Art. 115 Abs. 1 und 2 sowie Art. 149 SchKG; definitive versus provisional seizure and loss certificate. A loss certificate, whether definitive under Art. 149 or provisional under Art. 115 SchKG, presupposes a definitive seizure and final enforceability of the claim. During the pendency of a timely denial-of-debt action after provisional legal opening, the creditor may only obtain a provisional seizure under Art. 83 SchKG; such seizure cannot support a loss certificate, cannot serve as a basis for debt settlement under Art. 149, and cannot be extended by analogy to confer challenge rights or arrest grounds. A cantonal decision ordering such effects is void ex officio.
LMF. LR LResp.e. LTM. LUFI. OG OM .. OMEF ORe. OSSC. PCF. PPF. RD RLA. RLF. RRF. RTM. StF . Tar.LEF LF s,!lla p ofezionl, delle marche d! fahbrlea e d! eommereio, delle !ndi- cazlOnl d) provemenza di mere! e delle distinzioni industriaJi (26 set- tE'mbre 1890). - LF sui rapporti di diritto civile dei domiciJiatl e dei dimoranti (25 aiugno 1891). .,. LF sulla responsabilita civile delle Imprese dl strade ferrate e di piroscafi e delle poste (28 marzo 1905). LF sull!l a,ssa 'esenzione dal E'rvizio militare (28 g1ugno 1878). LF sull utlhzzazlOne delle forze Idrauliche (22 dicembre 1916) LF sU,lI'ornnizza,!,i?ne giudiziaria (16 dicembre 1943). OrgamzzazlOne mIlItare della Confederazione Svizzera (LF deI 12 aprile 1907). Ordinanza ehe mitl temporaneamente le disposizionl sull'eseeuzione forzata (24 gennalo 1941), Ord!nanza sul regint:o di commereio (7 g1uguo 1937). Ordmanza sul serVIZlO dello stato civile (18 maggio 1928) LF di procedura civile (4 dicembre 1947). LF suUa procedura penale (15 giugno 1934). Regolamcnto d' ecuzione della legge federaJe sulle dogane dei I ottobre 1925 (10 lugho 1926). OrninanZl! d'esecunione de,I1a egge ,federale deI 15 marzo 1932 sulla ClTColazlOne degh autoveH:oh edel velocipedi (25 novembre 1939) Regolall;ento per I'applicazione della legge federale sul lavoro - n:ell e fabbrlche (3 ottobre 1919). Regolamento per iI registro fondiario (22 febbraio 1910) Regolament? d'E;sncuzione della legge federale sulla tansa d'esenzione dal servl'!'l0 mlhtare (26 giugno 1934). LF sul1'ordllnamnnto dei funzionari federali (30 giugno 1927). TanlTa apphl'ahlle aUa legge federale sulJ'esecuzione e sul fallimento (13 aprile 194;8). A. S.,huldbetreibnngs-und Konkursre.,ht. Poursnite et Faillite. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER ARRnTS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES ET DES FAILLITES
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 1. B. -.AIs der Schuldner hievon erfuhr, führte er Be- schwerde mit dem Antrag, der definitive Verlustschein sei aufzuheben und durch einen provisorischen zu ersetzen. Die untere Aufsichtsbehörde entsprach diesem Begehren und die obere kantonale Aufsichtsbehörde wies am 22. De zember 1949 einen Rekurs des Gläubigers ab. Dieser zieht die Sache an das Bundesgericht weiter. Er erneuert den Antrag auf Wiederherstellung des definitiven Verlust- scheins. Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer . zieht in Erwägung:
