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Gymnastique et sports. Loi fédérale
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Turnen und Sport. Bundesgesetz. Olympische Winterspiele 2002 Sitten-Wallis. Defizitgarantie Gymnastique et sports. Loi fédérale. Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Garantie de déficit
Botschaft, Gesetz- und Beschlussentwürfe vom 7. September 1994 (BBI V 132) Message, projets de loi et d'arrêté du 7 septembre 1994 (FF V 132)
Beschluss des Ständerates vom 28. November 1994 Décision du Conseil des Etats du 28 novembre 1994 Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN
Ordnungsantrag Hämmerle Die Behandlung dieser Vorlage wird ausgesetzt, bis die Bot- schaft des Bundesrates zur Ratifikation der Alpenkonvention samt Zusatzprotokoll vorliegt.
Motion d'ordre Hämmerle
Le traitement de ce projet doit être repoussé jusqu'au mo- ment où le Conseil fédéral présente le message concernant la ratification des protocoles additionnels de la Convention sur les Alpes.
Hämmerle Andrea (S, GR): Sitten-Wallis erhebt Anspruch auf Spiele der Ausgewogenheit, d. h., Sport und Umwelt sollen in Einklang stehen. Dies ist ein hoher ökologischer Anspruch. Der Standard von Lillehammer soll womöglich noch übertrof- fen werden. Die Alpenkonvention hat die genau gleiche Ziel- setzung, der Schutz der Alpen soll mit einer gleichzeitigen sinnvollen Entfaltung von wirtschaftlicher und sportlicher Akti- vität in den Alpen verbunden werden. Der Bundesrat hat nun die Unterzeichnung der Alpenkonvention auf Druck der Regie- rungen der Bergkantone - wohlverstanden: nicht auf Druck der Bergbevölkerung - verschoben. Auch die Walliser Regie- rung war bei dieser konzertierten Aktion wacker mit dabei. Da- mit haben wir nun die Situation, dass alle Alpenländer, auch die Konkurrenzländer in bezug auf den Wintersport, diese be- scheidene Schutzkonvention unterzeichnen, nur die Schweiz ist nicht dabei. Der Bund wird also von einer kleinen Regie- rungslobby gezwungen, die Schutzbemühungen in den Al- pen zu vertagen; gleichzeitig soll der gleiche Bund aber vor- aussetzungslos eine Defizitgarantie für einen wintersportli- chen Grossanlass in einem Alpenkanton sprechen. So geht das wohl nicht.
Mit meinem Ordnungsantrag wehre ich mich nicht gegen den Defizitbeitrag, aber ich möchte für eine ausgewogene Alpen- politik des Bundes sorgen. In Zeitnot kommen wir wegen mei- nes Ordnungsantrages keineswegs. Das ausgewiesene Defi- zit fällt nämlich erst im Jahr 2002 an. Bis dann kann sich Frau Bundesrätin Dreifuss mit den «Alpenregierungen» sehr gut ins Einvernehmen setzen. Geben wir ihr diese Zeit, und reden wir dann wieder darüber!
Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Dieser Ord- nungsantrag lag in der Kommission selbstverständlich nicht vor. Trotzdem kann ich jetzt sagen, dass wir ihn ablehnen, und zwar tun wir dies aus zwei Gründen:
Es besteht kein Kausalzusammenhang zu diesem Ge- schäft, das wir zu beraten haben. Wir können jetzt nicht alle Sachen, die das Wallis betreffen, von den Aprikosen bis zu den Tomaten, noch einbringen.
Wir kommen damit in Zeitnot, denn im Januar 1995 wird in ei- ner Vorevaluation in Lausanne darüber beraten, ob man das Wallis berücksichtigen will oder nicht; ein zweites Mal wird dann in Budapest im Juni 1995 über die gleiche Frage beraten. Ich glaube nicht, dass wir bis zum Jahre 2002 warten können.
Wir empfehlen Ihnen deshalb, diesen Ordnungsantrag abzu- lehnen.
Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Distribuée ce jour, la motion d'ordre Hämmerle n'a bien sûr pas pu être traitée au sein de notre commission. C'est une recommandation per- sonnelle que je me permets de faire ici, en vous priant ins- tamment de ne pas suivre cette proposition, donc de la re- pousser.
Une fois de plus, une fois de trop, on tente de profiter d'une occasion, les futurs Jeux olympiques en l'occurrence, pour fixer la barre plus haut, pour exiger tout simplement des me- sures qui ne peuvent prendre place dans le contexte de l'ob- jet de notre discussion. Ne perdons pas de vue la valeur de cette démocratie, à laquelle vous êtes, nous sommes, nom- breux à rendre hommage. Une majorité des cantons consul- tés, les cantons alpins notamment, se sont prononcés contre la ratification des protocoles additionnels à la Convention sur la protection des Alpes, tant que les aspects économi- ques ne seront pas pris en considération avec satisfaction. Dont acte, respectons la volonté exprimée et les conséquen- ces tirées par le Conseil fédéral. Mme Dreifuss, conseillère fé- dérale, aura certainement l'occasion d'apporter toutes préci- sions utiles.
Ne profitons pas de l'importance de la décision que nous avons à prendre aujourd'hui, de ce signe qu'attendent les Va- laisans, la grande majorité d'entre eux dans tous les cas, le Comité de candidature en première ligne, et les nombreux Suissesses et Suisses qui souhaitent ardemment qu'un tel projet se réalise, pour dresser des obstacles ou fixer des conditions non justifiées, qui ne pourraient que faire le jeu des autres candidats à l'organisation des Jeux olympiques d'hiver de l'an 2002.
Je vous invite donc à rejeter massivement la motion d'ordre Hämmerle.
Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: Effectivement, ne pre- nons pas en otage le projet du canton du Valais d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de 2002 en le liant à une question qui, visiblement, est une question qui divise actuellement la Suisse. Il n'est pas juste peut-être de dire que la majorité des cantons s'y oppose. Il suffisait, à mes yeux et à ceux du Con- seil fédéral, que 10 des 15 cantons alpins s'y opposent pour que le Conseil fédéral, fidèle à la ligne qui est la sienne et qui veut que la Convention sur la protection des Alpes s'enracine dans la volonté des populations et des autorités locales, sur- soie pour le moment à la signature des trois protocoles qui se- ront soumis à la Conférence des ministres de Chambéry -j'au- rai l'occasion de m'exprimer demain, devant l'autre Chambre, à propos du postulat 94.3368 Danioth, sur l'état de la négocia- tion et l'attitude du Conseil fédéral. Ce serait effectivement ajouter une difficulté supplémentaire à la candidature valai- sanne que de faire ce lien.
Il me reste bien sûr à espérer que les personnes qui examine- ront cette demande valaisanne ne feront pas, elles, le lien entre un certain isolement voulu de la Suisse et en même temps sa volonté très ferme d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de 2002. Je m'emploierai à démontrer, devant les auto- rités du Comité international olympique, que la Suisse, malgré ses hésitations encore une fois sur le plan des liens internatio- naux, est un pays digne de recevoir les sportifs du monde en- tier en l'an 2002.
Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag Hämmerle Dagegen
44 Stimmen 89 Stimmen
Antrag der Kommission Mehrheit Eintreten Minderheit (Schmid Peter, Maeder, Robert) Nichteintreten
Turnen und Sport Bundesgesetz
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Antrag Miesch
Rückweisung an den Bundesrat
mit dem Auftrag, Artikel 1 in dem Sinne zu ergänzen, dass das Organisationskomitee dem Bund für die Gewährung der Defi- zitgarantie eine Gebühr zu entrichten hat.
Proposition de la commission
Majorité Entrer en matière Minorité (Schmid Peter, Maeder, Robert) Ne pas entrer en matière
Proposition Miesch Renvoi au Conseil fédéral
avec mandat de modifier l'article 1er afin que le comité d'orga- nisation paie une redevance à la Confédération pour l'octroi de la garantie de déficit.
Schmid Peter (G, TG), Sprecher der Minderheit: Im Namen ei- ner Minderheit der Kommission beantrage ich Ihnen, auf den Entwurf zum Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis sowie auf eine hiefür erforderliche Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport nicht einzutreten. Unsere ablehnende Haltung zu diesen Vorlagen hat ökologische, fi- nanzielle und rechtliche Gründe.
Es ist mir bewusst, dass es Politikern nicht gut bekommt, wenn sie Vorbehalte gegenüber dem heutigen Sportbetrieb im all- gemeinen und gegen Olympische Spiele im besonderen an- melden. Ich täte wohl besser, mich der Euphorie anzuschlies- sen, statt als «olympischer Spielverderber» aufzutreten. Weil der Sport so populär und darum ein Tabu ist, kann die Bot- schaft des Bundesrates nur eine Frohbotschaft sein, zu der sich selbstverständlich auch eine Mehrheit der Kommission bekannt hat. Wer aber die Vorlage etwas genauer prüft, wird stutzig, wie widersprüchlich, unkritisch und unbeschwert darin argumentiert wird. Was im Sportreporterstil so süffig an- gepriesen wird, muss besonders kritisch unter die Lupe ge- nommen werden, auch und gerade wenn einem vorerst nur eine kleine Gefolgschaft Beifall spenden wird.
Tourismusgebiete, welche solche Spiele durchführen wollen, erwarten davon eine Zunahme des Fremdenverkehrs, einen konjunkturellen Aufschwung, einen grösseren Bekanntheits- grad - alles Muster des quantitativen Wachstums. Auf der an- deren Seite wird betont, es solle alles ganz anders werden, ökologischer, dezentraler, nur eine minimale zusätzliche Infra- struktur sei erforderlich.
In der Botschaft verspricht sich der Bundesrat sogar mehr Ver- ständnis für unsere politischen Institutionen und für die vier- sprachige Schweiz. Es bestünden auch Gelegenheiten zu in- ternationalen Kontakten, wobei «die hochrangigen Gäste auch die Möglichkeit hätten, selbst eine Gegend der Schweiz von hohem Reiz zu entdecken». Das Märchen vom völkerver- bindenden Sport macht wieder einmal die Runde. Dass aus Olympiabesuchern jemals alljährlich wiederkehrende Touri- sten werden, ist eine Illusion. Solche Leute reisen dann wieder zur nächsten Olympiade oder Weltmeisterschaft, nachdem sie die ursprünglichen, regulären Feriengäste vertrieben haben. Die Botschaft erwähnt zwar die wachsenden Ansprüche der Olympiabesucher, behauptet aber trotzdem, man könne das Ganze unter dem Preisniveau anderer Spiele realisieren. Es wird die dezentrale Organisation der Spiele gerühmt und ver- gessen, welcher verkehrsmässige Aufwand und welche ent- sprechenden Belastungen daraus entstehen.
Jedesmal hören wir auch dieselben Beteuerungen, man wolle aus früheren Fehlern lernen. Dazu werden die Winterspiele von Lillehammer als leuchtendes Beispiel hingestellt. Die Fak- ten sprechen eine andere Sprache. Die olympischen Arenen finden kaum Verwendung. Die Sportanlagen werden umfunk- tioniert. Die Bettenbelegung in den Hotels bleibt bei weitem unter den Erwartungen, und dies alles bei einem Schulden- berg von umgerechnet 850 Millionen Schweizerfranken.
