Non-entry for failure to pay court cost advance

5A_504/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung30.10.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the civil complaint because the appellant failed to pay the required CHF 500 cost advance within the non-extendable deadline and did not prove timely debit through a payment order. The court therefore issued a non-entry decision and charged the appellant a court fee of CHF 200.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4, Art. 108 Abs. 1 lit. a und Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the ordered cost advance within the non-extendable time limit leads to non-entry. Where the advance is to be paid by payment order, the party must, within the prescribed period, establish timely debit of the amount to a Swiss postal or bank account and furnish the required confirmation. Absent such compliance, the complaint is not entered into; the party in default bears the court costs.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_504/2007 /bnm

Urteil vom 30. Oktober 2007
Der Präsident der
II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________, vertreten durch die Eltern,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Herrn Y.________,

gegen

Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtspräsidium, Vorinstanz,
Poststrasse 14, 7002 Chur.

Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege (Kindesschutz),

Beschwerde in Zivilsachen gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, Kantonsgerichtspräsidium, vom 6. Juli 2007.

hat nach Einsicht
in die Beschwerde in Zivilsachen vom 10. September 2007,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 3. Oktober 2007 (unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei Säumnis) aufgefordert worden ist, den einverlangten, nicht eingegangenen Kostenvorschuss von 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit Zustellung der Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht von Graubünden, Kantonsgerichtspräsidium, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. Oktober 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

court cost advancenon-entrydeadlinecivil complaintcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the civil complaint had to be entered into despite failure to pay the court cost advance within the deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the advance was neither paid in cash nor timely credited by payment order, the court had to decline to enter into the complaint.

Extrahierte Begründung

The appellant did not comply with the advance-payment order under Art. 62(3) BGG and did not provide the required proof of timely debit under Art. 48(4) BGG; therefore, non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the non-entry decision?

Extrahierter Entscheid

The appellant must bear the court fee.

Extrahierte Begründung

As the complaint was not entered into, costs were imposed on the appellant under the ordinary cost rule.

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