Unfallversicherung: Rückweisung zur Beurteilung der Erwerbsfähigkeit

ATA/362/1995Cour de justice / Verwaltungskammer03.07.1995SozialversicherungsrechtAn Vorinstanz zurückgewiesen

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

In einem Streit betreffend Unfallversicherung wegen einer Schulterläsion und eines Zervikalsyndroms stellte das Eidgenössische Versicherungsgericht fest, dass die medizinischen Akten widersprüchliche Gutachten enthielten. Es wies die Sache daher an das kantonale Gericht zurück, damit dieses die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers gestützt auf die vorhandenen Akten neu beurteile.

Omnilex-Regeste

UVG Art. 18; enthält die Akte unterschiedliche ärztliche Beurteilungen der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit der versicherten Person, ist eine abschliessende gerichtliche Beurteilung ohne weitere Abklärungen nicht möglich. Das Gericht muss eine hinreichend zuverlässige medizinische Grundlage sicherstellen, bevor es den Erwerbsausfall festlegt; sind die Beweise widersprüchlich, ist die Sache zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen (E. nicht angegeben).

Gesamter Gesetzestext

Descripteurs

ASSURANCE SOCIALE; ACCIDENT; AA; LESION DE L'EPAULE; SYNDROME CERVICAL; EXPERTISE; RAPPORT MEDICAL; MOTIVATION

Normes

LAA.18

Résumé

Renvoi du TFA au TA pour la fixation de la capacité de gain du recourant, sur la base d'avis médicaux différents versés au dossier de la Cour de justice.

Schlagwörter

social insuranceaccidentshoulder injurycervical syndromemedical evidenceexpert opinionearning capacityremand

The case had to be sent back for a new assessment of earning capacity because the medical opinions in the record were divergent.

The existing medical reports were not sufficiently concordant to permit a final determination; a fresh evaluation was therefore required.

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