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Recherche et développement
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Forschung und Entwicklung. Technologische Zusammenarbeit in Europa 1992-1995 Recherche et développement. Coopération technologique en Europe 1992-1995
Botschaft und Beschlussentwurf vom 26. November 1990 (BBI 1991 | 137) Message et projet d'arrêté du 26 novembre 1990 (FF 1991 | 121) Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Fierz, Berichterstatter: Ihre Kommission empfiehlt einstimmig und ohne Enthaltungen Eintreten und Annahme beider Bun- desbeschlüsse.
Zum Beschluss A: Die sogenannte «Kommission zur Förde- rung der wissenschaftlichen Forschung» wurde im Zweiten Weltkrieg zwecks Krisenvorsorge gegründet. Richtiger müsste sie heissen «Kommission für industrieorientierte For- schung». Der missverständliche Name ist aber im Bundesge- setz von 1954 festgeschrieben und mag mitschuldig sein, dass die Kommission und die Möglichkeit, die sie bietet, be- sonders in den mittleren und kleinen Betrieben viel zuwenig bekannt ist.
Unsere Kommission war sich darüber einig, dass gerade die- sen Betrieben bei zukunftsträchtigen Industrieentwicklungen vermehrt geholfen werden müsse. Dazu gehört auch ein ge- wisser Bekanntheitsgrad, damit die Betriebe wissen, an wen sie sich wenden können. Dies ist der Grund, weshalb ich diese Tatsache am Rednerpult etwas herausstelle.
Unsere Kommission nahm zur Kenntnis, dass der Name der Kommission im Rahmen einer Gesetzesrevision geändert und weniger missverständlich gemacht werden soll.
Die Kommission war sich weiterhin einig, dass die Vorlage ord- nungspolitisch unbedenklich ist. Sie wissen, dass neuerdings in der «Neuen Zürcher Zeitung» grössere Beiträge erschienen sind, die Zweifel am Sinn einer staatlichen Forschungsförde- rung äussern. In diesem Falle aber handelt es sich nicht um marktverzerrende Industriesubventionen, sondern die Kom- mission spricht ihre Beiträge an die öffentlichen Hochschulen und HTL und Ingenieurschulen, d. h. an nicht gewinnorien- tierte Forschungsstätten für Forschungs- und Entwicklungs- projekte im vorwettbewerblichen Stadium.
Die Kommission ermöglicht es somit, dass unsere Hochschu- len Schnittstellen bilden, die mit der Industrie zusammenarbei- ten können. Das schien unserer Kommission noch eine ein- deutige öffentliche Aufgabe.
Die Industrie beteiligt sich in der Regel zur Hälfte an diesen Projekten. Die Projekte werden nicht von oben dekretiert, son- dern von unten nach dem vielzitierten Bottom-up-Prinzip ge- staltet. Ein vermehrter Einbezug der HTL schien unserer Kom- mission wünschbar; er würde aber eine Verbesserung von de- ren Infrastruktur voraussetzen.
Die Mittel werden gegenüber den letzten vier Jahren um real 37 Prozent auf 150 Millionen Franken für die Beitragsperiode 1992-1995 aufgestockt, dies gemäss Empfehlungen der OECD und einer Evaluation durch Professor Freiburghaus. Ein Jahresbetrag von 37 Millionen Franken ist aber nicht sehr viel, wenn Sie bedenken, dass beispielsweise die Firma Sulzer allein pro Jahr 20 Millionen Franken an Taxe occulte bezahlt. Trotz gewisser Vorbehalte einzelner Kommissionsmitglieder gegenüber den geplanten Schwerpunktbildungen, auch ge- genüber dem übergrossen Anteil der ETH und dem Mass der Aufstockung, wurde der Bundesbeschluss am Schluss ein- stimmig und ohne Enthaltungen unterstützt.
Zum Beschluss B: Auch hier handelt es sich um eine Fort- schreibung von bewährten Programmen. Seit der Gründung 1985 nimmt die Schweiz zusammen mit 19 Staaten und der EG-Kommission an der Europäischen Forschungskoordina- tion (Eureka) teil. Zielsetzungen und Organisation sind auffal- lend ähnlich wie im KWF-Bereich. Die unbürokratische Zu- sammenarbeit von Hochschulen und Industrie wird auch hier gemeinsam getragen, diesmal aber nicht nur im Inland, son- dern grenzüberschreitend in Europa. Besonders hervorgetan haben sich die Institute in der Romandie. Betreut werden die schweizerischen Beiträge ebenfalls durch die KWF.
Beantragt sind 50 Millionen Franken für die Jahre 1992 bis 1995. Davon sollen pro Jahr 10 Millionen Franken in die ge- schilderte Zusammenarbeit gehen. Die übrigen 2,5 Millionen Franken pro Jahr sind für spezielle Eureka-Projekte bestimmt, zum Beispiel Euro-Environ im Bereiche des Umweltschutzes, und zwar unter der Leitung des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft.
Die Kommission war sich völlig einig, dass wir hier die uns möglichen Formen der europäischen Zusammenarbeit voll nutzen müssen, um einerseits einer drohenden, teilweise schon im Gang befindlichen Abkapselung der Schweiz im Be- reiche von Wissenschaft und Forschung zu begegnen, ande- rerseits auch um von unserer Seite die regionale Zusammen- arbeit in unseren Nachbarregionen zu ermöglichen, beispiels- weise in den Räumen Basel/Strassburg/Freiburg im Breisgau oder Genf/Lyon/Grenoble.
Somit empfehlen wir Ihnen einstimmig Annahme beider Be- schlüsse.
M. Frey Claude, rapporteur: Dans le vaste débat consacré à la place de la Suisse dans l'Europe, et quelles que soient les so- lutions de rapprochement choisies, nous devons avoir cons- tamment à l'esprit deux fortes préoccupations. Premièrement, il s'agit de tout mettre en oeuvre pour améliorer la compétitivité de notre économie. Cette première remarque est d'autant plus d'actualité que vous pouvez lire, aujourd'hui, que la Suisse ré- gresse sur ce plan et que d'autres pays qui nous entourent progressent. D'autre part, il s'agit de saisir toutes les occa- sions propices pour jeter des ponts, pour renforcer nos liens avec l'Europe.
