Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficient reasoning of the appeal; even unrepresented parties must engage with the decisive reasons of the challenged decision in a concrete manner. A request for legal aid does not relieve the appellant from complying with the minimum reasoning requirements for a timely appeal. Where the complaint manifestly fails to meet these requirements, the appeal is not entered into in simplified procedure. Legal aid under Art. 64 BGG is to be refused if the appeal has no prospects of success; in such cases, court costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
8C_231/2021
Urteil vom 26. März 2021
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Maillard, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. Februar 2021 (VBE.2021.6).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 21. März 2021 gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. Februar 2021,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dies ein konkretes Auseinandersetzen mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid dargelegt hat, weshalb sie trotz des Ersuchens um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistands auf die Beschwerde nicht eingetreten ist,
dass demnach
-ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege die Beschwerde führende Person nicht von der Pflicht befreie, fristgerecht eine den Mindestanforderungen gemäss Art. 61 lit. b ATSG genügende Beschwerde einzureichen,
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 26. März 2021
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Maillard
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel