No disability pension without medically relevant incapacity

9C_798/2010Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung21.10.2010Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The claimant sought a disability pension, arguing that he had been unable to work since 2005 and should receive benefits until his early retirement AHV pension. The IV office and the Schwyz cantonal court denied the claim after reviewing the medical file. The Federal Court held that the cantonal findings were binding and showed no invalidity-relevant health impairment and no pensionable loss of earning capacity. The complaint was dismissed in simplified procedure, and court costs of CHF 500 were charged to the claimant.

Omnilex-Regeste

Art. 28 Abs. 2 IVG; Art. 28a Abs. 1 IVG in conjunction with Art. 16 ATSG; review of medical findings under Art. 105 Abs. 1 and 2 BGG and Art. 97 Abs. 1 BGG: A disability pension presupposes a health-related incapacity leading to a pensionable loss of earning capacity. If the cantonal court, on the basis of the medical evidence, finds no invalidity-relevant health damage and no compensable earning loss, the Federal Court will not intervene absent manifest error. An obviously unfounded complaint may be dismissed in simplified procedure under Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG; costs are borne by the losing party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_798/2010

Urteil vom 21. Oktober 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz,
Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Invalidenrente),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 29. Juli 2010.

Sachverhalt:
Der 1947 geborene S.________, gelernter Elektromonteur, meldete sich im Juli 2009 zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an, nachdem er seine während Jahrzehnten innegehabte Arbeitsstelle auf Ende Januar 2005 gekündigt hatte und sich sein Berufsvorsorgekapital auszahlen liess. Mit Verfügung vom 22. Februar 2010 verneinte die IV-Stelle Schwyz einen Rentenanspruch mangels einer gesundheitsbedingten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wies die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 29. Juli 2010 ab.
S.________ führt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Zusprechung einer Invalidenrente ab Februar 2005 bis zum Erhalt der ab Februar 2010 vorbezogenen AHV-Altersrente.

Erwägungen:

1.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze, namentlich diejenigen über den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis), richtig dargelegt. Hierauf wird verwiesen.

2.
Des Weitern hat die Vorinstanz gestützt auf die gesamte medizinische Aktenlage in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG), dass kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vorliegt. Zumindest erleidet der Beschwerdeführer keine rentenberechtigende Erwerbseinbusse. Dies gilt umso mehr, als die auch letztinstanzlich geltend gemachten "akuten spontanen totalen Sehausfälle innert Sekunden" (im Arztbericht der Neurologin Dr. E.________ vom 25. Juni 2004 als beidseitige transiente Visusstörung unklarer Ätiologie [differentialdiagnostisch transiente ischämische Attacke] beurteilt) gemäss den Angaben in der vorinstanzlichen Beschwerde nicht mehr auftreten.

3.
Die im Sinne von Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG offensichtlich unbegründete Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren abzuweisen.

4.
Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Oktober 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Attinger

Schlagwörter

disability pensionearning capacitymedical evidencesimplified procedurecourt costssocial insurance

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the claimant is entitled to a disability pension.

Extrahierter Entscheid

No pension entitlement was shown because no legally relevant impairment of health and no pensionable loss of earning capacity were established.

Extrahierte Begründung

The cantonal findings were binding and showed no invalidity-relevant health damage; the alleged visual episodes no longer occurred and thus did not support a pensionable incapacity.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal could succeed in light of the challenged factual findings and medical evidence.

Extrahierter Entscheid

The appeal was manifestly unfounded and had to be rejected in simplified procedure.

Extrahierte Begründung

The Federal Court found no basis to disturb the binding assessment of the medical record under the limited review of facts.

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