Es kann nicht angenommen werden, dass Olympische Spiele in der Schweiz ganz anders sind als irgendwo sonst. Es sind ja
dieselben Organisationen, Teilnehmer und Besucher, mit der- selben Mentalität, denselben kommerziellen Interessen und denselben Erwartungen an die Infrastruktur. Sie stellen ihre unveränderten Ansprüche und bestimmen den Aufwand, der da getrieben wird. Und darum gleichen sich die Anlagen, die Erschliessung des Geländes und die Wunden, die darin ge- schlagen werden, wie ein Ei dem anderen. Man kann es dre- hen, wie man will, Olympische Spiele sind Massenveranstal- tungen und damit grundsätzlich umweltunverträglich - ob zentral oder dezentral, im Sommer oder im Winter, im Norden oder im Süden -, auch in der Schweiz. Daran ändert sich nichts, auch wenn in der Botschaft ein Bericht über die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der Olympiade in Aus- sicht gestellt wird. Da er erst nach unserem Beschluss er- scheint, kann er ja nicht anders als die Sache beschönigen.
Auch die Raumplanung wird den Auswüchsen nicht Einhalt gebieten - insbesondere darum nicht, weil sie Sache der Kan- tone ist. Damit ist jeweils nur Gewähr dafür geboten, dass die Richtpläne den Olympischen Spielen angepasst werden - und nicht umgekehrt.
Und was die Verkehrssituation betrifft, so wird versichert, die Auswirkungen würden auf ein vertretbares Mass reduziert. Das ist bei Hunderttausenden von Zuschauern nicht möglich, selbst wenn der Verkehr sich schwergewichtsmässig auf der Schiene abspielen würde. Ich kann mir zwar nicht so recht vor- stellen, dass dies im Wallis zur Bedingung gemacht wird, wo die freie Wahl des Verkehrsmittels zu den Menschenrechten gezählt wird. Und dass eine Umlagerung des Verkehrs über die Spiele hinaus anhalten soll, ist eher als humoristische Ein- lage zu buchen.
Der langen Rede kurzer Sinn: Die umweltfreundlichsten Olym- pischen Spiele sind diejenigen, die nicht stattfinden. Umwelt- verträge, Zusatzprotokolle und kosmetische Änderungsan- träge in Ehren; wir unterstützen sie allesamt, um zu retten, was noch zu retten ist. Sie mögen den Leuten die Augen öffnen für das, was das Walliser Kandidaturkomitee vernebelt und der Bundesrat verharmlost. Aber man mache sich nichts vor: Der Ehrgeiz der Veranstalter, die Sachzwänge und die handfesten Interessen werden das Ergebnis bestimmen. Das hat sich nun oft genug wiederholt, so dass es an der Zeit wäre, auf weitere Olympiabauplätze zu verzichten.
Werfen wir noch einen Blick auf die finanzielle Seite dieser Spiele. Das Walliser Kandidaturkomitee rühmt sich, «harmoni- sche», «grüne» und auch «kostengünstige» Spiele zu planen. Mit seinem Budget liegt es tatsächlich auf dem zweitletzten Rang aller 9 Bewerbungen. Allerdings kann man sich fragen, ob bei einer Preisdifferenz von 800 Millionen Dollar innerhalb der Orte, die sich bewerben, die Zahlen für das Hochlohnland Schweiz überhaupt seriös sind. Es muss daher auch nicht ver- wundern, dass bei einem budgetierten Überschuss von 25 Millionen Franken gleichzeitig eine Defizitgarantie der öf- fentlichen Hand von insgesamt 90 Millionen Franken gefor- dert wird.
Ich möchte die Gesichter einmal sehen, wenn sich unser Fi- nanzminister im Voranschlag des Bundes erlauben würde, ei- nen Einnahmenüberschuss von 4 Prozent der Budgetsumme zu veranschlagen, und gleichzeitig in Aussicht stellen würde, dass eventuell auch mit einem Ausgabenüberschuss von 14 Prozent zu rechnen sei.
Die ganze Budgetierung ist zudem sehr undurchsichtig und als Entscheidungsgrundlage ungenügend. Unter den Anlage- kosten figurieren lediglich 70 Millionen Franken. Hingegen wird in der Rubrik «Durchführung» eine Riesensumme einge- setzt. Diese wird laut zuverlässiger Quelle unter anderem für die Erstellung eines provisorischen Stadions verwendet, das nach den Spielen wieder abgebrochen wird. Wie lange es dau- ern wird, bis sich die empfindliche Landschaft im Gebiet Tour- billon/Valère erholt hat, steht auf einem anderen Blatt ge- schrieben.
Die Olympischen Komitees brauchen sich darob jedoch keine Sorgen zu machen. Es ist Sitte, dass die Veranstalter die Ge- winne selbst einstecken, dass die möglichen Verluste jedoch der Allgemeinheit überbunden werden.
Schliesslich möchte ich noch etwas zu den rechtlichen Vor- aussetzungen einer solchen Defizitgarantie sagen: Mit einer
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beträchtlichen Eigenmächtigkeit wird im Interesse der Kredit- sprechung auch die ursprüngliche Zweckbestimmung des Gesetzes verändert und der Verfassungsartikel eigenwillig in- terpretiert. Artikel 27quinquies Absatz 1 der Bundesverfas- sung erteilt dem Bund die Befugnis, «Vorschriften über Turnen und Sport der Jugend zu erlassen». Damit wurde seinerzeit der Turn- und Sportunterricht an Schulen obligatorisch erklärt. Analog will der Bund gemäss Absatz 2 des gleichen Artikels im Interesse der Volksgesundheit auch Turnen und Sport der Er- wachsenen fördern. Jetzt soll doch niemand behaupten, Olympische Winterspiele könnten unter dieser Art von Er- wachsenensport subsumiert werden, wenn man bedenkt, wie hoch die Unfallrisiken sind und wie teuer die Gesundheits- schäden des Ski- und Hochleistungssports im allgemeinen zu stehen kommen!
