1923
Interpellation Ruf
Est-ce véridique que le Hornet F/A-18 ne se prête pas à l'in- stallation du système Maverick?
Le Conseil fédéral peut-il confirmer que les F/A-18 ne pour- ront être livrés à l'armée qu'en 1998? Seront-ils livrés les 34 à la fois, ou, la livraison s'effectuera-t-elle de façon échelonnée?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Borradori, Stalder, Steffen (4)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. August 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 24 août 1994
Die noch vorhandenen rund 80 Hunter-Flugzeuge der Flug- waffe haben das Ende der technischen und taktischen Le- bensdauer erreicht und werden auf Ende 1994 aus dem Be- trieb genommen.
In den Jahren 1982 und 1983 wurden 40 Hunter-Flugzeuge für den Einsatz von Luft-Boden-Lenkwaffen Maverick umgerü- stet. Die Beschaffung der Lenkwaffen erfolgte 1984. Für die Umrüstung der Flugzeuge und die Beschaffung der Lenkwaf- fen wurden insgesamt rund 104 Millionen Franken aufgewen- det. Die erforderlichen Kredite waren mit den Rüstungspro- grammen 1981 und 1982 bewilligt worden.
Die Integration der Maverick-Lenkwaffen in die zu beschaf- fenden Kampfflugzeuge F/A-18 wäre technisch möglich, würde aber hohe Kosten verursachen. Dabei ist zu bedenken, dass diese Lenkwaffen den operationellen Anforderungen nicht mehr entsprechen würden. Entscheidend ist aber, dass die 34 zu beschaffenden F/A-18 ein absolutes Minimum zur Er- füllung der wichtigsten Aufgaben der Flugwaffe (Wahrung der Lufthoheit, Luftverteidigung) sind; ihr gleichzeitiger Einsatz für den Erdkampf würde zu einer unliebsamen Zersplitterung der Kräfte führen.
Die 34 Flugzeuge F/A-18 werden in den Jahren 1997 bis 1999 beschafft. In jedem dieser drei Jahre wird eine Flieger- staffel operationell.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait
94.3213
Interpellation Ruf Verzicht auf Nemp-geschütztes Notnetz Réseau de communication d'urgence résistant aux Nemp. Abandon
Wortlaut der Interpellation vom 9. Juni 1994
Wie aus der Presse zu erfahren war, hat der Bundesrat be- schlossen, die Mitte der achtziger Jahre eingeleitete Planung zur Errichtung eines Nemp-geschützten Not- und Sicherheits- netzes abzubrechen.
Mit diesem Grundsatzentscheid verzichtet der Bundesrat auf ein Kommunikationsnetz für Notzeiten, das einerseits abhör- und störsicher und andererseits auch gegen den nuklearen elektromagnetischen Impuls (Nemp) immun gewesen wäre. (Der Nemp droht im Falle einer atomaren Explosion sämtliche Fernmeldeleitungen lahmzulegen.)
Ich frage den Bundesrat an:
Welcher finanzielle Aufwand war insgesamt mit dieser (nun hinfälligen) Planung verbunden?
Welches sind die einzelnen Gründe, welche den Bundesrat zum Verzicht auf die Weiterführung dieser Planung veran- lassen?
Erachtet der Bundesrat die Gefahr des Nemp nicht mehr als gegeben?
Hält der Bundesrat es nicht mehr für wünschenswert, in Not- zeiten aus sicherheitspolitischen Gründen über ein PTT-unab- hängiges, abhör- und störsicheres sowie Nemp-immunes Kommunikationsnetz zu verfügen?
Texte de l'interpellation du 9 juin 1994
La presse a rapporté que le Conseil fédéral avait décidé de ne pas poursuivre la planification, commencée au milieu des années 80, concernant la mise en place d'un réseau de com- munication d'urgence et de sécurité, protégé contre les impul- sions électromagnétiques nucléaires (Nemp).
En prenant cette décision de principe, le Conseil fédéral re- nonce à un réseau de communication pour les situations d'ur- gence, qui serait protégé non seulement contre l'écoute et le brouillage mais encore contre les Nemp. (En cas d'explosion nucléaire, les Nemp risquent de paralyser l'ensemble des li- gnes de télécommunication.)
Je pose les questions suivantes au Conseil fédéral:
Quel a été le coût total de ce projet (aujourd'hui caduc)?
Quelles sont les différentes raisons qui ont poussé le Conseil fédéral à renoncer à poursuivre la planification de ce projet?
De l'avis du Conseil federal le risque que nous soyons confrontés aux Nemp n'existe-t-il plus?