Jeter des ponts: le renforcement de notre coopération techno- logique dans le cadre d'EUREKA constitue une occasion privi- légiée. Dès l'origine, soit depuis 1985, notre pays est membre d'EUREKA avec les autres pays de l'AELE, avec ceux du Mar- ché commun, avec la Turquie ainsi qu'avec la Commission du Marché commun. Sur les trois cent septante projets environ d'EUREKA, la Suisse participe à quarante-quatre d'entre eux. Il faut souhaiter que notre pays soit à l'origine d'autres projets. Il faut souhaiter aussi que se renforce notre participation à une institution non bureaucratique, souple et essentielle à l'échange d'expériences, donc à l'intégration des chercheurs suisses au monde scientifique européen. L'économie et les institutions publiques spécialisées sont ici, ensemble, concer- nées.
A l'unanimité, votre commission vous propose d'accepter le crédit de 50 millions de francs pour la coopération technologi- que dans le cadre d'EUREKA, pour les années 1992 à 1995. Jeter des ponts vers l'Europe, c'est une première préoccupa- tion. La deuxième n'est pas moins importante. Il s'agit de tout mettre en oeuvre pour améliorer la compétitivité de notre éco- nomie, la recherche et le développement jouent ici un rôle ca- pital. La Commission pour l'encouragement de la recherche scientifique, la CERS, doit être renforcée dans ses moyens fi- nanciers. Nous observons, en effet, que cette commission constitue un cadre optimal pour garantir la meilleure efficacité dans l'emploi des fonds mis à sa disposition. La collaboration est intense entre le secteur public et l'économie privée. Les im- pulsions viennent des milieux intéressés, la Confédération jouant le rôle de catalyseur. Des crédits déterminants peuvent ainsi être affectés à des secteurs vitaux pour l'avenir de notre pays. Je pense en particulier ici à la microtechnique, à la microélectronique.
A l'unanimité également, votre commission vous propose d'approuver le crédit de 150 millions de francs destiné à en-
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courager la recherche et le développement axés sur la prati- que pour les années 1992 à 1995.
Pour conclure, nous formerons un voeu: puissent ce débat et les efforts d'information du Conseil fédéral, efforts qui doivent encore être développés, faire mieux connaître le potentiel d'EUREKA et les activités de la Commission d'encouragement de la recherche scientifique.
Frau Haering Binder: Wie unsere Berichterstatter dargelegt haben, handelt es sich bei dieser Botschaft um eine Doppel- vorlage: Einerseits diskutieren wir hier über 150 Millionen Franken für die praxisorientierte Forschung und Entwicklung in den nächsten vier Jahren, andererseits über 50 Millionen für die technologische Zusammenarbeit im Rahmen des europäi- schen Programms Eureka für die gleiche Zeitperiode.
Ich werde mich mit meinen Ausführungen auf den ersten Teil dieser Botschaft konzentrieren. Mein Fraktionskollege Fran- çois Borel wird seinerseits auch auf das Programm Eureka ein- gehen.
Forschungs-, Wissenschafts- und Technologiepolitik werfen heute nur noch selten hohe Wellen. Die Zeiten, wo die gesell- schaftliche Relevanz von Wissenschaft und Forschung über den Hochschulbereich hinaus diskutiert wurde, sind vorbei. Was heute interessiert, ist allenfalls der Transfer der wissen- schaftlichen Erkenntnisse von der Hochschule in die Wirt- schaft, und um dieses Thema geht es denn auch schwerge- wichtig bei den beantragten 150 Millionen Franken für die För- derung der praxisorientierten Forschung und Entwicklung. Diese Mittel werden von der Kommission zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (KWF) verteilt. Sie sind das ein- zige Instrument des Bundes zur Förderung von gemeinsamen Projekten von Forschungsinstituten und Industriebetrieben in allen technologischen Bereichen. Diese Förderung ist damit auch die wichtigste Massnahme des Bundes zur Förderung der Zusammenarbeit und des Wissens- und Technologie- transfers zwischen Hochschulforschung und Wirtschaft. Und dennoch handelt es sich bei diesen 150 Millionen um eine kleine Vorlage, eine Kreditvorlage, die wohl unbestritten verab- schiedet werden wird; eine Vorlage, die aber eigentlich zu ei- ner grundsätzlicheren forschungspolitischen Diskussion füh- ren sollte.
Wir haben diese Diskussion innerhalb der Kommission ange- schnitten. Sie reicht aber über den Rahmen dieser Vorlage hin- aus und müsste zugleich mit der Behandlung der grossen For- schungsförderungsvorlage geführt werden. In diesem Sinn bedauern wir, dass diese beiden Vorlagen nicht in einem ge- meinsamen Paket von beiden Räten behandelt werden konn- ten.
Diese Grundsatzdiskussion muss in erster Linie der Frage ge- widmet sein, was denn eigentlich mit dieser Förderung der praxisorientierten Forschung und Entwicklung bezweckt wird und weshalb diese Förderung ihren Zweck nur in so be- schränktem Ausmass erreicht.
Dazu folgende Gedanken: Der Bund setzt pro Jahr rund 40 Millionen zur Förderung der praxisorientierten Forschung und Entwicklung ein. Diese Milliönchen an Bundesförderung pro Jahr sind im Vergleich zu den zigmal grösseren For- schungs- und Entwicklungsaufwendungen der privaten Un- ternehmungen praktisch irrelevant. Das dadurch ausgelöste Forschungsvolumen von etwa 90 Millionen Franken ent- spricht lediglich 1,3 Prozent der in der Schweiz insgesamt auf- gewendeten Forschungs- und Entwicklungsmittel. Mit dieser Summe erreicht der Bund also die kritische Masse nie, die not- wendig wäre, um auf die praxisorientierte Forschung effektiv lenkend Einfluss zu nehmen.
Die wissenschaftliche Evaluation der KWF kommt denn auch zu folgendem Schluss: «Es ist offensichtlich, dass der KWF trotz starkem Wachstum in den vergangenen Jahren ein ver- gleichsweise bescheidenes Förderungsvolumen zur Verfü- gung steht. Umfangreiche Einwirkungen auf die Technologie- Entwicklung in der Schweiz sind also von ihr kaum zu erwar- ten.»
Doch ist dies kein Zufall. Würde der Bund mit seinen Förde- rungsmitteln die sogenannte «kritische Masse» effektiv errei- chen, so betriebe er ja eigentliche Industriepolitik. Dass dies
ordnungspolitisch unerwünscht ist, wurde in der Kommission von unserer Gegenseite sehr klar formuliert. Die KWF, die diese Förderungsmittel verteilt, steht somit im Spannungsfeld zwischen ihrem Unvermögen und ihrem Nicht-vermögen-Dür- fen.