Auch das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport enthält in der derzeitigen Fassung nirgends einen An- haltspunkt, wonach Sportwettkämpfe von internationaler und weltweiter Bedeutung ein unverzichtbarer Bestandteil für die praktische Umsetzung des Verfassungsartikels seien.
Darum sind die beantragten Zusätze zu den Artikeln 1 und 10 absolute Fremdkörper und dienen nur dazu, dem olympi- schen Vorhaben dem Buchstaben nach eine Legitimation zu erteilen.
Was nun meinen Nichteintretensantrag bezüglich der Ände- rung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport betrifft, muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die Änderung dieses Bundesgesetzes die Vorausset- zung dafür ist, dass solche Kredite überhaupt gesprochen werden können. Stimmt man ihr zu, so wird später weiteren Grossanlässen zum voraus die Legitimation erteilt. Es nützt also nichts, gegen die Defizitgarantie zu sein und die Ände- rung des Bundesgesetzes zuzulassen.
Aus all diesen Gründen empfiehlt Ihnen die Minderheit, auf den Beschlussentwurf und die Änderung des Bundesgeset- zes nicht einzutreten. Man braucht hiefür nicht einmal ein grundsätzlicher Gegner Olympischer Spiele zu sein. Es gibt nämlich genug Infrastruktur für Sportwettkämpfe auf sämtli- chen Kontinenten. Geben wir doch den Anstoss dafür, dass neues Leben aus den bereits vorhandenen Olympiaruinen blüht, und tun wir alles, damit keine neuen Ruinen entstehen!
Miesch Christian (R, BL): Der finanzielle Kollaps unseres Lan- des steht bevor, und meine geliebte Schweiz wird durch Ver- ordnungen und Gesetze ständig überfordert - der Schweiz droht der Infarkt. In diesem Umfeld eine Defizitgarantie zu ge- währen, wie sie die Vorlage des Bundesrates vorsieht, ist ein Unding und ordnungspolitisch falsch.
Olympische Spiele sind eigenständige Unternehmungen und schliessen in der Regel mit Hunderten von Millionen Gewinn ab. Das IOC schwimmt im Geld. Mit der Defizitgarantie des Bundes im Rücken wird sich auf der anderen Seite auch das Organisationskomitee im Wallis tendenziell weniger Mühe ge- ben, mit einer positiven Abrechnung abzuschliessen.
Was will mein Rückweisungsantrag? Er will das gleiche, was in der Privatwirtschaft üblich und normal ist: eine Gebühr für die Gewährung der Defizitgarantie des Bundes. Für jede Garantie, z. B. für jede Bankgarantie, die seitens der Banken gewährt wird, muss eine Gebühr entrichtet werden. Auch die Exportrisi- kogarantie des Bundes ist nicht gratis zu haben. Mit meinem Antrag wird der Bundesrat beauftragt, mit dem Organisations- komitee diese Gebühr auszuhandeln und die Vorlage im Ja- nuar 1995 neu vorzulegen.
Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Herr Miesch verlangt in seinem Rückweisungsantrag - der unserer Kom- mission nicht vorlag -, dass das Organisationskomitee dem Bund für die Gewährung der Defizitgarantie eine Gebühr zu entrichten hat Das erscheint mir eigenartig. Nicht nur aus zeit- lichen Gründen - Herr Miesch sagt, wir sollten das im Januar 1995 behandeln - geht das nicht. Es ist auch nicht die Gepflo- genheit, dass man bei der Erteilung einer Defizitgarantie so vorgeht.
Herr Miesch sagt, das Organisationskomitee gebe sich ten- denziell weniger Mühe, wenn eine Defizitgarantie gesprochen
werde. Vergessen wir aber nicht, dass die Defizitgarantie zu ei- nem Drittel vom Bund und zu zwei Dritteln vom Kanton Wallis und seinen Gemeinden bezahlt würde. Ich glaube, es liegt dem Kanton Wallis gerade aus diesem Grunde alles daran, diese Defizitgarantie überhaupt nicht benützen zu müssen -- sie ist ja auch nicht Inhalt eines Konzeptes. Die Defizitgarantie würde benützt, wenn z. B. die Schneeverhältnisse schlecht wären; also nur im «worst case» müsste man davon profitieren. Bei Gewinn - Herr Miesch hat zugegeben, dass man bei Olym- pischen Spielen Gewinne abschöpfen kann - ist ja die Vertei- lung klar. Davon hat Herr Miesch nichts gesagt, aber es steht in der Botschaft (Ziff. 313), und dort ist es genau definiert: 25 Prozent würden das Schweizerische Olympische Comité, 65 Prozent die Eidgenössische Sportschule in Magglingen zu- handen des Breitensportes - das sei hier auch erwähnt - und das Internationale Olympische Comité lediglich 10 Prozent er- halten.
Deshalb lehnen wir diesen Rückweisungsantrag Miesch ab. Ich hoffe, Sie tun es auch.
Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: A l'attention de M. Miesch, plaise au Ciel que je ne sois pas, ou pas trop car- diaque! La lecture de la proposition de renvoi Miesch aurait pu avoir des effets rédhibitoires sur mon état de santé!
