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In diesem Sinn danken wir auch den Räten und dem Departe- ment, dass sie hier diesen letzten Schlussspurt so effizient mit- gemacht haben, damit jetzt in dieser Herbstsession das Ge- setz verabschiedet werden kann.
Von seiten der Kommission beantragen wir fast einstimmig, bei diesen zwei letzten Differenzen nachzugeben. Ich bitte Sie, das gleiche zu tun.
Bundespräsident Cotti: Wie schon einige Male hier betont, war Artikel 12 für den Bundesrat eigentlich nie der Schicksals- artikel, von dem man oft gesprochen hat.
Zentral - das war unsere Argumentation - ist die Rodungsbe- willigungspflicht beim Einbezug einer Waldfläche in einen Nut- zungsplan. Und diese zentrale Aussage bleibt in Artikel 12 ent- halten, so dass ich hier das Einverständnis des Bundesrates mitteilen kann, genauso wie zum Beschluss des Ständerates zu Artikel 23.
Ich möchte auch die Gelegenheit benützen, um festzustellen, dass das Parlament mit dieser Arbeit ein fast hundertjähriges Gesetz ablöst, und zwar - nach Meinung des Bundesrates - in bester Art und Weise ablöst. Ich teile die Auffassung des Kom- missionspräsidenten: Es ist hier gelungen, eine gute, objek- tive Konziliation zwischen verschiedenen Bedürfnissen herzu- stellen. Lassen Sie mich die zwei Hauptbedürfnisse erwäh- nen: das wirtschaftliche und das ökologische.
Ich möchte der Kommission und insbesondere den beiden Berichterstattern bestens danken.
Angenommen - Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
91.040
Hochschulförderung. Kredite 1992-1995 Aide aux universités. Crédits 1992-1995
Botschaft und Beschlussentwürfe vom 3. Juni 1991 (BBI III 1009) Message et projets d'arrêté du 3 juin 1991 (FF III 1025) Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Fierz, Berichterstatter: Wir haben hier die «Botschaft über die Kredite nach dem Hochschulförderungsgesetz in den Jahren 1992-1995 und über Sondermassnahmen zur Förderung des akademischen Nachwuchses» vor uns. Es liegen uns fünf Be- schlussentwürfe vor. Ich möchte vorausschicken, dass diese in der Kommission beinahe nichts zu reden gaben. Ich werde mich deshalb sehr kurz fassen und allfällige Erläuterungen noch dem Herrn Bundespräsidenten überlassen, wenn Fra- gen auftauchen.
Beschluss A regelt die Beiträge an die kantonalen Hochschu- len nach dem neuen Hochschulförderungsgesetz, das wir sel- berverabschiedet haben. Es konkretisiert also im wesentlichen die Zielsetzungen, die Zielvorgaben, die wir selber unlängst for- muliert haben. Insofern gibt es hier nichts zu diskutieren. Eine Diskussion entspann sich lediglich über die Frage der Koordi- nation unter den Hochschulen. Auf diese Frage wird im Rah- men eines Minderheitsantrages zurückzukommen sein.
Die Grundbeiträge und die Investitionsbeiträge an unsere kan- tonalen Hochschulen machen zusammen 2,2 Milliarden Fran- ken in vier Jahren aus.
In Beschluss B werden 106 Millionen Franken für die Nach- wuchsförderung im universitären Bereich anbegehrt. Das Ziel ist einerseits, dass wir den Mittelbau gezielt verstärken kön- nen, um das Betreuungsverhältnis für die Studentinnen und Studenten, das teilweise in eine katastrophale Dimension ge- rutscht ist, zu verbessern; andererseits wollen wir damit den Nachwuchs für die Hunderte von Professorenstellen sichern, die es bis zum Jahr 2000 zu besetzen gilt. Man hört hin und wieder, dass es Mühe mache, im eigenen Land geeignete Kandidaten für diese Stellen zu finden. Die Vorlage will hier so- mit wenigstens das Finanzielle tun, um diese Zustände zu ver- bessern.
Eine Zielsetzung ist auch die Frauenförderung. Ein Drittel der durch diese Massnahmen zu schaffenden Stellen soll mit Frauen besetzt werden.
Der Beschluss C spricht mit ähnlicher Zielsetzung 20 Millio- nen Franken für die Nachwuchsförderung im ETH-Bereich. Auch dort sollen die Frauen gefördert werden, in ähnlicher Weise wie in Beschluss B.
Hier möchte ich einen Einschub bezüglich Frauenförderung machen: Es wurde in der Kommission gesagt, man höre die Töne wohl, aber es fehle etwas der Glaube; bei der Frauenför- derung sei es nicht allein mit der Zusprechung von finanziellen Mitteln getan. Es ist in der Botschaft ebenfalls die Rede davon, dass man die überlangen Ausbildungszeiten an unseren Hochschulen raffen und straffen sollte. Es ist mir erst letzthin aufgefallen - ich möchte mir diese Bemerkung erlauben -, dass die Straffung der Ausbildungszeiten sehr viel mit Frauen- förderung zu tun hat. Wenn eine Frau eine Matur und eine Hochschulausbildung machen und noch etwas Praxis erwer- . ben kann, bevor sie eine Familie hat, dann ist später ihr Wie- dereinstieg einigermassen gesichert, weil sie schon in der Pra- xis gestanden hat; das erleichtert ihr den Wiedereinstieg sehr .. Wenn wir jetzt die Ausbildungszeiten so lange machen, dass die Leute beinahe vergreisen, bevor sie ins Berufsleben kom- men, dann können die Frauen die praktischen Erfahrungen nicht mehr sammeln, die ihnen später den Wiedereinstieg er- möglichen würden. Ich darf doch hier, damit es nicht leere Töne bleiben, auf diesem Befund insistieren.
Der Beschluss D verlangt 20 Millionen Franken für die Verbes- serung der Wohnsituation der Studenten an den ETH. Wir ha- ben auch in diesem Rat lange Diskussionen über die Wohnsi- tuation der Studenten geführt, und es blieb unbestritten und wurde grossmehrheitlich unterstützt, dass wir zur Erleichte- rung dieser Situation etwas zu tun haben. Dies ist also auch ein Beschluss, der unbestritten blieb.
Der Beschluss E ist eine reine Formsache. Es gab Institutio- nen, die früher durch das Hochschulförderungsgesetz sub- ventioniert wurden und die neu durch das Forschungsgesetz subventioniert werden. Da das Hochschulförderungsgesetz jetzt ein Jahr früher als ursprünglich angenommen in Kraft tre- ten kann, besteht für gewisse Institutionen eine Finanzie- rungslücke von 6 Millionen Franken, die eine Anpassung der Grundbeiträge für die Beitragsperiode veranlasst. Auch dieser Bundesbeschluss blieb in der Kommission unbestritten.
M. Borel, rapporteur: Les crédits proposés le sont pour les quatre prochaines années. Il s'agit, en chiffres ronds, de 1,8 milliard de subventions de base pour les universités, de 308 millions d'investissements universitaires classiques (bâti- ments, etc.), de 112 millions pour les foyers d'étudiants, dont 92 millions destinés aux étudiants des universités, et 20 millions à ceux des polytechnicums et, enfin, de 130 millions à l'encouragement à la relève, environ 80 pour cent étant destinés aux universités et 20 pour cent aux Ecoles polytechniques.
Il y a peu de commentaires à faire sur les subventions de base aux universités, car nous ne faisons qu'appliquer les principes généraux que nous avons décidés récemment en adoptant une modification de la loi sur l'aide aux universités. On peut cependant signaler quelques points, en rappelant tout d'abord que ces subventions de base aux universités, qui re- présentaient 18,8 pour cent des dépenses universitaires en 1979, ne représentaient plus que 14,6 pour cent en 1991. L'érosion a été stoppée et, pour la période à venir, la subven-
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tion fédérale correspondra à un taux constant de 15,8 pour cent, ce qui concorde avec la moyenne des dix dernières an- nées. Ce taux sera même augmenté d'un pour cent et passera donc à 16,8 pour cent environ, en raison de la décision que nous avons prise lors de l'adoption de la loi de ne plus subven- tionner les investissements inférieurs à 300 000 francs de ma- nière directe, mais de les intégrer aux subventions de base. C'était l'article 22 de la LAU.
Diverses autres subventions - l'encouragement à la relève dont j'ai parlé, les programmes prioritaires dont une partie sera assumée par les universités, programmes prioritaires que nous avons votés dans le cadre des crédits à la recherche lundi - porteront la part des subventions fédérales aux univer- sités cantonales à environ 20 pour cent pour les quatre pro- chaines années. On peut encore signaler que les crédits d'in- vestissement - je vous rappelle qu'il s'agit d'un peu plus de 300 millions de francs - correspondent au rythme d'investis- sement qui a été pratiqué les huit dernières années. Il s'agit donc ni de'donner des impulsions particulières, ni de freiner spécialement, mais de continuer au rythme actuel.
