Auslieferungsvertrag mit den USA
1305
90.249
Parlamentarische Initiative (Vollmer) Reform des Regierungssystems Initiative parlementaire (Vollmer) Réforme du système gouvernemental
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Herr Hubacher unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Am 22. Juni 1990 reichte Nationalrat Vollmer eine parlamen- tarische Initiative ein, die eine grundsätzliche Reform des Re- gierungssystems verlangt. Namentlich sei ein Uebergang von der heutigen Konkordanz- zu einer Konkurrenzdemokratie zu prüfen.
Die Initiative wurde in der Herbstsession 1990 der Kommis- sion des Nationalrates zur Vorprüfung zugewiesen. Nach Arti- kel 21ter Absatz 1 des Geschäftsverkehrsgesetzes hat die Kommission dem Nationalrat bis zur Sommersession 1991 ih- ren Bericht und Antrag zu unterbreiten.
Dieselbe Kommission erhielt in der Herbstsession 1990 den Auftrag, eine Vorlage zur Parlamentsreform auszuarbeiten (90.228). Die Kommission betrachtete es als ihre prioritäre Auf- gabe, noch in der laufenden Legislaturperiode eine Parla- mentsreform vorzubereiten, welche in ihren wesentlichen Ele- menten möglichst zu Beginn der neuen Legislaturperiode rechtswirksam werden sollte. Der ausserordentliche Umfang und Zeitdruck dieses Vorhabens führten dazu, dass die Kom- mission aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage war, die vorliegende parlamentarische Initiative innert der gesetzli- chen Frist vorzuprüfen. Die von Nationalrat Vollmer aufgewor- fene Frage ist zu bedeutsam, um ohne gründliche Prüfung ent- schieden zu werden.
Parlamentsreform, Regierungsreform und die von der vor- liegenden Initiative verlangte grundlegende Staatsreform hän- gen eng zusammen. Der Aufschub der Vorprüfung der Initia- tive wird erlauben, die ersten Resultate der Diskussionen der mit der Prüfung der Regierungsreform beauftragten Kommis- sion des Ständerates (90.231) einzubeziehen. Diese Resultate werden voraussichtlich am Anfang des Jahres 1992 vorliegen.
M. Hubacher presente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Le 22 juin 1990, M. Vollmer, conseiller national, a déposé une initiative parlementaire visant à une réforme fondamentale du système gouvernemental. Il demande notamment d'étu- dier le remplacement du principe de consensus par un sys- tème concurrentiel.
L'initiative a été soumise à la commission du Conseil natio- nal pour examen préalable au cours de la session d'automne 1990. Selon l'article 21ter, alinéa premier de la loi sur les rap- ports entre les conseils, la commission doit remettre au conseil un rapport accompagné d'une proposition au plus tard pour la session d'été 1991.
Au cours de la session d'automne 1990, la commission a été chargée d'élaborer un projet de réforme du Parlement (90.228). Elle considère comme une de ses tâches prioritaires cette réforme qui devrait être préparée pendant la période de législature en cours pour que ses principaux éléments puis- sent entrer en vigueur au début de la prochaine période de lé- gislature. L'ampleur exceptionnelle du projet et les délais que la commission doit respecter l'ont empêchée d'examiner l'ini- tiative précitée dans les délais impartis par la loi. Vu son impor- tance, la question soulevée par M. Vollmer, conseiller natio- nal, requiert un examen approfondi avant toute décision.
La réforme du Parlement, la réforme du gouvernement et la réforme proposée par l'initiative citée, qui touche le régime lui-même, sont des questions étroitement liées. En ajournant l'examen préalable de l'initiative, on pourra prendre en compte les premiers résultats des discussions menées par la commission du Conseil des Etats, qui est chargée d'étudier la réforme du gouvernement (90.231). Ces résultats seront vrai- semblablement connus au début de 1992.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt, die Frist für die Einreichung ihres Berichtes gemäss Artikel 21ter Absatz 1 des Geschäftsver- kehrsgesetzes bis zur Frühlingssession 1992 zu verlängern.
Proposition de la commission
La commission propose de prolonger jusqu'à la session de printemps 1992 le délai au terme duquel elle doit déposer son rapport selon l'article 21ter, alinéa premier de la loi sur les rap- ports entre les conseils.
