Federal Court upholds limited disability pension until November 2004

8C_727/2008Bundesgericht / IV. öffentlich-rechtliche Abteilung06.10.2008Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The claimant challenged the cantonal judgment confirming only a temporary full disability pension until November 2004 and seeking a continuing full pension from 1 December 2004. The Federal Court held that the case turned largely on factual findings, especially medical assessment and the degree of work capacity, which it would not disturb absent obvious error. It found the cantonal court had evaluated the evidence properly, including the differing opinions of the treating physician and SUVA doctor, and had plausibly explained why even the claimant's alternative assumptions would not produce a pension-entitling disability degree. The appeal was dismissed in simplified proceedings, and costs of CHF 500 were charged to the claimant.

Omnilex-Regeste

Art. 105 Abs. 1 and 2 BGG; scope of review of medical and disability findings in social insurance appeals. Questions concerning diagnosis, residual work capacity, household limitation and hypothetical activity rate are factual matters and are only reviewable by the Federal Court for obvious error or legal defect. Where the cantonal court has carefully assessed the medical file and given reasoned treatment to conflicting expert opinions, its factual findings will not be disturbed. An alternative calculation of occupational and household percentages is insufficient unless it shows a legally relevant error in the resulting disability degree. In simplified procedure under Art. 109 BGG, a manifestly unfounded appeal may be dismissed summarily.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
8C_727/2008

Urteil vom 6. Oktober 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger,
Gerichtsschreiberin Durizzo.

Parteien
K.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin Martina Fausch, Bahnhofstrasse 26, 8304 Wallisellen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Juli 2008.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons St. Gallen K.________, geboren 1954, mit Verfügung vom 18. Mai 2006 und Einspracheentscheid vom 20. November 2006 mit Wirkung ab September 2003 eine ganze, bis November 2004 befristete Invalidenrente zugesprochen hat,
dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 7. Juli 2008 abgewiesen hat,
dass K.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihr auch ab 1. Dezember 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann,
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass das kantonale Gericht die zur Beurteilung des Rentenanspruchs erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung, die gestützt darauf gestellte Diagnose, die ärztliche Stellungnahme zu dem noch vorhandenen Leistungsvermögen oder (bei psychischen Gesundheitsschäden) zur Verfügbarkeit von Ressourcen der versicherten Person sowie die aufgrund der medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeits(un)fähigkeit Tatfragen betreffen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398),
dass Gleiches auch für die Fragen gilt, in welchem Ausmass eine versicherte Person ohne Gesundheitsbeeinträchtigung erwerbstätig wäre und in welchem Umfang sie in den einzelnen Bereichen des Haushalts eingeschränkt ist (Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 4.1 und 6.3),
dass sich diese Tatfragen nach der dargelegten Regelung der Kognition einer Überprüfung durch das Bundesgericht weitgehend entziehen,
dass das kantonale Gericht die medizinischen Akten sorgfältig gewürdigt und sich zu den Einwänden bezüglich der unterschiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den behandelnden Arzt Dr. med. F.________ sowie SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ einlässlich und zutreffend geäussert hat,
dass damit bei der vorinstanzlichen Feststellung einer Arbeitsfähigkeit von 67 % keine Anhaltspunkte für eine offensichtliche Unrichtigkeit bestehen,
dass das kantonale Gericht des Weiteren einlässlich erwogen hat, weshalb auch bei einem höheren Anteil der Erwerbstätigkeit (78 % statt 53 %) sowie bei Korrektur der im Zusammenhang mit der Einschränkung in den einzelnen Bereichen des Haushalts gerügten Details (Behinderungsgrad von 33,53 % statt 13,23 %) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultieren würde,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG, ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird,
dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die Kosten der Beschwerdeführerin auferlegt werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Oktober 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Ursprung Durizzo

Schlagwörter

disability pensionwork capacitymedical evidencefactual reviewhousehold impairmentsimplified procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the claimant was entitled to a full disability pension after 1 December 2004.

Extrahierter Entscheid

No; the finding of a 67% work capacity and the assessed invalidity level still justified denying a continuing full pension.

Extrahierte Begründung

The Federal Court found no indication that the cantonal court had obviously misstated the medical evidence or the factual assessment of work capacity and household limitations. Its reasoning on the disability degree was sufficient even if the claimant's alternative assumptions were accepted.

Kernrechtsfrage

Whether the cantonal court's factual findings on work capacity and household impairment were obviously incorrect.

Extrahierter Entscheid

No; the Federal Court saw no basis to disturb the factual findings.

Extrahierte Begründung

Issues such as diagnosis, residual functional capacity, work capacity and household restriction are factual questions, and the lower court had carefully weighed the medical records and the divergent opinions of the treating doctor and the SUVA physician.

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