Comme vous pouvez l'imaginer, cette proposition de renvoi de ce jour n'a pu être discutée en séance de commission. A ti- tre personnel, je vous invite à la rejeter massivement, à ne pas lui accorder la «redevance» ou l'intérêt que son auteur sollicite. A titre personnel toujours, je souhaite dire à M. Miesch, d'une part, que le Comité d'organisation des Jeux olympiques d'hi- ver 2002 Sion-Valais aura à coeur, et il en a les moyens sous réserve de conditions atmosphériques déplorables - ce que nous ne lui souhaitons pas -, de non seulement équilibrer ses comptes, mais de réaliser un bénéfice, lequel, pour une bonne part, serait affecté à la promotion du sport auprès de la jeu- nesse de notre pays. D'autre part, dans le pire des cas, c'est-à- dire au cas où la contribution de la Confédération devrait être versée, en cas de déficit donc, il ne serait pas imaginable de solliciter une redevance supplémentaire, pour suivre la propo- sition Miesch. Je vous invite donc à la rejeter.
Ironie du sort, ou plutôt agréable mission et, je l'espère, douce revanche par rapport aux événements antérieurs, qui procure aujourd'hui à un Lausannois le privilège d'être le corapporteur de cet objet de l'ordre du jour, portant à la fois sur la garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion- Valais, et sur la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports!
Le suspense n'ayant pas cours au sein de cette honorable as- semblée, je vous informe, ou plutôt vous confirme qu'après plus de quatre heures et demie de discussion, d'exposés, de précisions apportées ici et là, votre commission, au vote sur l'ensemble, a accepté le projet d'arrêté sur la garantie de 30 millions de francs, en cas de déficit des Jeux olympiques, par 14 voix contre 3 et avec 3 abstentions, et elle a accepté la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports, par 18 voix contre 1 et avec 1 abstention, vous invi- tant donc, par une très large majorité, à suivre le projet du Conseil fédéral.
Si naïvement votre rapporteur pensait essentiellement enten- dre parler de Jeux olympiques, de l'importance, pour le Valais en particulier, pour la Suisse en général, pays encore au ni- veau de vie élevé, de faire plus que participer en acceptant avec enthousiasme -j'ai bien dit avec enthousiasme - de met- tre sur pied et d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de l'an 2002, à la condition bien sûr que Sion et le Valais, mais la Suisse entière, soient choisis par les membres du Comité international olympique - ce dont nous n'osons pas douter -- , force est de constater que le débat au sein de notre commis- sion a porté essentiellement, pour ne pas dire exclusivement, sur la protection de la nature, de l'environnement en général. A l'heureuse initiative de l'efficace président de notre commis- sion, une audition, ou «hearing» dans le texte, avait été organi- sée lors de notre séance. Le directeur de l'Ecole fédérale de sport de Macolin, le directeur adjoint de l'Office fédéral de l'en- vironnement, des forêts et du paysage, le secrétaire général
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de la Ligue suisse pour la protection de la nature et, enfin, le président du Comité de candidature Sion-Valais étaient pré- sents pour apporter toutes précisions utiles et tenter de convaincre les membres de la commission, arguments à l'ap- pui, que les dispositions contenues à l'article 2 alinéa 1er lettre b, à savoir: «La garantie de la Confédération en cas de déficit ne sera octroyée qu'à la condition que les exigences for- mulées en matière de protection de l'environnement et d'amé- nagement du territoire soient satisfaites», ont été, sont et se- ront respectées. A l'appui de ces déclarations figurait une do- cumentation supplémentaire portant sur les dispositions pri- ses et à prendre en matière de protection de l'environnement, de maintien et de sauvegarde des sites protégés.
C'est donc en excellente connaissance de cause que votre commission allait être appelée à se prononcer. Toutefois, avant de pouvoir le faire, elle a évoqué, au cours de la discus- sion, les dangers potentiels présentés par une manifestation de cette importance, mais aussi - et, personnellement, j'ajou- terai «surtout» - les atouts qu'elle présente ou présenterait. Au nombre des dangers, ou risques, il n'a pratiquement pas été fait allusion aux aspects financiers - jusqu'à ce jour, je m'empresse de le dire. C'est donc un hommage qu'il faut rendre au Comité de candidature qui a établi, en tous les cas aux yeux des membres de la commission, un budget très bien étudié et équilibré, ce qui est d'excellent augure pour la suite des opérations. En revanche, des craintes relatives aux dommages potentiels ou réels sur la nature et l'environne- ment ont été abondamment évoquées. Le magnifique exem- ple de Lillehammer au début de cette année, les preuves, les arguments, les dispositions qui seront encore prises, les ga- ranties données, et le seul respect des exigences fixées dans le projet d'arrêté fédéral qui nous est soumis aujourd'hui n'ont pas réussi à convaincre la totalité des membres de la commission - trois membres, rappelons-le, ayant voté contre cette garantie, et une minorité conduite par M. Bundi vous proposant à l'article 2 alinéa 1er lettre b d'ajouter et de préci- ser quelques contraintes supplémentaires.
Toujours au sujet de la protection de la nature et de l'environ- nement, la majorité de votre commission a été convaincue, et même impressionnée pour certains, par les dispositions prises par le Comité d'organisation concernant ce sujet ô combien sensible. Baptisé les «jeux de l'équilibre», le concept de Sion-Valais qui nous a été présenté recherche l'utilisation optimale des installations existantes, aussi bien en termes d'équipements sportifs - pistes comprises - qu'en termes d'infrastructures - logements en particulier, l'idée principale étant d'utiliser au maximum les équipements et installations existants. C'est pourquoi l'investissement dans ce domaine est limité à 75 millions de francs, à la charge du Comité d'organisation, alors qu'il ascendait à 257 millions de francs à Albertville en 1992 et à 572 millions de francs à Lille- hammer en 1994.
