Spitalaufenthalt setzt Übernachtung für die Vergütung von Familienhilfe voraus

ATA/499/1995Cour de justice / Verwaltungskammer03.10.1995SozialversicherungsrechtAbgewiesen

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

Die versicherte Person verlangte nach einer Operation am Handgelenk wegen eines Bruchs die Vergütung von Auslagen für Familienhilfe. Das Gericht wies den Anspruch ab, weil sie noch am selben Abend nach Hause entlassen worden war und somit keinen Spitalaufenthalt im Sinne der anwendbaren Vorschrift gehabt hatte. Der Begriff des Aufenthalts in einem Spital setzt eine Übernachtung voraus.

Omnilex-Regeste

LAMA Art. 30; die Vergütung von Auslagen für Familienhilfe nach einer Spitalbehandlung setzt einen Aufenthalt in einer établissement hospitalier voraus; der Begriff des Spitalaufenthalts verlangt, dass die versicherte Person über Nacht bleibt. Eine Entlassung am selben Tag nach einer Operation genügt nicht und schliesst den Anspruch aus.

Gesamter Gesetzestext

Descripteurs

ASSURANCE SOCIALE; ACCIDENT; AA; ASSISTANCE(EN GENERAL); MENAGERE; SEJOUR A L'HOPITAL; ASSU

Normes

LAMA.30

Résumé

Le remboursement des frais d'une aide familiale prévu par la caisse après un séjour dans un établissement hospitalier, est refusé à bon droit à l'assurée qui a subi une intervention chirurgicale pour une fracture du poi- gnet et est rentrée chez elle le soir même. La notion de séjour dans un établissement hospitalier implique que l'assuré soit resté une nuit dans l'établissement en question.

Schlagwörter

social insuranceaccident insurancefamily helphospital stayovernight stayreimbursement

No. A hospital stay, for this reimbursement rule, requires that the insured remain in the hospital overnight.

The court held that the ordinary meaning of a stay in an establishment hospitalier presupposes at least one overnight stay; a same-day discharge does not satisfy the condition.

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