431
Doppelbesteuerung. Abkommen mit Finnland
men und der schweizerischen Vertragspraxis und fügt sich in die bundesrätliche Politik der verstärkten Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Staaten ein.
Die Kantone und interessierten Wirtschaftskreise haben den Abschluss des Abkommens gutgeheissen.
Die wichtigsten Bestimmungen des Abkommens
Geltungsbereich: Das Abkommen gilt für die Steuern vom Einkommen und Vermögen mit Ausnahme der an der Quelle erhobenen Steuern von Lotteriegewinnen.
Dividenden: Die Steuer zugunsten des Quellenstaates be- trägt 5 Prozent (Beteiligungen) bzw. 15 Prozent (Streubesitz). - Zinsen: Die Steuer zugunsten des Quellenstaates ist auf 10 Prozent begrenzt Zinsen bei Kreditverkäufen sowie auf Bankdarlehen unterliegen jedoch keiner Quellensteuer.
Lizenzgebühren: Lizenzgebühren können nur im Wohnsitz- staat des Empfängers besteuert werden.
Vermeidung der Doppelbesteuerung: Bulgarien und die Schweiz vermeiden die Doppelbesteuerung durch Steuerbe- freiung. Die Anwendung des Gesamtsatzes bleibt vorbehal- ten. Bulgarien befreit auch schweizerische Dividenden. Für Zinsen gewährt Bulgarien die im internen Recht vorgesehene Steueranrechnung. Die Schweiz wendet bezüglich Dividen- den und Zinsen die pauschale Steueranrechnung an.
Finanzielle Auswirkungen: Für die Schweiz ergeben sich Einbussen insbesondere durch die teilweise Rückerstattung der Verrechnungssteuer und die vollständige oder teilweise Anrechnung der von Bulgarien auf Dividenden und Zinsen er- hobenen Quellensteuer. Diese Einbussen werden aufgrund der unbedeutenden bulgarischen Investitionen in der Schweiz gering sein. Hingegen werden die schweizerischen Fisken durch die 1967 eingeführte pauschale Steueranrechnung be- lastet. Das Ausmass dieser Belastungen kann mangels geeig- neter Unterlagen nicht geschätzt werden. Den steuerlichen Auswirkungen sind anderseits die beträchtlichen Vorteile ge- genüberzustellen, die sich für die schweizerische Wirtschaft aus der Förderung des Handels und der Erleichterung der In- vestitionen in Bulgarien ergeben.
M. Cavelty présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
L'évolution politique en Europe de l'Est a conduit à une ouver- ture généralisée en Bulgarie également Au début de 1989, ce pays a soumis sa législation d'ordre économique à une révi- sion en profondeur; les possibilités d'action des investisseurs occidentaux s'en sont trouvées considérablement améliorées sur le plan économique. A la demande de la Bulgarie, les pre- miers pourparlers ont eu lieu en 1989, les thèmes abordés por- tant alors sur des aspects techniques; les négociations se sont achevées en octobre 1991 par la signature d'une convention de double imposition.
Outre la suppression de la double imposition, cette conven- tion confère une certaine protection fiscale aux firmes qui y exercent leur activité. De plus, elle favorise de nouveaux inves- tissements suisses et contribue à ce que les entreprises helvé- tiques ne subissent pas de désavantages dus à la concur- rence d'autres Etats industrialisés.
La présente convention suit, dans une large mesure, le mo- dèle de convention de l'OCDE et la pratique de la Suisse en matière de conventions; elle s'inscrit dans le cadre de la co- opération renforcée avec les pays d'Europe de l'Est, voulue par le Conseil fédéral.
Les cantons et milieux économiques intéressés ont donné leur aval à la conclusion de cette convention.
Les dispositions les plus importantes de la convention
Champ d'application: la convention s'applique aux impôts sur le revenu et la fortune, à l'exception de l'impôt à la source prélevé sur les gains faits dans les loteries.
Dividendes: l'impôt payé à l'Etat de la source est respective- ment de 5 pour cent (participations) et de 15 pour cent (porte- feuille).
Intérêts: l'impôt payé à l'Etat de la source est limité à 10 pour cent. Les intérêts payés en liaison avec les ventes à crédit et sur les prêts consentis par un établissement bancaire ne sont cependant pas soumis à l'impôt à la source.