Le Conseil fédéral n'estime-t-il plus souhaitable de disposer pour les situations d'urgence d'un réseau de communication qui, pour des raisons de politique de sécurité, soit indépen- dant des PTT, protégé contre l'écoute et le brouillage et insen- sible aux Nemp?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Borradori, Keller Rudolf, Maspoli, Stalder, Steffen (6)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. August 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 24 août 1994
Beim Projekt eines Not- und Sicherheitsnetzes für die Ge- samtverteidigung ging es um die Schaffung eines besonde- ren, von den öffentlichen Netzen der PTT unabhängigen Kommunikationssystems, mit dem in ausserordentlichen La- gen die für die Führung des Landes überlebenswichtigen Verbindungen sichergestellt werden sollten. Das Netz sollte vor möglichen Auswirkungen des elektromagnetischen Im- pulses (EMP) bei konventionellen oder nuklearen Explosio- nen geschützt sein und damit eine katastrophensichere Ver- netzung gewährleisten.
Der Bundesrat hatte im Oktober 1990 dem Projekt grundsätz- lich zugestimmt, seine Realisierung aber von der Finanzierung abhängig gemacht. Es hat sich in der Folge gezeigt, dass zwar alle Kantone die Notwendigkeit eines Not- und Sicherheitsnet- zes bejahen, sich aber nur wenige zur vorgeschlagenen Ko- stenaufteilung bereit erklärten. Auch für ein reduziertes Projekt mit neuen Finanzierungsmöglichkeiten konnte kein Konsens erzielt werden. Obwohl die sachliche Notwendigkeit an sich nicht bestritten ist, sieht der Bundesrat deshalb keine Möglich- keit, das Projekt im heutigen Zeitpunkt zu realisieren.
Zu den Fragen der Interpellation nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:
Der Planungsaufwand für das Projekt lässt sich nicht in Franken beziffern. In Bund, Kantonen und Gemeinden lässt er sich gesamthaft auf etwa 25 000 Arbeitsstunden schätzen.
Das Projekt ist - wie in der Einleitung dargelegt - an der Fi- nanzierbarkeit bzw. am fehlenden Konsens über die Kosten- aufteilung gescheitert.
N
7 octobre 1994
1924
Interpellation Pini
In seinem Bericht 90 über die Sicherheitspolitik der Schweiz hat der Bundesrat darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Massenvernichtungsmitteln weiterhin möglich ist. Die Exper- ten beurteilen aber die Wahrscheinlichkeit eines Nuklearwaf- feneinsatzes als «eher gering», die Hauptbedrohung liegt heute bei konventionellen Waffen. Die Möglichkeit eines Nemp besteht damit aber weiterhin, und die EMP-Bedrohung muss auch in Zukunft in die Schutzbautenplanung einbezo- gen werden.
Der EMP hat eine flächendeckende Wirkung. Aus techni- schen und finanziellen Gründen wird es nie möglich sein, alle betroffenen Netze (Stromversorgung, Telefon-, Telefax-, TV- und Radionetze, Rechenzentren, Computersysteme sowie Führungs- und Übermittlungsanlagen) gegen EMP zu schüt- zen. Nach dem Verzicht auf das Not- und Sicherheitsnetz geht es darum, klare Vorstellungen über die sicherheitspolitischen Prioritäten im Fall eines EMP zu gewinnen; es müssen die Sy- steme und Objekte definiert werden, die im Rahmen der Ge- samtverteidigung des EMP-Schutzes bedürfen, weil sie für die Aufrechterhaltung der Führungs- und Verteidigungsfähigkeit unabdingbar notwendig sind. Entsprechende Arbeiten sind eingeleitet worden.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait
94.3191
Interpellation Pini Bundesverwaltung. Dezentralisierung Interpellanza Pini Servizi federali. Decentralizzazione Interpellation Pini Administration fédérale. Décentralisation
Wortlaut der Interpellation vom 31. Mai 1994
Der Interpellant fragt den Bundesrat, ob er sich weiterhin dafür einzusetzen gedenkt, dass sich das Projekt, einige Dienststel- len des Bundes zu dezentralisieren, auch für das Tessin positiv auswirkt.
Welche der in Frage kommenden Dienststellen könnten allen- falls in der von einer Wirtschafts- und Beschäftigungskrise ge- zeichneten Region der drei oberen Täler des Kanton Tessins ihren neuen Sitz erhalten?
Testo dell'interpellanza del 31 maggio 1994
Il sottoscritto interpellante chiede al Consiglio federale se in- tende o meno proseguire gli sforzi intesi a confermare, anche nel Ticino, il progetto di decentralizzazione di alcuni servizi fe- derali.
