N 19 mars 1993
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Motion Neuenschwander
92.3511 Motion Bischof 156er Nummern in der öffentlichen Verwaltung Administration publique. Téléphone No 156
Wortlaut der Motion vom 14. Dezember 1992 Der Bundesrat wird um ein Eingreifen gefordert und angehal- ten, diesem Treiben ein Ende zu setzen.
Texte de la motion du 14 décembre 1992 Le Conseil federal est chargé d'intervenir afin de mettre un terme à cette pratique.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Maspoli, Stalder, Steffen (3)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Immer mehr öffentliche Verwaltungen greifen zum Mittel der 156er Nummer. Als jüngstes Beispiel sei hier das Handelsregi- steramt des Kantons Zürich erwähnt. Pro Telefon muss der auskunftsuchende Bürger 2 Franken pro Minute bezahlen, wovon 30 Rappen zugunsten der PTT und 1.70 Franken zu- gunsten dieser öffentlichen Verwaltungsstelle sind.
Nebst dem, dass der Bürger nur noch beschränkt zu seinen Auskünften kommt, muss er in diesem Fall zweimal für das gleiche bezahlen. Einerseits bezahlt er mit seinen Steuern die öffentlichen Verwaltungen, andererseits bezahlt er mit dieser 156er Nummer die Auskunft vom von ihm bezahlten Beamten nochmals.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 3. Februar 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 février 1993
Es liegt in der ausschliesslichen Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden, die Erhebung von Verwaltungsgebühren durch ihre Behörden zu regeln. Weder der Bundesrat noch die PTT-Betriebe können sich im Einzelfall zur Zulässigkeit einer solchen Gebührenerhebung äussern. Dies ist vielmehr Sache der jeweils zuständigen Gerichts- oder Aufsichtsinstanzen. Die PTT-Betriebe stellen mit dem «Telekiosk 156» bzw. dem von ihnen in Aussicht genommenen Dienst «Tele- business 157» nur ein Mittel zur Verfügung, welches Dritten das Inkasso für telefonisch erbrachte Dienstleistungen verein- facht.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.
Abgelehnt - Rejeté
92.3516
Motion Neuenschwander Reiseentschädigung für Parlamentarier Indemnités de voyage des parlementaires
Wortlaut der Motion vom 15. Dezember 1992
Gemäss Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz sowie Arti- kel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungs- gesetz werden den Ratsmitgliedern die Parkgebühren in Bern und in Bahnhofparkanlagen ausserhalb Berns zurücker- stattet.
Diese Ausgaben sind in den letzten Jahren massiv angestie- gen. Angesichts der Finanzlage der Eidgenossenschaft sowie der Möglichkeit der Ratsmitglieder, ein Generalabonnement zu beziehen, erscheint die Ausrichtung von Parkgebühren nicht sachgerecht.
Das Büro wird beauftragt, eine Revision des Entschädigungs- gesetzes sowie des Bundesbeschlusses zum Entschädi- gungsgesetz vorzulegen, mit welcher die Rückerstattung der Parkgebühren aufgehoben wird.
Texte de la motion du 15 décembre 1992
L'article 5 alinéa 3 de la loi sur les indemnités et l'article 4 alinéa premier de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemni- tés spécifient que les taxes de parcage acquittées à Berne ou dans les places de parc des gares en dehors de Berne sont remboursées aux députés qui utilisent leur véhicule privé.
Les dépenses qui en ont résulté ces dernières années ont for- tement augmenté. Vu la situation financière que connaît la Confédération et sachant que tout député peut obtenir un abonnement général des CFF, il me semble que le rembour- sement de ces taxes n'est plus de mise.
Je charge donc le Bureau de nous soumettre une révision des deux actes législatifs précités, révision qui abolira le rembour- sement de ces taxes.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bircher Peter, Bi- schof, Bortoluzzi, Bühler Simeon, Cincera, Daepp, Dettling, Fehr, Fritschi Oscar, Giger, Hari, Hegetschweiler, Maurer, Mo- ser, Rutishauser, Schwab, Seiler Hanspeter, Steffen, Tschopp, Wittenwiler, Zölch (22)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Büros vom 1. März 1993 Rapport écrit du Bureau du 1er mars 1993
Die Rückerstattung von Parkgebühren wurde bei der Total- revision des Entschädigungsgesetzes im Jahre 1988 neu ge- regelt.
Diese Regelung sieht einerseits die Entschädigung von Park- gebühren in Bern vor. Vor allem Ratsmitglieder aus dem Um- kreis von Bern, die nicht mit dem Zug anreisen, sind auf Parkie- rungsmöglichkeiten angewiesen. Da die Parkplätze vor dem Bundeshaus beschränkt sind und nicht als Dauerparkplätze benutzt werden sollten, werden in den Parkhäusern einige Parkplätze während den Sessionen zur Verfügung gestellt.
Im Sinne von Park-and-Ride wurde 1988 andererseits die Ent- schädigung von Parkgebühren ausserhalb von Bern einge- führt. Damit wollte man es den Ratsmitgliedern erleichtern, auf das öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Diese Regelung kommt jenen Ratsmitgliedern entgegen, die über keine günsti- gen Verkehrsbedingungen verfügen und zumindest für einen Teil der Reise nach Bern auf das Privatauto angewiesen sind. Das Büro ist der Meinung, dass alle Möglichkeiten aufrechter- halten bleiben sollen, die dem Milizparlamentarier die Arbeits-
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Motion Bischof 156er Nummern in der öffentlichen Verwaltung Motion Bischof Administration publique. Téléphone No 156
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1993
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3511
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
19.03.1993 - 08:00
Date
Data
Seite
580-580
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20 022 440
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