Redevances: les redevances ne peuvent être imposées que dans l'Etat où le destinataire est domicilié.
Elimination des doubles impositions: aussi bien la Suisse que la Bulgarie éliminent la double imposition par le biais de l'exemption fiscale. L'application du taux intégral reste réser- vée. La Bulgarie exempte également les dividendes suisses. En ce qui concerne les intérêts, la Bulgarie accorde l'imputa- tion de l'impôt prévue par le droit interne. Pour les dividendes et intérêts, la Suisse applique l'imputation forfaitaire d'impôt.
Conséquences financières: pour la Suisse, des pertes de ressources fiscales sont dues surtout au remboursement par- tiel de l'impôt anticipé et à l'imputation intégrale ou partielle de l'impôt perçu à la source en Bulgarie sur les dividendes et inté- rêts. Du moment que les investissements bulgares en Suisse sont insignifiants, le manque à gagner ne devrait pas revêtir une grande importance. En revanche, l'imputation forfaitaire d'impôt introduite en 1967 grèvera les fiscs suisses, dans une mesure qui ne peut toutefois être estimée, faute de statistiques appropriées. On peut opposer à ces effets d'ordre fiscal les avantages considérables que l'économie suisse retirera de la promotion du commerce en Bulgarie et des facilités octroyées en matière d'investissements dans ce pays.
Antrag der Kommission
Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss über ein Doppelbe- steuerungsabkommen mit Bulgarien zuzustimmen.
Proposition de la commission La commission unanime vous propose d'entrer en matière et d'approuver l'arrêté fédéral approuvant une convention de double imposition avec la Bulgarie.
Cavelty, Berichterstatter: Angesichts der fortgeschrittenen Zeit verzichte ich auf mein halbstündiges Referat und bean- trage Eintreten und Zustimmung.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 31 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
92.014
Doppelbesteuerung. Abkommen mit Finnland Double imposition. Convention avec la Finlande
Botschaft und Beschlussentwurf vom 12. Februar 1992 (BBI II 1510) Message et projet d'arrêté du 12 février 1992 (FF II 1489)
Herr Cavelty unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Die Schweiz hat mit Finnland schon am 27. Dezember 1956 ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen (es ist ei- nes der ältesten Abkommen in diesem Bereich). Im Zusam-
E 10 juin 1992
432
Double imposition. Convention avec la Finlande
menhang mit der finnischen Steuerreform von 1989 bean- tragte Finnland Verhandlungen über die Revision des Abkom- mens von 1956, welche im Dezember 1990 abgeschlossen werden konnten. Wichtigste Merkmale der finnischen Steuer- reform waren die Aufhebung der Abzugsfähigkeit der ausge- schütteten Dividenden vom Gewinn der ausschüttenden Ge- sellschaft und die Einführung der vollen Steuergutschrift der auf den ausgeschütteten Gewinnen lastenden Körperschafts- steuer für finnische Anteilseigner. Mit der Revision des Abkom- mens werden diese Nachteile gemildert, indem die finnische Kapitalertragssteuer einseitig auf 0 Prozent (bei Beteiligungen von mindestens 20 Prozent) bzw. 5 Prozent (bei den übrigen Beteiligungen) abgesenkt wird.
Die Kantone und interessierten Wirtschaftsverbände haben im Vernehmlassungsverfahren dem Abkommen zugestimmt Die wichtigsten Bestimmungen des Abkommens
Geltungsbereich: Das Abkommen gilt für die Steuern vom Einkommen und Vermögen mit Ausnahme der an der Quelle erhobenen schweizerischen Verrechnungssteuer von Lotte- riegewinnen.
Dividenden: Der Quellensteuersatz von 5 Prozent gilt bei Ka- pitalbeteiligungen von mindestens 20 Prozent. Bei den übri- gen Beteiligungen wurde ein Quellensteuersatz von 10 Pro- zent vereinbart. Hinsichtlich der Dividendenbesteuerung wurde der Schweiz eine Meistbegünstigungsklausel einge- räumt, aufgrund der sich Finnland verpflichtet, eine Besser- stellung anderer Industriestaaten unter bestimmten Voraus- setzungen auch der Schweiz zu gewähren.
