Admissibility of appeal against remand order

4A_241/2013Bundesgericht / I. zivilrechtliche Abteilung27.05.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the cantonal decision was a remand order and thus an interim decision under Art. 93 BGG. The appellant did not demonstrate either irreparable legal harm or the conditions for an immediate final decision saving substantial effort. The appeal was therefore manifestly inadmissible. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 93 BGG; admissibility of an appeal against a remand order. A cantonal remand decision is an interim decision. It may be challenged only if the appellant shows either a non-remediable legal disadvantage under Art. 93(1)(a) BGG or that immediate admission would lead directly to a final decision and avoid a considerable amount of time or expense for extensive evidence under Art. 93(1)(b) BGG. The burden of demonstrating these admissibility requirements lies with the appellant unless their existence is obvious (consid. 1). Absent such substantiation, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal; costs are charged to the appellant under Art. 66(1) BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
4A_241/2013

Urteil vom 27. Mai 2013
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

X.________AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Henzen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mietvertrag,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 21. März 2013.

In Erwägung,
dass das Bezirksgericht Weinfelden mit Entscheid vom 14. Februar 2013 auf das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Ausweisung des Beschwerdeführers nicht eintrat;
dass das Obergericht des Kantons Thurgau auf Berufung der Beschwerdegegnerin das Urteil des Bezirksgerichts mit Entscheid vom 21. März 2013 aufhob und die Sache zu neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurückwies;
dass der Beschwerdeführer den Entscheid des Obergerichts am 2. Mai 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht mit dem Antrag, diesen Entscheid "vollumfänglich zurückzuweisen";
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 136 II 101 E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; 135 III 212 E. 1);
dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Rückweisungsentscheid handelt und ein solcher Entscheid nach der Praxis des Bundesgerichts einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG darstellt, der nur dann mit Beschwerde angefochten werden kann, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b);
dass es gemäss ständiger Praxis der beschwerdeführenden Partei obliegt, in der Beschwerdeschrift die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2);
dass in der Rechtsschrift vom 2. Mai 2013 diesbezüglich nichts vorgebracht wurde;
dass die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG im vorliegenden Fall nicht gegeben sind;
dass nach ständiger Praxis der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ein Nachteil rechtlicher Natur sein muss, der auch durch einen späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigt werden kann (BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382);
dass ein solcher Nachteil im vorliegenden Fall ausscheidet, weshalb auch die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht gegeben sind;
das aus diesen Gründen auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Mai 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin

Schlagwörter

admissibilityremand orderinterim decisionirreparable harmcostsnon-entry

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal against the cantonal remand order was admissible under Art. 93 BGG.

Extrahierter Entscheid

The remand order was an interim decision, and the appellant failed to show any irreparable legal harm or that an immediate final decision would save substantial time or cost.

Extrahierte Begründung

The court held that the appellant bears the burden of demonstrating the requirements of Art. 93(1) BGG unless they are obvious. Neither exception was established, so the appeal was manifestly inadmissible.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs.

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

As the appeal was inadmissible, the costs followed the outcome under Art. 66(1) BGG.

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