Abgabepflicht eines Vermögensverwalters für die Tourismusförderungsabgabe bestätigt

ATA/530/1995Cour de justice / Verwaltungskammer10.10.1995SteuerrechtAbgewiesen

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

Das Gericht hielt fest, dass ein Vermögensverwalter der Tourismusförderungsabgabe unterstellt werden kann, weil das Geschäft vom internationalen Ruf Genfs als Finanzplatz und dem daraus resultierenden Zustrom potenzieller Kundinnen und Kunden profitiert. Es wies ferner das Argument zurück, die Tourismusregelungen behandelten verschiedene Vermögensverwalter ungleich. Die Beschwerde wurde daher abgewiesen und die Abgabepflicht blieb bestehen.

Omnilex-Regeste

RTour art. 26 al. 2; Abgabepflicht eines Vermögensverwalters für die Tourismusförderungsabgabe; wirtschaftlicher Nutzen aus dem internationalen Ruf des Finanzplatzes genügt, um die Unterstellung unter die Abgabe zu rechtfertigen. Ein Vermögensverwalter kann als Nutzniesser des Geschäftstourismus behandelt werden, wenn sich der Kundenstamm aufgrund der Attraktivität des Ortes als Finanzzentrum erweitert. Der Grundsatz der Gleichbehandlung wird nicht allein dadurch verletzt, dass die Regelung allgemein auf Vermögensverwalter Anwendung findet, sofern die Differenzierung sachlich begründet und mit dem Zweck der Abgabe verbunden ist; consid. 2-4.

Gesamter Gesetzestext

Descripteurs

TAXE D'ENCOURAGEMENT AU TOURISME; GERANT DE FORTUNE; ASSUJETTISSEMENT(IMPOT); FIN

Normes

RTour.26 al.2

Résumé

Le gérant de fortune bénéficie du tourisme d'affaires car le nombre des clients potentiels augmente en fonction de la réputation de la place financière internationale de Genève. Pas d'inégalité de traitement dans le RLTour entre les différents gérants de fortune.

Schlagwörter

tourism taxtax liabilityequal treatmentbusiness tourismfinancial centerwealth manager

Yes. The court considered that a wealth manager benefits from business tourism because the pool of potential clients increases with the reputation of Geneva as an international financial center.

The economic advantage linked to the place’s international attractiveness justified inclusion within the tax’s scope.

No. The court found no unconstitutional unequal treatment among the various wealth managers covered by the regime.

The distinction drawn by the regulations was not arbitrary and was consistent with the purpose of financing tourism promotion.

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