Zinsen und Lizenzgebühren: Zinsen und Lizenzgebühren können - wie bereits unter dem bestehenden Abkommen - nur im Wohnsitzstaat des Empfängers besteuert werden. Als Lizenzgebühren gelten auch Vergütungen, die für die Benut- zung oder für das Recht auf Nutzung von Filmen oder Tonbän- dern für Fernsehen oder Radio gezahlt werden.
Vermeidung der Doppelbesteuerung: Finnland vermeidet die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung; eine Aus- nahme bilden Dividenden aus ausländischen Tochtergesell- schaften. Diese sind in Finnland von der Steuer befreit. Nach finnischem Recht können natürliche Personen, die ihren Wohnsitz aus Finnland in die Schweiz verlegt haben, von den finnischen Steuerbehörden weiterhin als in Finnland ansässig betrachtet und entsprechend besteuert werden, sofern sie nicht nachweisen, dass sie nicht mehr in Finnland ansässig sind. Diese Massnahme zur Erschwerung der Steuerflucht aus Finnland findet nur auf finnische Staatsangehörige Anwen- dung, und zwar nur auf solche finnische Bürger, die seit nicht mehr als drei Jahren aus Finnland weggezogen sind. Die schweizerische Steuerhoheit wird dadurch nicht einge- schränkt. Vielmehr hat Finnland zur Vermeidung der Doppel- besteuerung die Einkommens- und Vermögenssteuern, die in der Schweiz von hier ansässigen Personen voll erhoben wer- den können, an seine eigenen Steuern anzurechnen.
Die Schweiz wird Einkünfte, die Finnland zur Besteuerung zu- gewiesen sind, ihrer Vertragspraxis entsprechend von ihren Steuern befreien, jedoch bei der Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigen. Bei Dividenden, die in beiden Staaten be- steuert werden, gewährt die Schweiz für die finnische Steuer auf diesen Einkünften die pauschale Steueranrechnung.
Informationsaustausch: Gemäss schweizerischer Abkom- menspolitik gegenüber den OECD-Staaten können nur dieje- nigen Auskünfte ausgetauscht werden, die für die richtige An- wendung des Abkommens notwendig sind.
Finanzielle Auswirkungen: Für die Schweiz ergeben sich Einbussen insbesondere durch die teilweise Rückerstattung der Verrechnungssteuer. Das neue Abkommen dürfte indes- sen kaum weiter gehende Einnahmeverluste zur Folge haben, als sie bereits vom alten Abkommen resultierten. Eine Aus- nahme gilt für die finnischen Dividenden; der in der Schweiz ansässige Steuerpflichtige kann für die aus diesen Einkünften verbleibende finnische Steuer von 5 Prozent die mit dem Bun- desratsbeschluss vom 22. August 1967 eingeführte pau- schale Steueranrechnung beanspruchen.
M. Cavelty présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
La convention actuelle entre la Suisse et la Finlande en vue d'éviter les doubles impositions dans le domaine des impôts sur le revenu et sur la fortune a été conclue le 27 décembre 1956 déjà. C'est donc une des plus anciennes conventions suisses de double imposition. En relation avec sa réforme fis- cale de 1989, la Finlande a proposé une révision de l'accord de 1956; les négociations à ce sujet ont abouti en décembre 1990. Les principales caractéristiques de cette modification ont été la suppression de la déduction des dividendes des bé- néfices de la société distributrice et l'introduction de l'imputa- tion intégrale de l'impôt sur les sociétés grevant les bénéfices distribués en faveur des détenteurs de parts finlandais. Ces désavantages ont été atténués grâce à la révision de la convention qui introduit une réduction unilatérale de l'impôt à la source finlandais à 0 pour cent (pour les participations d'au moins 20 pour cent) et à 5 pour cent (pour les autres participa- tions).
Au cours de la procédure de consultation, les cantons et les milieux économiques intéressés ont approuvé la convention. Les dispositions les plus importantes de la convention
Champ d'application: la convention s'applique aux impôts sur le revenu et la fortune, à l'exception de l'impôt anticipé suisse sur les gains de loterie prélevés à la source.
Dividendes: le taux d'impôt à la source de 5 pour cent s'ap- plique aux participations au capital d'au moins 20 pour cent Pour les autres participations, un taux d'impôt à la source de 10 pour cent a été convenu. Pour ce qui est de l'imposition des dividendes, la Suisse bénéficie d'une clause dite «de la nation la plus favorisée», en vertu de laquelle la Finlande s'engage à accorder à la Suisse, sous certaines conditions, les mêmes avantages que ceux consentis à d'autres nations industriali- sées.