Diese Forschungsförderung gleicht damit einer Spielzeug- Giesskanne, mit der einige ausgewählte Blumen begossen werden. Und wer diese Blumen sind, zeigen die Statistiken auf: Es sind einerseits wiederum die ETH, die mit 49 Prozent der Aufwendungen im Vergleich zu den HTL klar privilegiert werden. Es ist gut, dass sich die KWF hier eine neue Schwer- punktsetzung zumindest vorgenommen hat. Auf der anderen Seite, jener der Unternehmungen, sind es diejenigen Unter- nehmen, die bereits eine gewisse Grösse und Arbeitsteilung erreicht haben, was ihnen den Zugang zu diesen Geldern er- möglicht. Wer auf der Unternehmerseite zu kurz kommt, sind die kleinen und mittleren Unternehmungen, deren Förderung ja eigentlich ein Hauptziel dieser Gelder wäre. In diesem Punkt verfehlt die KWF also ihr Ziel ganz klar, ja, sie wirkt hier indirekt sogar kontraproduktiv.
Die SP-Fraktion wird diese Vorlage trotz aller Grundsatzkritik unterstützen. Ausgewählte Blumen haben ja immer auch et- was Schönes an sich. Aber was das Ganze eigentlich soll, diese Frage bleibt bestehen.
M. Borel: Comme l'a dit Mme Haering Binder, je parlerai au nom du groupe socialiste du projet EUREKA.
Les détracteurs du rapprochement avec l'Europe prétendent que tout ce qui vient de Bruxelles est lourd, bureaucratique et très éloigné des réalités quotidiennes. Le projet EUREKA est là pour démentir ces affirmations. Il illustre le changement d'état d'esprit au sein de la Communauté dans les années quatre- vingts, où la coopération l'emporte sur le dirigisme, où les in- vestissements de dirigistes deviennent incitatifs, où le principe de la subsidiarité est désormais la règle. Pour être soutenu, le projet EUREKA doit «avoir un lien manifeste avec le marché et être réalisé en étroite collaboration par la science et l'indus- trie». Ce n'est donc pas la bureaucratie qui oriente cette re- cherche européenne, mais bien les besoins ressentis sur place par les industries et les chercheurs.
Ce genre de structure représente à la fois une chance et un défi. C'est un défi, car EUREKA ne correspond en aucune ma- nière à une participation à un banquet international où l'on se répartirait la manne européenne. Cela relèverait plutôt du re- pas canadien, où chacun amène sa part. Pour y être accepté, il faut venir avec de bonnes idées et disposer d'un appui finan- cier important du secteur privé. Il est donc moins facile, a priori, d'entrer dans EUREKA que dans un projet commun comme ARIANE, où les objectifs sont connus de tous et où l'industrie et la recherche suisses peuvent à l'avance déterminer le cré- neau qui leur convient.
J'ai dès lors quelque fierté à constater que, pour les trois quarts, des institutions romandes ont relevé ce défi. La moitié d'entre elles ont leur siège à Neuchâtel: le Centre suisse de re- cherches en électronique et microtechnique (CSEM), et l'Uni- versité de Neuchâtel. Je regrette cependant que la souplesse du programme EUREKA et sa légèreté bureaucratique rebu- tent la Suisse alémanique qui aurait tout à gagner d'une colla- boration européenne dans ce cadre également.
Le projet EUREKA a pour nous, Suisses, un avantage considé- rable, comparé à d'autres. Nous n'y sommes pas seulement associés, nous y sommes membres à part entière. Les avanta- ges que procure la qualité de membre à part entière sont rele- vés à intervalles réguliers par les industriels et scientifiques sur le front, ce qui devrait d'ailleurs donner à penser, sur le plan global, à ceux qui se qualifient eux-mêmes d'«euroscepti- ques».
En matière de recherche et de développement, on parle sou- vent de masse critique. Mais dans les domaines concernés par EUREKA, la taille de notre pays et celle de ses entreprises ne permettent pas d'atteindre cette masse critique. C'est pour- quoi une collaboration à l'échelon européen est indispensa- ble. En s'associant à des instituts et à des firmes de la Commu- nauté, les Suisses accèdent à des segments de la recherche d'importance économique vitale, où ils ne pourraient pas être
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présents s'ils agissaient en solitaires, avec un financement uniquement suisse. Le fait que les recherches soient très axées sur les besoins du marché permet des retombées éco- nomiques appréciables et est, à mon avis, l'unique moyen de s'ouvrir à certains marchés européens, voire au-delà. C'est pourquoi nous souscrivons entièrement au crédit sollicité par le Conseil fédéral. Je souhaite même que l'on puisse disposer de moyens financiers supérieurs. Je ne doute pas, cependant, que si un projet européen similaire venait à voir le jour, le Conseil fédéral n'hésiterait pas à y souscrire et à solliciter rapi- dement l'aval du Parlement.
Un point de détail, mais d'importance, mériterait cependant d'être mis sous la loupe. Pour profiter du programme EU- REKA, une entreprise suisse doit trouver au minimum un par- tenaire à l'étranger. Or, elle ne se trouve pas à armes égales avec cette firme étrangère pour la raison suivante: la firme étrangère reçoit directement l'aide étatique; elle peut donc gé- rer avec une plus grande initiative son dossier que l'entreprise suisse qui ne reçoit pas directement l'aide fédérale, mais doit passer par l'intermédiaire d'un institut de recherche reconnu. L'aide suisse est donc accompagnée de davantage de bu- reaucratie; elle laisse moins d'autonomie, donc aussi moins de responsabilités aux entreprises. Que l'on me comprenne bien: je ne souhaite pas que les entreprises se passent des services des instituts de recherche. Mais je pense que des ins- titutions comme le CSEM, Centre suisse de recherche en élec- tronique et en microtechnique ou l'Institut de microtechnique de l'Université de Neuchâtel, ont des compétences telles qu'elles n'ont pas besoin de craindre que l'on ne fasse plus appel à elles. Par contre, la symbiose entre la petite équipe de recherche et de développement d'une PME et un laboratoire de recherche se ferait mieux si la responsabilité des dossiers et l'initiative reposaient plus sur la PME en priorité, et non sur le laboratoire, ce qui serait le cas si, comme à l'étranger, les sub- ventions étaient versées directement à la PME.
