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Eurolex. Krankenversicherung
fen beginnen, wenn eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses bis Ende Dezember herbeigeführt werden soll. Wenn diesen Interessen Rechnung getragen werden soll, muss der Gesetz- geber jetzt, im September, entscheiden, damit eine Beruhi- gung der Lage eintritt. Das spricht dafür, dass unser Rat ent- sprechend den Vorschlägen seiner Kommission entscheidet.
Allenspach: Ich kann auf die Darstellung des Problems, das die ausländischen Mitarbeiter, aber auch die Arbeitgeber in wesentlichem Ausmass berührt, verzichten. Es ist in der Dis- kussion schon deutlich geworden.
Die Dekretierung eines Barauszahlungsverbotes ohne jede Uebergangsfrist bedeutet einen ausserordentlich harten Ein- griff in die persönlichen Lebenspläne der ausländischen Mitar- beiter. Wir können einen solchen harten, abrupten Eingriff nicht hinnehmen, nachdem ein solcher Eingriff in den Betrie- ben bereits zu massiven Kündigungen geführt hat.
Wir sollten - wenn wir das Barauszahlungsverbot durchsetzen müssen - wenigstens eine Uebergangsfrist einräumen. Ich habe deshalb in der Kommission die Anknüpfung dieser Uebergangsfrist an die innerhalb der EWR-Verhandlungen be- reits festgelegte Uebergangsfrist bis zur Herstellung des freien Personenverkehrs vorgeschlagen. Ich glaube, dass mit der Verknüpfung des Barauszahlungsverbotes und der Herstel- lung der Freizügigkeit des Personenverkehrs eine Lösung ge- funden werden kann, die den Interessen der EG, den Inter- essen der Schweiz und auch den Interessen der ausländi- schen Arbeitnehmer entspricht
Wir bringen damit kein neues Element in das EWR-System hin- ein, und dieser Antrag der Kommissionsmehrheit ist meines Erachtens EG-konform. Jedenfalls deuten Signale aus Brüs- sel darauf hin, dass die EG einer solchen ergänzenden Ueber- gangsbestimmung nicht unbedingt opponieren würde, sind doch schon andere Staaten im Interesse ihrer Landsleute, die in der Schweiz tätig sind, in gleichem Sinne in Brüssel vorstel- lig geworden.
Während dieser Uebergangsfrist wäre es auch möglich zu prü- fen, wie die Vorschläge zur Förderung des Wohneigentums auf Wohneigentum im EWR ausgedehnt werden könnten. Auch hier wäre eine Möglichkeit, das Problem für die Zukunft und damit langfristig zu entschärfen.
Die FDP-Fraktion unterstützt einstimmig den Kommissionsan- trag. Ich bitte Sie, dies ebenfalls zu tun.
Eymann Christoph: Der Zweck dieses Gesetzes ist die Ver- besserung der Altersvorsorge. Dies ist bei der Beurteilung die- ser Frage ganz wichtig.
Die Versicherten sollen Kapital oder Rente nach Erreichen der Altersgrenze erhalten können, und da dürfen wir keine Unter- schiede zwischen Schweizerinnen und Schweizern und Aus- länderinnen und Ausländern machen. Die Gleichbehandlung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer drängt sich hier auf.
Die Lösung, die die Kommission gefunden hat, ist nach An- sicht der Liberalen tauglich, um die anstehenden Probleme zu regeln und den Anforderungen der EG-Bestimmungen Ge- nüge zu leisten.
Deshalb stimmen die Liberalen der Kommissionsvariante zu.
M. Cotti, conseiller fédéral: La dureté, qui va toucher les tra- vailleurs étrangers résidant en Suisse par l'application du droit européen, est absolument évidente. Personne ne conteste qu'il y a là une situation objective de modification abrupte de l'état financier des travailleurs étrangers qui ne peut pas être sans conséquences sur leur attitude à court terme.
D'autre part, malgré l'élasticité avec laquelle M. Allenspach es- saie de mettre en relation le droit suisse et le droit européen, la décision que vous vous apprêtez à prendre, soit celle d'intro- duire unilatéralement des normes transitoires, n'est pas conforme au droit européen.
