Zuweisung der Aemter an die Departemente
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finde, aus rechtstheoretischen Ueberlegungen zu weit zu ge- hen.
Die Frage, die sich aufdrängt, ist die: Liegen die beiden Lösun- gen nun tatsächlich so weit auseinander?
Ihr Rat will den Veranstalter, der Ständerat aber den Pro- grammschaffenden ins Recht fassen. Auch bei der Lösung des Ständerates kann der Veranstalter unter bestimmten Vor- aussetzungen bestraft werden, dann nämlich, wenn die Unter- suchung unverhältnismässig wäre, um den fehlbaren Pro- grammschaffenden zu ermitteln.
Wie gesagt: Ich finde die Lösung Ihres Rates sachgerecht, aber vielleicht ist die Zeit dazu noch nicht reif. Man muss hier sehen, dass mit der Einführung der Strafbarkeit von juristi- schen Personen Neuland beschritten wird. Ich könnte also ab- solut mit Ihrer Mehrheit leben. Wir würden dann keine Diffe- renz mehr schaffen.
Ich bitte Sie, nun zu entscheiden, damit wir dieses Gesetz bald in Kraft setzen können.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit Für den Antrag der Minderheit
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
88 Stimmen 48 Stimmen
87.076
Fernmeldegesetz Loi sur les télécommunications
Differenzen - Divergences
Siehe Seite 644 hiervor - Voir page 644 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 6. Juni 1991 Décision du Conseil des Etats du 6 juin 1991 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Herr Auer unterbreitet im Namen der Kommission den folgen- den schriftlichen Bericht:
Das Fernmeldegesetz kommt mit einer letzten Differenz in die dritte Beratung des Nationalrates. In allen übrigen Punkten hat der Ständerat in der zweiten Beratung dem Nationalrat zuge- stimmt. Vor allem hat er sich bei Artikel 19 (Ausnahmen vom Netzmonopol der PTT) der Fassung des Nationalrates ange- schlossen, die nur Fernmeldenetze «von geringer Bedeu- tung» vom Netzmonopol ausnehmen lassen will.
Unter diesen Umständen scheint es der Kommission ange- zeigt, bei der letzten verbleibenden Differenz dem Ständerat zuzustimmen. Der Nationalrat hatte in Artikel 12 einen Ab- satz 1bis aufgenommen, wonach Abonnenten verlangen kön- nen, nicht ins Abonnentenverzeichnis aufgenommen zu wer- den. Der Ständerat hat am 6. Juni 1991 mit 23 zu 4 Stimmen am Grundsatz des obligatorischen Eintrages in Abonnenten- verzeichnissen festgehalten.
Die Kommission beantragt einstimmig, der ständerätlichen Fassung von Artikel 12 zuzustimmen.
M. Auer présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Avec une dernière divergence, la loi sur les télécommunica- tions revient en troisième délibération devant le Conseil natio- nal. Lors de la deuxième délibération au Conseil des Etats, ce dernier a approuvé toutes les autres propositions. Il s'est no- tamment rallié à l'avis du Conseil national pour ce qui est de l'article 19 (exceptions au monopole de réseau des PTT) en acceptant de n'exclure que des réseaux de télécommunica- tions «peu importants».
Dans ces conditions, la commission juge approprié de se ral- lier à l'avis du Conseil des Etats pour ce qui est de la dernière divergence. Le Conseil national a introduit un alinéa 1bis à l'article 12, qui dispose que des abonnés peuvent exiger de pas figurer dans l'annuaire des abonnés. Le Conseil des Etats, par 23 voix contre 4, a maintenu le 6 juin 1991 le principe de l'inscription obligatoire dans l'annuaire des abonnés.
A l'unanimité, la commission propose d'approuver l'article 12 tel que le Conseil des Etats l'a formulé.
Art. 12 Abs. 1bis Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 12 al. 1bis Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen - Adopté
91.023
Zuweisung der Aemter an die Departemente und der Dienste an die Bundeskanzlei. Bundesbeschluss Attribution des offices aux départements et des services à la Chancellerie fédérale. Arrêté fédéral
Botschaft und Beschlussentwurf vom 11. März 1991 (BBI II 177) Message et projet d'arrêté du 11 mars 1991 (FF II 173) Beschluss des Ständerates vom 6. Juni 1991 Décision du Conseil des Etats du 6 juin 1991 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Herr Auer unterbreitet im Namen der Kommission den folgen- den schriftlichen Bericht:
Das Inkrafttreten des Fernmeldegesetzes sowie des Radio- und Fernsehgesetzes zieht eine Fülle von ständigen Vollzugs- aufgaben nach sich. Diese können nicht mehr vom Generalse- kretariat EVED bewältigt werden, welches als Stabsstelle über sehr beschränkte Mittel verfügt. Der Ständerat beschloss da- her am 13. Dezember 1990 im Rahmen der Beratung des Fernmeldegesetzes die Schaffung eines Bundesamtes für Kommunikation. Der Nationalrat folgte diesem Entscheid am 21. März 1991.
Wenn beide Räte der Schaffung des Bundesamtes zustim- men, so muss dieses noch einem Departement zugewiesen werden. Mit der vorliegenden Botschaft schlägt der Bundesrat das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepar- tement vor. Die Aenderung der entsprechenden Verordnung bedarf der Genehmigung durch die eidgenössischen Räte. Der Ständerat hat den entsprechenden Bundesbeschluss am 6. Juni 1991 einstimmig angenommen.
M. Auer présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
L'entrée en vigueur de la loi sur les télécommunications et de la loi sur la radio et la télévision entraîne une multitude de tâ- ches permanentes. Ces dernières ne peuvent plus être assu- mées par le Secrétariat général du DFTCE qui ne dispose que de moyens fort restreints. C'est la raison pour laquelle le Conseil des Etats a décidé le 13 décembre 1990, dans le cadre de ses délibérations relatives à la loi de la télécommunica-
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Fernmeldegesetz
Loi sur les télécommunications
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Jahr
1991
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.076
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.06.1991 - 14:30
Date
Data
Seite
1107-1107
Page
Pagina
Ref. No
20 019 984
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