Intérêts et redevances: les intérêts et redevances ne peuvent être imposés - comme c'est déjà le cas dans la convention ac- tuelle- que dans l'Etat de domicile du bénéficiaire. Sont égale- ment assimilées à des redevances, les rémunérations payées pour l'usage ou la concession de l'usage de films ou bandes magnétiques pour la télévision ou la radio.
Elimination de la double imposition: la Finlande évite les doubles impositions par le biais de l'imputation de l'impôt. Font toutefois exception à cette règle les dividendes provenant de filiales étrangères, ceux-ci étant en effet exonérés en Fin- lande. Selon le droit finlandais, les personnes physiques qui ont transféré leur domicile de Finlande en Suisse peuvent continuer à être considérées par les autorités fiscales finlan- daises comme des résidents de Finlande. Ces personnes phy- siques seront donc imposées en conséquence, à moins qu'elles apportent la preuve qu'elles ne sont plus des rési- dents de Finlande. Des mesures internes visent à rendre plus difficile l'évasion fiscale à partir de la Finlande, mais d'une ma- nière limitée, puisque ces mesures ne s'appliquent qu'à des citoyens finlandais, et qui plus est, à ceux qui ont quitté la Fin- lande depuis moins de trois ans. La souveraineté fiscale de la Suisse n'en est pas entravée, bien au contraire, puisque la Finlande est tenue, afin d'éviter les doubles impositions, d'im- puter sur ses propres impôts ceux sur le revenu et la fortune qui peuvent être prélevés intégralement en Suisse auprès des personnes qui y résident.
Conformément à sa pratique conventionnelle, la Suisse exo- nérera des revenus qui sont attribués à la Finlande pour l'im- position, mais en tiendra compte dans l'établissement du taux de l'impôt. En ce qui concerne les dividendes imposés dans les deux Etats, la Suisse accorde l'imputation forfaitaire pour l'impôt finlandais.
Echange de renseignements: conformément à la politique suisse en matière de conventions avec les Etats de l'OCDE, seuls peuvent être échangés les renseignements nécessaires à l'application correcte de la convention.
Incidences financières: pour la Suisse, des pertes sont dues en particulier au remboursement partiel de l'impôt anticipé. Toutefois, la nouvelle convention ne devrait pas entraîner des pertes de ressources fiscales supplémentaires pour les fiscs suisses, puisque celles-ci résultent déjà de l'ancienne conven- tion. Une exception concerne les dividendes finlandais; le con- tribuable résident de Suisse peut réclamer l'imputation forfai-
Motion des Nationalrates
433
taire d'impôt, introduite par l'arrêté du Conseil fédéral du 22 août 1967, pour l'impôt résiduel finlandais de 5 pour cent qui grève ces revenus.
Antrag der Kommission Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss über ein Doppelbe- steuerungsabkommen mit Finnland zuzustimmen.
Proposition de la commission La commission unanime vous propose d'entrer en matière et d'approuver l'arrêté fédéral approuvant une convention de double imposition avec la Finlande.
Cavelty, Berichterstatter: Gleich wie beim vorherigen Ge- schäft beantrage ich Eintreten und Zustimmung.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 31 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
Ad 91.002
Motion des Nationalrates (Geschäftsprüfungskommission/ Finanzkommission) Stellenplafonierung
Motion du Conseil national (Commission de gestion/ Commission des finances) Plafonnement des effectifs
Wortlaut der Motion vom 21. März 1991
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Parlament seine Kompetenzen in der Kontrolle des Personalbestandes nur un- befriedigend wahrnehmen kann. Weil ein angemessenes In- formationssystem seitens des Bundesrates fehlt, war das Par- lament weder in der Lage, die Personalbegehren zu beurtei- len, noch konnte es kontrollieren, wie die zusätzlich bewillig- ten Stellen eingesetzt wurden. Zudem verfügt der Bundesrat über keine Instrumente zur quantitativen und qualitativen Per- sonalpolitik.
Der Bundesrat wird daher beauftragt, die folgenden Massnah- men zu ergreifen:
A. Instrumente des Personalmanagements
Er schafft die erforderlichen Instrumente zu einer quantitati- ven und qualitativen Personalpolitik.