Il faut en revanche reconnaître - ce que plusieurs d'entre vous ont dit, en particulier Mme Spoerry - le fait que la situation au niveau des Communautés ne devrait pas présenter de résis- tances insurmontables du moment qu'il s'agit ici de mieux dé- fendre des intérêts très vastes de ressortissants de pays de la
Communauté européenne. Face à une attitude de ce genre, on verrait mal la Communauté s'opposer à ce que la Suisse maintienne en vigueur, pendant 5 ans, des privilèges - car il faut les définir ainsi - à l'égard des ressortissants de ses pays par rapport à la possibilité dont dispose les travailleurs suisses eux-mêmes.
Je peux communiquer au Conseil national qu'après les dé- bats du Conseil des Etats - je le dis surtout à l'intention de M. Deiss dont les scrupules relatifs à l'application du droit eu- ropéen m'ont beaucoup touché - j'ai chargé mes collabora- teurs de l'Office fédéral des assurances sociales d'établir im- médiatement des contacts avec Bruxelles pour vérifier si une interprétation extensive des dispositions du droit européen était possible. Je peux vous indiquer qu'à la mi-septembre mes collaborateurs se trouveront à Bruxelles. A ce moment-là, il sera possible de connaître l'attitude de la commission ou, du moins, d'avoir un signe de la part de la Communauté quant à la décision que vous allez prendre. Elle ne fait pratiquement aucun doute puisque vous vous êtes presque tous exprimés en faveur de la proposition de la commission, par ailleurs vo- tée à l'unanimité.
Dans ces conditions, je peux déclarer que je ne m'opposerai pas à la proposition de la commission, mais j'émets cepen- dant une réserve. A la mi-septembre, il faudra que nos repré- sentants à Bruxelles puissent me communiquer que la com- mission réserve un accueil plutôt favorable et fait preuve d'un esprit d'ouverture vis-à-vis de notre position. Si tel n'était pas le cas - toutefois je pense que cela le sera - je devrais alors, à l'occasion de la discussion sur l'élimination des divergences devant le Conseil des Etats, revenir à une attitude qui n'est pas formaliste mais simplement légale, c'est-à-dire à une applica- tion stricte des dispositions européennes.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit (siehe Entscheid bei Ziff. I Ingress) Adopté selon la proposition de la majorité (voir décision au ch. I préambule)
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen
109 Stimmen
21 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
92.057-29
EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex)
Loi fédérale sur l'assurance-maladie. Modification
Botschaft Il und Beschlussentwurf vom 15. Juni 1992 (BBI V 520) Message Il et projet d'arrêté du 15 juin 1992 (FF V 506)
Beschluss des Ständerates vom 26. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 26 août 1992
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Frau Segmüller unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Inhalt der Vorlage
Der Bundesrat schlägt zwei Aenderungen im Krankenversi- cherungsgesetz (SR 832.10) vor. Artikel 6bis Absatz 2 des gel-
35-N
Eurolex. Assurance-maladie
1562
N
2 septembre 1992
tenden Gesetzes erlaubt unter anderem eine Abstufung der Mitgliederbeiträge nach Geschlecht (höchstens 10 Prozent). Nach dem EG-Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit (Richtlinie Nr. 79/7) ist eine derartige Diskriminierung aufgrund des Ge- schlechts nicht zulässig. Der Bundesrat beantragt daher, den entsprechenden Passus in Artikel 6bis zu streichen. Die Aus- wirkungen werden von Kasse zu Kasse je nach Anteil von Frauen und Männern etwas unterschiedlich sein. Im gesamt- schweizerischen Durchschnitt wird diese Aenderung eine Re- duktion der Prämien für Frauen um 4,5 Prozent und eine Prä- mienerhöhung für Männer um 5,5 Prozent zur Folge haben. Zur Regelung der gegenseitigen Leistungsaushilfe soll neu Ar- tikel 42 in das Krankenversicherungsgesetz aufgenommen werden. Die EG-Verordnung Nr. 1408/71 sieht eine Aushilfe zwischen den EWR-Mitgliedstaaten vor, welche die Bevor- schussung von Versicherungsleistungen an Versicherte von Krankenversicherungen anderer EWR-Staaten beinhaltet. Diese Leistungen werden durch das zuständige Land rückver- gütet.