Angenommen - Adopté
90.076
Auslieferungsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika Traité d'extradition avec les Etats-Unis d'Amerique
Botschaft und Beschlussentwurf vom 21. November 1990 (BBI 1991 | 84) Message et projet d'arrêté du 21 novembre 1990 (FF 1991179)
Beschluss des Ständerates vom 21. März 1991 Décision du Conseil des Etats du 21 mars 1991 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Herr Bundi unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
In den siebziger Jahren ersuchten die USA die Schweiz um eine Anpassung des Auslieferungsvertrages aus dem Jahre 1900 und der Zusatzverträge von 1935 und 1940 an die neuen Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Bekämpfung der in- ternationalen Kriminalität. Dem Ersuchen der USA wurde nach Verabschiedung des Bundesgesetzes über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG) im Frühjahr 1981 stattgege- ben. In fünf Verhandlungsrunden zwischen 1982 und 1988 kam der vorliegende Vertrag zustande. Er richtet sich, wo die Regelungsgegenstände und die angelsächsische Terminolo- gie es zuliessen, nach dem Europäischen Auslieferungsab- kommen vom 13. Dezember 1957 und nach dem IRSG. Im folgenden die wesentlichsten Bestimmungen des Vertra- ges:
Auslieferungsverpflichtung
Die Vertragsparteien verpflichten sich zur Auslieferung von Personen, die eine auslieferungsfähige Straftat begangen ha- ben. Um künftige Schwierigkeiten bei der Auslieferung aus den USA für nicht in der Schweiz begangene Taten zu vermei- den, statuiert der Vertrag auch eine Auslieferungspflicht für solche Fälle, sofern der Verfolgte als ein Staatsangehöriger des ersuchenden Staates gesucht wird. Auslieferungsfähige Straftaten
Gemäss Artikel 2 sind alle strafbaren Handlungen, die nach dem Recht beider Staaten mit einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr bedroht sind, auslieferungsfähig. Die im angel- sächsischen Rechtskreis enumerative Aufzählung der auslie- ferbaren Handlungen entfällt, was eine wesentliche Neuerung darstellt.
60-N
Traité d'extradition avec les Etats-Unis d'Amérique
1306
N 21 juin 1991
Politische Delikte, Fiskal- und Militärdelikte
Die Auslieferung für politische Straftaten wird abgelehnt. Für Militärdelikte und für Vergehen im Bereich der Währungs-, Handels- und Wirtschaftspolitik sowie für Taten, die aus- schliesslich dem Zweck dienen, Steuern oder Abgaben zu ver- mindern, kann die Auslieferung vom ersuchten Staat abge- lehnt werden.
Die Qualifikation, ob es sich um eine politisches, fiskalisches oder militärisches Delikt handelt, bestimmt sich ausschliess- lich nach dem Recht des ersuchten Staates.
Ne bis in idem
Die Auslieferung wird nicht bewilligt, wenn der Verfolgte vom ersuchten Staat für die gleichen Handlungen verurteilt oder freigesprochen wurde, derentwegen die Auslieferung verlangt wird.
Todesstrafe
Die Auslieferung für mit dem Tod bedrohte Straftaten kann ver- weigert werden, wenn keine ausreichende Zusicherung sei- tens des ersuchenden Staates abgegeben wird, wonach die Todesstrafe nicht vollzogen wird.
Auslieferung eigener Staatsangehöriger
Artikel 8 statuiert den Grundsatz: Aut dedere aut judicare. Da- mit wird erreicht, dass für alle strafbaren Handlungen eine Strafverfolgung ermöglicht wird. Damit soll verhindert werden, dass gewisse Staftäter für ihre Taten nicht verfolgt werden kön- nen, was bis anhin geschehen ist. Hier handelt es sich um eine weitere wesentliche Neuerung.
Auslieferungsersuchen
Im Zusammenhang mit dem Auslieferungsersuchen fällt künf- tig als wesentliche Neuerung das Beweisdossier vollständig weg. Es genügt der Beweis vom «Hörensagen». Zur Erfüllung dieses Erfordernisses wird es inskünftig nur noch notwendig sein, dass die den Haftbefehl ausstellende Behörde darin er- wähnt, aufgrund welcher Indizien und Beweismittel sie den Verfolgten als möglichen Täter vermutet und warum die Be- weise für sie schlüssig seien.
Vorläufige Auslieferungshaft
In Artikel 13 wird bei dringenden Fällen eine bessere Rege- lung der vorläufigen Auslieferungshaft getroffen. Er schafft die Möglichkeit eines direkten Verkehrs unter den Justizministern statt der bisherigen Lösung ausschliesslich über die diploma- tischen Vertretungen.
