Non-entry for failure to pay cost advance

5A_579/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung13.11.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant challenged a cantonal supervisory decision in debt-enforcement matters before the Federal Supreme Court. After his request for legal aid had already been refused and he had been ordered to pay a CHF 500 cost advance within a non-extendable deadline, he failed to make the payment or prove timely crediting. He then sought reconsideration of the legal-aid refusal, but raised no argument capable of calling that decision into question. The president therefore rejected the reconsideration request, declined to enter into the complaint for non-payment of the advance, and imposed court costs of CHF 300 on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; cost advance and non-entry: if the appellant fails to pay the ordered advance within the non-extendable grace period and does not furnish the required proof of timely payment, the complaint is not entered into. A request for reconsideration of a prior refusal of legal aid is inadmissible where it merely repeats or supplements the earlier arguments without showing any error in the challenged order; supplementation of the complaint after expiry of the appeal period is excluded. Cost consequences follow the non-entry order.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_579/2007 /blb

Urteil vom 13. November 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

  1. Y.________,
    vertreten durch Rechtsanwalt Serge Flury,
  2. Betreibungsamt B.________,
    Beschwerdegegner.

Gegenstand
Gläubigerbezeichnung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 20. September 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkursssachen.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 20. September 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen),

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 18. Oktober 2007 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 19. Oktober 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 9. Oktober 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 22. Oktober 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innert der Nachfrist eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er um Wiedererwägung der (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden) Verfügung vom 18. Oktober 2007 ersucht,
dass dieses Gesuch (ungeachtet der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers) abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 18. Oktober 2007, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte, zumal die Nennung von Art. 17 SchKG am Ungenügen der Beschwerdebegründung nichts ändert und eine Ergänzung der Beschwerdeschrift nach Ablauf der Beschwerdefrist zum Vornherein ausgeschlossen ist,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der nicht erstreckbaren Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:
1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. November 2007
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

debt enforcementcost advancenon-entrylegal aidreconsiderationinadmissibilitycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the request for reconsideration of the order refusing legal aid should be granted.

Extrahierter Entscheid

The request was rejected because the appellant raised nothing capable of casting doubt on the earlier refusal order.

Extrahierte Begründung

The court held that the appellant did not challenge the reasoning of the 2007-10-18 order in any relevant way. Referring to Art. 17 SchKG did not cure the defective complaint reasoning, and any supplementation after expiry of the appeal period was excluded.

Kernrechtsfrage

Whether the federal complaint could be entered into despite non-payment of the cost advance.

Extrahierter Entscheid

No entry was made because the appellant neither paid the advance in cash nor validly credited it through the post or a bank, and no timely proof of payment was filed.

Extrahierte Begründung

After the unsuccessful deadline notice under Art. 62(3) BGG, the appellant failed to comply with the non-extendable grace period. Under Art. 108(1)(a) BGG, the complaint had to be declared inadmissible.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the federal proceedings.

Extrahierter Entscheid

The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Extrahierte Begründung

Because the complaint was not entered into due to procedural default, costs were imposed on the appellant under Art. 66(1) BGG.

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