Equilibre aussi entre économie et écologie, entre dépenses et recettes et enfin entre aspects authentiques et réalisations mo- dernes. En outre, conscient de l'impact négatif sur la nature, des coûts importants en termes non seulement d'investisse- ment, mais aussi de frais de fonctionnement et d'entretien que représenterait la construction d'une piste de bob, très sage- ment, le Comité de candidature a opté pour des installations existantes, celles de Saint-Moritz en l'occurrence, dépassant ainsi les seules frontières valaisannes et donnant dans les faits une dimension suisse à cette candidature. Beaucoup de sa- gesse à laquelle il faut rendre hommage.
Ajoutons encore, toujours au chapitre de l'environnement et de la protection de la nature, que le Comité de candidature a dès le début, dès que l'idée d'organiser les Jeux olympiques d'hiver a fait surface, intégré des représentants des milieux de l'écologie et de la protection de l'environnement.
Concrètement, ces démarches ont conduit à des études d'im- pact qui ont coûté plus de 300 000 francs et qui figurent au- jourd'hui au dossier de candidature, de même que le «Contrat nature», véritable acte de foi et d'engagement en matière d'en- vironnement, selon les termes du président du Comité de can- didature, M. Debons. Mais ces démarches ont aussi permis de rechercher et de trouver des meilleures solutions, de déplacer,
le cas échéant, tel ou tel équipement ou infrastructure. Le dia- logue, dans le présent cas, a porté ses fruits.
Rappelons enfin que le défrichement prévu ne porte que sur 3100 mètres carré, 2500 mètres carré à Täsch pour les trem- plins de saut, existants, mais qu'il faut agrandir, et 600 mètres carré à Veysonnaz pour le ski acrobatique. Aux membres de la commission qui émettaient quelques craintes, eu égard à cer- taines expériences vécues en Valais, la preuve a été apportée qu'une nouvelle génération est aux commandes, que cette gé- nération est soucieuse et respectueuse de l'environnement. Ce ne sont là pas seulement des paroles, mais aussi des faits qui permettent aujourd'hui, selon l'avis d'experts, d'affirmer que la candidature de Sion-Valais est l'une, si ce n'est la meil- leure candidature parmi les neuf encore en présence.
Les aspects positifs de cette candidature sont si nombreux qu'ils ont pleinement convaincu non seulement le Conseil fé- déral qui soutient ce projet, dans les textes aussi bien que dans les faits - rappelons la présence de trois membres de no- tre Exécutif lors de la visite de la Commission d'évaluation du Comité international olympique en Valais -, mais encore la très grande majorité de votre commission. Rappelons que les fondements de cette candidature reposent sur les piliers sui- vants: redonner espoir à notre jeunesse avec un projet d'en- vergure internationale, briser la morosité économique qui se prolonge, développer le sport, partant l'esprit olympique, consolider la vocation touristique de notre pays, marquer for- tement l'esprit d'ouverture de notre pays.
C'est à cet ambitieux programme, défi dynamique et enthou- siasmant, que la majorité de la commission vous invite à sous- crire en acceptant d'entrer en matière, comme elle l'a fait par 18 voix contre 3 et avec 1 abstention, en refusant la proposi- tion de minorité de non-entrée en matière Schmid Peter et, fi- nalement, en acceptant l'arrêté fédéral concernant une garan- tie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais.
Quelques mots encore, si vous me le permettez, pour aborder très brièvement la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Brièvement pour deux raisons: la première, la modification est peu ou pas contestée; elle porte plus sur une précision à l'article 1er lettre c et sur l'introduction d'un alinéa 3 (nouveau) à l'article 10 du chapitre IV précisant que la Confédération «peut en outre soutenir l'organisation de manifestations sportives d'importance mondiale ou paneuro- péennes, pour autant que les cantons y participent par une subvention s'élevant au moins au double.»
Seconde raison, notre commission s'est prononcée de ma- nière très claire tant sur l'entrée en matière adoptée par 17 voix contre 1, qu'au vote sur l'ensemble où le projet a été accepté par 18 voix contre 1 et avec 1 abstention.
Enfin, vous aurez constaté le lien étroit entre ces deux projets, raison pour laquelle le Conseil des Etats les a réunis par l'article 4 de l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, arti- cle qui stipule que cet arrêté entrera en vigueur en même temps que la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports.
Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Im Namen der Kommission möchte ich Ihnen folgendes sagen: Es geht beim vorliegenden Geschäft erstens um eine Defizitgarantie des Bundes für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2002 in Sitten-Wallis und zweitens um die für diese Defizitgarantie not- wendige Anpassung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport (SR 415.0).
Seit den Olympischen Winterspielen von 1948 in St. Moritz ha- ben in unserem Land keine Olympischen Spiele mehr stattge- funden, aber zwölfmal im übrigen Europa. Die letzten Spiele Anfang dieses Jahres, im norwegischen Städtchen Lilleham- mer, sind uns allen noch in bester Erinnerung. Nach zwei ver- geblichen Anläufen in den Jahren 1968 und 1976 ist Sitten, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, erneut Kandidatin für die Durchführung Olympischer Winterspiele. Das Schweizeri- sche Olympische Comité hat sich im Januar dieses Jahres ein- stimmig für eine Kandidatur von Sitten-Wallis im Jahr 2002 ent- schieden. Das IOC wird im kommenden Januar in Lausanne
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unter den 9 Kandidaturen eine Vorselektion treffen und am 16. Juni in Budapest unter den verbleibenden vier Anwärtern - hoffen wir, dass Sitten dabei ist! - den endgültigen Entscheid fällen, wer im Jahr 2002 die Olympischen Winterspiele durch- führen wird.