Er bezieht diese Instrumente in die Führung der Staatstätig- keit und in die allgemeine Wirksamkeitskontrolle ein. B. Planungspflicht
Er legt dem Parlament neben dem Finanzplan der Legisla- tur ein Legislaturprogramm über die Personalentwicklung in der allgemeinen Bundesverwaltung vor, das von verschiede- nen Wachstumsraten ausgeht. Dazu gehört auch eine Vari- ante mit Nullwachstum, bei der für die 44. Legislaturperiode von der Zielsetzung auszugehen ist, dass der bewilligte Perso- nalbestand im Jahre 1995 nicht höher ist als 1991.
C. Gesetzesvorlage zur Stellenplafonierung
Nach Einführung der Instrumente gemäss den Punkten 1 und 2 hat der Bundesrat den eidgenössischen Räten eine Bot- schaft zu einem befristeten Bundesbeschluss vorzulegen, mit dem die Bestimmungen über die Stellenplafonierung des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1974 über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes revidiert werden. Der Bundesbeschluss hat vorzusehen, dass die Zuständigkeit für die Stellenplafonierung versuchsweise und befristet (für eine Legislatur) vom Parlament an den Bundesrat übertragen wird. Die Zuständigkeit wird nur dann definitv übertragen, wenn die Räte vor dem Ende der Versuchszeit beschliessen, die Neure- gelung der Zuständigkeit genüge ihren Kontrollansprüchen. Andernfalls treten die aufgehobenen Bestimmungen wieder in Kraft.
In der Botschaft ist ebenfalls darzulegen, wie der Bundesrat regelmässig mit dem Voranschlag über die Wahrnehmung seiner Kompetenz zur Stellenfestsetzung Bericht erstatten und dem Parlament alle Angaben zur Verfügung stellen will, die der Aufsicht über die Personalfluktuation und der beglei- tenden Kontrolle der Stellenbewirtschaftung sowie der qualita- tiven Kontrolle des staatlichen Handelns dienen.
Texte de la motion du 21 mars 1991
L'expérience a montré que l'application de la compétence du Parlement en matière de contrôle des effectifs s'est avérée peu satisfaisante: faute d'un système d'information adéquat de la part du Conseil fédéral, le Parlement n'a pas été en mesure d'une part, d'évaluer les demandes des postes et, d'autre part, de contrôler l'affectation effective des postes supplémentaires accordés. Par ailleurs, le Conseil fédéral ne dispose pas d'ins- truments de gestion quantitative et qualitative du personnel. Le Conseil fédéral est par conséquent chargé de prendre les mesures suivantes:
A. Instruments pour la gestion du personnel
Il crée les instruments nécessaires à une gestion quantita- tive et qualitative du personnel.
Il intègre ces instruments dans la gestion des activités étati- ques et dans le contrôle global d'efficacité.
B. Obligation de planification
C. Projet de loi concernant le plafonnement des effectifs
Au terme de la mise en place des instruments énoncés aux points 1 et 2, le Conseil fédéral doit présenter un message à l'appui d'un projet d'arrêté fédéral de durée limitée, modifiant les dispositions du plafonnement du personnel de la loi fédé- rale du 4 octobre 1974 instituant des mesures destinées à améliorer les finances fédérales. Cette modification doit pré- voir une délégation, du Parlement au Conseil fédéral, des compétences en matière de plafonnement des effectifs, à titre d'essai de durée limitée (pour une législature). Ce transfert de compétences ne sera définitif que si le Parlement estime, avant la fin de la période d'essai, que la nouvelle réglementa- tion des compétences satisfait à ses exigences de contrôle. Dans le cas contraire, la réglementation suspendue entrera à nouveau en vigueur.
Le message devra également montrer comment le Conseil fédéral entend renseigner le Parlement régulièrement, lors de la présentation du budget, au sujet de ses compétences en matière de fixation des effectifs et fournir au Parlement toutes les données nécessaires pour le contrôle des fluctuations des effectifs, pour la surveillance concomitante de la gestion du personnel, ainsi que pour un contrôle qualitatif de l'activité éta- tique.
Herr Cavadini Jean unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
17-S
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Doppelbesteuerung. Abkommen mit Finnland Double imposition. Convention avec la Finlande
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1992
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.014
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
10.06.1992 - 08:00
Date
Data
Seite
431-433
Page
Pagina
Ref. No
20 021 425
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.