En ce qui concerne les 112 millions pour les logements d'étu- diants, pour la création de foyers d'étudiants, on constatera qu'au début des discussions au Conseil des Etats on pouvait craindre que le Conseil fédéral veuille temporiser, ses premiè- res remarques étant: «Laissez nous le temps, ne modifiez pas immédiatement la loi sur l'aide aux universités!» Mais le dos- sier a avancé et, dans le cadre de l'examen des divergences entre le Conseil national et le Conseil des Etats, une réelle base législative a pu être créée. Le Conseil fédéral n'a pas tem- porisé. Au contraire, il est allé de l'avant et, de cette manière, il donne, de manière partielle mais très satisfaisante, suite aussi à la pétition lancée par les étudiants. Nous sommes heureux de constater que le Conseil fédéral répond aux besoins ur- gents de logements pour les étudiants. Nous croyons que l'in- vestissement direct de la Confédération de 20 millions pour les étudiants des Ecoles polytechniques et le crédit de 92 millions mis à disposition des cantons seront une réelle im- pulsion en la matière et permettront de résoudre le problème brûlant du logement des étudiants.
En ce qui concerne maintenant la relève, le constat de votre commission, selon les données du Conseil fédéral, c'est que 800 à 900 postes de professeurs seront à repourvoir pour cause de retraite d'ici à l'an 2000. C'est un chiffre très impor- tant. Il s'agit d'éviter que les candidats potentiels à ces postes disparaissent ces prochaines années du marché. Il y a un cer- tain nombre de règles au sein des universités pour que ce qu'on appelle les corps intermédiaires, qui vont de l'assistant au professeur assistant, n'occupent pas trop longtemps les postes au sein de l'université. Il est clair aussi qu'à un certain âge quelques universitaires - charge de famille aidant, par exemple, ou revenant de l'étranger avec un bon bagage uni- versitaire - cherchent des postes offrant une certaine stabilité. Ils risqueraient d'échapper au circuit universitaire et de ne pas être là au bon moment, pour la relève, si nous ne créons pas un certain nombre de postes intéressants au sein des universi- tés et des Ecoles polytechniques. Le crédit qui vous est pro- posé permettra chaque année de proposer environ 300 pos- tes d'assistants jusqu'à professeurs assistants.
Un point important: il ne s'agit pas seulement de maintenir dans le circuit un certain nombre de chercheurs, mais de re- mettre dans le circuit un certain nombre de femmes qui, pour des raisons personnelles - la plupart du temps cela concerne celles qui ont eu des enfants - ont quitté ou se sont éloignées partiellement des universités ou des Ecoles polytechniques, mais seraient, par leur capacité ou leur vocation, susceptibles de reprendre des postes universitaires. Vous savez tous que, chez les étudiants, les femmes représentent une proportion très importante, en revanche, elles sont quasi inexistantes au sein du corps professoral.
Ces 300 postes ne seront pas répartis de manière indifférente. Certes, les nominations seront de la compétences des Hautes écoles responsables, mais ces postes seront répartis en fonc- tion du nombre d'étudiants, critère parfaitement valable. Néanmoins, sans vouloir être rigide pour chaque Haute école, dans l'ensemble, ces 300 postes, supervisés par la Confédé-
ration, devront répondre à un certain nombre de critères très précis.
J'en reviens à la promotion des femmes: un tiers au moins des postes créés à la faveur de ces mesures spéciales devront re- venir à des femmes. Ensuite, les postes seront pourvus en rè- gle générale par des candidats qui exerçaient ou exercent leur activité dans un autre établissement, dans le but de favoriser la mobilité des chercheurs et d'intensifier les contacts entre les universités, et aussi dans celui de favoriser l'intégration ou la réintégration de chercheurs qui seraient partis durant quel- ques années parfaire leur formation à l'étranger.
D'autre part, le titulaire devra s'engager à consacrer une por- tion adéquate de son temps à l'enseignement et à l'encadre- ment des étudiants. Il ne faut pas oublier que le nombre des étudiants est en constante croissance et qu'il faudrait pouvoir profiter de cet apport supplémentaire de 300 postes dans nos Hautes écoles pour améliorer l'encadrement. Il ne s'agit pas de mettre ces futurs candidats à des postes professoraux uni- quement dans des laboratoires ou dans des bureaux pour se livrer exclusivement à la recherche. Les postes à repourvoir devront s'inscrire dans une analyse des besoins à l'échelle na- tionale, et cela me paraît important.
On parle beaucoup de coordination. Cela signifie ne pas faire partout la même chose, tenter de concentrer les forces et de développer des spécificités dans chaque université. Ces beaux mots et théories sont difficiles à appliquer lorsque les hommes sont en place, mais lorsque les hommes et les fem- mes prennent leur retraite et que l'on peut repourvoir des chai- res, c'est l'occasion ou jamais de réorienter la manière d'en- seigner et de faire de la recherche dans les universités, c'est l'occasion rêvée de créer des coordinations entre universités. Lorsque les personnes seront en place et que nous aurons passé cette étape de renouvellement important de 800 à 900 postes universitaires, la situation sera de nouveau stabili- sée pour une vingtaine d'années. C'est dans cette décennie-là que, par le biais de mutations et surtout de nominations à la suite de mises à la retraite, la coordination pourra concrète- ment se réaliser. Il s'agit donc de bien analyser, à l'échelle na- tionale, la nomination de ces 300 éventuels futurs professeurs, objectif d'ailleurs fixé dans la loi.
Dans le cadre de cette coordination - seul point qui a véritable- ment donné matière à discussion au sein de notre commis- sion - une partie de la commission reste encore sceptique sur la volonté réelle des universités cantonales de se coordonner entre elles et de coordonner leurs efforts avec les Ecoles poly- techniques. Ce scepticisme s'est manifesté par une proposi- tion de minorité que nous traiterons lors de la discussion par articles. La majorité de la commission, cependant, a estimé que la Conférence universitaire suisse avait manifesté une réelle volonté de coordination, que les progrès étaient nota- bles et qu'ils se concrétiseraient très vraisemblablement en- core mieux durant la période à venir.
C'est la raison pour laquelle la majorité de la commission es- time qu'il n'y a pas lieu d'inciter, par des moyens légaux, à la coordination. Votre commission vous recommande à l'unani- mité d'adopter les crédits et les projets de loi qui vous sont soumis.
Loeb: Für unser rohstoffarmes Land ist die Förderung des gei- stigen Wissens für eine erfolgreiche Zukunft von entscheiden- der Bedeutung - ja sie ist zukunftsentscheidend für unser Land. Die FDP-Fraktion sagt deshalb ja zu den vorgelegten Krediten A bis E. Die FDP-Fraktion möchte jedoch einmal mehr betonen, Herr Bundespräsident, dass der Frage der Ko- ordination unter den Hochschulen noch grössere Bedeutung beizumessen ist. Die sehr hohen Bundesmittel dürfen nicht ineffizient im Giesskannenverfahren eingesetzt werden.
Der Bund hat gemäss Artikel 15 Hochschulförderungsgesetz die Pflicht zu koordinieren. Unsere Fraktion fordert, dass die eingesetzten Steuergelder effizient eingesetzt werden, dass nicht jede Hochschule alles und jedes macht, dass dort, wo der Bund Mittel einsetzt, die Planung aufeinander abgestimmt wird. Die FDP setzt grosse Hoffnung in die Arbeit der neuen Gruppe für Wissenschaft und Forschung und zählt darauf, dass Herr Professor Ursprung als deren Leiter klare Akzente
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setzen wird; wie wir ihn kennen, wird er das zweifelsfrei auch tun.
Dem Minderheitsantrag Zbinden Hans in Beschluss A stimmt unsere Fraktion knapp zu, weil sie die Koordination und den effizienten Mitteleinsatz sicherstellen will. Gesamthaft gese- hen unterstützen wir das Geschäft voll und ganz und zählen darauf, dass mit der Hochschulkoordination in unserem klei- nen Land wirklich nun Ernst gemacht wird.
Zbinden Hans, Sprecher der Minderheit: Unser Motto gegen- über dieser Vorlage kann ich kurz zusammenfassen: Mehr Bundesbeiträge, mehr Bundesverantwortung, mehr Bundes- mitgestaltung und mehr Bundeskoordination. Ich meine das nicht einfach im Sinne einer zentralistischen Bewegung.
Ich spreche zuerst kurz für die Fraktion, im zweiten Teil dann zu diesem Koordinationsantrag.