Je pense qu'il sera opportun de revoir le mode de faire lors d'un prochain débat et cela n'empêche pas le groupe socia- liste d'applaudir des deux mains aujourd'hui aux propositions présentées, de vous demander d'entrer en matière et d'ap- prouver le projet.
Büttiker: Die FDP-Fraktion ist für Eintreten und unterstützt beide Teile der Vorlage. Der Einfluss eines frühestmöglichen Einsatzes neuer Technologien in Produkten und Systemen auf die Konkurrenzfähigkeit global ist heute als wesentliches Element des längerfristigen geschäftlichen Erfolges industri- eller Tätigkeit anerkannt. Mehr und mehr wird deshalb ver- sucht, durch koordiniertes Vorgehen sowohl in der Grundla- genforschung als auch vor allem in der vorwettbewerblichen und vornormativen, industriell angewandten Forschung de- ren Wirkungsgrad zu steigern und deren Tempo zu be- schleunigen. In den entwickelten Industrieländern scheint aber über die Notwendigkeit, für die Forschung und Entwick- lung neuer Technologien knappe Ressourcen aufzuwenden, weitgehender Konsens zu bestehen. Für den Grossteil der OECD-Länder liegt der Bruttoinlandproduktanteil der Ausga- ben für Forschung und technologische Entwicklung überall zwischen 2 und 3 Prozent, bei allgemein steigender Ten- denz.
Staatliche Förderung von Forschung und Technologie mag vielerlei Gründe haben. In einem marktwirtschaftlich orientier- ten System sind staatliche Interventionen jedoch stets recht- fertigungsbedürftig. Dies geschieht im Zusammenhang mit Forschungs- und Technologiepolitk meist mit dem Hinweis auf allokatives Marktversagen, das heisst, dass der Markt nicht in der Lage ist, demjenigen, der Ressourcen einsetzt, sämtli- che daraus entstehenden Erträge zu sichern. Vielmehr kön- nen gemäss diesen Argumenten auch andere davon profitie- ren. Es liegen mit anderen Worten positive externe Effekte vor. Aber auch Informationsdefizite können den Marktmechanis- mus derart beeinflussen, dass eine gesellschaftlich optimale Ressourcen-Allokation nicht erfolgt.
Lassen sich mit diesen Argumenten staatliche Förderungs- massnahmen im Bereich von Forschung und Technologie
hinreichend begründen, oder spielen auch andere wirt- schaftspolitische Vorstellungen eine Rolle? Welches sind die denkbaren Instrumente staatlicher Forschungs- und Techno- logiepolitik, und worin bestehen deren spezifische Vor- und Nachteile?
Es gibt zweifellos mehrere Gründe, die ein Land zu einer staat- lichen Forschungs- und Technologiepolitik anregen können. Deren wichtigster besteht vermutlich in der Angst vor der Ein- busse an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Es wird zum Beispiel häufig vorgebracht, dass Japans Forschungs- und Technologiepolitik in Verbindung mit einer aggressiven Han- delspolitik dazu geführt habe, dass japanische Unternehmen auf den Weltmärkten ihren internationalen Konkurrenten in strategischer Hinsicht überlegen seien.
In der Tat lässt sich zeigen, dass ein einzelnes Land einen An- reiz haben kann, die Forschungs- und Technologieanstren- gungen der heimischen Unternehmungen massiv zu fördern, um so das Gleichgewicht auf internationalen Märkten dahin- gehend zu verschieben, dass der Marktanteil und die Gewinne der heimischen Firmen grösser werden.
Für die Zukunft des Industriestandortes Schweiz sind zweifel- los Forschung und Entwicklung von entscheidender Bedeu- tung. Für die FDP sind vier Grundsätze entscheidend:
Konzentrierter Einsatz öffentlicher Forschungsgelder für die anwendungsorientierte vorwettbewerbliche Forschung in aus- gewählten Bereichen (Schwerpunkte).
Volle Beteiligung der Schweiz an den EG-Programmen mit Anpassung der hiesigen finanziellen Regelungen zur Beteili- gung an den EG-Programmen an diejenigen der EG und der anderen Efta-Staaten.
Vertiefte Zusammenarbeit der Hochschulen und Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) mit der Wirtschaft.
Optimale Aus- und Weiterbildung.
Aufgrund dieser forschungspolitischen Leitlinien unterstützt die FDP-Fraktion die Vorlage. Von besonderer Bedeutung sind für sie dabei folgende Ueberlegungen: Zur Finanzierung der praxisorientierten Forschung und Entwicklung: In Ergän- zung zum Bottom-up-Ansatz - das heisst, die Initiative kommt von den Projektbeteiligten - wird ein gewisser Prozentsatz der Mittel für die Schwerpunktbildung gebunden. Die Untervertre- tung der HTL in KWF-Projekten ist struktureller Natur (starke Belastung der Professoren, Mangel an Assistenten, schuli- sche Tradition und Struktur).
Damit die Zusammenarbeit zwischen HTL und Wirtschaft ver- bessert wird, müssen Anstrengungen unternommen werden, um den HTL zu erlauben, Kapazitäten für Forschung und Ent- wicklung freizusetzen. Die KWF kann in diesem Zusammen- hang einen wichtigen Beitrag leisten. Eine höhere Verfügbar- keit von Kräften aus den HTL für gemeinsame Forschung und Entwicklung in der Industrie ist besonders wichtig für die Anlie- gen der kleineren und mittleren Unternehmen. Die Zusam- menarbeit von Industrie und Wissenschaft gibt jungen For- schern Einblick in die Praxis, was sie optimal auf eine zukünf- tige Tätigkeit in der Wirtschaft vorbereitet.
Dieses Anliegen steht im Einklang mit dem forschungspoliti- schen Postulat der optimierten Aus- und Weiterbildung. Aus- serdem ermöglicht diese Zusammenarbeit eine bessere Be- rücksichtigung industrieller Bedürfnisse in den Hochschulen und HTL. Die verbesserte Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft erlaubt es auch kleineren und mittleren Unter- nehmen, trotz bescheidener Mittel Zutritt zu modernen Anla- gen und oft zu sehr gut ausgebildeten Arbeitskräften zu erhal- ten.
