Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of a criminal appeal before the Federal Supreme Court. The appellant must set out in a substantiated manner why the contested decision violates law; mere appellate criticism is insufficient. Standing under Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG requires concrete assertions of civil claims; reliance on Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 BGG likewise requires reasoned argument. Purely formal complaints remain admissible only if they are separable from the merits (Star practice). Where these requirements are not met, non-entry in the simplified procedure is appropriate under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; the reasons may be limited to a brief statement of inadmissibility under Art. 108 Abs. 3 BGG.
7B_1122/2025
Urteil vom 15. Dezember 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Clément.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________,
handelnd durch C.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gegenstand
Einstellung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 6. Oktober 2025 (BKBES.2025.121).
Mit Beschluss vom 6. Oktober 2025 wies das Obergericht des Kantons Solothurn die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Einstellungsverfügung der Jugendanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 14. August 2025 ab. Der Beschwerdeführer gelangte dagegen mit Beschwerde in Strafsachen vom 22. Oktober 2025 (Postaufgabe) an das Bundesgericht.
Diese Eingabe erfüllt offensichtlich nicht die Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 142 III 364 E. 2.4), namentlich bezüglich eines Zivilanspruchs im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, der den Beschwerdeführer zur Beschwerde in Strafsachen legitimieren könnte (Urteile 7B_1201/2024 vom 22. Januar 2025 E. 1.2; 7B_182/2024 vom 26. März 2024 E. 2.1.2; 7B_18/2024 vom 14. März 2024 E. 2; je mit Hinweisen).
Soweit die Beschwerde sinngemäss das Strafantragsrecht als solches nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 BGG betreffen soll, geht die Begründung nicht über unzulässige appellatorische Kritik hinaus, womit der Beschwerdeführer nicht zu hören ist (BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; je mit Hinweisen).
Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung der Beschwerdeführer unbesehen der fehlenden Legitimation in der Sache berechtigt wäre, da sie namentlich von der Prüfung der Sache getrennt werden können (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1), werden nicht erhoben.
Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Dezember 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Clément