Alle vier Jahre ist es dasselbe: Im Hochschulbereich wird die Bundesschatulle geöffnet, und dann erhalten die kantonalen Universitäten Unterstützungsmittel, die sie - das ist für uns völ- lig klar - dringend benötigen, denn im Verlaufe der letzten 15 bis 20 Jahre hat sich die Anzahl der Studentinnen und Studen- ten praktisch verdoppelt. Die Studienkosten für den einzelnen Studenten und die einzelne Studentin sind ebenfalls markant angestiegen. Die Kantone sind hier finanziell in einem Eng- pass; deshalb ist es für uns verständlich, dass sich der Bund in Zukunft mehr beteiligen will.
Der Bundesrat hat im Hochschulbereich und im Wissen- schaftsbereich ein Konsultativorgan, den Wissenschaftsrat. Dieser Wissenschaftsrat kann dem Bundesrat Richtlinien für den Ausbau und die weitere Entwicklung des Hochschulwe- sens empfehlen.
Vor kurzem hat er eine interessante Studie verabschiedet und sie dem Bundesrat und auch uns unterbreitet: «Hochschul- platz Schweiz, Horizont 95». In dieser Studie stellt der Wissen- schaftsrat ganz klar fest, dass im Bereich der binnenschweize- rischen Hochschulkoordination wesentliche Lücken vorhan- den sind. Ich will zwei, drei dieser Lücken kurz nennen - zum Teil sind die Probleme durch den Bundesrat auch bereits an- gegangen worden -: die ganz unterschiedlichen Aufnahme- bedingungen für Ausländerinnen und Ausländer, für Primar- lehrerinnen und Primarlehrer zum Beispiel; dann die Frage der Freizügigkeit innerhalb der Hochschulen, fachbereichs- spezifisch, fakultätsspezifisch, dann zwischenuniversitär; dazu vor allem riesige Unterschiede in den Anstellungsbedin- gungen des Personals. Hier kann in Zukunft über Angleichun- gen im Bereich der Pensionskassen eine grössere Freizügig- keit angestrebt werden. Was ebenfalls wichtig ist: Die Betreu- ungsbedingungen an den Hochschulen sind sehr unter- schiedlich. Die, Quoten der Dozenten und Dozentinnen im Ver- gleich zu den Studentinnen und Studenten weichen stark von- einander ab. Es gibt noch Lücken, die zu füllen wären.
In diesem Bereich möchten wir den Bundesrat und die ent- sprechenden Gremien zwingen, für mehr Koordination zu sor- gen.
Die sozialdemokratische Fraktion ist der Ansicht, dass in der gesamten Vorlage die Schwergewichte richtig gesetzt sind, dass man im Bereich der Dozentinnen und Dozenten unbe- dingt Nachwuchsförderung betreiben muss. Es wird in näch- ster Zeit eine grosse Emeritierungswelle zu konstatieren sein. Dazu kommt, dass der Mittelbau der Assistentinnen und Assi- stenten verstärkt werden muss. Für uns ist ganz zentral: Die Frauen müssen im Dozentinnen- und Dozentenbereich in Zu- kunft wesentlich stärker vertreten sein. Die angestrebte Quote 1 zu 3 - wir wissen nicht, wie schnell sie erreichbar sein wird - finden wir in Ordnung.
Das letzte: Für uns ist es ebenfalls sehr sinnvoll, dass im ETH- und Universitätsbereich für die Studentinnen und Studenten bessere Wohnmöglichkeiten geschaffen werden.
Noch schnell etwas zur Reformgeschwindigkeit innerhalb der Hochschulen: Wenn sich der Bund schon mehr engagiert, soll er unserer Meinung nach ebenfalls darauf achten, dass die an- stehenden qualitativen Reformen in den Hochschulen voran- getrieben werden müssen. Hochschulen - das vergisst man immer wieder - sind in ihrer Struktur nachfeudale, spätzünfti- sche Einrichtungen. Das stellt man spätestens am Dies acade-
micus fest, wenn man die damit verbundenen Rituale beob- achtet. Uns geht es darum, dass die inneren Strukturen verän- dert werden. Es darf nicht mehr sein, dass heute noch - vor al- lem im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften - ein unheimlicher Individualismus gepflegt wird. Man muss die Ar- beiten zum grossen Teil allein machen, Abschlüsse können nur individuell vollzogen werden. In Zukunft muss mehr ko- operativ, in Gruppen gearbeitet werden; den Projektarbeiten in einzelnen Fachbereichen ist vermehrt Beachtung zu schen- ken. Die Frauenförderung ist hier ebenfalls wichtig, es müssen spezifische Angebote für Frauen vorhanden sein.
Zuletzt noch etwas zu denjenigen Leuten in diesem Saal, die sich für Finanzen interessieren: Es wäre interessant, wenn im Bereich der Universitäten einmal eine vergleichbare finanzielle Transparenz vorhanden wäre. Es gibt z. B. Kantone, in denen pro Kopf der Bevölkerung im Jahr 25 Franken für die Hoch- schule zur Verfügung gestellt werden; in anderen Kantonen sind es dagegen 900 Franken. Auch die Gelder, die über den Nationalfonds in die Universitäten einfliessen, müssten von den Universitäten bei der Rechnungsablage einmal genau er- fasst werden.
Ich komme zum Schluss: Angesichts der europäischen Ent- wicklung empfehle ich Ihnen, über den Bund die Koordination zwischen den Hochschulen voranzutreiben. Unsere Hoch- schulen waren über Jahrzehnte, wenn nicht über Jahrhun- derte, autistische, nach innen gerichtete Organisationen, die die eigene Nabelschau pflegten. Das geht heute angesichts der wachsenden Mobilität nicht mehr.
Ich bitte Sie, unseren Minderheitsantrag zu unterstützen. Im Namen der Fraktion bitte ich Sie, auf diese Vorlage einzutreten und sie am Ende zu genehmigen.
Begrüssung - Bienvenue
Präsident: Ich habe die Ehre, eine parlamentarische Delega- tion aus Finnland auf der Tribüne zu begrüssen. Diese acht- zehnköpfige Delegation befasst sich mit land- und forstwirt- schaftlichen Problemen. Sie wird präsidiert von Frau Antila. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und erfolgreichen Aufent- halt in unserem Land. (Beifall)
Mme Paccolat: Les crédits sur l'aide aux universités s'inscri- vent dans la politique d'aide aux universités que nous avons arrêtée à la session de mars dernier. Nous éviterons ainsi de répéter les principes essentiels que nous avions relevés tant lors du débat sur cette loi que sur celle des Ecoles polytechni- ques fédérales. Nous répondrons ainsi, Monsieur le président, à votre souci de brièveté et d'efficacité.
D'emblée, nous nous accordons avec les porte-parole des groupes politiques qui se sont déjà exprimés, pour reconnaî- tre que les crédits proposés par le Conseil fédéral pour les quatre arrêtés, pour la période 1992-1995, sont bien adaptés aux besoins financiers et ne nécessitent aucune modification. Il est rare - cela mérite d'être relevé - que l'unanimité se fasse immédiatement en commission sur une enveloppe financière importante. Nous acceptons également l'augmentation de 6 millions pour la septième période de subventionnement 1990/1991, destinée à six institutions de recherche. En effet, l'effort consacré à la recherche mérite d'être poursuivi, et le dé- bat de lundi sur l'encouragement à la recherche scientifique nous a déjà donné l'occasion de dire l'importance que nous accordons à la recherche universitaire.
La seule divergence dans ce débat se limite au principe de co- ordination. Faut-il répéter ce principe clé de la coordination dans un arrêté financier? Nous ne le pensons pas car ce prin- cipe a sa place dans une loi. Or, la loi sur l'aide aux universités, révisée en mars dernier, précise clairement à son article pre- mier: «La Confédération favorise la mise en oeuvre d'une poli- tique universitaire coordonnée, qui tienne également compte
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de la coopération internationale». Or, la Conférence universi- taire suisse est chargée de ce rôle de coordination important, et elle l'assumait - précisons-le - déjà avant la modification de la loi sur l'aide aux universités. Sa mission est aussi clairement définie à l'article 13 de la loi, qui stipule bien: «sa tâche princi- pale consiste à concrétiser la collaboration entre les universi- tés». Toutefois, nous reconnaissons que, du fait de la souverai- neté cantonale en matière d'éducation, cette politique univer- sitaire coordonnée doit être le résultat d'un consensus. En ef- fet, la coordination est soumise à une double contrainte; d'une part, elle ne doit pas empêcher une saine compétition entre les institutions et la recherche et, d'autre part, elle ne doit pas re- mettre en question la diversité régionale des universités, du fait que ce sont les cantons qui supportent l'essentiel du finan- cement. La coordination interuniversitaire, que ce soit sous la forme de collaboration, par exemple la nomination des ensei- gnants, ou sous la forme d'un partage des tâches, la renoncia- tion par exemple à un domaine d'enseignement lors de la libé- ration d'une chaire, ou sous la forme d'harmonisation, que ce soit pour la période des études ou la reconnaissance des di- plômes, cette coordination s'impose par les contraintes qui sont dues à l'évolution de la politique universitaire dans le contexte européen. Aussi, nous reconnaissons le bien-fondé de la proposition de M. Zbinden mais, cependant, pour les motifs que nous venons d'évoquer, nous pensons que ce nou- . vel article 3bis n'a pas sa place dans un arrêté financier.