Der Bundesrat wird im neuen Artikel beauftragt, eine Sozialver- sicherungseinrichtung zu bezeichnen, welche die Leistungs- aushilfe für alle Krankenkassen durchführt. Die Kosten in Höhe von schätzungsweise 5 Millionen Franken jährlich sollen zwi- schen dem Bund (Zinskosten, die durch die Vorfinanzierung entstehen) und den Krankenkassen (Verwaltungskosten) ge- teilt werden. Dies entspricht ungefähr einer hälftigen Auftei- ung.
Erwägungen der Kommission
Eintreten auf die Vorlage war unbestritten. In der Kommission wurde darauf hingewiesen, dass die Prämienerhöhung für Männer, welche die Aenderung von Artikel 6bis Absatz 2 mit sich bringt, bei den befristeten Massnahmen gegen die Ko- stensteigerung in der Krankenversicherung zu berücksichti- gen sein werde. Dies wurde von seiten der Verwaltung bestä- tigt. Zur Frage der administrativen Durchführung der Prämien- gleichheit meinte die Verwaltung, dass die Kassen die Prä- mienanpassungen im Verlaufe des kommenden Jahres rück- wirkend auf den 1. Januar 1993 realisieren werden, damit der EG-Richtlinie Nr. 79/7 ab Inkrafttreten des EWR-Vertrages Rechnung getragen wird.
Was die Tarife bei der Leistungsaushilfe betrifft, so werden für Bürger anderer EWR-Staaten dieselben Tarife gelten wie für ausserkantonale Schweizer.
Ein Bürger aus einem anderen EWR-Land, der sich in der Schweiz aufhält und von seiner ursprünglichen Krankenkasse im Ausland in eine schweizerische Krankenkasse übertreten will, wird gleich behandelt wie ein Schweizer, der von einer Krankenkasse zu einer anderen wechselt.
Die vorgeschlagene Aenderung in Artikel 6bis Absatz 2 wie auch der neue Artikel 42 zur Regelung der Leistungsaushilfe waren unbestritten.
Mme Segmüller présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Teneur du projet
Le Conseil fédéral propose deux modifications de la loi fédé- rale sur l'assurance-maladie (RS 832.10). L'article 6bis, alinéa 2 de la loi actuelle prévoit notamment que les cotisa- tions peuvent être modulées selon le sexe (l'écart ne devant toutefois pas dépasser 10 pour cent). Or, la directive CE 79/7, relative à la mise en oeuvre progressive de l'égalité de traite- ment entre hommes et femmes en matière de sécurité sociale, impose notamment l'égalité des cotisations. C'est pourquoi le gouvernement propose de biffer la disposition correspon- dante de l'article 6bis. Les conséquences seront différentes pour les caisses selon la proportion d'hommes et de femmes qu'elles assurent. En moyenne nationale, cette modification aura pour conséquence une réduction des primes pour les femmes de l'ordre de 4,5 pour cent et une augmentation de celles des hommes de l'ordre de 5,5 pour cent.
Par ailleurs, un nouvel article 42 instituera l'entraide en matière de prestations en cas de maladie et de maternité, conformé-
ment au règlement CE 1408/71, qui prévoit que les assurés pourront bénéficier sous forme d'avance des prestations de l'assurance-maladie dans un autre Etat de l'EEE, ces presta- tions étant ensuite remboursées par l'Etat compétent.
Par ce nouvel article, le Conseil fédéral chargera une institu- tion d'assurance sociale de réaliser l'entraide pour toutes les caisses. Le coût, de l'ordre de 5 millions de francs par an, sera réparti entre la Confédération (intérêt perçu sur l'avance) et les caisses (frais d'administration), en ce qui correspond à une ré- partition à parts sensiblement égales des coûts.
Considérations de la commission
L'entrée en matière n'a pas été contestée. On a souligné, au sein de la commission, la nécessité de tenir compte de la hausse des cotisations pour les hommes qu'entraînera la mo- dification de l'article 6bis, alinéa 2, lors de l'application des mesures temporaires contre la hausse des coûts de l'assu- rance-maladie. Cela a été confirmé par l'administration.