Die Zielsetzung von Sitten, «Spiele der Ausgewogenheit», «les Jeux de l'équilibre», zu organisieren, lehnt sich an das Beispiel von Lillehammer an, versucht aber die Eigenständigkeit unse- res Landes und des Kantons Wallis besonders zu betonen. Man will keine gigantischen Anlagen bauen, sondern Beste- hendes nutzen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Was die alpi- nen und nordischen Skiwettbewerbe angeht, sind bereits sämtliche Sportanlagen gebaut.
Eine Bemerkung verdient auch die Entscheidung, die Bob- und Schlittelwettbewerbe nicht im Wallis, sondern auf den be- stehenden Anlagen von St. Moritz durchzuführen. So werden Investitionskosten von 60 Millionen Franken und jährliche Un- terhaltskosten von 3 Millionen Franken gespart; damit wird ein nicht zu übersehender, immaterieller Beitrag an den Umwelt- schutz geleistet, was auch zur Kenntnis genommen werden muss.
Zum Thema Umweltschutz: Seit Lillehammer verlangt ein Re- glement vom IOC weit gehende Überlegungen und Schutz- massnahmen bezüglich der Umwelt - Nachweise, die eine Ak- zeptanz der Olympischen Spiele in der Bevölkerung ermögli- chen. Die Vorgaben wurden durch Sitten-Wallis vollumfäng- lich eingehalten. Im «Comité de candidature» sind für die na- tionalen Umweltschutzverbände, die regelmässig an den Sit- zungen teilnehmen, vier Plätze reserviert. Um den Umwelt- schutz ernst zu nehmen, wurde ein «contrat nature» ent- wickelt. Er enthält eine Prozentzahl, die ungefähr 6 Millionen Franken entspricht. Mit diesem Beitrag sollen nach den Spie- len Wiederherstellungsmassnahmen zugunsten der Umwelt finanziert werden.
Zur Finanzierung: Es ist in Zeiten der Not wichtig, auch über die Finanzierung zu sprechen. Es gibt zwei Schritte der Finan- zierung: die Kandidatur mit 4,6 Millionen Franken und die Durchführung mit 675 Millionen Franken. Die Kandidatur wird durch den Bund mit 1,2 Millionen Franken unterstützt. Die 675 Millionen Franken für die Durchführung basieren auf einer Berechnung, die bei den Einnahmen sehr «diskrete» Werte an- setzt; insbesondere die Fernsehrechte sind tief veranschlagt, wogegen die Ausgaben eher grosszügig kalkuliert sind. Das ausgeglichene Budget von 675 Millionen Franken sieht kein Defizit vor - dies an die Adresse der Skeptiker!
Die Defizitgarantie basiert auf einer Dreiteilung; das wurde Ih- nen bereits gesagt. Realistisch ist eine Grössenordnung von 90 bis 100 Millionen Franken. Die hauptsächlichsten Gründe für dieses «worst case»-Szenario wären z. B. Schneemangel, es könnten aber auch politische Schwierigkeiten auftreten, die zu Boykottmassnahmen führen würden. In acht Jahren kann politisch viel geschehen; denken wir nur an Sarajewo.
Unsere Kommission hat am 19. November 1994 die vorlie- gende Botschaft geprüft. Grundsätzlich begrüsst und unter- stützt die Mehrheit der Kommission die Kandidatur unter dem Motto «Spiele der Ausgewogenheit». In diesem Sinne wurde die Botschaft des Bundesrates als erfreulich und gut qualifi- ziert. Die für den Not- oder Katastrophenfall geforderte Defizit- garantie empfiehlt die Mehrheit der WBK zur Annahme.
Analog zur Bereitschaft des Kantons Wallis und der Gemein- den soll der Bund diese Defizitgarantie aussprechen. Die Be- dingungen dafür sind auch klar formuliert. Der Kanton Wallis hätte inklusive der beteiligten Gemeinden eine Garantie in mindestens doppelter Höhe zu leisten; deshalb werden sie al- les daransetzen, damit dieses Defizit nicht anfällt.
Die in der Botschaft erwähnten Anforderungen insbesondere aus der Sicht des Umweltschutzes und der Raumplanung müssen eingehalten werden. Eine gewisse Skepsis bestand in unserer Kommission in bezug auf die Frage, ob die punkto Umwelt- und Landschaftsschutz gegebenen Zusicherungen tatsächlich auch voll umgesetzt würden, weil mit Olympischen Spielen einseitig der Spitzensport einseitig gefördert würde. Die Mehrheit der Kommission schloss sich jedoch den Argu- menten an, dass die Durchführung Olympischer Spiele eine wertvolle Möglichkeit zur Öffnung der Schweiz nach aussen
bieten würde und sowohl dem Tourismus als auch der Wirt- schaft neue Impulse zu vermitteln vermöchte.
Man muss auch die positiven Auswirkungen des Spitzen- sports auf den Breitensport zur Kenntnis nehmen. Ich erinnere am Beispiel der Paralympics daran: Die Zunahme der Beteili- gung an Behindertenwettkämpfen nach den Olympischen Winterspielen von Lillehammer, wo ja auch Paralympics statt- gefunden haben, ist frappant. Bei Behindertenwettkämpfen in unserem Land haben seither die Teilnehmerzahlen um 20 Pro- zent zugenommen. Das ist auch ein Hinweis. Ich erinnere an die Spitzensportler im Behindertensport, an Heinz Frei und Franz Nietlispach, die auch den Breitensport bei den Behin- derten gefördert haben. Das ist analog dazu auch im Spitzen- sport der Nichtbehinderten der Fall.