Les subventions de base de 1 793 000 francs et les subven- tions aux investissements de 400 millions, ainsi que les 20 millions pour les nouveaux foyers pour étudiants des Eco- les polytechniques fédérales, vont permettre de mener une politique universitaire dynamique qui réponde aux problèmes lancinants du manque de logements pour les étudiants, dont les bases légales ont été revues lors de la révision de la loi sur l'aide aux universités.
Enfin, nous souscrivons entièrement aux subventions extraor- dinaires de 130 millions destinées à la relève universitaire dans les universités et les Ecoles polytechniques. Le PDC avait d'ailleurs attiré l'attention du Conseil fédéral sur cette né- cessité, l'an passé déjà, avec la motion de M. Iten. Cette me- sure ciblée apporte une solution à la pénurie d'ingénieurs et de femmes dans les facultés et la vie scientifique en général. Cependant, soyons réalistes. Cette mesure d'encouragement à la relève universitaire des femmes ne rencontrera une réelle efficacité que si elle s'accompagne de mesures sociales et économiques qui faciliteront, comme l'a relevé le président de la commission, la conciliation de la vie familiale et de la carrière professionnelle. A moyen et long termes, le résultat dépend d'un climat économique et social propice à la réintégration professionnelle des femmes.
En conclusion, le groupe démocrate-chrétien vote l'entrée en matière ainsi que les cinq arrêtés tels que proposés par la commission.
Präsident: Die grüne Fraktion teilt mit, dass sie für Eintreten stimmen wird.
M. Guinand: Le groupe libéral votera les crédits de subven- tionnement pour l'aide aux universités 1992-1995 ainsi que les mesures spéciales en faveur de l'encouragement à la re- lève universitaire.
Je m'exprime ici en qualité de porte-parole du groupe libéral, mais en ma qualité de président de la Conférence des recteurs des universités suisses je rappelle mes intérêts en la matière. C'est grâce à l'adoption rapide de la nouvelle loi sur l'aide aux universités que le Conseil fédéral a présenté à temps ses pro- positions de crédits pour la période 1992-1995. Nous lui sa- vons gré d'avoir respecté les délais et permis ainsi de faire coïncider la période de crédit avec la période de planification. Au moment où l'on parle avec insistance de coordination, c'est particulièrement satisfaisant.
Les crédits qui nous sont proposés aujourd'hui terminent une série impressionnante de crédits soumis à notre Parlement dans le domaine de la science, de la recherche et de la forma- tion universitaire depuis le début de l'année. Il y a eu des crédits pour la mobilité, pour la recherche et le développement et les
programmes européens, ceux pour la recherche que nous avons votés avant hier, auxquels il faut encore ajouter les crédits déjà votés pour l'informatique et la formation permanente. L'en- gagement pris ainsi par la Confédération dans un domaine où la Suisse se doit d'exceller a notre pleine approbation.
Nous remercions tout particulièrement le Conseil fédéral d'avoir accepté les demandes insistantes de la Conférence universitaire suisse relatives aux subventions de base pour les universités cantonales. Des trois types de subventions pré- vues par la nouvelle loi sur l'aide aux universités - subventions de base, subventions aux investissements et subventions extraordinaires - ce sont évidemment les subventions de base qui sont les plus difficiles à maîtriser. Elles sont en effet desti- nées au fonctionnement des universités, qui n'est pas néces- sairement le même d'un canton à l'autre, d'où ces demandes pressantes et réitérées de coordination et de rationalisation présentées par la Confédération. Nous y reviendrons dans un instant à propos de l'amendement à l'article 3 de l'arrêté.
Nous voudrions simplement rappeler ici que s'il paraît justifié que la Confédération agisse par le biais de subventions spé- ciales pour encourager le développement de secteurs univer- sitaires déterminés et bien ciblés, il est tout aussi fondamental que les universités disposent des moyens nécessaires pour accomplir leur tâche fondamentale, à savoir donner aux étu- diants la formation de base dans les domaines qu'ils ont choi- sis. Pour la grande majorité d'ailleurs, ce sera la seule presta- tion des universités. On a demandé une plus grande ouverture des universités, en particulier sur le plan de la reconnaissance des titres qui y donnent accès. Cette demande a été partielle- ment suivie. Elle est encouragée. Toutefois, elle a entraîné une augmentation considérable du nombre des étudiants, qui ris- que de se poursuivre. Par conséquent, pour pouvoir accueillir ces étudiants et leur offrir une formation de qualité, les univer- sités se doivent de disposer des moyens nécessaires, notam- ment au niveau de l'encadrement. L'augmentation des sub- ventions de base à laquelle le Conseil fédéral a consenti per- mettra d'atteindre ce but.
Les mesures spéciales d'accompagnement et d'encourage- ment de la relève universitaire nous paraissent particulière- ment bienvenues. Elles s'inscrivent dans l'esprit de la nouvelle loi sur l'aide aux universités, correspondent à un besoin et per- mettent, ou du moins devraient permettre, d'assurer une re- lève de qualité. Nous approuvons la volonté du Conseil fédéral de favoriser plus particulièrement les postes occupés par des femmes. C'est indispensable, mais ce ne sera pas toujours fa- cile dans la réalité et selon les domaines d'enseignement et de recherche concernés. C'est pourquoi nous souhaitons que le Conseil fédéral accepte d'appliquer avec souplesse les critè- res mentionnés à l'article 2 de l'arrêté et nous y reviendrons tout à l'heure à propos de l'amendement de M. Loeb. Le groupe libéral soutient donc la politique de subventionnement en faveur des universités cantonales et votera les différents ar- rêtés proposés.
Puisque M. Zbinden Hans a développé sa proposition à l'article 3bis, je me permets de faire quelques remarques quant à cette disposition. Dans le débat de la commission, je me suis abstenu au sujet de la proposition de M. Zbinden, parce que je ne voulais pas qu'en ma qualité de président de la Conférence des recteurs on puisse dire que les universités étaient opposées à la coordination, tant s'en faut. Je vous prie cependant de rejeter l'amendement proposé par M. Zbinden pour deux raisons: la première est purement juridique et je ne m'y attarderai pas. Je pense en effet qu'on ne peut pas intro- duire dans un arrêté simple, non soumis au référendum, une règle de droit. Deuxièmement; la disposition soumise par M. Zbinden est superflue dans la mesure où la nécessité pour les cantons universitaires d'assurer une meilleure coordina- tion relève maintenant précisément des dispositions de la loi sur l'aide aux universités. Par conséquent, ce qui est souhaité par M. Zbinden dans l'arrêté figure déjà dans la loi sur l'aide aux universités. Je pense donc qu'il faut s'en tenir à cette loi. En outre, il me paraît difficile, dans un arrêté fédéral, que la Confédération s'adresse directement aux universités. La voie normale est la suivante: les cantons universitaires, par l'inter- médiaire de la Conférence universitaire suisse.
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J'ajouterai qu'en ce qui concerne la coordination dont on pa- rle abondamment il a déjà été fait beaucoup; il faudra certes encore en faire beaucoup, et cela en étroite collaboration entre les universités et les cantons universitaires dans la cadre de la Conférence universitaire suisse.
En conclusion, j'estime que coordination ne doit pas signifier uniformisation et centralisation. La Suisse a la chance d'avoir dix Hautes écoles dans différentes régions culturelles et lin- guistiques, chacune avec ses particularités. Il faut que ces écoles harmonisent leurs actions, évitent les doubles emplois dans un certain nombre de domaines, mais de grâce ne sup- primons pas la variété qui fait la qualité de notre enseigne- ment, au risque de ne plus avoir qu'une seule université suisse, ce que nous ne souhaitons évidemment pas.
Seiler Hanspeter: Die SVP-Fraktion stimmt den fünf Bundes- beschlüssen zu und bittet Sie, dasselbe zu tun.
