Beschluss vom 3. Oktober 2022 Berufungskammer Besetzung Richterinnen Brigitte Stump Wendt, Vorsitzende Barbara Loppacher und Petra Venetz Gerichtsschreiber Franz Aschwanden Parteien
BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch den a.o. Staatsanwalt des Bundes Daniel Vögeli, Berufungsführerin / Berufungsgegnerin / Anklagebehörde
und als Privatklägerschaft:
Berufungsführerin / Berufungsgegnerin / Anschlussberufungsgegnerin
BANK D. AG, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Bättig, Berufungsgegnerin
BANK E. AG, vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Erbe, Berufungsgegnerin
BANK F. SA, vertreten durch Rechtsanwalt Reto Marbacher, Berufungsgegnerin / Anschlussberufungsführerin Bundesstrafgericht Tribunal pénal fédéral Tribunale penale federale Tribunal penal federal
Geschäftsnummer: CN.2022.10 Hauptgeschäftsnummer: CA.2021.18
G. AG IN LIQ., vertreten durch H. AG, Berufungsführerin / Berufungsgegnerin
I. AG IN LIQ., vertreten durch H. AG, Berufungsgegnerin
gegen
A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Rainer L. Frin- geli, Berufungsführerin / Berufungsgegnerin / Anschlussberufungsgegnerin / Beschuldigte
Als Drittbetroffene:
J., vertreten durch Rechtsanwältin Vera Delnon, Berufungsgegner
K. AG, vertreten durch Rechtsanwältin Vera Del- non, Berufungsgegnerin
L., Berufungsführer / Berufungsgegner
M., Berufungsgegner
N. AG, vertreten durch Rechtsanwalt Alex Ertl, Berufungsführerin / Berufungsgegnerin / Anschlussberufungsgegnerin
O. SA, vertreten durch Rechtsanwalt Martin Ro- mann, Berufungsgegnerin
P. SA, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Dörig, Berufungsgegnerin
Mehrfache Urkundenfälschung, gewerbsmässiger Betrug, eventualiter mehrfache Veruntreuung, subeventualiter qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung, Misswirt- schaft, gewerbsmässige Geldwäscherei
Berufungen (je teilweise) der Bundesanwaltschaft vom 15. Oktober 2021, von A., L., der C. AG, N. AG und G. AG in Liq. je vom 19. Oktober 2021; sowie Anschluss- berufungen (je teilweise) der P. SA vom 15. November 2021, der Bank F. SA vom 16. November 2021 und der O. SA vom 18. November 2021 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.57 vom 30. August 2021
Sistierung des Berufungsverfahrens CA.2021.18 (Art. 329 Abs. 2 i.V.m. Art. 379 StPO)
Auszug aus der Prozessgeschichte A. Im Rahmen des laufenden Berufungsverfahrens CA.2021.18 bezog sich die N. AG mit Eingabe vom 15. August 2022 auf die Verfügungen der Vorsitzenden der Berufungskammer vom 7. Juni 2022, mit welcher eine Fristerstreckung bis zum 15. August 2022 gewährt worden sei, und vom 19. Juli 2022. Die N. AG bean- tragte «erneut» und mit Verweis auf ihre «Eingabe vom 30. Mai 2022 die Sistie- rung des Verfahrens», bis über ihr en Antrag auf Ausrichtung eines vorläufigen Betrags, eventualiter der Gewährung der amtlichen Verteidigung, subeventualiter der Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege höchstrichterlich entschieden worden sei (vgl. CAR pag. 3.103.052). B. Mit Eingabe vom 29. August 2022 (CAR pag. 10.103.45 ff.) reichte die N. AG beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen gegen die prozessleitende Verfügung der Vorsitzenden der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts CA.2021.18 vom 19. Juli 2022 (CAR pag. 10.103.018 ff.) ein und stellte folgende Anträge: 1. Es sei die prozessleitende Verfügung der Berufungskammer des Bundesstrafge- richts vom 19. Juli 2022 (CA.2021.18) aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Anträge der Beschwerdeführerin gutzuheissen. 2. Eventualiter sei die prozessleitende Verfügung der Berufungskammer des Bundes- strafgerichts vom 19. Juli 2022 (CA.2021.18) aufzuheben und die Sache zur Neu- beurteilung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts zurückzuweisen. 3. Subeventualiter sei die Anklageschrift zur Nachbesserung an die Bundesanwalt- schaft zurückzuweisen.
Die Berufungskammer erwägt:
Die Berufungskammer beschliesst:
Die Vorsitzende Der Gerichtsschreiber
Brigitte Stump Wendt Franz Aschwanden
Beilagen (Kopien): − Eingabe der N. AG vom 15. August 2022
− Eingangsanzeige des Bundesgerichts vom 1. September 2022
Zustellung an (Gerichtsurkunde):
− Bundesanwaltschaft − Herrn Rechtsanwalt Rainer L. Fringeli − Herrn Rechtsanwalt Thomas Sprenger − H. AG, Frau Rechtsanwältin Melanie Gasser
− Herrn Rechtsanwalt Reto Marbacher − Herrn Rechtsanwalt Andreas Bättig − Herrn Rechtsanwalt Stephan Erbe − Frau Rechtsanwältin Vera Delnon − Herrn Rechtsanwalt Markus Dörig
− Herrn Rechtsanwalt Martin Romann − Herrn Rechtsanwalt Alex Ertl − Herrn L. − Herrn M. − TTTT. AG
Rechtsmittelbelehrung
Beschwerde an das Bundesgericht
Gegen selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide der Berufungskammer des Bun- desstrafgerichts kann beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustel- lung der vollständigen Ausfertigung mittels begründeter Beschwerdeschrift Beschwerde eingelegt werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in Art. 78-81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundesgerichtgesetz, BGG [SR 173.110.]) geregelt.
Die Fristeinhaltung bei Einreichung der Beschwerdeschrift in der Schweiz, im Ausland bzw. im Falle der elektronischen Einreichung ist in Art. 48 Abs. 1 und 2 BGG geregelt.
Versand: 4. Oktober 2022