Non-entry for inadequate appeal reasoning in unemployment insurance case

8C_335/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung05.06.2008Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant's challenge against a Zurich social insurance judgment because the appeal failed to satisfy the minimum requirements of Art. 42 BGG. The filing did not substantiate how the factual findings were wrong or how the lower court's reasoning violated the law. After the court had pointed out the defect and allowed correction within the appeal deadline, no amended filing was submitted. Court costs of CHF 200 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; non-entry for insufficient reasoning: an appeal must contain specific requests and, in a concise manner, a substantiated explanation of how the challenged decision violates law. A mere disagreement with the result or unparticularized criticism of the findings of fact does not satisfy the minimum requirements. If the Federal Supreme Court points out the defect and grants an opportunity to cure it within the appeal period, failure to do so leaves no valid remedy and justifies summary non-entry under Art. 108 BGG (consid. 1). Costs follow the outcome under Art. 66 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_335/2008

Urteil vom 5. Juni 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Lustenberger, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Kopp Käch.

Parteien
M.________, Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 25. April 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2008,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 28. April 2008 an M.________, wonach die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheint und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich ist,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde vom 25. April 2008 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da ihren Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen und sie somit keine substantiierte Begründung im Sinne einer hinreichend sachbezogenen Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid enthält,

dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt, zumal die Mitteilung des Bundesgerichts vom 28. April 2008, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse des Rechtsmittels hingewiesen und der Beschwerdeführer ausdrücklich auf die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Möglichkeit einer Verbesserung des Mangels aufmerksam gemacht wurde, unbeantwortet geblieben ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und der Arbeitslosenkasse Unia schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Juni 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Lustenberger Kopp Käch

Schlagwörter

social insuranceappeal requirementsreasoningnon-entrycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG and could be examined on the merits.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not contain a sufficiently substantiated request and reasoning, so it was not a valid remedy.

Extrahierte Begründung

The submission did not explain why the factual findings were incorrect or why the challenged reasoning violated law. The court's notice inviting correction within the appeal period remained unanswered.

Kernrechtsfrage

Costs of the non-entry decision

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

Because the appeal was not entered into, the appellant became liable for costs under the BGG cost rules.

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