Appeal inadmissible for insufficient reasoning

9C_283/2014Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung17.04.2014Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant lodged a federal appeal against a Zurich social insurance judgment in a health insurance dispute. The Federal Supreme Court held that the appeal did not comply with the statutory reasoning requirements because it failed to explain, in a legally relevant manner, why the lower court’s factual findings and reasoning were wrong. The court therefore did not enter into the appeal in simplified proceedings. It also waived court costs due to the circumstances, which rendered the request for free legal aid moot.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG: Anforderungen an die Begründung der Beschwerde und Nichteintreten bei ungenügender Rüge; die Beschwerde hat in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Werden Sachverhaltsfeststellungen angefochten, ist substanziiert aufzuzeigen, inwiefern sie unrichtig sein sollen. Fehlt eine solche Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen, tritt das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nicht ein. Bei den Kosten kann ausnahmsweise nach Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG von der Erhebung abgesehen werden; ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird dann gegenstandslos.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

9C_283/2014

Urteil vom 17. April 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Wincare Versicherungen AG, Hauptsitz, Konradstrasse 14, 8401 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. Februar 2014.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 7. April 2014 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. Februar 2014,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie zwar einen Antrag enthält, den Ausführungen jedoch nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. April 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer

Schlagwörter

admissibilityreasoning requirementinsufficient appealfederal appealcourt costslegal aidhealth insurance

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the federal appeal met the statutory reasoning requirements and was admissible.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements because it did not show in a sufficiently concrete way why the challenged findings of fact were incorrect or the resulting reasoning unlawful.

Extrahierte Begründung

Under Art. 42 paras. 1-2 BGG, an appeal must state requests and reasons; where factual findings are attacked, the appellant must explain in a concise manner why they are erroneous. This was not done, so the court could not examine the merits.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged and whether the request for legal aid remained relevant.

Extrahierter Entscheid

No court costs were imposed; as a result, the request for free legal aid became moot.

Extrahierte Begründung

In view of the circumstances, the court waived court costs under Art. 66 para. 1 sentence 2 BGG. Because no costs were charged, the application for free legal aid no longer had an object.

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