Art. 204 ZGB; Art. 218 ZGB; inheritance waiver by a married woman under matrimonial property law: the husband’s consent is not required. Art. 204 ZGB, which makes the husband’s consent necessary for renunciation of an accrued inheritance, is not applicable by analogy to an inheritance waiver agreement concerning a merely expectant hereditary right. The wife remains capable of contracting; restrictions introduced to protect the husband’s rights in the brought-in property are limited to the cases expressly provided by law and may not be extended to materially different situations. The same applies mutatis mutandis to Art. 218 ZGB in the regime of community of property.
Familienrooht. N0 54. disCllSsion devant la juridiction federale, et tel est bien le cas en l'espece, puisque la recourante conteste precisement l'admissibilite de l'action de son mari. Le recours estdonc recevable. 54. Auszug aus dem Urteil der II. Zivilabteilung vom 4. Oktober 1951 i. S. Müller gegen Schweizerische Bankgesellschaft und Konsorten. Güterverbindung. Zum Abschluss eines Erbverzichtsvertrages beda.rf die Ehefrau nicht der Zustimmung des Ehemannes. Art. 204 ZGB ist auf den Erbverzicht nicht analog anwendbar. Entsprechendes gilt für die Anwendung von Art. 218 ZGB bei Gütergemeinschaft. Union des biena. La. femme n'a pas besoin du consentement de son mari pour conclure un pacte par lequel elle renonce a. ses droits successoraux. L'art. 204 ce n'est pas applicable par an.aJ.ogie a. la renonciation a. des droits successoraux. TI en est de meme de l'art. 218 en cas de communauM de biens. Unione dei beni. La moglie non ha bisogno deI consenso di suo marito per concludere un patto di rinuncia ai suoi diritti eredi- tari. L'art. 204 ce non I applicabile per analogia aJIa rinuncia di diritti ereditari. Lo stesso vale per I'art. 218 ce in CMO di comunione di benL Aus dem Tatbestand: Die verheiratete, unter Güterverbindung stehende Klä- gerin verzichtete laut Erbvertrag vom 28. Dezember 1931 auf ihr gesetzliches Erbrecht gegenüber ihren Adoptiv- eltern, gegen Zusicherung einer ihr unter bestimmten Be- dingungen zukommenden Rente. Die Adoptivmutter starb 1943, der Adoptivvaterl948. Die vorliegende, im Jahre 1944 eingereichte Klage geht auf Ungültigerklärung des Erbverzichtsvertrages, unter anderm mangels Zustimmung des Ehemannes der Klägerin. An. die Stelle des beklagten Adoptivvaters traten nach dessen Tode die beiden Willensvollstrecker in den Rechts- streit ein. Die kantonalen Gerichte haben die Klage abgewiesen. Gegen das Urteil des Obergerichtes des Standes Zürich Familienreoht. N° 54.
vom 19. Januar 1951 hat die Klägerin Berufung eingelegt, mit der sie an der Klage festhält. A U8 den Erwägungen: 2. -..... e) Nach Ansicht der Klägerin hätte ihr Ehemann dem Erbverzichtsvertrage zustimmen müssen. Zwar schrei- be Art. 204 ZGB die Zustimmung des Ehemannes nur für die Erbschaftsausschlagung vor. Doch müsse für den Erb- verzicht aus Gründen der Analogie Entsprechendes gelten. Dass das Gesetz die beiden Fälle auf gleiche Stufe stelle, ergebe sich aus Art. 422 Ziff. 5 ZGB, wonach bei bevor- mundeten Personen die Zustimmung der vormundschaft- lichen Aufsichtsbehörde für Erbverträge ebenso wie für die Annahme oder Ausschlagmig einer Erbschaft erforder- lich ist. Diese BestimmUIlg des Vormundschaftsrechtes lässt sich jedoch nicht zur Abgrenzung güterrechtlicher Vorschriften wie des Art. 204 ZGB heranziehen. Dieser unterstellt der Zustimmung des Ehemannes bei der Güterverbindung die Ausschlagung, nicht aber (wie dies in. Art. 232 Abs. 3 des Vorentwurfs vorgesehen war) die Annahme einer Erb- schaft durch die Ehefrau. Vollends verlangt Art. 204 (hierin mit Art. 232 des VE übereinstimmend) keine solche Zustimmung für Erbverzichtsverträge. Die Ehefrau ist unter jedem Güterstande handlungsfahig. Normen, die ihre Handlungsfreiheit um der ehemännlichen Rechte wil- len hinsichtlich des eingebrachten Frauengutes beschrän- ken, gelten nur für die vom Gesetz genannten Fälle, es wäre denn ein gesetzlicher Tatbestand als blosser Haupt- fall eines umfassenderen, durchwegs der betreffenden Norm unterworfenen Tatbestandes erkennbar. Nichts rechtfertigt es nun, dem eindeutig nur die Ausschlagung einer angefallenen Erbschaft .betreffenden Art. 204 ZGB noch andere Fälle zu unterstellen. Gewiss vermag auch ein Erbverzicht unter Umständen die Grösse des Frauengutes zu beeinträchtigen. Immerhin geschieht er in der Regel nur