Mit Blick auf die rasante technologische Entwicklung und auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des europäischen Integra- tionsprozesses kommt dem Hochschulplatz Schweiz ganz be- stimmt erhöhte Bedeutung zu. Damit die Hochschulen ihre Funktionen, z. B. als Denkplatz Schweiz, erfüllen können, müssen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen und die dazu notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt wer- den.
Obschon die beantragten Kredite nötig und von unserer Seite aus ebenfalls unbestritten sind, erlauben wir uns doch ein paar Bemerkungen:
Wir erwarten, dass man den Bedürfnissen der Grundausbil- dung des akademischen Nachwuchses wieder vermehrt Be- achtung schenkt.
Wir stellen fest, dass die durchschnittliche Studienzeit im Vergleich zu anderen Ländern relativ lange dauert, d. h., dass das Alter beim Eintritt in das Erwerbsleben relativ hoch liegt. Es ist zu hoffen, dass sich die Hochschulkantone in koordinier- ter Arbeit und aus eigenem Interesse dieses Problems anneh- men.
Die Zahl der Studierenden in unserem Land hat nach Aus- sagen von Herrn Bundespräsident Cotti im Zeitraum der letz- ten zehn Jahre um rund 34 Prozent zugenommen. Gleichzei- tig aber hat die Zahl derjenigen, die eine nichtakademische Berufsausbildung absolvieren, stagniert oder ist sogar rück- läufig.
Diese Entwicklung bereitet uns echt Sorgen. Es ist zudem eine Tatsache, dass Bundesgelder für die Sparte «Berufliche Aus- und Weiterbildung» gemäss Berufsbildungsgesetz restriktiver fliessen, in diesem Sektor also härter auf die Finanzbremse getreten wird. Ein Funktionieren und eine gesunde Entwick- lung der Wirtschaft setzen aber voraus, dass man seitens des Bundes die Berufsbildung generell nicht zum «Stich->> bzw. Stiefkind verkommen lässt. Eine interdepartementale Zusam- menarbeit und eine umfassende - nicht eine sektorielle - Be- trachtungsweise tun unseres Erachtens not. Ich hoffe, dass man sich bei dieser Betrachtungsweise des beruflichen Nach- wuchses im akademischen und nichtakademischen Bereich nicht zweier verschiedener Brillen bedient.
Zum Minderheitsantrag Zbinden Hans: Koordination ist unter Hochschulen in einem so kleinen Staat eine absolute Selbst- verständlichkeit, sie müsste es mindestens sein. Das Hoch- schulförderungsgesetz hat ja solche Aufgaben vorgeschrie- ben. Wir hoffen, dass man diese Aufgaben gemäss Hoch- schulförderungsgesetz.auch wahrnimmt und dass es deshalb nicht nötig sein wird, in den Beschluss A nochmals eine sol- che Bedingung einzubinden.
Kuhn: Ich kann mich relativ kurz fassen, nachdem die LdU/ EVP-Fraktion diesen Milliarden-Bundesbeschlüssen wohlge- neigt ist und in den Kommissionsverhandlungen keine Wider- sprüche aufgetaucht sind.
Entgegen dem letzten Geschäft der Kommission für Wissen- schaft und Forschung mit den umstrittenen Beiträgen an die Förderung der Forschung sieht unsere Fraktion die Notwen- digkeit eines verstärkten Engagements des Bundes zugun- sten der kantonalen Hochschulen, sollen diese nicht in eine Fi- nanzmisere schlittern. Real gesehen haben nämlich die
Grundbeiträge des Bundes an die Hochschulen in den letzten Jahren nicht zu-, sondern abgenommen. Die Hochschulkan- tone können ihre bereits erheblichen Ausgaben für die Bil- dung nicht beliebig erhöhen, und die Nichthochschulkantone wollen oder können ihre Beitragsleistungen nicht weiter stei- gern. Trotzdem müssen sich die Hochschulen aber in den nächsten Jahren neuen Aufgaben, einer rasanten techni- schen Entwicklung und weiter wachsenden Studentenzahlen stellen. Dabei darf - und darüber sind wir uns wohl alle einig - die Qualität des Hochschulplatzes Schweiz keine Einbusse er- leiden.
Als weiteres Problem kommt in naher Zukunft hinzu, dass in unserem Lande die aussergewöhnlich hohe Zahl von etwa 800 Dozenten in den Ruhestand treten wird. Der rasche Aus- bau des Lehrkörpers in den sechziger und siebziger Jahren an den zehn schweizerischen Hochschulen hat diesen altersbe- dingten Exodus von Professoren zur Folge. Allein die ETH Zü- rich mit gegenwärtig 287 Professorenstellen - darunter übri- gens bloss drei Frauen - muss in den nächsten vier Jahren nicht weniger als 66 Professoren ersetzen. Durch neue Stellen sollen nun qualifizierte Nachwuchsleute bei der Stange gehal- ten und zur Fortsetzung ihrer akademischen Laufbahn ermun- tert werden. Dabei wird ein Teil der Mittel für die Erhöhung des Frauenanteils im Lehrkörper eingesetzt werden. Das ist gut so, zeigt doch eine Studie, dass auf der Ebene der Hochschulen die Eintritte von Frauen annähernd gleich hoch sind wie die der Männer, umgekehrt aber von 100 Lehrstühlen lediglich etwa deren drei mit einer Frau besetzt sind. Ob das Ziel einer Ein-Drittel-Frauenquote erreicht werden kann, wird die Zu- kunft zeigen. Es spielen noch andere Momente wie gesell- schaftliche, soziale und biologische bei dieser Frage mit.
Unsere Fraktion begrüsst ebenfalls die ansehnlichen Investi- tionsbeiträge und Verpflichtungskredite an neue Wohnheime für Studierende. Sie sieht darin eine konsequente Weiterfüh- rung der unlängst beschlossenen Förderung des studenti- schen Wohnens.
Bei Bundesbeschluss A stimmt unsere Fraktion der Minder- heit Zbinden Hans zu. Sie ist der Meinung, dass mit den gross- zügigen Zahlungen des Bundes der verbindliche Wunsch zur Koordination zwischen den Hochschulen verbunden sein darf.
Ich bitte Sie, den fünf Bundesbeschlüssen zuzustimmen.
M. Cotti, président de la Confédération: M. Guinand a certai- nement raison lorsqu'il constate que le Parlement aura voté cette année «une série impressionnante de crédits dans le secteur de la formation et de la recherche». Il a cité les engage- ments en partie nouveaux de la Confédération dans le cadre de la mobilité, d'un élargissement constant de notre collabora- tion européenne, et aussi l'engagement quantitatif croissant. Vous avez constaté, quelques minutes avant minuit il y a quel- ques jours, ce que signifie le fait de doubler les crédits de la re -. cherche pour la prochaine période. Aujourd'hui aussi, la Confédération propose, après des périodes de ralentisse- ment, une augmentation importante, même en pourcentage, des crédits qu'elle dispense aux universités cantonales. Cela m'incite à souligner pour commencer qu'avec les crédits défi- nitifs votés aujourd'hui le Conseil fédéral entend donner une importance réelle aux problèmes qui concernent la formation et la recherche, il sait pertinemment que de ce secteur dépen- dront largement le futur et le bien-être du pays tout entier.
J'ajoute que, M. Guinand le rappelait, des problèmes de coor- dination sont posés au sujet desquels je m'exprimerai plus tard. Importance capitale donc de ces sujets, et je vous invite lorsque vous débattrez de problèmes financiers importants à ne pas oublier quelles auront été les priorités données par le Parlement quelques semaines auparavant. Je pense que tout ce qu'on dispense ici aux universités cantonales répond à des exigences strictes et certaines. Depuis les années septante, on a constaté au niveau de la formation universitaire des évolu- tions quantitatives et qualitatives impressionnantes.
Je vous en cite quelques-unes: d'un côté, la situation dans les universités, sur le plan des conditions d'encadrement, donc de ce qu'on appelle en allemand «das Betreuungsverhältnis», c'est-à-dire la proportion du nombre d'étudiants par rapport
Aide aux universités. Crédits 1992-1995
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N
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aux enseignants. Pensez que depuis 1981 les étudiants ont augmenté dans nos universités de quelque 34 pour cent, tan- dis que le nombre des enseignants n'a augmenté que de 6 pour cent, d'où des locaux en partie suroccupés et un taux d'encadrement qui devient de plus en plus insupportable. Pensez aux évolutions qui s'annoncent à court terme au ni- veau du corps enseignant. On a actuellement quelque 2400 professeurs d'université en Suisse. Un quart d'entre eux prendra sa retraite avant l'an 2000. Pensez quels problèmes de relève se poseront. On peut d'ores et déjà constater qu'une partie non négligeable des successeurs devra arriver de l'étranger, ce qui est en soi tout à fait sain, mais cela ne nous dispense pas de prévoir les mesures nécessaires pour es- sayer d'assurer davantage de relève aussi à l'échelon natio- nal.