Noch ein Wort zu Eureka: Die Schweiz ist an 44 Eureka-Projek- ten beteiligt, Schweden an 69, Norwegen an 54, Oesterreich an 57. Die relative Beteiligung der Schweizer Industrie und be- sonders der KMU ist in Eureka hoch. Von 68 Teilnehmern stammen 43 aus der Industrie und davon 33 aus kleineren und mittleren Unternehmen. Das Eureka-Programm ist wegen sei- nem Bottom-up-Ansatz und seiner unbürokratischen Art in der Industrie und besonders bei den kleineren und mittleren Un- ternehmungen sehr geschätzt. Das verstärkte Engagement des Bundes in diesem Bereich ist zu begrüssen, zumal auf diese Weise Ungleichheiten in den nationalen Finanzierungs- mustern beseitigt werden können und es Schweizer Organisa-
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tionen ermöglicht wird, mit fast gleich langen forschungspoliti- schen Spiessen wie unsere Nachbarländer im internationalen Wettbewerb zu konkurrieren. Deshalb kann die FDP-Fraktion auch dieser Vorlage zustimmen.
M. Houmard: J'interviens en faveur des mesures visant à acti- ver la participation des écoles techniques supérieures dans le domaine du développement de produits et procédés par les petites et moyennes entreprises. Le problème de l'innovation et de son encouragement fait depuis plusieurs années déjà l'objet de discussions, aussi bien dans les milieux économi- ques que dans les instituts de formation rattachés à l'OFIAMT. Le rôle des PME n'est plus à prouver. Plus de la moitié des tra- vailleurs sont occupés dans des entreprises comptant moins de 50 personnes. Si l'esprit d'innovation y est très développé, en revanche, la réalisation de nouveaux produits se heurte souvent à des difficultés presque insurmontables pour une PME. La complexité des marchés, mais aussi les démarches à entreprendre pour assurer le succès d'un nouveau produit po- sent des exigences auxquelles un individu n'est pas en me- sure de faire face à lui seul. En règle générale, la taille de l'entreprise ne permet ni à l'entrepreneur ni au patron de s'ad- joindre un spécialiste de la recherche ou du marketing. Par ail- leurs, le développement de nouveaux produits exige des labo- ratoires hors de portée de la capacité financière des PME. C'est dans ce domaine que peut et doit intervenir la saine col- laboration entre l'économie et l'Etat.
Si les Ecoles polytechniques ont été mises en mesure d'ac- centuer leur collaboration avec l'économie, en revanche, ce ne fut pas le cas pour les Ecoles techniques supérieures. Et pourtant, ces institutions seraient les partenaires prédestinés à soutenir les PME. Le concept de formation, axé sur un sa- voir-faire de base très solide, complété par trois ans d'études générales et techniques très étoffées, leur donne un statut pri- vilégié pour établir un dialogue entre PME et Etat.
Comme l'a relevé le Dr. Sieber, lors de la séance de la commis- sion, les structures des écoles d'ingénieurs n'ont malheureu- sement pas évolué aussi rapidement qu'on l'aurait souhaité. Le Conseil fédéral est d'ailleurs conscient de ce problème. Evoquant les structures trop scolaires des ETS, il précise, sous chiffre 224 du message, qu'«il est temps de démanteler certai- nes barrières structurelles». La faiblesse est donc reconnue. Or, pour guérir une maladie, il faut s'attaquer aux racines du mal. Il s'agit donc de créer un modèle visant à donner aux en- seignants davantage de temps à consacrer aux projets de re- cherche et de développement et de favoriser l'attribution d'as- sistants scientifiques aux ETS.
La Confédération, Monsieur le Conseiller fédéral, doit être le moteur de cette nouvelle orientation, malgré la base fédéra- liste de nos ETS. Aussi, je remercie le Conseil fédéral de sa dé- marche visant à renforcer la collaboration entre ETS et PME. Je suis persuadé que cet effort sera payant. Il créera un effet de synergie dont profiteront aussi bien les écoles que l'écono- mie. Je puis en tout cas assurer le Conseil fédéral que les Eco- les techniques supérieures ont compris le message et qu'elles mettront tout en oeuvre pour accélérer cette collaboration. Il est urgent de combler le fossé qui existe entre la formation des cadres et les activités de recherche et de développement des écoles d'ingénieurs.
Je vous demande donc de suivre sans restriction le projet du Conseil fédéral et d'accepter les deux arrêtés.
Mme Gardiol: Le groupe écologiste soutient les deux crédits d'encouragement de la recherche, étalés sur quatre ans. Ils se fondent sur une collaboration étroite, intellectuelle et finan- cière entre le monde industriel et le monde scientifique des Hautes Ecoles, des universités et des Ecoles techniques supé- rieures.
Je me bornerai à souligner un point qui me paraît particulière- ment intéressant, c'est la volonté, mentionnée dans le mes- sage et longuement développée par M. Houmard il y a quel- ques instants à la tribune, d'inclure plus largement les petites et moyennes entreprises ainsi que les Ecoles techniques su- périeures dans ces programmes. En effet, les ETS n'ont parti- cipé qu'à raison de 7 pour cent aux crédits de la CERS, et de
9 pour cent au titre du programme EUREKA de la période pré- cédente.
Je rappelle une ouverture dans laquelle les ETS et les PME pourraient entrer. En septembre dernier, le peuple suisse a ap- prouvé l'adoption d'un article énergétique et un moratoire de dix ans de l'énergie nucléaire. Pendant ces dix ans qui vien- nent, la recherche appliquée doit porter ses efforts, en plus des domaines privilégiés traditionnels, sur ceux de l'énergie, sur ceux des énergies. C'est une priorité à retenir pour la pé- riode des crédits que nous votons aujourd'hui. Il y a de gran- des possibilités de développement technologique, qui de- vraient susciter l'imagination et la créativité des ETS, en colla- boration avec les PME. La Suisse peut jouer un rôle de pion- nière dans le développement des technologies nouvelles dans ce domaine. Ses problèmes d'économie d'énergie, d'énergie décentralisée, de méthodes de combustion plus ef- ficaces et moins polluantes, de limitation des émissions de gaz à effet de serre, etc., sont des problèmes universels. Il y a là une chance à saisir. Les crédits dont nous parlons aujour- d'hui peuvent servir à cela. Voilà pourquoi le groupe écolo- giste soutient ces deux arrêtés.
