Invalidity pension denied; no entitlement to free legal representation

I 66/07Bundesgericht03.05.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed an appeal against the Lucerne cantonal judgment upholding the IV office's refusal to grant disability insurance benefits. It held that the cantonal court correctly assessed the medical and occupational evidence, and that even under the appellant's preferred allocation between outside work and household tasks no pension-entitling disability degree was established. The complaint about denied free legal representation in the objection proceedings also failed because such assistance is exceptional and the case was not unusually complex. The appellant was ordered to pay CHF 500 in court costs, offset against the advance already paid.

Omnilex-Regeste

Art. 132 OG; Art. 104 lit. a and b OG; Art. 105 Abs. 2 OG; Art. 36a OG: In disability insurance disputes reviewed under the limited cognition applicable to factual findings, the Federal Supreme Court will not disturb the cantonal court's assessment of workload distribution or incapacity unless it is manifestly incorrect or incomplete. A disability degree below the pension threshold precludes entitlement even where an alternative household/employment split is alleged. Free legal representation in objection proceedings is granted only exceptionally and requires a level of complexity exceeding the ordinary case.

Gesamter Gesetzestext

{T 7}
I 66/07

Urteil vom 3. Mai 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
C.________, 1977, Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Ehrenzeller, Engelgasse 214, 9053 Teufen AR,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung,
vom 12. Dezember 2006.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 10. August 2005 das Gesuch der 1977 geborenen C.________ um Zusprechung von Leistungen der Invalidenversicherung ablehnte,
dass die IV-Stelle auf Einsprache der Versicherten hin mit Entscheid vom 17. November 2005 an ihrem Standpunkt festhielt,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 12. Dezember 2006 abwies,
dass C.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die Zusprechung einer halben Invalidenrente, eventuell die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen und zu neuer Verfügung sowie die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Einspracheverfahren beantragen und um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege für das letztinstanzliche Verfahren ersuchen liess,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid indessen vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 21. März 2007 abgewiesen und C.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.- eine Frist von 14 Tagen angesetzt hat, verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtleistung des Vorschusses innert Frist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werde,
dass C.________ den Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist bezahlt hat,
dass im angefochtenen Entscheid die Rechtslage betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente bei Vorliegen eines psychischen Gesundheitsschadens, insbesondere einer somatoformen Schmerzstörung, richtig dargestellt ist,
dass das kantonale Gericht gestützt auf die gesamten Akten die Gründe, welche zur Verneinung einer rentenbegründenden Invalidität geführt haben, ausführlich dargelegt hat,
dass das Bundesgericht die von der Vorinstanz im Hinblick auf die Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode vorgenommene, in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur Hauptsache gerügte Aufteilung der Anteile Haushalt und Erwerbstätigkeit am gesamten Aufgabenbereich der Versicherten nur mit eingeschränkter Kognition prüft, da es sich dabei um eine Sachverhaltsfeststellung handelt (Art. 132 Abs. 2 OG [in der Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG; vgl. BGE 132 V 393 E. 3 S. 397),
dass die Rügen der Beschwerdeführerin nicht geeignet sind, die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch das kantonale Gericht als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen und auch sonst nicht zu begründen vermögen, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen soll,
dass selbst wenn entsprechend den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde davon auszugehen wäre, dass die Versicherte ohne Invalidität zu 80 Prozent ausser Haus und lediglich zu 20 Prozent im Haushalt arbeiten würde, sich mit Blick auf die nicht offensichtlich unrichtige oder unvollständige vorinstanzliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit von lediglich 25 Prozent kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergäbe,
dass der angefochtene Entscheid auch in Bezug auf die unentgeltliche Verbeiständung im Einspracheverfahren nicht zu beanstanden ist, da im Einspracheverfahren die Verbeiständung nur im Ausnahmefall gewährt wird (BGE 132 V 200 E. 4.1), während der vorliegende Fall von höchstens durchschnittlicher Komplexität ist,
dass sich die übrigen Einwendungen der Beschwerdeführerin im Wesentlichen in einer im Rahmen der genannten eingeschränkten Überprüfungsbefugnis unzulässigen Kritik am kantonalen Gerichtsentscheid erschöpfen,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 3. Mai 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

disability insurancepsychological impairmentsomatoform pain disordermixed methodfree legal representationlegal aidcourt costslimited reviewwork capacity

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the denial of disability insurance benefits should be overturned and a half disability pension granted or the case remanded for further medical investigations.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not show any legally relevant error in the cantonal findings; even on the appellant's own employment split, no pension-entitling disability degree of at least 40% arose.

Extrahierte Begründung

The cantonal court correctly applied the law on disability entitlement in cases involving psychological impairment, including somatoform pain disorder. The challenged factual findings on workload distribution and only 25% incapacity were not manifestly incorrect or incomplete under the limited review applicable.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to free legal representation in the objection proceedings.

Extrahierter Entscheid

No. Free representation in objection proceedings is granted only exceptionally, and this case was of at most average complexity.

Extrahierte Begründung

The lower court's refusal was unobjectionable because the matter did not reach the level of complexity required for an exception.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to free legal aid for the Federal Supreme Court proceedings.

Extrahierter Entscheid

The request had already been denied by separate order, and the cost advance was paid; no further dispositive relief followed in the judgment.

Extrahierte Begründung

The judgment only notes the earlier rejection of legal aid and compliance with the cost-advance order.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.