Il y a toute une série de nouvelles tâches que l'évolution tech- nologique, en particulier, impose à nos universités. C'est l'en- semble de cette vision qui nous pousse à vous proposer une augmentation importante des crédits aux universités.
En ce qui concerne les subventions de base, l'augmentation sera, pour la période toute entière, de 44 pour cent, donc de 11 pour cent par année, ce qui modifie une tendance - je l'ai déjà dit - qui était négative dans les deux périodes précéden- tes. Cela est absolument nécessaire.
La construction de foyers d'étudiants est un sujet qui a été très souvent évoqué ici. Cet élément met actuellement beaucoup d'étudiants dans des situations difficiles. Il faut donc investir davantage dans ce domaine. La requête des associations es- tudiantines, mais également du Parlement, trouve une ré- ponse dans le message. Nous allons attribuer 92 millions de francs pour la réalisation de nouveaux foyers d'étudiants au- près des sièges universitaires cantonaux et 20 millions de francs supplémentaires pour la réalisation de foyers d'étu- diants parallèles aux Ecoles polytechniques.
Je vous ai parlé également de la relève qui pose des problè- mes tels qu'il faut tout entreprendre pour la favoriser. Bien sûr, nous ne pouvons pas la provoquer par un arrêté fédéral, mais nous pouvons créer des données financières qui, par le biais des impulsions, permettent, autant que possible, d'améliorer les conditions de cette relève, par la création de postes d'as- sistants, de maîtres de cours, de professeurs-assistants, et, grâce au financement de ces postes par la Confédération, on devrait être à même de faciliter l'accès aux jeunes à la carrière académique et de les y encourager. J'ajouterai encore qu'une place importante doit être accordée aux femmes dans ce sec- teur. Nous avons actuellement une sous-représentation im- pressionnante des femmes au niveau du corps professoral universitaire; il faut améliorer cette situation, raison pour la- quelle le Conseil fédéral désire attribuer une quote-part d'un tiers aux femmes dans ce secteur. Je ne suis pas du tout favo- rable aux mesures formelles de ce genre, mais il est indispen- sable, face aux difficultés de recrutement de personnel fémi- nin, d'établir un quota, même si cela peut poser des problè- mes d'ordre administratif, voire bureaucratique. Nous enten- dons fixer strictement ce tiers, et nous faisons appel aux sec- teurs concernés pour répondre favorablement à ce sujet. Au- delà de cette nécessité absolue d'une plus forte représenta- tion féminine, Monsieur Guinand, je partage votre thèse selon laquelle dans les autres secteurs, beaucoup de flexibilité de- vra être déployée quant à la réalisation des conditions indi- quées pour assurer cette relève.
Vous avez parlé, Monsieur Zbinden, de la nécessité de la coor- dination. Je me suis déjà exprimé plusieurs fois à ce sujet. La coordination universitaire est une exigence fondamentale, que nous ressentons de plus en plus, surtout lorsque notre re- gard dépasse nos frontières et se dirige vers le secteur euro- péen. On parle à ce sujet d'un espace éducatif européen qui devrait être créé, et nous constatons combien nous sommes en retard dans ce domaine.
Je dois ajouter ici, à l'attention de M. Loeb, que la coordination peut se faire sur les bases de la nouvelle loi sur l'aide aux uni- versités. Je tiens à souligner que les possibilités offertes par cette loi seront exploitées intégralement par le Conseil fédéral dans sa future politique, et le professeur Ursprung ici présent sait très bien que c'est l'un des mandats essentiels qui ont été
confiés au Groupement de la science et de la recherche. Mais j'ajoute que les moyens légaux sont relativement faibles et que - cela doit être une fois de plus souligné - la responsabilité de la coordination incombe essentiellement aux cantons et aux universités cantonales, les deux Ecoles polytechniques de- vant bien sûr s'insérer dans ce vaste programme.
Là, il ne faut pas tricher. Les compétences universitaires princi- pales se trouvent auprès des cantons et il est vain, Monsieur Loeb, de demander à la Confédération des interventions que la constitution réserve à cette haute fonction cantonale qui est la fonction universitaire, voire généralement la fonction éduca- tive. Si notre fédéralisme veut donc avoir un sens - et c'est bien dans l'intention du Conseil fédéral de le réaffirmer, je l'ai répété mille fois -, il s'agit pour les cantons d'assumer cette fonction de coordination avec toutes les conséquences qu'elle en- traîne dans le cadre d'une tâche nationale, celle éducative qui est réservée essentiellement à leur compétence. J'ajoute pourtant que pour ce qui a trait à la compétence fédérale - et la nouvelle loi nous donne quelques moyens supplémentaires - nous allons exploiter jusqu'au bout les possibilités offertes par ces moyens.
J'en arrive à la conclusion: priorité décisive voulue par le Conseil fédéral, admise selon votre attitude bienvieillante d'aujourd'hui par le Parlement aux problèmes de l'éducation et de la recherche, volonté de couvrir complètement ces sujets jusqu'à l'habitation estudiantine et jusqu'au problème de la re- lève, voilà la vision nouvelle et, me semble-t-il, cohérente du Conseil fédéral dans ce secteur décisif pour le pays.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
A. Bundesbeschluss über die Kredite nach dem Hoch- schulförderungsgesetz in den Jahren 1992-1995 (achte Beitragsperiode)
A. Arrêté fédéral relatif aux crédits actroyés selon la loi sur
l'aide aux universités pour la période de 1992-1995 (huitième période de subventionnement)
Titel und Ingress, Art. 1-3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1-3 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 3bis (neu) Antrag der Kommission Mehrheit
Ablehnung des Antrages der Minderheit Minderheit
(Zbinden Hans, Allenspach, Borel, David, Haering Binder, Herczog, Kuhn, Schmidhalter, Uchtenhagen)
In Anlehnung an die vom Schweizerischen Wissenschaftsrat zuhanden der Bundesbehörden erstellte Studie «Hochschul- platz Schweiz, Horizont 1995» haben die Hochschulträger bis Ende Beitragsperiode ein umfassendes Koordinationskon- zept zu entwickeln, das anschliessend innert nützlicher Frist in Zusammenarbeit mit dem Bund zu realisieren ist.
Art. 3bis (nouveau) Proposition de la commission Majorité
Rejeter la proposition de la minorité Minorité
(Zbinden Hans, Allenspach, Borel, David, Haering Binder, Herczog, Kuhn, Schmidhalter, Uchtenhagen)
Conformément à l'étude élaborée par le Conseil suisse de la science pour les autorités fédérales «La place universitaire suisse, Horizon 1995», les universités sont appelées à prépa-
Hochschulförderung. Kredite 1992-1995
1797
rer, avant la fin de la période de contributions, une conception globale de coordination, qui devra ensuite être réalisée dans le plus bref délai, en collaboration avec la Confédération.
Fierz, Berichterstatter: Die Kommission hat den Minderheits- antrag Zbinden Hans mit Stichentscheid des Präsidenten, also sehr knapp, abgelehnt,und zwar aufgrund folgender Ueberlegungen: Die Koordination im Hochschulbereich ist, wie der Bundespräsident dargelegt hat, eine kantonale Auf- gabe; sie wird durch die Schweizerische Hochschulkonferenz und insbesondere über die Hochschulplanungskommission wahrgenommen. Es ist eine freiwillige Leistung; es geschieht auf diesem Gebiet nicht nichts. Ich habe hier den letzten Be- richt der Hochschulplanungskommission, die alle Fragen, die wir jetzt besprochen haben, die Leistungen, die Probleme, die noch zu lösen sind, darlegt; es geschieht dort also etwas. Der Bund hat eine Koordinationsfunktion und eine Koordinations- kompetenz ausschliesslich im kleinen Bereich der Investi- tionsbeiträge an die Hochschulen, nicht hingegen bei ordentli- chen Grundbeiträgen; das sind von den über 2 Milliarden Franken, die wir jetzt sprechen sollen, lediglich 400 Millionen Franken. Dort muss der Bund koordinieren, und er tut es auch. Die Koordination unter den Hochschulen kann verschiedene Formen annehmen. Dies kann die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen sein, z. B. Doppelprofessuren an ETH und Uni. Es kann zweitens die Aufgabenteilung sein; nicht jede Univer- sität braucht ein Pharmazieinstitut, aber auch dort hat die rein kantonale Zusammenarbeit im Kanton Bern eine Lösung ge- bracht. Die dritte Art der Koordination ist die Harmonisierung: Zum Beispiel die Massnahmen im Bereich der Mobilität, sei es innerhalb der Schweiz, oder sei es in Europa. Auch hier haben wir grosse Fortschritte gemacht.