Frau Zölch: Namens der SVP-Fraktion beantrage ich Ihnen, den beiden vorliegenden Bundesbeschlüssen zuzustimmen. Wir müssen ganz allgemein unsere Strategie darauf ausrich- ten, die Schweiz in allen Bereichen der Wirtschaft innovations- und wettbewerbsfähig zu erhalten. Dies gerade auch in Anbe- tracht der Entstehung des EG-Binnenmarktes. Das vorlie- gende Geschäft ist durch die Stärkung der Kommission zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung geeignet, diese Zielsetzung zu unterstützen.
Da die Wirtschaftsstruktur in unserem Lande stark auf die Klein- und Mittelbetriebe ausgerichtet ist, müssen diese Be- triebe hier auch im Zentrum stehen. Die Vergangenheit hat ge- zeigt, dass viele innovative Ideen gerade aus Gewerbebetrie- ben kommen und dort auch entwickelt werden. Bei den heuti- gen Anforderungen und Kosten wird dies aber gerade für die kleineren und mittleren Betriebe immer schwieriger, da sie oft nicht über eigene Forschungsabteilungen mit den entspre- chenden Budgets verfügen.
Nun zur Kommission zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung - wir sind übrigens der Auffassung, dass der Name dieser Kommission neu überdacht werden müsste -: Eine vom Bundesamt für Konjunkturfragen in Auftrag gegebene Studie untersuchte den Wissenstransfer zwischen For- schungsstätten und Industriebetrieben. Diese Studie ge- langte unter anderem zum Schluss, dass die Kommission zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung im allgemeinen gute Noten verdiene, aber vor allem bei den kleineren und den mittleren Betrieben zuwenig bekannt sei. Die Studie kritisiert die zurückhaltende Information der KWF.
Wir von der SVP sind der Auffassung, dass die KWF inskünftig noch vermehrt vor allem die kleinen und mittleren Betriebe an- sprechen und ihnen benutzerfreundliche Informationen zur Verfügung stellen sollte. Zudem müssen die Höheren Techni- schen Lehranstalten (HTL) und die Universitäten unbedingt besser in die KWF-Forschung einbezogen werden.
Die KWF soll aber keine eigene Industriepolitik betreiben und diesbezügliche Lenkungsaufgaben übernehmen. For- schungsziele dürfen nicht von Staates wegen vorgegeben werden. Deshalb ist es unseres Erachtens richtig, dass die KWF nach dem sogenannten «Bottom-up-Prinzip» arbeitet. Die Initiative für Forschungsvorhaben muss aus der Wirtschaft selber kommen. Es soll auch primär am Markt festgestellt wer- den, in welche Richtung zu forschen ist. Dies wird durch das fi- nanzielle Eigenengagement der Unternehmen sichergestellt. An der 50/50-Regelung ist unseres Erachtens festzuhalten, das heisst, mindestens die Hälfte der Kosten sind durch die am Projekt beteiligten Industriepartner zu übernehmen. Diese wichtigen KWF-Kriterien sollen auch für Eureka gelten. Die Schweiz hat wiederholt erklärt, dass sie Eureka als flexibles und unbürokratisches Instrument der europäischen For- schungs- und Technologiezusammenarbeit erhalten und stär- ken will.
Ich beantrage Ihnen namens der SVP-Fraktion, auch dem
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zweiten Bundesbeschluss zuzustimmen und damit für die Jahre 1992 bis 1995 einen Kredit von 50 Millionen Franken zur . Förderung der technologischen Zusammenarbeit im Rahmen von Eureka zu bewilligen.
M. Guinand: Le groupe libéral appuie sans réserve les deux projets d'arrêtés qui nous sont soumis. C'est pour nous l'occa- sion de féliciter et de remercier les responsables de la CERS et du projet EUREKA en Suisse, de leur enthousiasme et de leur engagement pour ces deux projets. Je me bornerai à faire trois remarques, en essayant d'éviter de répéter ce qui vient d'être largement dit à cette tribune.
Premièrement, il convient de souligner le parallélisme qui existe entre les projets soutenus par la CERS et ceux soutenus par EUREKA. Dans les deux cas, il s'agit de projets conçus dans le système de bas en haut, à savoir qu'il s'agit de projets qui sont proposés par des partenaires de la recherche et de l'industrie et qui, par conséquent, sont ensuite soutenus lorsqu'ils sont présentés de cette manière-là.
Deuxièmement, ces projets doivent déboucher sur des réali- sations concrètes et, si possible, commerciales. Autre parallé- lisme entre la CERS et EUREKA, c'est la souplesse de la pro- cédure administrative. On l'a dit ici, il y a fort peu de bureaucra- tie et nous ne pouvons que nous en réjouir. Ces deux systè- mes permettent en outre de créer un véritable partenariat entre l'économie et les chercheurs des institutions universitaires.
Troisièmement, comme on l'a dit à cette tribune, ces program- mes - aussi bien l'encouragement apporté par la CERS que le programme EUREKA - ne sont malheureusement pas suffi- samment connus et exploités. Ils mériteraient donc de faire l'objet d'une meilleure publicité, d'une meilleure propagande. Si vous prenez le message, vous constaterez que l'Université de Neuchâtel, à elle seule, utilise six pour cent des crédits de la CERS, alors que d'autres grandes universités, comme celles de Zurich ou Bâle, n'apparaissent pas dans le même schéma. Pourquoi? Parce qu'à Neuchâtel il y a un institut de microtech- nique, des professeurs qui ont compris ce qu'ils pouvaient ti- rer du programme d'aide de la CERS, qui sont allés solliciter des partenaires industriels et qui, par conséquent, ont pu utili- ser les crédits de la CERS. En l'occurrence, il faudra améliorer la publicité et la connaissance de ces programmes.
Dernière remarque: s'agissant d'EUREKA, on ne soulignera jamais assez l'importance de ce programme pour la Suisse, car c'est un programme européen et non un programme de la Communauté. Il réunit les douze pays membres de la Commu- nauté et les six pays membres de l'AELE également, la Turquie et la Communauté elle-même. La Suisse se sent très à l'aise dans ce programme parce qu'elle y prend part dans un fau- teuil et non sur un strapontin, comme c'est le cas pour les pro- grammes européens auxquels la Suisse peut participer.