Quali dei servizi rilevati, eventualmente, potrebbero trovare nuova sede operativa nella «disastrata» regione economica ed occupazionale delle Tre Valli superiori del Cantone Ticino?
Texte de l'interpellation du 31 mai 1994
L'interpellateur soussigné demande au Conseil fédéral s'il en- tend continuer à décentraliser certains services fédéraux et à en faire bénéficier aussi le Tessin.
Quels sont en particulier les services qui pourraient éventuel- lement avoir leur nouveau siège opérationnel dans la région des trois vallées supérieures du Tessin, région que l'on peut qualifier de «sinistrée» sur les plans de l'économie et de l'em- ploi?
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- suno - Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit
L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 14. September 1994 Risposta scritta del Consiglio federale
del 14 settembre 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 14 septembre 1994
Nel messaggio sui progetti di costruzione e l'acquisto di ter- reni e immobili per l'amministrazione federale nell'agglome- rato di Berna e nell'ambito della decentralizzazione (messag- gio sulle costruzioni civili 1991) è stato definito in dettaglio il progetto di decentralizzazione. Successivamente il Parla- mento ha approvato i crediti d'impegno di 160,610 milioni di franchi richiesti per i progetti di decentralizzazione. In questo contesto si trattava di progetti di costruzione dell'Ufficio fede- rale di statistica a Neuchâtel, dell'Ufficio federale delle abita- zioni a Grenchen e dell'Ufficio federale dell'economia delle ac- que a Bienne.
Fuori Berna sono inoltre ubicati l'Ufficio federale delle comuni- cazioni (a Bienne), parte dell'Ufficio federale dei rifugiati (a Fri- burgo) nonché parte dell'Amministrazione centrale del DMF (a Thun). A livello di amministrazione generale della Confedera- zione circa il 10 percento dei posti di lavoro (1200 ca. ) è quindi decentralizzato. A Manno (TI) è stato inoltre installato il «Cen- tro svizzero di calcolo scientifico» della SPFZ, e a Bellinzona sono occupati circa 10 traduttori della sezione italiana del ser- vizio linguistico centrale della Cancelleria federale.
Con l'adozione del «Piano 2002» concernente l'insediamento dell'amministrazione generale della Confederazione nell'ag- glomerato di Berna, il Consiglio federale intende, in questo pe- riodo di pianificazione, rinunciare ad un'ulteriore decentraliz- zazione di uffici esistenti. Per contro, esso ha in precedenza già assicurato, e confermato nella sua presa di posizione del 4 marzo 1994 sul Rapporto delle Commissioni della gestione delle Camere federali riguardo alla «Pianificazione e gestione dei locali nell'Amministrazione federale generale», che in caso di creazione di nuovi uffici esaminerebbe anche la possibilità di loro decentralizzazioni. Nel 1985, nell'ambito del predetto progetto di decentralizzazione, tenuto conto della necessaria valutazione delle ubicazioni, il Consiglio federale ha pubbli- cato un bando di gara sul dislocamento di alcuni uffici federali. Oltre ad una dettagliata descrizione dei singoli uffici federali esso ha pure definito come segue le esigenze delle loro future ubicazioni nonché le esigenze in materia di qualità della siste- mazione:
Esigenze inerenti all'ubicazione
Si prestano quali luoghi di decentramento siti con impianti centrali che debbano adempire importanti funzioni nell'ambito dei nuclei decentralizzati dell'abitato. Tali sedi devono di- sporre di strutture qualitativamente buone e diversificate per un valido apporto economico, sociale e culturale.
Le ubicazioni degli uffici federali devono essere facilmente ac- cessibili agli utenti tramite i mezzi di trasporto pubblici. Perciò devono essere trasmessi preferibilmente i nominativi di sedi che dispongano di un collegamento ferroviario, possibilmente con fermata di treni diretti. Ovviamente si presuppone la fun- zionalità dei raccordi all'interno dei Comuni.
La Confederazione adotterà i seguenti criteri fondamentali per la valutazione delle sedi:
collegamenti ottimali in termini di trasporto per dipendenti e visitatori degli uffici;
costruzione e sfruttamento economici degli uffici dell'ammi- nistrazione;
sistemazioni diversificate con dotazioni sociali, economiche e culturali.
Inolte si terrà conto delle seguenti richieste del Parlamento al momento della valutazione:
promozione delle regioni sfavorite economicamente e de- mograficamente;
rafforzamento della componente latina nell'Amministrazione federale.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Ruf Verzicht auf Nemp-geschütztes Notnetz Interpellation Ruf Réseau de communication d'urgence résistant aux Nemp. Abandon
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1994
Année
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III
Volume
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Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3213
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1994 - 08:00
Date
Data
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1923-1924
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20 024 594
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