vor- schrift, wie die Vorinstanz zutreffend bemerkt, nur einen in Händen des Betreibungsamtes befindlichen Erlös. Ge- meint ist in erster Linie ein Erlös aus amtlicher Verwer- tu,ng, hier nicht mehr stattfinden kann, sodann freilich auoh eine in amtliche Gewalt gelangte Schadensvergütung (vgl. Art. 34 der Viehverpfändungsverordnung). Ein Ge- genwert aber, den der Sohuldner oder Drittverpfänder bereits vor der Stellung des Verwertu,ngsbegehrens d1:ll'ch den Gläu.bigell erzielt hat, unterliegt nioht dem Zugriff des Betreibungsamtes. Ist das Pfand in dem Zeitpunkte, da das Amt seine Verwertungsgewalt ausüben könnte, nicht mehr vorhanden, so ist die Pfandbetreibung, die eben nur auf Verwertung gerade des Pfandgegenstandes geht, gegen- stanQslos geworden und kann nicht mehr fortgesetzt wer- den. Dahingestellt kann bleiben, ob. dem Schuldner oder Drittverpfänder zustünde, einen solchen Gegenwert frei- willig dem Widerspruchsverfahren zu unterstellen, indem 8chuldbetreibungs. und Konkursreoht. N° 3L 123 er ihn unverzüglioh dem Betreibungsamt abliefert oder unmittelbar duroh den Käufer an das Amt zahlen lässt. Hier ist dies nioht geschehen, und der im Dezember 1944 bezahlte Preis hätte gar nicht unverzüglich auf Rechnung der ja erst im März 1945 angehobenen Betreibung einbe- zahlt werden können, selbst wenn der Sohuldner darüber zu verfügen vermocht hätte. Bei sonst gegebenen Voraussetzungen eines Wider- spruohsverfahrens wäre übrigens die nach Art. 106/7 SchKG erfolgte Fristansetzung an die Drittanspreoherin durch eine solche nach Art. 109 SohKG an die Rekurrentin zu ersetzen. Entgegen der Ansicht des Betreibungsamtes wäre nioht auf den Gewahrsam zur Zeit der Vornahme der Viehversohreibung, sondern frühestens auf die Verhältnisse bei Anhebung der Pfandbetreibung abzustellen. Damals war aber der Schuldner bereits nioht mehr im Besitze der Pfänder. Dem'fl.l1dl, erkennt die Scktddbetr.-u. Konkurskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 31. Estratto della sentenza 25 agosto IN6 nella. causa. Wieser e Egler. OoruUzioni d'incanto ; prezzo minimo d'aggiudicazione. La censur dell'erroneitd del prezzo minimo d'aggiudicazione stabilito da.lle oondizioni d'incanto pub essere utiImente sonevata anche coI reoIamo diretto, neI termine di dieoi giorni dan'esperimento d'asta, oontro il rifiuto di procedere aHa. deliberazione ad un prezzo legaImente suffioiente. Sreig6'I'Ung8bedingungm; Minde8tz'U8Chlag8preiB. Wegen zu hober Festsetzung des minimalen Zusohlagspreises ist die Beschwerde auoh"noohzulässig binnen zehn Tagen seit der Steigenve . handlung, gegen die Verweigerung des Zuschlages zu emem dIe gesetzliohen Bedingungen erfüllenden Preis. Art. 17 und 141 42/156 'SchKG, Art. 26 Vo. 24.I.l94I. Oonditiona de vente. Pria; d'adfudication minim . II!-0ynn ire de l'erreur oommise dans la fixation du prIX d adJudioa.tJon minimum indique dans les conditions de vente peut 6tre utile
Sohuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 31. ment invoque dans une plainte formee dans les dix jours da l'enchere contre le refus de l'office d'adjuger au prix prevu par la loi. . Nell'eseeuzione promossa da Frieda Wieser-Bueher eon- tro Amalia Rothe, era pignorato, tra l'altro, un immobile della debitrice eseussa, il eui prezzo minimo d'aggiudiea- zione venne stabilito dalle eondizioni d'asta 0. fr. 86150. All'incanto, il ricorrente, dott. Carlo Egger, formulava un'offerta di fr. 60000. L'uffieio non 10. teneva pera in eonsiderazione, essendo essa inferiore 0.1 prezzo minimo stabilito dalle condizioni di vendita e, in difetto di offerte suffieienti, dichiarava l'asta deserta. Contro il rifiuto dell'ufficio di aggiudicare l'immobile 0.1 prezzo di fr. 60000, Frieda Wieser-Bueher e l'oblatore all 'asta, dott. Carlo Egger, si aggravavano all'autorita. cantonale di vigilanza, chiedendo vemsse indetto un nuovo incanto. Essi sostenevano, in compendio, ehe l'offerta di fr. 60000 doveva essere ritenuta sufficiente, eccedendo essa l'ammontare dei erediti pignoratizi poziori 0.' sensi dell'art. 26 ordinanza 21 gennaio 1941 ehe Initiga tempo- raneamente le disposizioni sull'esecuzione forzata. L'auto- rita. adita diehiarava tardivo il reelamo, per 10. ragione ehe il querelato rifiuto d'aggiudieazione era eonforme alle condizioni d'incanto definitive. Con tempestivo rieorso 0.1 Tribunale federale, Frieda Wieser-Bueher ed il dott. Carlo Egger hanno impugnato 10. declsione dell'autorita. cantonale di vigilanza, ripropo- nendo le conclusioni di prima istanza. Oon8iderando in diritto:
ep.2 LEF, contro le condizioni d'incanto. Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 32. 125 L'addebito di tardivita. e infondato. E on!,:,' J.le il reclamo avrebbe potuto essere diretto gia. contro le eon- dizioni d'asta. Ritiene pero questa Corte ehe 10. censura dell'erroneita. deI prezzo minimo d'aggiudicazione stabilito dalle condizioni d'incanto possa essere utilmente sollevata anehe col reelamo diretto, nel termine di dieei giomi dall'esperimento d'asta, contro il rifiuto di procedere alla deliberazione ad un prezzo legalmente suffieiente. Per vero, il rifiuto d'aggiudicazione ehe poggi su un'erronea applicazione deI prineipio ehe l'offerta deve eecedere i erediti pignoratizi poziori 0. quello deI ereditore procedente implica uno. violazione delIa legge, impugnabile 0.' sensi dell'art. 17 LEF. D'altro canto, ove le condizioni d'asta stabiliscano, come avviene nella speeie, un prezzo d'aggiudicazione minimo troppo elevato, l'interesse ad aggravarsene del l'oblatore cui sia stata rifiutata l'aggiudicazione (ad un prezzo ehe, pur essendo inferiore a quello stabilito dalle condizioni d'incanto, eccede i erediti ipotecari poziori) si manifesta 80la quando l'asta sis. diehiarata deserta e l'eseeuzione cessi riguardo all'immobile pignorato, in difetto di un'offerta conforme alle condizioni d'incanto (art. 26 cp. 2 i. f. ordinanza 24 gennaio 1941 e, per il regime ordinario, art. 1 .;, ,,-;. 3 LEF). (2. e 3. omia8i8.) La Oamera d' e8ecuzione e da falZimenti pron'lllnCia: 11 ricorso e aeeolto. 32. Auszug aus dem Entscheide vom 27. August 1845 i. S. Huber und Wittwel'. Terfahren nach neuer Schätzung der Pfandliegenschaft durch Sachverständige gemäss Art. 9 Abs. 2 (Art. 30 Abs. 1, Art. 102) VZG. Procedure suba6quente a. la nouvelle estiInation de l'immeuble par des experte, ordonnee en vertu de l'art. 9 aJ. 2 ORI (art. 30 81 1, art. 102 ORI).