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Interpellation Carobbio
Ratifikationen für die beiden Uebereinkommen vorgenom- men werden. Der grösste Teil der Fälle betrifft heute aller- dings Entführungen, die (noch) nicht in Anwendung eines der beiden Uebereinkommen gelöst werden können. Die Zentralbehörde registriert alljährlich gut hundert solcher Fälle. Da nicht im staatsvertraglichen Rahmen gehandelt werden kann, ist deren Bearbeitung ganz besonders auf- wendig. Vor allem verlangsamen sie die Arbeiten im Hinblick auf den Abschluss bilateraler Vereinbarungen. Es ist vorge- sehen, die Zentralbehörde demnächst mit einer zweiten Person zu verstärken.
Zu 4: Ist in der Schweiz eine gerichtliche Entscheidung über die Zuteilung eines Kindes ergangen, so ist ein solches Urteil im Ausland nicht ohne weiteres verbindlich. Es muss zunächst für vollstreckbar erklärt werden.
Ausserhalb der beiden Uebereinkommen von 1980 ist das Gegenrecht zwischen den betroffenen Staaten vielfach nicht gesichert. Ueberdies kann sich, namentlich in islamischen Staaten, der «Ordre public» einer Rückführung des Kindes in die Schweiz oder gar der Ausübung eines Besuchsrechts widersetzen. Die Lage wird noch schwieriger, wenn es zu Kindesentführungen kommt, bevor eine Entscheidung über das Sorgerecht ergangen ist.
Zu 5: Ist ein Elternteil fest entschlossen, sein Kind zu entfüh- ren, so kann keine Massnahme das Vorhaben zu 100 Pro- zent verhindern. Die Möglichkeiten für präventive Vorkehren sind begrenzt. Die schweizerischen Behörden können, wenn eine Entführungsgefahr besteht, die Ausübung des Besuchsrechts mit Auflagen verbinden (z.B. Besuchsrecht unter Aufsicht). In gewissen Fällen kann der Richter anord- nen, dass für eine Person die Grenzen geschlossen werden oder dass eine Ueberwachung stattfindet.
Zu 6: Die «Schweizer Gruppe gegen die Entführung von Kindern» ist vor allem bekannt geworden durch die Organi- sation und Durchführung von Gegen-Entführungen im Aus- land. Aufgrund von gelegentlichen «Erfolgen» dieser Art hat sich die Gruppe in der Presse Gehör verschafft. Solche Gegen-Entführungen erfolgen regelmässig in Verletzung der Rechtsordnung eines anderen Staates und auch unter Verletzung völkerrechtlicher Grundsätze. Es ist daher für den Bundesrat nicht möglich, diese Aktivitäten in irgendei- ner Form (finanziell oder diplomatisch) zu unterstützen. Es ist richtig, dass die Gruppe auch eine gewisse Beratungs- und Betreuungstätigkeit für Personen erfüllt, die von einer Entführung betroffen sind. Aber diese Aktivitäten sind priva- ter Natur und können vom Bundesrat nicht finanziert werden.
Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bun- desrates teilweise befriedigt und verlangt Diskussion.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag auf Diskussion Dagegen
58 Stimmen 16 Stimmen
85.908
Interpellation Carobbio Fall Hotel Palace, Lugano Interpellazione Carobbio Caso Hotel Palace, Lugano Interpellation Carobbio Affaire de l'Hotel Palace de Lugano
Wortlaut der Interpellation vom 3. Oktober 1985
Mit der Einfachen Anfrage vom 19. Juni 1985 habe ich die Frage allfälliger illegaler ausländischer Finanzierungen beim Erwerb des ehemaligen Hotels Palace in Lugano und
diesbezüglicher Abklärungen aufgeworfen. Vor allem wollte ich wissen, ob die Auflage des Bundesamtes für Justiz vom 7. Februar 1980 betreffend die Pflicht des gegenwärtigen Eigentümers, die Art der Finanzierung nachzuweisen, erfüllt worden ist, vor allem angesichts der an die Bewilligungsbe- hörde gerichteten Aufforderung des Bundesamtes vom 20. September 1984, die Befolgung der Auflage zu überprü- fen. In seiner Antwort schrieb der Bundesrat:
a. dass das Bundesamt für Justiz die Bewilligungsbehörde des Bezirks Lugano aufgefordert habe, vor Beginn der Umbauarbeiten am Palace eine Feststellungsverfügung über die Finanzierung der gesamten Operation zu erlassen; b. dass das Bundesamt als sichernde Massnahme zur Erhal- tung des tatsächlichen Zustandes über die Palace-Liegen- schaften eine Grundbuchsperre verfügt habe;
c. dass sich der Eigentümer bewusst sei, dass er mit der Renovation erst beginnen könne, wenn eine rechtskräftige Feststellungsverfügung über die Finanzierung vorliege, was noch nicht der Fall sei.