Quant à la mise en oeuvre de l'égalité de cotisation, l'admini- stration a prévu que les caisses procéderont à l'adaptation des tarifs dans le courant de 1993, avec effet rétroactif au 1er janvier, afin que la directive CE 79/7 s'applique dès l'en- trée en vigueur de l'Accord EEE.
S'agissant des tarifs de l'entraide, on appliquera aux citoyens d'autres Etats de l'EEE les mêmes que ceux applicables aux Suisses soignés dans un canton autre que celui de leur rési- dence habituelle. Par ailleurs, un citoyen d'un Etat de l'EEE ré- sidant en Suisse, qui souhaite être transféré de sa caisse- maladie dans une caisse suisse, bénéficiera du même traite- ment qu'un Suisse voulant passer d'une caisse à une autre. Aucune contestation n'a été formulée au sujet de la modifica- tion de l'article 6bis, alinéa 2, ni du nouvel article 42.
Antrag der Kommission
Die Kommission empfiehlt mit einem Stimmenverhältnis von 14 zu 1 bei 7 Enthaltungen, den Aenderungen zuzustimmen.
Antrag der SD/Lega-Fraktion Nichteintreten
Antrag der Fraktion der Auto-Partei
Rückweisung des Geschäfts 92.057-29 Eurolex an den Bun- desrat
mit dem Auftrag, klare Arbeitspapiere vorzulegen, welche den geltenden Gesetzestext, die Forderung des Acquis commu- nautaire, den Entwurf des Bundesrates und den Entscheid der Kommission in der auf Fahnen üblichen synoptischen Darstel- lung zeigen.
Proposition de la commission La commission propose, par 14 voix contre une avec 7 abstentions, d'adopter les modifications.
Proposition du groupe DS/Ligue Ne pas entrer en matière
Proposition du groupe des automobilistes Renvoyer le projet Eurolex 92.057-29 au Conseil fédéral en l'invitant à soumettre des documents de travail qui présen- tent avec toute la clarté souhaitable, au moyen des dépliants habituels, le texte de loi actuellement en vigueur, les exigen- ces de l'acquis communautaire, le projet du gouvernement et la décision de la commission.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission (Eintreten) offensichtliche Mehrheit
Für den Antrag der SD/Lega-Fraktion (Nichteintreten) 3 Stimmen
Präsident: Nun folgt die Abstimmung über den Rückwei- sungsantrag.
1563
Eurolex. Unfallversicherung
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Fraktion der Auto-Partei 4 Stimmen offensichtliche Mehrheit
Dagegen
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Ziff. I, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, ch. I, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Präsident: Für die Uebergangsbestimmungen gilt der Vorbe- halt der definitiven Regelung des Referendums.
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen
96 Stimmen 16 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
92.057-30
EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Unfallversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi federale sur l'assurance-accidents. Modification
Botschaft II und Beschlussentwurf vom 15. Juni 1992 (BBI V 520) Message II et projet d'arrêté du 15 juin 1992 (FF V 506) Beschluss des Ständerates vom 26. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 26 aout 1992 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN
Frau Segmüller unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Inhalt der Vorlage
Die Uebernahme des Acquis communautaire erfordert zwei Aenderungen im Unfallversicherungsgesetz. Es handelt sich dabei um Artikel 81 Absatz 1 über den Geltungsbereich der Unfallverhütungsvorschriften und Artikel 92 Absatz 6 über die Prämientarife im Bereich der obligatorischen Nichtberufsun- fallversicherung.
Die Vorschriften über die Arbeitssicherheit gelten nach der heutigen Fassung von Artikel 81 Absatz 1 nur für Betriebe, wel- che obligatorisch versicherte Arbeitnehmer beschäftigen. Ausländische Betriebe, welche für begrenzte Zeit Arbeitneh- mer in die Schweiz entsenden, werden somit nicht erfasst Nach dem EWR-Abkommen muss jedoch eine lückenlose Durchsetzung der relevanten EG-Erlasse (insbesondere Richtlinie Nr. 89/391) garantiert sein. Mit der vorgeschlagenen Neuformulierung von Artikel 81 Absatz 1 wird dieses Ziel er- reicht.