Man kann zwar verlangen, dass ein umfassendes Koordinati- onskonzept entwickelt wird, aber die Forderung wird an die fal- sche Adresse gerichtet. Wir können in einem Kreditbeschluss nicht gut Dinge verlangen, wenn der Adressat nicht richtig kompetent ist. Es ist also ein formeller Grund, der die Kommis- sion mit knapper Mehrheit zur Ablehnung des Antrags bewo- gen hat. Inhaltlich sind wir uns einig: Es muss koordiniert wer- den.
In der Kommission gab es noch das rechtliche Bedenken von Professor Guinand, dass man in einen Finanzierungsbe- schluss nicht eine solche Bedingung einbringen könne. Wir haben das durch das Bundesamt für Justiz abklären lassen. Es wurde uns gesagt, da wir mit dem Minderheitsantrag keine gesetzliche, allgemein gültige Norm für alle Zukunft verlan- gen, sondern nur einen einmaligen Bericht im Rahmen dieses Finanzierungsbeschlusses, könne man das so laufen lassen, es seien keine juristischen Einwände dagegen zu erheben. Die Kommission empfiehlt mit knapper Mehrheit Ablehnung dieses Antrags. Wenn Sie ihn annehmen, ist aber daraus auch kein Schaden entstanden.
M. Borel, rapporteur: La commission était partagée moitié moitié sur la proposition de minorité et les deux rapporteurs étaient aussi d'avis divergents. L'essentiel des groupes politi- ques représentés dans la commission se partageaient aussi entre un camp et l'autre. Sur le fond, l'unanimité de la commis- sion est réunie sur la coordination. La majorité de la commis- sion a été convaincue d'abord pour des raisons légales. Ces raisons ont déjà été évoquées en commission et confirmées par l'avis de droit des «juristes de la couronne». Il s'agit d'un arrêté de financement qui n'est pas soumis au référendum fa- cultatif. Donc, il n'est pas possible d'instaurer une norme de droit dans un tel arrêté.
Ensuite, sur le plan légal, cette proposition est inutile car les ef- forts de coordination figurent dans la loi sur l'aide aux universi- tés votée récemment. Il n'y a pas lieu de répéter dans un texte législatif une norme qui figure ailleurs. Enfin, pour des raisons pratiques, la Confédération possède de nombreux moyens de pression pour favoriser cette coordination, ne serait-ce que le crédit d'encouragement à la relève, ne serait-ce que l'octroi des crédits aux investissements. La bonne volonté des univer- sites cantonales est là, raison pour laquelle la majorité vous in- vite à refuser la proposition de la minorité de M. Zbinden Hans.
Präsident: Herr Zbinden hat den Antrag der Minderheit in der Eintretensdebatte begründet.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit Für den Antrag der Minderheit 64 Stimmen 47 Stimmen
Art. 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 116 Stimmen (Einstimmigkeit)
B. Bundesbeschluss über Sondermassnahmen zur Förde- rung des akademischen Nachwuchses in den Jahren 1992-1995
B. Arrêté fédéral instituant des mesures spéciales visant à encourager la relève universitaire durant les années 1992-1995
Titel und Ingress, Art. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag Loeb Bst. d d. der Stelleninhaber in der Regel vorwiegend ....
Art. 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition Loeb Let. d d. Le titulaire exerce ou exerçait en règle générale la majeure partie . ...
Einleitung, Bst. a-c, e Introduction, let. a-c, e Angenommen - Adopté
Bst. d- Let. d
Loeb: Bei Beschluss B ergibt sich ein Problem, das wir in der Kommission zu wenig erkannt haben. Es geht um folgendes: In Artikel 2 sind kumulativ Voraussetzungen zur Förderung des akademischen Nachwuchses genannt, und zwar eine ganze Anzahl von Voraussetzungen für die Auszahlung der Bundesleistung. In Artikel 3 wollen wir - mit Recht - einen Drit- tel der Mittel der gesamten Förderungsmassnahmen für Frauen einsetzen. Ich finde das sehr gut und ein erstrebens- wertes Ziel. Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass es ausseror- dentlich schwierig sein wird, diese Förderungsmassnahmen für Frauen durchzuführen, wenn wir kumulativ alle Punkte stur anwenden. Insbesondere ergibt Buchstabe d von Artikel 2 Probleme, in welchem die Mobilität verlangt wird. Er verlangt, dass der Stelleninhaber, der gefördert werden soll, «vorwie- gend an einer anderen Hochschule tätig ist bzw. war». Das
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Aide aux universités. Crédits 1992-1995
wird mit Garantie zu grossen Schwierigkeiten führen, wenn es sich um eine berufstätige Mutter handelt. Aus diesem Grunde schlage ich Ihnen eine flexiblere Lösung vor, indem das Wort «in der Regel» eingeschoben wird.
Helfen Sie mit, eine Lösung zu finden, die nicht bereits bei der Gesetzgebung zu einem Vollzugsnotstand führt. Stimmen Sie deshalb meinem Antrag zu, denn wir sollten wirklich schauen, dass wir Förderungsmassnahmen beschliessen, die später durchführbar sind, und wir dürfen nicht bereits bei der Gesetz- gebung in einen Vollzugsnotstand kommen; es wäre eine Tot- geburt, es stünde nur auf dem Papier und könnte nicht durch- geführt werden. Es braucht in Artikel 2 Buchstabe d etwas mehr Flexibilität. Mein Antrag ermöglicht sie.
M. Guinand: Je voudrais appuyer la proposition de M. Loeb et remercier le président de la Confédération d'avoir dit tout à l'heure qu'il acceptait l'application avec une certaine sou- plesse des conditions d'octroi des prestations en faveur de l'encouragement à la relève. Nous approuvons la proposition de M. Loeb en ce qui concerne le critère de la mobilité. Il ne faudrait pas que le cumul des critères fixés à l'article 2 ne per- mette pas d'atteindre le but recherché. Dans la mobilité inter- universitaire suisse que nous avons votée, vous avez aussi ac- cepté, Monsieur le Président de la Confédération, une certaine souplesse lorsque les critères n'étaient pas nécessairement réalisés. Nous souhaitons qu'ici aussi, tant pour le critère de la lettre b que pour celui de la lettre d, une certaine souplesse puisse intervenir.
Fierz, Berichterstatter: Der Antrag lag der Kommission nicht vor. Aber wenn wir den Antrag jetzt sehen, müssen wir uns tat- sächlich sagen, dass wir diesen Gesichtspunkt vergessen ha- ben, dass wir Herrn Loeb recht geben müssen, dass wir an- dernfalls hier in Schwierigkeiten geraten. Wir müssen generell immer wieder sagen, dass alle unsere Karrierestrukturen und Arbeitsbedingungen für die Frauen, auch für die wiedereinstei- genden Frauen, eine Behinderung sind. Es ist alles für Männer eingerichtet, für welche daheim ihre Frauen sorgen. Wir müs- sen in all diesen Fragen beweglich sein und den Frauen die Möglichkeit geben, dass sie wiedereinsteigen können. Ich glaube, die Kommission hätte mit überwiegender Mehrheit oder beinahe einstimmig diesen Antrag unterstützt, aber ich kann jetzt nur für mich sprechen. Ich empfehle Unterstützung.
M. Borel, rapporteur: Je ne peux pas parler au nom de la com- mission, M. Loeb n'ayant pas présenté sa proposition en com- mission. Personne n'a été attentif à la contradiction éventuelle qu'il pourrait y avoir entre les critères figurant dans cet arrêté. Il est clair en tout cas que pour l'encouragement à la carrière professorale de la gent féminine, ces deux critères pourraient être opposés. On imagine tout à fait le cas d'espèce suivant: une femme avec enfants a gardé un certain contact avec une université; elle a peut-être depuis quelque temps un poste d'assistante à temps partiel; ses enfants ayant grandi, elle en- visage de s'impliquer plus dans la recherche et l'enseigne- ment; on ne peut pas exiger d'elle, dans le cas de ce pro- gramme pour la relève, de déménager alors que ses enfants seraient encore scolarisés, ce serait l'empêcher à nouveau, par un autre critère, d'avoir des chances dans la carrière uni- versitaire.
Mais, l'application souple de l'arrêté tel que la demande M. Loeb devrait, à mon avis, être limitée à cet unique cas, parce qu'il ne faudrait pas non plus encourager à rester ceux qui, par exemple des assistants, des chefs de travaux, etc. - et c'est souvent le cas - sont élevés dans le cocon d'un institut et qui y demeurent, qui sont les chouchous de quelques profes- seurs, tout prêts à leur succéder. Je crois qu'il faut favoriser les échanges entre universités, obliger les futurs enseignants dans les universités à aller voir ailleurs ce qui s'y passe.
