Parkplatz in der Landwirtschaftszone keine teilweise Änderung

ATA/590/1995Cour de justice / Verwaltungskammer24.10.1995Bau- und PlanungsrechtAbgewiesen

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

Das Gericht befand, dass die Umwandlung zweier Zufahrtswege auf Landwirtschaftsland in einen Mietwagenparkplatz mit fünfzehn Plätzen keine blosse teilweise Änderung im Sinne von Art. 24(2) LAT darstellte. Das Vorhaben würde das äussere Erscheinungsbild des Grundstücks deutlich verändern und eine völlig neue gewerbliche Nutzung einführen. Das Gericht hielt ferner fest, dass eine solche gewerbliche Parkierungsanlage grundsätzlich nicht zu den nach Art. 26A LALAT in der Villenzone zulässigen Bauten gehört. Die Beschwerde gegen die Ablehnung des Vorhabens blieb daher erfolglos.

Omnilex-Regeste

Art. 24 al. 2 LAT; Qualifikation eines Projekts als teilweise Änderung und Zonenkonformität. Eine Änderung kann nur dann als teilweise angesehen werden, wenn sie in ihrem Umfang begrenzt bleibt und den Charakter, das äussere Erscheinungsbild oder die Funktion des Grundstücks nicht wesentlich verändert. Werden mit den geplanten Arbeiten Zufahrtswege durch einen Parkplatz für fünfzehn Mietwagen ersetzt, ist der Eingriff von solcher Bedeutung, dass er eine materiell neue Nutzung darstellt und nicht als teilweise Änderung eingestuft werden kann (consid. 2). Zudem gehört eine Parkierungsanlage, die einer gewerblichen Tätigkeit dient, grundsätzlich nicht zu den in einer Villenzone zulässigen Bauten; die für die Zone geltende Planungsvorschrift ist einzuhalten (consid. 3).

Gesamter Gesetzestext

Descripteurs

ECONOMIE DE PROCEDURE; AMENAGEMENT DU TERRITOIRE; CONSTRUCTION ET INSTALLATION; ZONE AGRICOLE; PLACE DE PARC; PRINCIPE DE LA BONNE FOI; PROCEDURE ADMINISTRATIVE; PROCES-VERBAL; FORMALISME EXCESSIF; TPE

Normes

LAT.23

Résumé

La transformation de deux chemins, situés en zone agricole et permettant l'accès d'une parcelle à une route, en un parking de quinze voitures de location, constituerait un changement d'affectation dont l'importance empêche qu'il puisse être qualifié de transformation partielle, au sens de l'article 24 alinéa 2 LAT, notamment en raison de la modification notable de l'apparence extérieure de la parcelle et de son usage économique entièrement nouveau. En outre, la création d'un parking destiné à des activités commerciales n'entre en principe pas dans la catégorie des constructions autorisées dans la zone villas, zone dont les normes doivent être respectées en application de l'article 26A LALAT.

Schlagwörter

planning lawagricultural zoneparkingchange of usepartial transformationzoning compliancegood faithexcessive formalismadministrative procedure

No. The change is too significant to qualify as a partial transformation because it substantially alters the parcel's external appearance and creates a wholly new economic use.

The court considered the scope of the change, the marked alteration of the parcel's outward appearance, and the fact that the planned use was commercially new and not merely ancillary.

No, as a matter of principle such a commercial parking facility does not fall within the constructions authorized in the villa zone.

The intended use is commercial and does not correspond to the category of constructions permitted in that zone; zoning rules therefore bar the project.

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