Bei der Aenderung von Artikel 92 Absatz 6 geht es darum, den Grundsatz der Prämiengleichheit für Mann und Frau im Sinne der EG-Richtlinie Nr. 79/7 im Gesetz explizit festzuhalten.
Diese Aenderung wird - im Gegensatz zu den Auswirkungen bei der Krankenversicherung - zu einer Erhöhung der Prä- mien für Frauen und einer geringen Reduktion der Prämien bei Männern führen.
Erwägungen der Kommission
Eintreten auf die Vorlage war unbestritten. Die Kommission nahm zur Kenntnis, dass durch die beantragten Aenderungen kaum Mehrkosten entstehen.
Eine spezielle Einrichtung für die Leistungsaushilfe wie bei der Krankenversicherung ist nicht erforderlich, da sich die bisherige Regelung mit der Suva als zuständiger Stelle be- währt hat.
Diskutiert wurde die Frage, ob nicht auch Teilzeitbeschäftigte mit niedrigem Beschäftigungsgrad der obligatorischen Nicht- berufsunfallversicherung zu unterstellen seien, da der jetzige Zustand einen frauendiskriminierenden Charakter trage, in- dem etwa 83 Prozent der Teilzeitbeschäftigten in der Schweiz Frauen seien. Dem wurde entgegengehalten, dass mit einer solchen Aenderung der Rahmen der EWR-bedingten Anpas- sungen gesprengt würde. Das Problem müsste im Rahmen ei- ner Teilrevision des UVG geprüft werden.
Die beiden vom Bundesrat vorgeschlagenen Aenderungen blieben unbestritten.
Mme Segmüller présente au nom de la commission le rap- port écrit suivant:
Contenu du projet
La reprise de l'acquis communautaire exige que l'on apporte deux modifications à la loi sur l'assurance-accidents. Il s'agit en l'occurrence de l'article 81, premier alinéa, relatif au champ d'application des prescriptions sur la prévention des acci- dents et de l'article 92, alinéa 6, sur les tarifs des primes pour l'assurance obligatoire des accidents non professionnels.
Selon la teneur actuelle de l'article 81, premier alinéa, les pres- criptions sur la sécurité au travail ne s'appliquent qu'aux entre- prises qui emploient des travailleurs assurés obligatoirement. Les entreprises étrangères qui envoient des travailleurs en Suisse pour une durée limitée ne sont donc pas touchées. Or, aux termes de l'Accord sur l'EEE, il convient de garantir une application sans lacune des normes de la CE (notamment directive 89/391). La nouvelle teneur qui est proposée pour l'article 89, premier alinéa, vise cet objectif.
S'agissant de l'article 92, alinéa 6, il convient d'inscrire explici- tement dans la loi le principe de l'égalité entre femmes et hom- mes en matière de primes, au sens de la directive CE 79/7. Cette modification entraînera - à la différence de ce qui se produira pour l'assurance-maladie - une augmentation des primes pour les femmes et une petite diminution pour les hommes.
Considérations de la commission
L'entrée en matière sur ce projet n'a pas été contestée. La commission a pris acte du fait que les modifications propo- sées n'entraînent guère de dépenses supplémentaires. Une institution spéciale pour l'entraide en matière de presta- tions, comme c'est le cas pour l'assurance-maladie, n'est pas nécessaire, puisque la réglementation actuelle avec la CNA a fait ses preuves.
On s'est demandé s'il ne convenait pas de soumettre égale- ment à l'obligation de l'assurance-accidents non profession- nels les personnes qui travaillent à temps partiel et qui ont un faible degré d'occupation: l'état actuel a en effet un caractère discriminatoire pour les femmes, car 83 pour cent des travail- leurs à temps partiel en Suisse sont des femmes. A cette ques- tion, il a été répondu qu'une telle modification dépasserait le cadre des adaptations rendues nécessaires par l'EEE puisqu'il ne s'agit pas d'une norme établissant une discrimina- tion entre femmes et hommes, au sens juridique du terme. Le problème devrait être résolu dans le cadre d'une révision par- tielle de la LAA.
Aucune des deux modifications proposées par le Conseil fé- déral n'est contestée.
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EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur l'assurance-maladie. Modification
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1992
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IV
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Session
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Nationalrat
Conseil
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Consiglio
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11
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Datum 02.09.1992 - 08:00
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