Non-entry for unpaid advance and invalid fax filing

5A_483/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung10.10.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into a complaint concerning the segregation of assets in bankruptcy. The appellant had been given a final deadline to pay a CHF 500 advance on costs, but he neither paid it nor proved timely debit after a payment order. His faxed request for legal aid was also held inadmissible because such filings are only valid in the statutory forms. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 200. The Court also noted that the complaint would have failed to meet the motivation requirements in any event.

Omnilex-Regeste

Art. 48 Abs. 1 und 4, Art. 42 Abs. 4, Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; form of submissions and non-entry for failure to pay advance on costs. Filings to the Federal Supreme Court are valid only if lodged in the statutory forms; a fax transmission does not satisfy these requirements. Where an appellant, despite a final non-extendable deadline, neither pays the advance in cash nor provides the required proof of timely debit after a payment order, the appeal is not entered into under the summary procedure. A defective or insufficiently reasoned appeal remains inadmissible irrespective of later payment. The unsuccessful party bears the court costs.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_483/2007 /blb

Urteil vom 10. Oktober 2007
Präsidierendes Mitglied der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Ausscheidung von Kompetenzgütern im Konkurs,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. August 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich.

Das präsidierende Mitglied hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. August 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 25. September 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 7. September 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 26. September 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass sich das vom Beschwerdeführer dem Bundesgericht innerhalb der Nachfrist mit Telefax übermittelte (sinngemässe) Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als unzulässig erweist (Mitteilung des Schweizerischen Bundesgerichts, in: ZBJV 143/2007 S. 67f. Ziff. IV), weil bundesgerichtliche Eingaben rechtsgültig nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder (zu dessen Handen) an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch Sendung mit anerkannter elektronischer Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) eingereicht werden können,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:

1.
Auf das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird nicht eingetreten.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Zürich und dem Konkursamt K.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Oktober 2007
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

bankruptcyadvance on costsnon-entryfiling formalitieslegal aidcourt fees

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the faxed request for legal aid could be entertained

Extrahierter Entscheid

The request was inadmissible because filings to the Federal Supreme Court are valid only in the legally prescribed forms.

Extrahierte Begründung

A fax does not satisfy the statutory filing methods; only delivery to the Court, delivery to the Swiss Post, or submission with recognized electronic signature is valid.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint could be entered into despite non-payment of the advance on costs

Extrahierter Entscheid

No entry was possible because the appellant neither paid the advance in cash nor provided proof of timely debit after a payment order.

Extrahierte Begründung

After the final non-extendable deadline expired without payment or proof of debit, non-entry followed under the warning given.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs

Extrahierter Entscheid

The appellant was ordered to bear the court fee of CHF 200.

Extrahierte Begründung

As the non-entered party, he was charged costs under the Federal Supreme Court Act.

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