Am 3. Oktober 1985 hat nun aber der Stadtrat von Lugano bestätigt, dass er am 4. Februar 1985 die Bewilligung für die Aufnahme der Umbauarbeiten erteilt habe, und aufgrund eines Beschlusses vom gleichen 3. Oktober mitgeteilt:
dass ihm keine Meldung zugegangen sei, welche die Einstellung der Arbeiten auferlegt hätte;
dass Nachforschungen, die er am 30. September 1985 angestellt habe, folgendes ergeben hätten:
a. In bezug auf die Parzelle 1071 GB Lugano gibt es weder eine An- noch eine Vormerkung, welche die Ausführung von Bauarbeiten verhindern würde.
b. Weder die Bewilligungsbehörde noch der Grundbuchfüh- rer von Lugano noch irgendeine andere Behörde hat der Gemeinde Lugano eine Mitteilung zukommen lassen, in der die Einstellung der Arbeiten auf dem Grundstück 1071 GB Lugano angeordnet wird.
Diese amtliche Mitteilung des Stadtrates von Lugano steht in offensichtlichem Widerspruch zu den Antworten des Bun- desrates auf meine Fragen und den darin erwähnten und oben wiedergegebenen Fakten.
Der Unterzeichnete stellt deshalb dem Bundesrat folgende Fragen:
a. Bestätigt er die Angaben in der Antwort auf eine Einfache Anfrage vom 19. Juni 1985?
b. Wenn ja, wie erklärt er sich die Darstellung des Stadtrates von Lugano, wonach diesem nie eine Meldung betreffend die vom Bundesamt verlangte Auflage zugegangen sei und wonach die Grundbuchsperre auf dem Grundbuchamt nie eingetragen worden ist?
c. Wie erklärt er sich die Tatsache, dass der Stadtrat von Lugano am 4. Februar 1985 die Baubewilligung erteilt hat? Hatte die Bewilligungsbehörde schon eine rechtskräftige Feststellungsverfügung getroffen? Wenn ja, wann?
d. Glaubt er nicht, er sollte als Behörde, die den Vollzug des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland beaufsichtigt, eingreifen, um das Vor- gehen der Bewilligungsbehörde des Bezirks Lugano in der zur Diskussion stehenden Angelegenheit zu überprüfen, denn diese Behörde scheint, wie aus dem Beschluss des Stadtrates von Lugano vom 3. Oktober 1985 hervorgeht, den Aufforderungen des Bundesamtes für Justiz nie nachge- kommen zu sein, auch nicht nach der erneuten Aufforde- rung vom 20. September 1984? Sollte er weiter nicht abklä- ren, ob die Angaben des Stadtrates von Lugano der Wahr- heit entsprechen?
Testo dell'interpellazione del 3 ottobre 1985
Con una interrogazione ordinaria del 19 giugno 1985 solle- vavo la questione dell'accertamento di possibili finanzia- menti stranieri nell'acquisto dell'ex Albergo Palace di Lugano in contrasto con i disposti della legge federale sulla vendita di terreni a stranieri. In particolare chiedevo se la clausola posta il 7 febbraio 1980 dall'Uffico federale di giu- stizia e relativa all'obbligo, per l'attuale proprietario, di documentare il modo di finanziamento era stata adempiuta. Questo visto il richiamo dello stesso ufficio del 20 settembre
N
20 décembre 1985
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Interpellation Carobbio
1984 all'autorità di prima istanza a verificare il rispetto della stessa.
Nella sua risposta il Consiglio Federale precisava quanto segue:
a. che l'Ufficio federale di giustizia aveva esortato l'autorità di prima istanza del distretto di Lugano a emanare, prima dell'inizio dei lavori, una decisione di accertamento riguar- dante il finanziamento dell'intera operazione,
b. che «quale provvedimento cautelare, per mantenere immutato le stato di fatto, l'Ufficio Federale aveva ordinato il blocco del registro fondiario a carico dei fondi sui quali sorge l'Albergo Palace»,
c. che il proprietario era consapevole del fatto che «potrà iniziare i lavori di rinnovazione» solo quando «esisterà una decisione di accertamento avente autorità di cosa giudicata, ciò che non era ancora il caso».