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht N° 1. dem Gläubiger das Recht zur Anhebung von Anfechtungs- klagen nach Art. 285 ff. SchKG -, ist sie von Amtes wegen als nichtig aufzuheben. Art. 115 Abs. 1 SchKG setzt, wie dargetan, voraus, dass eine definitive Pfändung in Frage steht, der Zahlungsbefehl also definitiv vollstreck- bar geworden ist. Abs. 2 beruht, so wie er lautet, auf der gleichen Grundlage. Der provisorische Verlustschein hat nichts mit provisorischer Pfändung zu tun. Der Pfän- dungsurkunde kommt solche Wirkung bei, wenn die Pfan- dung zwar nicht völlig fruchtlos, aber nach der amtlichen Schätzung ungenügend ist, ohne dass dies endgültig fest- stünde, jedenfalls ohne dass sich der Betrag des Verlustes bereits endgültig beziffern liesse. Dabei ist wie gesagt an eine Pfändung mit definitivem Charakter zu denken. Es liesse sich nicht rechtfertigen, Art. 115 Abs. 2 SchKG auf den Fall einer bloss provisorischen Pfändung auszu- dehnen. Insbesondere stösst eine dahingehende Ausdeh- nung der Legitimation zur Anfechtungsklage auf Be- denken. Einmal ist der Schuldner, der die in Betreibung stehende Forderung bestreitet und darüber einen Aber- kennungsprozess führt, vor einem derartigen Eingriff des nicht anerkannten Gläubigers in seine rechtsgeschäftlichen Beziehungen zu schützen. Hier hat er sich allerdings nicht darüber beschwert. Vor allem aber ist den Dritten selbst, die vom Schuldner Vermögenswerte empfangen haben, nicht zuzumuten, sich von jemandem, der zwar behauptet, Gläubiger des Zuwendenden zu sein, jedoch mit diesem noch im Prozess über die Forderung steht, mit einer Anfechtunsklage belangen zu lassen. Dass der proviso- rischen Pfandung, die unter auflösender Bedingung steht, eine solche Wirkung zukommen solle, folgt weder aus dem erörterten Art. 115 SchKG, der vielmehr in beiden Ab- sätzen von definitiver Pfandung ausgeht, noch aus den Art. 83 Abs. 1 und 111 Abs. 3 SchKG, und hinreichende sachliche Gründe zur Gleichstellung der provisorischen mit einer definitiven Pfandung bestehen wie gesagt in dieser Hinsicht nicht. Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 2. Ist somit der Pfändungsurkunde, die der Rekurrent bekommen soll, weder die Wirkung eines definitiven noch auch nur eines provisorischen Verlustscheins beizulegen, so wird sie ihm auch nicht (gemäss Art. 115 Abs. 2 SchKG) als Arrestgrund dienen können (was an und für sich weniger bedenklich wäre). Demnach erkennt die Schuldbetr.-u. Konkurskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 2. Extrait de J'arret du 29 mars 1950 dans la cause Heiniger. Minimum indispensable pour un debiteur marie qui vit en fait separe de sa femme. La vie separee des epoux est un fait dont l'office doit prendre acte, sans rechercher si-elle est ou non justifiee du point de vue matrimonial. Il doit fixer les charges d'entretien et de loyer du mari comme pour un celibataire et tenir compte, dans les limites de l'art. 93 LP, des contributions que le debiteur verse en fait a sa femme. Notbedarf eines tatsächlich getrennt von seiner Ehefrau lebenden Schuldners. Das Betreibungsamt hat das Getrenntleben der Eheleute als Tatsache hinzunehmen und nicht zu untersuchen, ob es ehe- rechtlich begründet sei. Das Amt hat den Unterhalts-und Miet- bedarf des Schuldners wie für einen Ledigen zu bestimmen und in den Schranken von Art. 93 SchKG die Beiträge, die er der -Ehefrau tatsächlich leistet, zu berücksichtigen. Minimo indispensabile al debitore sposato ehe vive separata dalla moglie. La vita separata dei coniugi e un fatto di cui l'ufficio deve prendere atto, senza indagare se essa sia giustificata 0 no dal punto di vista matrimoniale. L'ufficio deve stabilire gli oneri di manteni mento e le spese di alloggio deI marito come per un celibe e tener conto, nei limiti dell'art. 93 LEF, dei contributi ch'egli effettivamente versa aHa moglie. Une saisie a et8 faite au prejudice de Heiniger , qui est marie mais vit separe en fait de sa femme. Dans la procedure de plainte consecutive, l'office des poursuites a propose une saisie de 35 fr. par mois sur la base d'un salaire net de 490 fr. et de changes s'elevant