Eligibility for supplementary benefits denied due to income surplus

P 69/00Bundesgericht / I. sozialrechtliche Abteilung04.04.2001Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

K. appealed to the Federal Insurance Court after the Aargau social insurance office and the cantonal insurance court denied supplementary benefits to his old-age pension because his recognized income exceeded his recognized expenses. The Federal Court found no reason to doubt the cantonal calculation, held that the appellant’s complaint about not receiving his wife’s wages was legally irrelevant, and confirmed that the corrections to expenses and contributions did not alter entitlement. The administrative judicial complaint was dismissed in summary proceedings, and no court costs were imposed.

Omnilex-Regeste

Art. 3c Abs. 1 lit. a ELG; supplementary benefits are not due where the recognized income exceeds the recognized expenditure. The decisive comparison is based on the legally relevant, duly assessed income and expenses; objections that do not affect this balance are immaterial. Corrections to individual expense or income items are unobjectionable if they do not alter the entitlement outcome. A manifestly unfounded administrative judicial complaint may be disposed of summarily under Art. 36a OG, with reference to the lower judgment (Art. 36a Abs. 3 OG).

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0]
P 69/00 Vr

II. Kammer

Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari;
Gerichtsschreiberin Hostettler

Urteil vom 4. April 2001

in Sachen
K.________, 1932, Beschwerdeführer,

gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Ausgleichskasse, Kyburgerstrasse 15, Aarau, Beschwerdegegnerin,

und
Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau

Mit Verfügung vom 18. Juli 2000 lehnte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau das Gesuch des 1932 geborenen K.________ um Ausrichtung von Ergänzungsleistungen zur Altersrente mit Wirkung ab 1. Mai 2000 ab, da die anrechenbaren Einnahmen die anerkannten Ausgaben um Fr. 6162.- im Jahr übersteigen würden.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 27. September 2000 ab, wobei es einen jährlichen Einnahmenüberschuss von Fr. 6534.- ermittelte.
K.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf Zusprechung von Ergänzungsleistungen.

  • Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung sich nicht vernehmen lässt.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Anspruchsberechtigung für Ergänzungsleistungen richtig dargelegt, weshalb darauf verwiesen wird.

2.- Das kantonale Gericht hat gestützt auf die Akten einen Einnahmenüberschuss festgestellt, weshalb die Verfügung vom 18. Juli 2000 im Ergebnis rechtens ist. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was Zweifel daran aufkommen liesse, dass die anrechenbaren Einnahmen die anerkannten Ausgaben übersteigen. Unbehelflich ist insbesondere der Einwand, er bekomme "vom Lohn (s)einer Frau keinen Rappen zu sehen". Darauf kann es ergänzungsleistungsrechtlich nicht ankommen (Art. 3c Abs. 1 lit. a ELG). Die von der Vorinstanz einnahmen- und ausgabenseitig vorgenommenen Korrekturen, insbesondere betreffend die Positionen Gebäudeunterhaltslasten und Hypothekarzinsen sowie die abzugsfähigen Sozialversicherungsbeiträge berühren die Anspruchsberechtigung nicht und sind nicht zu beanstanden. Sämtliche Vorbringen des Beschwerdeführers ändern daran nichts.

3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG, insbesondere mit summarischer Begründung unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Art. 36a Abs. 3 OG), erledigt.
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.

Luzern, 4. April 2001

Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der II. Kammer:

Die Gerichtsschreiberin:

Schlagwörter

supplementary benefitsincome surplusrecognized expensesold-age pensionsocial insurance contributionsmortgage interestsummary proceedings

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to supplementary benefits to the old-age pension despite an income surplus.

Extrahierter Entscheid

No. The accredited income exceeded the recognized expenses, so entitlement to supplementary benefits was denied.

Extrahierte Begründung

The court accepted the lower court's findings from the file. The appellant raised no arguments creating doubt about the income surplus. His complaint that he received nothing from his wife's salary was irrelevant under the supplementary benefits rules.

Kernrechtsfrage

Whether the calculation adjustments regarding maintenance costs, mortgage interest, and deductible social insurance contributions were objectionable.

Extrahierter Entscheid

No. The cantonal court's income and expense corrections did not affect entitlement and were not objectionable.

Extrahierte Begründung

The court found the lower court's corrections appropriate and held that they did not change the decisive income surplus.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.