N 9 octobre 1992
2174
Postulat Carobbio
92.3192 Postulat Vollmer Einbezug des Parlamentes in den Prozess der EG-Beitrittsverhandlungen Demande d'adhésion à la CE. Participation du Parlement au processus de négociations
Wortlaut des Postulates vom 3. Juni 1992
Das Parlament mit seinen Kommissionen und Delegationen ist sowohl bezüglich der Information als auch bezüglich einer beratenden Mitwirkung im gesamten Prozess der EG-Beitritts- verhandlungen bestmöglich einzubeziehen.
Der Bundesrat soll prüfen, wieweit die Schaffung von zu- sätzlichen, neuen Informations- und Mitwirkungsgefässen den Bedürfnissen für den Dialog zwischen Bundesrat und Par- lament während der EG-Beitrittsverhandlungen entsprechen könnte.
Texte du postulat du 3 juin 1992
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Bircher Silvio, Bundi, Caspar-Hutter, Eggenberger, Fankhauser, von Felten, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hubacher, Jöri, Ledergerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Mauch Ursula, Rechsteiner, Tschäppät Alexander, Züger (20)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der inhaltlich begrüssenswerte Entscheid des Bundesrates, bei den Europäischen Gemeinschaften ein Gesuch für die Auf- nahme von Beitrittsverhandlungen zu deponieren, war leider von Unstimmigkeiten im Vorgehen und bei der Information ge- trübt. Obwohl sowohl die Gesuchstellung wie auch die kon- krete Verhandlungsführung rechtlich unzweideutig in den Kompetenzbereich des Bundesrates gehören, stellen sich an- gesichts der grossen Bedeutung eines EG-Beitritts verschie- dene Fragen bezüglich der Mitwirkungsmöglichkeiten des Parlamentes in der Verhandlungsphase. Eine breite politische Abstützung auch in der Verhandlungsphase wird im Hinblick auf die spätere Volksabstimmung unabdingbar sein. Ich bitte deshalb den Bundesrat, die gestellten Begehren zu prüfen und umzusetzen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 19. August 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 19 août 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis
92.3243
Postulat Carobbio Arbeitslosenversicherung. Schlechtwetterentschädigungen
Postulato Carobbio Assicurazione disoccupazione. Periodo massimo d'indennità per intemperie Postulat Carobbio Assurance-chômage. Indemnités pour intempéries
Wortlaut des Postulates vom 17. Juni 1992
Bei der letzten Aenderung des Arbeitslosenversicherungsge- setzes ist bestimmt worden, dass der Arbeitgeber innerhalb von zwei Jahren während höchstens zwölf Abrechnungsperio- den Schlechtwetterentschädigung beziehen kann. Zudem sind nach der Aenderung bei abwechselnder Inanspruch- nahme von Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigung die Bezüge beider Leistungsarten für die Ermittlung des Höchstanspruchs zusammenzuzählen.
Diese Bestimmungen sollen ununterbrochene Dauerbezüge verhindern. Sie stellen bei Vollbeschäftigung keine besonde- ren Probleme, vermögen jedoch in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten im Bausektor, wie wir sie heute kennen, nicht zu befriedigen.
Es kommt nämlich nicht selten vor, dass Unternehmen keine Schlechtwetterentschädigung mehr beanspruchen können, weil sie die Abrechnungsperioden ausgeschöpft haben. Die Benachteiligten sind die Arbeitnehmer.
Wir ersuchen deshalb den Bundesrat zu prüfen:
ob nicht durch eine Aenderung des Gesetzes die Zahl der Abrechnungsperioden erhöht oder die Rahmenfrist verkürzt werden sollte;
oder ob, falls dies unangezeigt ist, es nicht möglich wäre, zu den geltenden Bestimmungen über die Schlechtwetter- und die Kurzarbeitsentschädigung eine zwischen Berggebiet und Mittelland differenzierende Anwendungsregelung in die Ver- ordnung aufzunehmen.
Testo del postulato del 17 giugno 1992
L'ultima modifica della legge sull'assicurazione disoccupa- zione ha stabilito che il «datore di lavoro può, in un periodo di due anni, riscuotere l'indennità per intemperie, durante 12 periodi di conteggio al massimo». E' pure stabilito che «in caso di alternanza dell'indennità per intemperie e dell'inden- nità per lavoro ridotto, le somme versate per i due tipi di pre- stazione saranno addizionate per calcolare il numero mas- simo di indennità».
Tali disposizioni, volute per «evitare un indennizzo continuo durante un lungo periodo» se non sollevano particolari pro- blemi durante i perodi di piena occupazione, sono fonte di scompensi in periodi di difficoltà economiche nel settore edili- zio come l'attuale.
Il risultato é, a volte, quello che le ditte non possono più ricor- rere alle indennità per intemperie perché hanno esaurito i con- teggi. I penalizzati sono i lavoratori.
I sottoscritti chiedono al Consiglio federale di esaminare la possibilità
di una modififica della legge per aumentare i periodi di con- teggio o per ridurre il periodo quadro,
o, in via subordinata, di adottare disposizioni esecutive, in sede d'ordinanza, che introducano differenzazioni di applica- zione delle disposizioni attualmente in vigore sulle indennità per intemperie e per lavoro ridotto tra regioni di montagna e re- gioni di pianura.
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Session d'automne
Sessione
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Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
92.3192
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Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1992 - 08:00
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