Familienrecht. N0 M. gegen Zusicherung einer Gegenleistung. Jedenfalls betrifft der Erbverzicht eine blosse Anwartschaft, die sich erst später, wenn überhaupt einmal, verwirklichen würde. Im übrigen steht beim Erbverzicht einer unter Güterverbin- dung lebenden Ehefrau dahin, ob dereinst beim Eintritt des Erbfalles die Ehe und zudem der ordentliche Güter- stand noch bestehen werde. All dies steht im Gegensatze zur Ausschlagung einer angefallenen Erbschaft, die, gleich- gültig ob das Einbringen schon mit dem Eintritt des Erb- falles oder allenfalls erst mit der Erbteilung stattfindet (was hier nicht zu untersuchen ist), nicht mehr eine blosse Erbanwartschaft, sondern bereits erworbenes Vermögen darstellt. Wenn das Gesetz für diesen Fall allein eine Vor- schrift zum Schutze des Ehemannes aufstellt; so darf sie keineswegs auf jenen ganz verschiedenen Fall eines ver- traglichen Verzichtes auf künftigen erbrechtlichen Erwerb ausgedehnt werden. Das Gesetz will nicht, dass sich der Ehemann in die erbrechtlichen Beziehungen der Ehefrau zu ihren Verwandten einmische, bevor ein Erbanfall ein- getreten ist. Entsprechendes muss übrigens für die allge- meine Gütergemeinschaft gelten, wobei nach Art. 218 ZGR jeder Ehegatte zur Ausschlagung von Erbschaften der Zu- stimmung des andern bedarf. Auch dieser Vorschrift sind Erbverzichtsverträge nicht unterstellt. 55. Sentenza 4 dieembre 1951 della n Corte eivile nella causa G. contro B. Art. 314, cp. 2 90 .. a .pro deI concubito con phI uomini puo essere anche mdizlarla, rltenuto tuttavia che non basts. rendere soltanto attendibüe. un siffatto concubito per giustificare seri d ?bI sulla patemItlt deI convenuto : e necessaria una proba- bIhta cosl grande da avvicinarsi alla certezza. Art. 314 4b8. 2. GB. Der Beweis des Mehrverkehrs lässt sich auch mIt IndIzIen erbringen. Um erhebliche Zweifel an der v: aterschaft des Beklagten zu rechtfertigen, genügt es aber mcht, Meh:'verkehr .der Mutter bloss glaubhaft zu machen. s benarf vIelmehr emer an Sicherheit grenzenden Wahrschein- hchkeit.
Art. 314 al. 200. La preuve que la mere a eu des rapports avec un autre homme que le defendeur durant la periode critique peut etre faite par indices. TI ne suffit pas cependant de rendre ce fait simplement vraisemblable ; il faut une probabiliM teIle qu'eIle confine a la certitude. L'impugnato giudizio 17 settembre 1951 della Oamera civile deI Tribunale d'appello ritiene che B. ha avuto, durante il periodo critico, rapporti sessuali con G., ma che la presunzione di paternita derivatane a suo carico cade, poiche sono stati pro vati dei fatti che la revocano seriamento in dubbio. La seconda giurisdizione cantonale osserva pero anzitutto che, secondo la giurisprudenza deI Tribunale federale (RU 39 II 507 ; 40 II 5 ; 43 II 141), possono esistere seri dubbi a norma dell'art. 314 cp. 2 00 anche se manca la prova deI concubito con un terzo. Presa letteralmente, quest'osservazione misconoscerebbe l'interpretazione che il Tribunale federale ha data all'art. 31400. Il senso inequivocabile della citata giurisprudenza e che seri dubbi sulla paternita deI convenuto possono sorgere non soltanto dalla prova di relazioni sessuali tra l'attrice e phI uomini, ma anehe da altre eircostanze, come il grado di maturanza dell'infante al momento della naseita (RU 39 II 507), e ehe la prova deI concubito eon piu uomini puo essere anche indiziaria, ritenuto tuttavia ehe non basta rendere soltanto attendibile un concubito con piu uomini per giustifieare seri dubbi sulla paternita deI convenuto. Se la sentenza publicata neUa RU 40 II 5 dichiara essere sufficiente, pel rigetto dell'azione in virtu dell'art. 314 cp. 2 ee, l'accertamento che la madre dell'infante illegittimo ha ammesso un terzo nel di lei letto, cio si spiega par l'ovvia eonsiderazione ehe, finü a prova deI eontrario, si deve dedurre da un siffatto eon- tegno dell'attrice l'esistenza d'un eoncubito col terzo. Lo stesso vale per la circostanza (vedi RU 43 II 141) che la madre dell'infante illegittimo, prima di promuovere azione, aveva indicato, quale autore della sua gravidanza, un uomo che non era il eonvenuto : secondo il Tribunale federale, l'attrice poteva indicare come padre delI'infante