Invalidity pension appeal dismissed as manifestly unfounded

9C_76/2007Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung11.06.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal in invalidity insurance after an earlier remittal had led the IV office to obtain a new orthopedic expert opinion and again refuse a pension. The cantonal court had confirmed that refusal. The appellant argued that the expert had not sufficiently consulted the file and that the medical findings were wrong. The Court held that the cantonal fact-finding was binding and not shown to be manifestly incorrect or contrary to federal law. In particular, the alleged file-review defect was not decisive because the postoperative condition had been assessed and was described as clinically very good. The appeal was dismissed as manifestly unfounded, and court costs of CHF 500 were imposed.

Omnilex-Regeste

Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG; review of factual findings in social insurance appeals; manifestly unfounded appeal may be decided in simplified proceedings under Art. 109 BGG. The Federal Supreme Court is bound by the factual findings of the cantonal court unless they are manifestly incorrect or based on a legal error. A claimed deficiency in an expert's file review is not relevant if it is not outcome-determinative and the medical assessment remains supported by the record. Where the appellant's objections do not establish a federal-law violation, the appeal is dismissed in simplified procedure.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_76/2007

Urteil vom 11. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
F.________, 1955, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich, Münchhaldenstrasse 24, 8008 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. Februar 2007.

In Erwägung,
dass das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute Bundesgericht) mit Urteil vom 29. September 2005 eine von F.________, geboren 1955, erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne guthiess, als es den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. Mai 2005 und den Einspracheentscheid der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 23. Juni 2004 aufhob und die Sache an die Verwaltung zurückwies, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägung 2.3 über den Anspruch auf Invalidenrente neu verfüge,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich nach Einholung eines Gutachtens bei Dr. med. S.________, Orthopädische Chirurgie FMH/FMS, vom 24. Januar 2006, das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 10. März 2006 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2006) erneut ablehnte,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 22. Februar 2007 abwies,
dass F.________ mit Beschwerde die Erbringung der gesetzlichen Leistungen und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragen lässt,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde mit Beschluss vom 24. April 2007 abgewiesen hat,
dass das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205 und 1243) und der angefochtene Entscheid nachher ergangen ist, weshalb die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen sowie zu erledigen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG),
dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG) und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt und namentlich in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt hat, dass keine zervikale Problematik von Relevanz besteht,
dass die Einwendungen des Beschwerdeführers nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (Art. 95 BGG) erscheinen zu lassen,
dass insbesondere der Vorwurf fehlenden Aktenbeizugs durch den Gutachter, selbst wenn er zutreffen sollte, für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend ist (Art. 97 Abs. 1 BGG), da im Gutachten die Diskushernienoperation vom 9. April 2001 gewürdigt wird, und die Beurteilung, wonach der postoperative Befund klinisch sehr gut sei, auch durch die betreffenden Akten nicht in Frage gestellt wird,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse der Migros-Betriebe und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 11. Juni 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

invalidity insurancemedical expert reportfact reviewmanifestly unfounded appealfree legal aidcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the cantonal judgment denying invalidity insurance benefits should be overturned.

Extrahierter Entscheid

The claimant's objections did not show any materially incorrect fact-finding or federal-law error; the denial of benefits stands.

Extrahierte Begründung

The Federal Supreme Court accepted the cantonal findings that no relevant cervical pathology existed. The attack on the expert report, including the alleged failure to consult the file, was not decisive because the postoperative condition after the disk hernia operation was addressed and described as clinically very good.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal justified intervention in the factual findings under the Federal Supreme Court Act.

Extrahierter Entscheid

No correction or supplementation of the facts was warranted.

Extrahierte Begründung

The challenged findings were not manifestly incorrect and the alleged omission in the expert's file review would not have changed the outcome.

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