Postulat Fierz
1983
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21. August 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 août 1991 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat. Ueberwiesen - Transmis
91.3136
Postulat Fierz Auswirkung der Temporeduktionen gegen Sommersmog Smog estival. Effet des limitations de vitesse envisagées
Wortlaut des Postulates vom 3. Juni 1991
Der Bundesrat wird aufgefordert, wissenschaftlich auswerten zu lassen, welche Auswirkungen die gegen Sommersmog in Aussicht genommenen Temporeduktionen auf das Unfallge- schehen haben werden. Nötigenfalls könnte die Auswertung auch mehrere zukünftige Jahresperioden umfassen.
Texte du postulat du 3 juin 1991
Le Conseil fédéral est prie de faire procéder à une évaluation scientifique des effets sur les accidents des limitations de vi- tesse envisagées pour lutter contre le smog estival. Si néces- saire, cette évaluation peut porter sur plusieurs étés de ces prochaines années.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Diener, Gardiol, Hafner Rudolf, Meier-Glattfelden, Schmid, Thür, Wiederkehr (8)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 4. September 1991 Rapport écrit du Conseil fédéral du 4 septembre 1991
Der Bundesrat hat am 3. Juni 1991 das EDI beauftragt, den im Juli/August 1991 stattfindenden Versuch Tempo 100/70 zur Ozonsenkung, zusammen mit einem externen Auftragnehmer (Elektrowatt Ingenieurunternehmung AG; EWI), wissenschaft- lich zu begleiten. Die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen werden durch das Institut für Verkehrsplanung und Transport- technik (IVT) der ETH Zürich untersucht und vom EJPD beglei- tet. Diese Aufteilung der Untersuchungen nach der Zuständig- keit der Departemente und der Beizug spezialisierter Stellen haben sich schon bei der Untersuchung des Versuchs Tem- po 80/120 bewährt.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat empfiehlt, das Postulat anzunehmen und gleichzeitig abzuschreiben.
Abgeschrieben - Classé
91.3162
Postulat Fierz Rekrutenschule in zwei Teilen Ecole de recrues en deux étapes
Wortlaut des Postulates vom 10. Juni 1991
Der Bundesrat wird aufgefordert zu prüfen, ob der unlängst von der CVP geäusserte Vorschlag, dass die Rekrutenschule in zwei Teilen absolviert werden könnte, schon bald realisiert werden kann, für Fälle, wo der Wehrmann dadurch seine (zi- vile) Ausbildung speditiver gestalten kann und dies mit Ge- such verlangt. Diese Möglichkeit sollte als vorgezogene Mass- nahme vor der Neuorganisation der Armee eingeführt werden.
Texte du postulat du 10 juin 1991
Le Conseil fédéral est prié d'examiner s'il n'y aurait pas moyen de donner suite, sans tarder, à la proposition récente du PDC, qui demandait que l'école de recrues puisse être effectuée en deux étapes, pour les cas où cette solution permettrait aux mi- litaires d'accélérer leur formation (civile) et où ces derniers en feraient la demande. Cette possibilité devrait être réalisée à ti- tre de mesure prioritaire, avant qu'on ne réorganise l'armée.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Studienanfänger und Absolventen unserer Hochschulen sind deutlich und teils massiv älter als in den umliegenden eu- ropäischen Ländern. Diese Ueberalterung muss zu Besorgnis Anlass geben; das geht einerseits aus verschiedenen Verlaut- barungen von Hochschulvertretern hervor, andererseits be- fürchtet die Industrie dadurch zu Recht auch eine Beeinträchti- gung der europäischen und internationalen Konkurrenzfähig- keit.
Diese Ueberalterung hat verschiedene Gründe, und zwar auf allen Stufen des Bildungssystems: neben verzögerter Ein- schulung, zu langer oder teils neuerdings verlängerter Gym- nasialdauer, Zwischenjahren usw. kommt es auch immer wie- der vor, dass Rekrutenschule und/oder Abverdienen zu Kolli- sion mit dem Studiengang und unfreiwilligem Verlust eines Studienjahres führen. Neben dem zu beklagenden Verlust an kreativem und volkswirtschaftlichem Potential ist es sicher auch für das Image der Armee nicht von Nutzen, wenn junge Leute unnötigerweise durch Ausbildungsdienste in ihrer Aus- bildung behindert werden. Dadurch, dass diese Zweiteilung der RS (nach Möglichkeit auch für Abverdienende) auf Ge- such derartige Kollisionen mit der Ausbildung mildern würde, könnte einerseits wenigstens eine der Schwierigkeiten, die junge Leute mit der Armee haben, aus der Welt geschafft wer- den, andererseits wäre damit ein kleiner Beitrag zur auf allen Stufen dringend notwendigen Entstopfung und Entkalkung unserer Bildungswege geleistet.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 21. August 1991 Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 août 1991
Mit der auf 1. Januar 1991 in Kraft getretenen Aenderung des Reglements «Ausbildung und Organisation in Schulen» (AOS) hat der Ausbildungschef der Armee die Möglichkeit der Tei- lung von Instruktionsdiensten eingeführt.
Militärische Schulen und Kurse sollen allerdings auch in Zu- kunft grundsätzlich an einem Stück geleistet werden. Von Wehrpflichtigen, die noch in der beruflichen Ausbildung ste- hen, wird erwartet, dass sie ihre Militärdienste und deren Koor- dination mit der beruflichen Ausbildung sorgfältig planen und koordinieren. In begründeten Einzelfällen können auf Gesuch hin Dienste von mindestens 90 Tage Dauer in zwei Teilen ge- leistet werden. Entsprechende Gesuche müssen von der Schulleitung bzw. vom Arbeitgeber begründet werden.
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Postulat Fierz Auswirkung der Temporeduktionen gegen Sommersmog Postulat Fierz Smog estival. Effet des limitations de vitesse envisagées
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Jahr
1991
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3136
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
04.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
1983-1983
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