Vereinfachte Auslieferung
Als weitere wichtige Neuerung wurde die Möglichkeit der ver- einfachten Auslieferung eingeführt, die natürlich nur mit Zu- stimmung des Verfolgten durchgeführt werden kann.
Der Ständerat hat die Vorlage in der Frühjahrssession 1991 einstimmig angenommen.
M. Bundi présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Dans les années septante, les Etats-Unis ont demandé à la Suisse que le traité d'extradition de 1900 et les traités addition- nels de 1935 et 1940 soient adaptés aux nouvelles exigences en matière de lutte contre la criminalité internationale. On a donné suite à la demande des Etats-Unis après l'adoption, au printemps 1981, de la loi fédérale sur l'entraide internationale en matière pénale (EIMP). Le nouveau traité a été négocié en cinq phases, de 1982 à 1988. Il s'inspire, dans la mesure où le permettent son objet et la terminologie anglo-saxonne, de la Convention européenne d'extradition du 13 décembre 1957 et de l'EIMP.
Les dispositions essentielles du traité sont les suivantes.
Obligation d'extrader
Les parties contractantes s'engagent à se livrer réciproque- ment les personnes qui sont poursuivies pour avoir commis une infraction donnant lieu à extradition. Pour éviter à l'avenir que des difficultés ne surgissent en cas d'extradition de per- sonnes vers la Suisse pour des actes qui, bien qu'ils n'aient pas été commis dans notre pays, le traité institue l'obligation d'extrader ces personnes, à la condition que la personne ré- clamée ait la nationalité de l'Etat requérant ou soit recherchée pour une infraction commise aux dépens d'un ressortissant de l'Etat requérant.
Infractions donnant lieu à extradition
Selon l'article 2, toute infraction dont l'auteur est passible d'une peine privative de liberté de plus d'un an, aux termes du droit des deux parties contractantes, donne lieu à extradition. On a renoncé à énumérer les infractions donnant lieu à extradi- tion dans le système juridique anglo-saxon, ce qui constitue un important progrès.
Infractions politiques, fiscales ou militaires
L'extradition n'est pas accordée pour des infractions politi- ques. L'Etat requis peut refuser l'extradition pour des délits mi- litaires, pour des infractions du domaine monétaire, commer- cial ou économique et pour ds actes dont le seul but est de faire diminuer des impôts ou des taxes.
Le caratère (politique, militaire ou fiscal) de l'acte commis se détermine exclusivement d'après le droit en vigueur dans l'Etat requis.
Ne bis in idem
L'extradition n'est pas accordée si l'Etat requis a déjà jugé la personne réclamée pour les actes à raison desquels l'extradi-, tion est demandée.
Peine capitale
L'extradition d'une personne ayant commis un acte punissa- ble de la peine de mort peut être refusée lorsque l'Etat requis ne reçoit pas de l'Etat requérant des assurances suffisantes at- testant que la peine capitale ne sera pas exécutée.
Extradition de nationaux
L'article 8 institue le principe aut dedere aut iudicare (extrader ou juger). Grâce à cette disposition, tous les actes punissables pourront faire l'objet de poursuites pénales. On évitera ainsi que certains délinquants ne soient pas poursuivis pour leurs actes, comme cela s'est produit ces dernières années. Il s'agit donc d'un progrès important.
Demandes d'extradition
Dorénavant, la demande d'extradition ne doit plus comporter un dossier de preuve. La preuve dite de «hearsay» (preuve qu'on a «entendu dire») est désormais suffisante. Afin que cette condition soit satisfaite, il suffit que l'autorité ayant émis le mandat d'arrêt précise dans celui-ci les indices et moyens de preuve qui l'incitent à considérer la personne poursuivie comme auteur possible du délit et les raisons pour lesquelles ces preuves lui paraissent convaincantes.
Arrestation provisoire
L'article 13 améliore la réglementation de l'arrestation provi- soire en cas d'urgence. En effet, les ministères de la justice des deux pays pourront traiter directement entre eux alors que la voie diplomatique était jusqu'ici seule reconnue.
Extradition simplifiée
L'extradition simplifiée, qui n'est naturellement possible que si la personne réclamée y consent, représente une autre innova- tion importante du traité.
Le Conseil des Etats a adopté le projet à l'unanimité lors de la session de printemps 1991.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss über den Auslieferungsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika zuzustimmen.