Ora, in data 3 ottobre 1985, il Municipio di Lugano, confer- mando che in data 4 febbraio 1985 aveva rilasciato l'autoriz- zazione a iniziare i lavori di ristrutturazione comunicava, in ossequio a una sua risoluzione della stessa data, che
«al Municipio non è pervenuta alcuna comunicazione imponente la sospensione dei lavori»,
«da un'indagine esperita dal Municipio il 30 settembre 1985, presso l'Ufficio de Registri, risulta:
a. sulla particella 1071 RF Lugano non figura alcuna men- zione o annotazione che impedisca l'esecuzione di lavori edilizi,
b. che nessuna comunicazione è stata inviata dalla commis- sione di prima istanza di applicazione della Legge Friedrich, dall'ufficiale dei registri di Lugano o da altre Autorità al Comune di Lugano, intimante la sospensione dei lavori sul fondo 1071 RF Lugano.»
Tale comunicazione ufficiale del Municipio di Lugano è palesemente in contrasto con le risposte date dal Cod. Lod. Consiglio Federale alla mia interrogazione e palesemente contraria ai fatti citati nella detta risposta e ripresi sopra. Il sottoscritto chiede perciò al Consiglio Federale
a. se conferma quanto comunicato nella risposta all'interro- gazione ordinaria del sottoscritto del 19 giugno 1985,
b. in caso affermativo, come spiega le precisazioni del Muni- cipio di Lugano che nessuna comunicazione relativa al vincolo imposto dall'Ufficio Federale è mai stata fatta al Municipio di Lugano, nè il relativo blocco del registro fon- diario è mai stato registrato presso l'Ufficio dei Registri, c. come spiega la concessione dell'autorizzazione a costruire concessa dal Municipio di Lugano il 4 febbraio 1985, più precisamente, di dire se c'è già stata una decisione della commissione di prima istanza preposta all'applica- zione della legge federale sull'acquisto di fondi da parte di persone all'estero «avente autorità di cosa giudicata» e se si in quale data,
d. se non ritiene, come autorità di vigilanza dell'applicazione della legge federale sull'acquisto di fondi da parte di per- sone all'estero, di intervenire per verificare l'agire nella questione dell'autorità di prima istanza del distretto di Lugano che, a quanto sostiene il Municipio di Lugano nella sua risoluzione del 3 ottobre 1985, sembrerebbe non aver mai dato seguito alle richieste dell'Ufficio Federale di giusti- zia e questo anche dopo la lettera di sollecitazione del 20 settembre 1984, e per verificare se le comunicazioni del Municipio di Lugano corrispondono al vero.
Texte de l'interpellation du 3 octobre 1985
Dans ma question ordinaire du 19 juin 1985, je soulevais la question de la possibilité d'établir si, contrairement à la loi fédérale sur la vente d'immeubles à des étrangers, l'acquisi- tion de l'ex-Hôtel Palace de Lugano avait été financée de l'extérieur. Je demandais en particulier si la condition posée le 7 février 1980 par l'Office fédéral de la justice, à savoir l'obligation pour le propriétaire actuel de préciser le mode de financement, avait été remplie. Cela en raison du rappel envoyé le 20 septembre 1984 par ledit office à l'autorité de première instance au sujet du respect de cette condition. Dans sa réponse, le Conseil fédéral déclarait:
a. que l'Office fédéral de la justice avait enjoint à l'autorité de
première instance du district de Lugano de rendre une décision constatatoire sur le financement de l'opération entière avant le début des travaux,
b. que, comme mesure provisionnelle en vue du maintien de l'état de fait, l'Office fédéral de la justice avait ordonné le blocage du registre foncier concernant les immeubles du Palace,
c. que le propriétaire savait qu'il ne pourrait commencer la rénovation qu'une fois la décision constatatoire prise et entrée en force, ce qui n'était pas encore le cas.
Or, le 3 octobre 1985, la municipalité de Lugano, confirmant qu'en date du 4 février 1985 elle avait donné l'autorisation de commencer les travaux de rénovation, faisait savoir, en vertu de sa résolution portant la même date,
que la municipalité n'avait reçu aucune communication imposant la suspension des travaux,
qu'il résultait ceci d'une enquête faite par la municipalité le 30 septembre 1985 auprès de l'Office du registre foncier: a. il n'existe aucune mention ou annotation empêchant l'exécution de travaux de construction sur la parcelle 1071 RF Lugano,
b. aucune communication émanant de la commission de première instance chargée d'appliquer la loi Friedrich, de l'officier du registre foncier de Lugano ou d'une autre auto- rité et ordonnant la suspension des travaux sur la parcelle 1071 RF Lugano n'est parvenue à la commune de Lugano. Cette communication officielle de la municipalité de Lugano est manifestement en contradiction avec la réponse du Conseil fédéral à ma question et avec les faits cités dans cette réponse et repris ci-dessus.
