Verfügung vom 24. Februar 2026 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Martin Stupf, Einzelrichter Gerichtsschreiber Hanspeter Lukács Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsanwältin des Bundes Maria Schnebli
gegen
A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Omar Ghafier
Gegenstand
Rückzug der Einsprache; Abschreibung des Verfahrens B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Ges c häft s n um m er: S K . 202 6.1
2 - SK.2026.1 Der Einzelrichter erwägt, dass: – die Bundesanwaltschaft mit Strafbefehl vom 3. Dezember 2025 A. (nachfolgend: Be- schuldigter) wegen Geldwäscherei gemäss Art. 305 bis Ziff. 1 StGB schuldig sprach und mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 90.-- bestrafte, bedingt erlas- sen bei einer Probezeit von zwei Jahren; der Kanton Zürich mit dem Vollzug der Strafe beauftragt wurde (Dispositiv lit. A. Ziff. 1 – 4); im Strafbefehl über das Schicksal der beschlagnahmten Gegenstände beschieden wurde (Dispositiv lit. C. Ziff. 9 – 12); dem Beschuldigten Verfahrenskosten von Fr. 17'026.62 auferlegt wurden (Dispositiv lit. D. Ziff. 13 – 15); Rechtsanwalt Omar Ghafier für die amtliche Verteidigung des Beschul- digten mit Fr. 40'040.24 (inkl. MWST) entschädigt und der Beschuldigte verpflichtet wurde, der Eidgenossenschaft diesen Betrag zurückzuerstatten, sobald es seine wirt- schaftlichen Verhältnisse erlauben (Dispositiv lit. E. Ziff. 17 – 18); – die Bundesanwaltschaft mit gleichem Strafbefehl vom 3. Dezember 2025 auch den Mitbeschuldigten B. wegen Geldwäscherei schuldig sprach und bestrafte (Dispositiv lit. B. Ziff. 5 – 8); – dem Beschuldigten A. der Strafbefehl am 16. Dezember 2025 einschliesslich einer teilweisen Übersetzung auf Englisch an seinen Verteidiger zugestellt wurde; – der Beschuldigte A. mit Eingabe vom 19. Dezember 2025 (Eingang: 22. Dezem- ber 2025) bei der Bundesanwaltschaft Einsprache gegen den Strafbefehl erhob; – auch der Beschuldigte B. Einsprache gegen den erwähnten Strafbefehl erhob; – die Bundesanwaltschaft am 6. Januar 2026 den Strafbefehl zusammen mit den Akten an die Strafkammer des Bundesstrafgerichts (nachfolgend: Strafkammer) überwies; – die Bundesanwaltschaft im Überweisungsschreiben u.a. darauf hinwies, am 1. Ap- ril 2026 werde die Strafverfolgungsverjährung gegen beide Beschuldigte eintreten, und sie das Gericht (deshalb) ersuchte, bei der Planung und Vorbereitung der Haupt- verhandlung diesen Umstand zu berücksichtigen; – die Strafkammer am 7. Januar 2026 gegen die Beschuldigten A. und B. das erstin- stanzliche Hauptverfahren unter der Geschäftsnummer SK.2026.1 eröffnete; – der Einzelrichter mit prozessleitender Verfügung vom 8. Januar 2026 den Parteien mitteilte, die Hauptverhandlung werde in den Wochen vom 23. bis 27. Februar 2026 und (als Reservedaten) vom 16. bis 20. März 2026 angesetzt, und die Parteien einlud, allfällige zwingende Verhinderungsgründe bis 16. Januar 2026 mitzuteilen und zu be- legen; – aufgrund der Rückmeldungen der Parteien der Einzelrichter mit prozessleitender Ver- fügung II vom 20. Januar 2026 die Hauptverhandlung auf den 26. Februar 2026 und
3 - SK.2026.1
Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber
Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss- brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). Einhaltung der Fristen Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO).
Versand: 24. Februar 2026