Pour terminer, je soulignerai que, récemment, il a été instauré dans le cadre d'EUREKA une réunion des parlementaires des différents pays membres d'EUREKA, qui se sont réunis à Rome puis à La Haye, à savoir là où siège la présidence de ce programme EUREKA. J'ai eu le privilège d'y représenter la Commission de la science et de la recherche. Je voudrais sou- ligner l'utilité de telles rencontres qui permettent d'échanger des expériences, qui associent des parlementaires à une ac- tion qui les concerne aussi et qui devraient, à l'avenir, précisé- ment encourager à mieux faire connaître le programme EU- REKA, mais aussi à permettre une certaine coordination entre les programmes soutenus par EUREKA et ceux de la Commu- nauté européenne.
Enfin, je rappellerai que, selon la rotation de la présidence du programme EUREKA, la Suisse devrait assurer la présidence d'EUREKA en 1994. C'est pour nous une heureuse perspec- tive.
Mme Paccolat: «La Suisse se lève tôt mais se réveille tard.» Cette image évoque assez bien notre comportement face au développement technologique accéléré qui touche à la fois notre économie et notre société. Très attachés aux valeurs tra- ditionnelles, les Suisses ne sont pas suffisamment ouverts à la capacité d'innover et de s'adapter rapidement aux change- ments. Or, dans certains secteurs de la nouvelle technologie -
la microélectronique, l'optique, la bio-ingénierie, par exemple - nous accusons un retard sensible.
Les pays asiatiques participent activement à cette accélération du développement des technologies et des produits nou- veaux. L'attitude de la France, emmenée par son nouveau Pre- mier ministre, à l'égard de la nation nippone est un exemple. La Communauté européenne doit maintenir sa position de contrepoids sur le marché économique international. La colla- boration scientifique européenne y contribue pour une petite part. Les programmes de technologie de la Communauté eu- ropéenne et l'initiative EUREKA privilégient précisément un rapprochement plus étroit avec la pratique et l'économie. . Cette orientation vers la recherche appliquée est dictée par la durée de vie de plus en plus courte des produits. Il faut aussi constater que l'interdisciplinarité de nombreux projets de re- cherche n'autorise plus aujourd'hui une distinction entre re- cherche fondamentale et recherche appliquée. Les problè- mes qui se posent à nos sociétés contemporaines, avec leurs solutions dont dépendra la survie de notre population, ressor- tissent précisément à des domaines déjà cités à cette tribune, à la démocratie, à l'énergie, à l'environnement, aux communi- cations et aux transports. Ces préoccupations se retrouvent dans les programmes d'encouragement de la recherche scientifique 1992-1995.
Il aurait été préférable, et vous le savez, Monsieur le Conseiller fédéral, d'examiner simultanément ces messages qui sont is- sus de deux départements différents, afin de favoriser juste- ment une vision globale des crédits d'investissement pour la recherche. L'examen à deux vitesses de ces objets est regret- table.
Le nouveau crédit d'engagement de 150 millions, dont l'aug- mentation en valeur réelle est de 37 pour cent par rapport au crédit précédent, va permettre de soutenir davantage la re- cherche et le développement à caractère industriel, durant les quatre ans à venir. Le groupe démocrate-chrétien soutient cet effort, tout en rappelant le caractère subsidiaire de l'Etat dans ce domaine. Il appartient, en premier lieu, à l'industrie de rele- ver le défi de la coopération technologique par ses propres moyens.
Nous considérons, à l'instar d'autres groupes, que la Commis- sion pour l'encouragement de la recherche scientifique est un bon instrument de travail. Son principe de travail, du bas vers le haut, est bénéfique pour les entreprises, à condition toute- fois que les exigences administratives continuent à rester sup- portables.
Nous relevons combien les résultats de l'évaluation scentifi- que des activités de la CERS confirment la nécessité d'accroî- tre la participation tant des PME technologiques que des ETS aux projets de recherche et de développement. Le groupe dé- mocrate-chrétien souscrit à cette stimulation, voulue par le Conseil fédéral. Toutefois, pour que cette volonté ne reste pas un voeu pie, Monsieur le Conseiller fédéral, il est absolument indispensable d'apporter des modifications structurelles aux Ecoles techniques supérieures. Il faut avant tout stimuler un climat de recherche technologique dans les ETS, tant par des conditions favorables d'enseignement que par les infrastruc- tures nécessaires. Pour ce faire, des changements structurels rapides s'imposent.
Deuxième aspect: les PME ne participent pas suffisamment aux projets de recherche technologique. Or, pour faire profiter les PME - M. Houmard l'a relevé - l'information, certes néces- saire, ne suffit pas. Les freins sont plus puissants. D'une part, le coût d'un projet dépasse facilement les capacités financiè- res des PME et, d'autre part, leurs problèmes techniques ne constituent pas nécessairement des sujets de recherche inté- ressants du point de vue scientifique. Sans compter qu'au- jourd'hui les PME doivent investir de plus en plus dans la for- mation continue pour ne citer que le projet CIM.
Pour pallier les problèmes de la masse critique, question qui a été discutée au sein de la commission, il s'agira de choisir des créneaux bien ciblés, qui correspondent à la taille de l'entre- prise, et surtout de créer des partenariats stables entre tous les acteurs concernés par les projets.
L'euro-initiative EUREKA contribue aux diverses démarches de collaboration européenne de l'industrie, des instituts de re-
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Forschung und Entwicklung
. cherche et des hautes écoles. Le projet EUREKA rencontre un vif intérêt de la part de l'industrie, notamment en Suisse ro- mande. Il est souhaitable que la Suisse alémanique profite également de cette collaboration. Il faudrait aussi envisager que l'intérêt se porte sur la direction des projets par des entre- prises suisses, car il semble aujourd'hui que les Suisses préfè- rent attendre d'être invités plutôt que de rechercher active- ment et de lancer eux-mêmes des coopérations.
En conclusion, le groupe démocrate-chrétien souscrit aux deux arrêtés, conscient de ce que nous allons vers une inter- nationalisation de la recherche avec, comme corollaire, l'éta- blissement de réseaux multidisciplinaires à la fois entre cher- cheurs et entre pays et que l'application des découvertes exi- gera encore beaucoup plus, demain, la mise au point de rè- gles d'éthique.
Je vous invite à entrer en matière et à voter ces deux arrêtés.