Le soussigné demande par conséquent au Conseil fédéral: a. s'il confirme le contenu de sa réponse à la question ordinaire du soussigné du 19 juin 1985;
b. dans l'affirmative, de dire comment il explique la déclara- tion de la municipalité de Lugano selon laquelle aucune communication n'a été faite à celle-ci au sujet de la condi- tion imposée par l'Office fédéral de la justice, et aucun blocage n'a été enregistré au registre foncier;
c. d'expliquer comment l'autorisation de construire a été donnée par la municipalité de Lugano le 4 février 1985, et plus précisément, de dire s'il existe une décision de la commission de première instance chargée de l'application de la loi fédérale sur l'acquisition d'immeubles par des personnes à l'étranger ayant autorité de la chose jugée et, dans l'affirmative, quelle date elle porte;
d. s'il n'estime pas opportun d'intervenir, en tant qu'autorité de surveillance chargée d'appliquer la loi fédérale susmen- tionnée, afin d'examiner la façon d'agir de l'autorité de première instance du district de Lugano qui, d'après ce que prétend la municipalité de Lugano dans sa résolution du 3 octobre octobre 1985, semble ne jamais avoir donné suite aux requêtes de l'Office fédéral de la justice, même après avoir reçu le rappel du 20 septembre 1984, et de vérifier si les communications de la municipalité de Lugano sont le reflet de la vérité.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 27. November 1985 Risposta scritta del Consiglio federale
del 27 novembre 1985
Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1985 Giorgio Gianola ha acquistato il fondo, sul quale sorge il vecchio Albergo Palace, in occasione d'un pubblico incanto avvenuto il 7 febbraio 1980. In seguito a delle indicazioni ricevute successivamente, in base alle quali egli avrebbe acquistato l'oggetto immobiliare con denaro estero, la com- petente Autorità cantonale di prima istanza, insieme all'Uffi- cio federeale di giustizia, aveva esaminato la provenienza dei mezzi finanziari ed emanato una decisione d'accerta- mento vertente sul non assoggettamento all'obbligo del- l'autorizzazione. Questa decisione conteneva però un onere, secondo cui i lavori di ricostruzione possono soltanto essere iniziati, qualora il loro finanziamento sia provato.
Successivamente Gianola lasciava elaborare un esteso pro- getto di ricostruzione che inoltrava alle competenti Autorità
Interpellation Carobbio
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in tema di diritto edilizio. Il permesso di costruzione veniva quindi concesso. Dato però che, per mancanza del finanzia- mento complessivo, non si poteva ancora incominciare la ricostruzione del pericolante Albergo Palace, l'Ufficio tec- nico della città di Lugano esigeva da parte di Gianola che effettuasse delle misure di sicurezza per il mantenimento della sostanza edile. Questi lavori, i quali in considerazione dello stato desolato sono costosi, sono in corso da circa un anno.
Il controllo dell'adempimento degli oneri spetta, a tenore delle disposizioni legali, primariamente all'Autorità canto- nale di prima istanza. L'Ufficio federale di giustizia può unicamente intervenire qualora essa non agisca. Parecchi sopralluoghi, esperiti dall'Autorità di prima istanza e dall'Uf- ficio tecnico della Città di Lugano, hanno dimostrato che Gianola esegue solamente le richieste misure di conserva- zione, ma non ha però ancora iniziato i veri lavori di ricostru- zione e di ampliamento. Non è mai stata ordinata una sospensione dei lavori di costruzione.
Alle domande poste può essere perciò così risposto:
a) Il Consiglio federale conferma le sue dichiarazioni rila- sciate nella risposta del 4 settembre 1985 all'interrogazione ordinaria dell'interrogante.
b) e c) La procedura in materia di licenza edilizia ed il procedimento d'accertamento in tema di Lex Friedrich non hanno insieme nulla a che fare. L'Ufficio federale di giustizia è Autorità di vigilanza sulle competenti Autorità cantonali in materia di Lex Friedrich. A questo scopo esso dispone solo d'un diritto di ricorso contro le loro decisioni; non spetta ad esso il potere di emanare delle direttive. In considerazione del fatto, che Gianola non ha ancora iniziato i lavori di ricostruzione, non sussisteva alcun motivo per l'intimazione d'una sospensione dei lavori di costruzione. Le competenti Autorità proposte all'applicazione della Lex Friedrich non avevano alcuna ragione per informare le Autorità in tema di diritto edilizio in merito all'onere che obbliga Gianola, prima dell'inizio dei lavori di ricostruzione, a fornire la prova del finanziamento.
