Complaint not entered due to abusive filing

6B_126/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung09.05.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s criminal complaint because the filing was considered querulous and abusive. The appellant had alleged manipulation of the file and improper conduct by the cantonal authorities in an intemperate manner. The request for free legal aid was refused because the statutory requirements were not met, and court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 7 BGG; Art. 108 BGG: pleadings that are querulous or abusive are inadmissible and justify non-entry in summary procedure. Art. 64 BGG: free legal aid is granted only if the statutory conditions are fulfilled; otherwise it must be refused. Art. 66 Abs. 1 BGG: where the appeal fails or is not entered into, the court costs are ordinarily charged to the appellant. The Court may dispose of such manifestly inadmissible submissions without substantive examination.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
6B_126/2007 /hum

Urteil vom 9. Mai 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Einfache Körperverletzung; Nötigung,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer,
vom 9. Februar 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:
1.
Der Beschwerdeführer stellt zur Begründung des Rechtsmittels fest, die Akten seien "schwer manipuliert" worden. Der Präsident der Vorinstanz habe mündlich eine "schmierige Begründung" des Urteils gegeben. Das ganze Gericht und die Untersuchungsbehörde hätten "hinterhältig und feige" gehandelt. Auch die Staatsanwaltschaft sei "zu feige" gewesen, die "unsichtbaren Aktenveränderungen" mündlich zu begründen. Eine solche Rechtsschrift beruht auf querulatorischer und rechtsmissbräuchlicher Prozessführung und ist deshalb unzulässig (Art. 42 Abs. 7 BGG). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Da die Voraussetzungen von Art. 64 BGG nicht erfüllt sind, ist das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung abzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Präsidium:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.--. wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Mai 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

inadmissibilityabusive litigationnon-entryfree legal aidcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the criminal complaint was admissible despite being querulous and abusive

Extrahierter Entscheid

The filing was inadmissible because it amounted to querulous and abusive litigation conduct.

Extrahierte Begründung

The submissions alleged manipulations and attacks on the authorities in an intemperate manner; under Art. 42(7) BGG such pleadings are not admissible, so the Court did not enter into the complaint under Art. 108 BGG.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to free legal aid

Extrahierter Entscheid

The request for free legal assistance was denied.

Extrahierte Begründung

The statutory conditions of Art. 64 BGG were not met.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

As the complaint was not entered into and legal aid was refused, the costs were charged to the appellant under Art. 66(1) BGG.

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