Präsident: Die LdU/EVP-Fraktion teilt mit, dass sie beiden Bundesbeschlüssen zustimmen wird.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: L'unanimité des avis expri- més me conduira à la brièveté. Je constate qu'hier a été pu- bliée une analyse sur l'attractivité des places économiques dans le monde. La Suisse, qui occupait la deuxième place au classement de l'année dernière, derrière l'indéboulonnable Japon, se trouve en quatrième position, les Etats-Unis d'Amé- rique et l'Allemagne s'étant intercalés. Cela doit nous démon- trer que rien n'est définitivement acquis, que nos situations dans la concurrence bouillonnante du monde entier sont des situations finalement fragiles, si nous ne prenons pas garde, décideurs publics et décideurs privés, d'être constamment vi- gilants et de constamment adapter, dans la bonne direction, nos structures; nos méthodes, nos moyens.
Dans cette perspective, il est évident que toute la recherche, en particulier la recherche axée sur la pratique, joue un rôle es- sentiel car, sans recherche, sans création économique, indus- trielle, innovative et permanente, il n'y aurait plus, à court terme ou à moyen terme, d'économie prospère. Témoin ce pa- tron d'une entreprise suisse de pointe dans la microélectroni- que qui me disait que cette entreprise était à flot, compétitive, internationalement et mondialement au premier rang, dans la mesure où il pouvait continuer de maintenir une avance de six mois sur ses concurrents américains et coréens, et que le jour où, par assoupissement, ce délai de six mois disparaissait il en était fait de l'entreprise, car ses concurrents seraient, à ce mo- ment-là, aussi bons que lui, mais meilleur marché.
C'est dire que, l'objectif que nous voulons viser avec les activi- tés de la CERS (KWF), pour parler du premier instrument de ce message, relève d'une politique économique lucide et perfor- mante. Il s'agit d'encourager, par cet instrument, la capacité d'innovation, donc la compétitivité de notre économie. La meilleure efficacité dans le processus d'échange entre l'éco- nomie et la science est obtenue par un contact direct entre les entreprises industrielles et les établissements de recherche et d'enseignement. Ce contact permanent, ce lieu géométrique de la rencontre entre ces deux milieux, c'est tout particulière- ment, en effet, la CERS qui le constitue. Cette collaboration par projets entraîne un effet de synergie entre le potentiel d'inno- vation des entreprises et la compétence scientifico-technique des établissements de recherche et d'enseignement.
J'aimerais relever, Madame Haering Binder, qui vous plaignez de la précarité des moyens attribués à la CERS dans le nou- veau plan que d'une part, ces moyens se singularisent par rap- port aux moyens actuels puisqu'ils sont en augmentation de 50 pour cent et, d'autre part, qu'il ne faut jamais oublier l'effet multiplicateur qui naît de cette synergie entre les établisse- ments de recherche et d'enseignement et les entreprises pri- vées. En tout cas, je constate que, durant la période du crédit- cadre annuel, ce sont près de cinq cents entreprises suisses qui ont participé ou qui participent activement à des projets soutenus par la CERS, et sur ces cinq cents entreprises, 60 pour cent sont des petites et moyennes entreprises. Sans doute, M. Houmard, Mme Paccolat, M. Buttiker ont-ils raison avec Mme Zölch de rompre une lance en faveur d'un accrois-
sement de cette participation des PME. C'est bien ce à quoi nous tendons, dès maintenant déjà, avec cette CERS, ce lieu unique, où tant de forces des PME peuvent contribuer à l'ex- pansion de notre économie. Que la liaison soit encore renfor- cée, tout particulièrement avec les ETS ou les écoles d'ingé- nieurs, comme M. Houmard l'a souligné en particulier, c'est bien entendu notre voeu, et c'est dans cette direction que nous adapterons les structures et les méthodes des écoles techniques supérieures, comme j'ai eu l'honneur de vous le dire la semaine dernière.
J'en viens au second projet, EUREKA. Ce qui caractérise la CERS dans le paysage de la recherche en Suisse caractérise EUREKA par analogie dans le contexte européen. EUREKA soutient en effet, en priorité, des projets lancés et soumis par les partenaires intéressés à leur réalisation, des partenaires qui se réfèrent clairement au marché et qui réalisent des entre- prises en étroite collaboration avec les mondes scientifique et économique. La principale caractéristique d'EUREKA est la collaboration au niveau des projets. L'adage du succès par la coopération est particulièrement justifié pour EUREKA. Les ré- sultats déjà obtenus et ceux que l'on obtiendra sont des résul- tats qui ont de l'allure.
Les partenaires suisses coopèrent à 44 des 369 projets EU- REKA actuellement en cours de réalisation. Les bénéficiaires de subventions fédérales sont en premier lieu les instituts uni- versitaires, les ETS, le Centre suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM) à Neuchâtel, dont M. Guinand a eu raison de souligner le côté pionnier, novateur et audacieux. L'expérience a démontré que les établissements de recher- che, tout particulièrement les établissements romands, ont vi- vement recherché et rapidement trouvé l'accès de la coopéra- tion technologique en Europe. Je m'en réjouis, c'est une di- mension supplémentaire que l'on donne à notre économie et à notre recherche.
Monsieur Borel, j'admets que le financement direct de l'in- dustrie à l'étranger soit parfois facilité par rapport au nôtre; en- core faut-il relever que les financements des projets EUREKA obéissent tous aux règles nationales qui les intéressent.
Enfin, je crois utile de faire une dernière remarque quant à la publicité à donner à l'activité de la CERS et des instruments qui lui sont liés, et qui sont, c'est vrai, encore moins connus que la prestigieuse recherche pure, souvent au point de mire et à l'avant-scène, mais tout aussi indispensables. C'est par conséquent à cet effort d'information que nous devons tous contribuer pour obtenir le succès souhaité.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
A. Bundesbeschluss über die Finanzierung der praxis- orientierten Forschung und Entwicklung in den Jah- ren 1992-1995
A. Arrêté fédéral sur le financement de la recherche et du développement axés sur la pratique durant les années 1992 à 1995
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
70 Stimmen (Einstimmigkeit)
53-N
Recherche et développement
1250
N 20 juin 1991
B. Bundesbeschluss über die Finanzierung der technolo- gischen Zusammenarbeit in den Jahren 1992-1995 im Rahmen von Eureka B. Arrêté fédéral sur le financement de la coopération tech- nologique dans le cadre d'EUREKA durant les années 1992 à 1995
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 67 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Schluss der Sitzung um 12.50 Uhr La séance est levée à 12 h 50
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Forschung und Entwicklung. Technologische Zusammenarbeit in Europa 1992-1995 Recherche et développement. Coopération technologique en Europe 1992-1995
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
Année
1991
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.083
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.06.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
1244-1250
Page
Pagina
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