Il blocco del registro fondiario, ordinato dall'Ufficio federale di giustizia, che toglie provvisoriamente a Gianola la facoltà reale di disporre, è stato unicamente notificato all'interes- sato e alle Autorità d'esecuzione in tema d'acquisto di fondi da parte di persone all'estero. L'Ufficio del registro fondiario del distretto di Lugano è responsabile dell'esecuzione. . Il blocco del registro fondiario non ha alcuna incidenza sull'i- nizio dei lavori di ricostruzione. Per questo motivo esso non è stato portato a conoscenza delle Autorità in tema di diritto edilizio.
d) L'Ufficio federale di giustizia, quale Autorità di vigilanza, è oggi convinto che la competente Autorità di prima istanza del distretto di Lugano in materia di Lex Friedrich adempia coscienziosamente il suo compito. Conseguentemente non si impone un intervento dell'Autorità federale.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt und verlangt Diskussion.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag auf Diskussion Dagegen
37 Stimmen 75 Stimmen
85.447
Interpellation Carobbio Termingeschäfte. Kontrollmassnahmen Interpellazione Carobbio Operazioni a termine delle banche Rafforzamento delle misure di controllo
Interpellation Carobbio
Opérations à terme. Renforcement des contrôles
Wortlaut der Interpellation vom 4. Juni 1985
Die neuen Strafprozesse gegen leitende Angestellte von drei Bankinstituten (Banca della Svizzera Italiana, Corner Banca, Banca del Gottardo), die in den letzten Monaten im Tessin stattgefunden haben, werfen, unabhängig von der Schuld- frage, eine Reihe allgemeiner Fragen auf, welche die Art der spekulativen Geschäfte der Banken im Auftrag von Kunden sowie die interne und externe Kontrolle dieser Tätigkeit betreffen.
Die Unterzeichneten bitten den Bundesrat um Antwort auf die folgenden Fragen:
Wie gross ist das Volumen der Metall-, Devisen- und Warentermingeschäfte, die über den Bankensektor abge- wickelt werden?
Wie hoch sind die Kommissionen der Banken für diese Geschäfte?
Welche Massnahmen sind von den Banken angeordnet oder von der Eidgenössischen Bankenkommission empfoh- len worden, damit:
a. die Kunden über die Risiken der Termingeschäfte korrekt informiert werden;
b. die Termingeschäfte nur auf schriftlichen und genau umschriebenen Auftrag ausgeführt werden;
c. die korrekte Abwicklung der Geschäfte und deren Dek- kung in vollem Umfang kontrolliert werden?
Wie wird die gegenwärtige Situation beurteilt, und wie sollen schwere Mängel, wie sie die erwähnten Strafverfah ren aufgedeckt haben, behoben werden?
Wie beurteilt der Bundesrat das interne Kontrollsystem der Banken im Lichte der erwähnten Vorfälle?
Hält es der Bundesrat nicht für nötig, vor allem auf dem Gebiet der internen Bankenkontrolle neue Massnahmen zu treffen, insbesondere die Bankinstitute zu verpflichten, dra- stische und präzise Kontrollvorkehren zu treffen, die der Eidgenössischen Bankenkommission zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen sind?
Testo dell'interpellazione del 4 giugno 1985
I nuovi processi penali contro funzionari dirigenti di tre istituti bancari (Banca della Svizzera Italiana, Corner Banca, Banca del Gottardo) svoltisi nel Ticino negli scorsi mesi pongono, al di là delle responsabilità singole, una serie di questioni generali relative alla natura delle operazioni spe- culative che svolgono per conto di clienti le banche e relative ai controlli interni e esterni di tali attività.
I sottoscritti chiedono al Consiglio Federale di rispondere alle seguenti domande:
a quanto ammonta il volume delle operazioni a termine sui metalli, sulle valute e sulle merci svolte attraverso il settore bancario,
a quanto ammontano le commissioni bancarie su queste operazioni,
quali misure sono state disposte dalle banche o suggerite dalla Commissione federale delle banche
a. per garantire una corretta informazione dei clienti sui rischi delle operazioni a termine,
b. per subordinare le operazioni a termine ad un mandato scritto e specifico dei clienti,
c. per controllare interamente la correttezza delle operazioni e la loro copertura,
50-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Carobbio Fall Hotel Palace, Lugano Interpellation Carobbio Affaire de l'Hotel Palace de Lugano Interpellazione Carobbio Caso Hotel Palace, Lugano
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Jahr
1985
Année
Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.908
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.12.1985 - 08:00
Date
Data
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2269-2271
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Pagina
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