M. Cotti, président de la Confédération: Comme je le disais avant - je le confirme, Monsieur Guinand - l'application des conditions indiquées à l'article 2 doit être souple et élastique, cela va de soi. Je peux donc approuver la proposition de M. Loeb.
Au contraire, je tiens à signaler que pour ce qui a trait au pour- centage de femmes, l'article 3 est absolument impératif. Il s'agit ici de respecter le tiers et cette norme du tiers n'est su- jette à aucune souplesse.
Abstimmung - Vote Für den Antrag Loeb
87 Stimmen (Einstimmigkeit)
Art. 3-6 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 104 Stimmen (Einstimmigkeit)
C. Bundesbeschluss über Sondermassnahmen zur För- derung des akademischen Nachwuchses im ETH-Bereich in den Jahren 1992-1995
C. Arrêté fédéral instituant des mesures spéciales visant à encourager la relève universitaire dans le domaine des EPF durant la période de 1992-1995
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 103 Stimmen (Einstimmigkeit)
D. Bundesbeschluss über Massnahmen zur Verbesse- rung der Wohnsituation der Studierenden der Eidgenös sischen Technischen Hochschulen in den Jahren 1992-1995
D. Arrêté fédéral instituant des mesures propres à amélio- rer la situation du logement des étudiants des Ecoles poly- techniques fédérales
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 · Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 98 Stimmen (Einstimmigkeit)
E. Bundesbeschluss über die Aenderung des Bundesbe- schlusses vom 6. Oktober 1989 über die siebte Beitrags- periode nach dem Hochschulförderungsgesetz E. Arrêté fédéral portant modification de l'arrêté fédéral du 6 octobre 1989 concernant la septième période de subven- tionnement selon la loi sur l'aide aux universités
1799
Motion des Ständerates. Koordinierte Drogenpolitik
Titel und Ingress, Ziff. I, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I, II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
101 Stimmen (Einstimmigkeit)
90.411
Motion des Ständerates (Bühler) Koordinierte Drogenpolitik Motion du Conseil des Etats (Bühler) Politique coordonnée de la drogue
Wortlaut der Motion vom 2. Oktober 1990
Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten eine Revision des Betäubungsmittelgesetzes und allenfalls weiterer gesetzlicher Bestimmungen mit den folgenden Ziel- setzungen vorzuschlagen:
in Zusammenarbeit mit den Kantonen den Einstieg in Dro- genkonsum und Drogenabhängigkeit durch umfassende pro- phylaktische Massnahmen, insbesondere durch entspre- chende Hilfe an Eltern, Lehrer, Ausbildner und an die Jugend- lichen selbst sowie durch Reduktion des Drogenangebots, zu vermindern;
die Betreuung von Drogenabhängigen mit dem längerfristi- gen Ziel der Drogenabstinenz und Wiedereingliederung in Ge- sellschaft und Arbeitswelt zu verstärken;
den Kampf gegen alle Formen des Drogenhandels wirksam zu intensivieren;
die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Produktion und Handel mit Drogen auszubauen.
Ausserdem sollen verschiedene in der politischen und öffentli- chen Diskussion um die Drogenpolitik häufig verwendete Be- griffe klar definiert werden.
Texte de la motion du 2 octobre 1990
Le Conseil federal est chargé de présenter aux Chambres une révision de la loi fédérale sur les stupéfiants et éventuellement des autres dispositions légales en la matière afin d'atteindre les objectifs suivants:
limiter, en collaboration avec les cantons, la consommation de la drogue et la dépendance par des mesures prophylacti- ques générales, en particulier par une aide appropriée aux pa- rents, aux enseignants, aux éducateurs et aux jeunes eux- mêmes, ainsi que par la réduction de l'offre de drogue;
prendre soin des personnes dépendantes en vue de les faire parvenir à long terme à une abstinence totale et de les réintégrer dans la société et dans le monde du travail;
intensifier la lutte contre toutes les formes de commerce de drogue;
développer la collaboration internationale en vue de lutter contre la production et le commerce de la drogue.
De plus, il y a lieu de définir clairement certaines notions sou- vent évoquées dans les discussions politiques et publiques portant sur la lutte contre la drogue.
Frau Spoerry unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Am 13. März 1990 reichten Ständerat Bühler und Nationalrat Zwingli gleichlautende Motionen ein, in denen sie eine Revi- sion des Betäubungsmittelgesetzes verlangten. In seiner Stel- lungnahme beantragte der Bundesrat, die Motion Bühler in ein Postulat umzuwandeln, da eine Gesetzesrevision nicht zwingend sei, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Die Mo- tion wurde am 2. Oktober 1990 mit 16 zu 1 Stimmen vom Stän- derat angenommen.
Am 24. Juni horte die Kommission mehrere Fachleute aus ver- schiedenen Regionen und verschiedener Richtung sowie zwei ehemalige Drogenabhängige zu Drogenproblemen an. Die Fachleute unterstrichen nachdrücklich, dass es eine ein- zige gute Lösung für die Bewältigung der Probleme nicht gebe. Die Anhörung zeigte, dass die schweizerische Drogen- politik über keine klare Konzeption verfügt und Widersprüche aufweist. Darüber hinaus existiert zwischen Bund und Kanto- nen und zwischen den Kantonen selbst keine Koordination. Des weiteren waren sich alle Experten einig, dass bestimmte Massnahmen ohne internationale Koordination nur schwer er- griffen werden können.
Aus den Beratungen in der Sitzung vom 21. August 1991 er- gab sich klar, dass künftig auf Bundesebene eine zusammen- hängende Drogenpolitik formuliert werden muss. Es ist not- wendig, eine Konzeption auszuarbeiten und Ziele festzulegen. Es muss angestrebt werden, die bestehenden Widersprüche zu beseitigen und mit den Kantonen zusammenzuarbeiten.
Die Kommission hat bereits am 22. November 1989 in Zusam- menhang mit der parlamentarischen Initiative Rechsteiner (87.232) eine Motion angenommen, die den Bundesrat beauf- tragt, dem Parlament so schnell wie möglich eine Revision des Betäubungsmittelgesetzes im Bereich der Drogenbekämp- fung zu unterbreiten. Der Nationalrat hat die Motion am 26. September 1990 überwiesen; die Kommission des Stän- derates hat den gleichen Antrag am 16. August 1991 gestellt. Die Nationalratskommission hatte mit ihrer eigenen Motion keinen bestimmten Weg in der Drogenpolitik vorgeschlagen, sondern den Entscheid über die zu wählende Stossrichtung bewusst dem Bundesrat überlassen, wobei dieser die Ergeb- nisse der Vernehmlassung zum Drogenbericht berücksichti- gen soll. Daraus ergab sich die Frage, wie die Motion Bühler zu interpretieren sei, da sie in ihrem Punkt 2 gewisse Optionen vorwegzunehmen scheint. Wenn sie in einem weiten Sinne in- terpretiert wird, dürfte sie die laufenden Bemühungen im Be- ; reich der Prävention und der Forschung, einschliesslich die kontrollierte Drogenabgabe während einer Versuchsphase, nicht gefährden. Die Kommission erachtet diese weite Inter- pretation als notwendig.
Ein wichtiger Punkt der Motion ist für die Kommission auch die Notwendigkeit einer Klarstellung der im Zusammenhang mit Drogenfragen verwendeten Begriffe. Die Auseinandersetzung mit der Drogenproblematik zeigt, dass unterschiedliche Inter- pretationen vorkommen, was die politischen Entscheide er- schwert.
Mme Spoerry presente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Le 13 mars 1990, M. Bühler, conseiller aux Etats, et M. Zwingli, conseiller national, ont déposé une motion identique deman- dant la révision de la loi fédérale sur les stupéfiants. Dans sa réponse, le Conseil fédéral a proposé de transformer la motion Bühler en postulat car une réforme de la législation n'est pas indispensable pour atteindre les buts visés. Cette motion a été acceptée par 16 voix contre 1 au Conseil des Etats le 2 octobre 1991.
Lors d'une audition le 24 juin 1991, la commission avait déjà entendu plusieurs experts de différentes régions et de différen- tes tendances ainsi que deux anciens toxicomanes sur les pro- blèmes de la drogue.
Les experts ont expressément souligné qu'il n'existe pas une bonne et unique solution assurant la résolution du problème. L'audition a montré que la politique de la drogue en Suisse n'a
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Hochschulförderung. Kredite 1992-1995 Aide aux universités. Crédits 1992-1995
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In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1991
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.040
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
1791-1799
Page
Pagina
Ref. No
20 020 346
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