Proposition de la commission La commission vous propose d'entrer en matière et d'approu- ver l'arrêté fédéral concernant le traité d'extradition avec les Etats-Unis d'Amérique.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
1307
Organisation der Bundesrechtspflege. Aenderung
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 101 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
90.088
Kantonsverfassungen (FR, BS, AR, GR). Gewährleistung Constitutions cantonales (FR, BS, AR, GR). Garantie
Botschaft und Beschlussentwurf vom 21. Dezember 1990 (BBI 1991 | 234) Message et projet d'arrêté du 21 décembre 1990 (FF 1991 | 210) Beschluss des Ständerates vom 5. Juni 1991 Décision du Conseil des Etats du 5 juin 1991 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Frau Jeanprêtre unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Die Petitions- und Gewährleistungskommission des Natio- nalrates hat die Botschaft des Bundesrates über die Gewähr- leistung der geänderten Verfassungen der Kantone Freiburg, Basel-Stadt, Appenzell Ausserrhoden und Graubünden am 22. April 1991 geprüft.
Die Kommission ist mit dem Bundesrat der Meinung, dass sich die Aenderungen dieser Kantonsverfassungen im Rah- men der kantonalen Verfassungsautonomie bewegen und we- der die Bundesverfassung noch das übrige Bundesrecht ver- letzen.
Mme Jeanprêtre présente au nom de la commission le rap- port écrit suivant:
La Commission des pétitions et de l'examen des constitu- tions cantonales du Conseil national a examiné le message du Conseil fédéral concernant la garantie des constitutions révi- sées des cantons de Fribourg, Bâle-Ville, Appenzell Rhodes Extérieures et Grisons le 22 avril 1991.
La commission estime comme le Conseil fédéral que les modifications de ces constitutions cantonales relèvent de la compétence des cantons en matière d'organisation. Elles ne sont contraires ni aux dispositions de la Constitution fédérale ni à d'autres dispositions du droit fédéral.
Antrag der Kommission Die Kommission beantragt deshalb, alle diese Verfassungsän- derungen zu gewährleisten.
Proposition de la commission La commission propose donc d'accorder la garantie à toutes ces modifications constitutionnelles.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 108 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
91.025
Organisation der Bundesrechtspflege. Aenderung Organisation judiciaire. Révision
Botschaft und Gesetzentwurf vom 18. März 1991 (BBI II 465) Message et projet de loi du 18 mars 1991 (FF il 461) Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
M. Petitpierre, rapporteur: Le rapport sur cet objet pourra être extrêmement bref puisque le texte qui vous est soumis aujour- d'hui n'est que la reprise de celui que vous avez adopté en vo- tation finale, le 23 juin 1989, allégé des éléments qui avaient suscité le lancement d'un référendum et le rejet, en votation populaire le 1er avril 1990, de la loi.
Les éléments ayant suscité la controverse, je vous le rappelle, étaient tous destinés à limiter l'accès au Tribunal fédéral ou à le rendre plus difficile. L'augmentation des valeurs litigieuses de 8000 à 30 000 francs touchait particulièrement le domaine des litiges en matière de droit du travail, des litiges en matière de conflits entre bailleurs et locataires, des litiges en matière de droit de la consommation - litiges entre consommateurs et fournisseurs de biens. Il y avait encore un autre point: c'était la procédure particulière d'examen préalable en matière de re- cours de droit public qui permettait au Tribunal fédéral de ne pas examiner une affaire quand elle n'apparaissait pas impor- tante. Vous trouvez la matérialisation de ce triple abandon des points contestés aux articles 46 et 92 du texte de 1989 rejeté par le peuple. Dans le projet qui vous est soumis aujourd'hui, vous n'avez pas la trace physique de ces dispositions parce que l'on a repris le texte à l'article 46 LOJ de 1943, et que l'article 92 - c'était le lieu de la procédure d'examen préalable - a tout simplement disparu, tandis que la procédure som- maire se trouve dorénavant régie comme c'était le cas aupara- vant, mais à une autre place, c'est-à-dire à l'article 36a du texte que vous avez sous les yeux, qui reprend au fond la LOJ de 1943.
Pour les motifs généraux, je vous renvoie intégralement au dé- bat que nous avons tenu dans ce conseil. Pour ceux qui vou- draient faire des recherches juridiques, cela se trouve au Bulle- tin officiel, date de la votation finale (BO 1989 N 1221, BO 1989 E 410). Ceci pour les références.
Le projet qui vous est soumis comporte une petite imperfec- tion technique, je dois aussi le signaler pour la clarté. A la fin du message, vous avez le titre «Abrogation et modification d'au-
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Jahr
1991
Année
Anno
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Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.076
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Numero dell'oggetto
Datum 21.06.1991 - 08:00
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Data
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