Die Kommission lehnte einen Antrag, auf den Entwurf nicht einzutreten, mit 18 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Ein An- trag, die Defizitgarantie mit konkreten Bedingungen betref- fend den Umweltschutz zu verknüpfen - Umsetzung des Massnahmenplanes zur Luftreinhaltung, Schutz des Pfyn- waldgebietes usw. - , wurde mit 13 zu 7 Stimmen abgelehnt. Er wird Ihnen heute als Minderheitsantrag zu Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf unterbreitet.
Der Ständerat hat am 28. November 1994 entschieden, den Bundesbeschluss über diese Defizitgarantie mit dem Zusatz zu ergänzen, dass die Inkraftsetzung nur in Abhängigkeit von der Annahme der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport erfolgen wird (Art. 4 Be- schlussentwurf). Diese für die Defizitgarantie notwendige An- passung des Bundesgesetzes soll so vorgenommen werden, wie es der Bundesrat in der Botschaft unterbreitet Im Zweck- artikel wird die grundsätzliche Unterstützung und im Detailarti- kel die Unterstützung mittels einer Kann-Formulierung festge- schrieben. Da dies der Systematik dieses Gesetzes entspricht, empfiehlt die WBK die Übernahme dieser Formulierung.
In der Gesamtabstimmung beschloss die WBK, den Entwurf des Bundesrates mit 18 zu 1 Stimme bei 1 Enthaltung zur An- nahme zu empfehlen. Geben wir mit dieser Defizitgarantie und der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport dem Wallis eine Chance, indem wir den An- trägen der Mehrheit der Kommission zustimmen. Die Chance, für eine Winterolympiade im nächsten Jahrtausend zu kandi- dieren, bedeutet auch eine Chance für das ganze Land, nicht nur in touristischer Hinsicht. Diese gemeinsame Aufgabe würde unserem Land guttun. Das ganze Land müsste mitar- beiten, wie das auch bei den Olympischen Winterspielen in Lil- lehammer respektive in Norwegen der Fall war. Es sind 10 000 Volontäre nötig. Haben wir den Mut, im zu Ende gehenden Jahrtausend eine gemeinsame Aufgabe für das nächste Jahr- tausend anzugehen, miteinander und über alle Kantons- und Sprachgrenzen hinweg! Kapseln wir uns nicht immer mehr ge- gen aussen ab. Glauben wir doch an unsere Fähigkeiten. Be- werten wir doch eine Sache nicht nur negativ, sondern für ein- mal positiv. Zeigen wir doch Europa und der übrigen Welt - das ist durch eine Olympiade möglich -, dass es die Schweiz noch gibt, que la Suisse existe.
Hildbrand Franz-Joseph (C, VS): Ich ziehe meinen Antrag auf Streichung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussent- wurf zurück und empfehle Ihnen, bei Artikel 2 Absatz 1 Buch- stabe b der Mehrheit und der bundesrätlichen Fassung zu folgen.
Zum Eintreten: Die CVP-Fraktion stellt sich mit aller Klarheit hinter dieses Projekt und die damit verbundene Defizitgarantie des Bundes in der Höhe von 30 Millionen Franken. Die Schweiz habe in der jüngsten Vergangenheit, spätestens seit der Uno-Volksabstimmung Mitte der achtziger Jahre, weltweit ihren Ruf der Engstirnigkeit und der Abschottung gegenüber der Welt zementiert, wirft man uns, vor allem hierzulande, im- mer wieder vor.
Jetzt, wo wir möglicherweise die Gelegenheit erhalten, der Welt mit Olympischen Winterspielen unsere Offenheit und un- sere Fähigkeit zu beweisen, im Konzert der Welt selber mitzu- spielen, statt wie bisher nur zuzuhören und zu kritisieren, sind es seltsamerweise die gleichen Kreise, die uns sonst bornier- tes Eigenbrödlertum gegenüber der übrigen Welt vorwerfen,
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Turnen und Sport Bundesgesetz
die eine solche Chance zu verhindern suchen. Die gleichen Kreise sind es ja auch, die immer wieder mit dem Vorwurf zur Hand sind, unsere Jugend ersticke im perspektivelosen Tief kleinkrämerischen Denkens. Olympische Spiele in der Schweiz sind eine moderne Aufbruchsperspektive und ein we- sentlicher Impuls, unser Land für unsere Jugend wieder attrak- tiver zu machen.
Es sind ökonomische wie ökologische Einwände, mit denen «Olympia 2002» in der Schweiz zu Fall gebracht werden soll. Es gehe angesichts der leeren Bundeskasse nicht an, zur Un- terstützung der Randregion Wallis 30 Millionen Franken für die Olympiade zum Fenster hinauszuwerfen, sagen die Projekt- gegner. Mit Verlaub: Olympische Winterspiele sind kein regio- nales Klubrennen, das es zu subventionieren gilt, und weder Walliser Dörfligeist noch regionale oder kantonale Interessen- bindungen stehen hier im Vordergrund.
Olympische Winterspiele in der Schweiz, wo immer sie auch durchgeführt werden, sind eine gesamtschweizerische Ange- legenheit. Es ist auch das ganze Land, das von einem solchen Anlass profitieren könnte. Spätestens seit den letzten Olympi- schen Winterspielen weiss man, was diese Winterspiele nicht nur einem kleinen Städtchen wie Lillehammer, sondern einer Nation wie Norwegen nicht nur materiell, sondern auch ideell eingebracht haben. Allein der Sektor Tourismus als einer un- serer wesentlichen Wirtschaftszweige, der zunehmend rück- läufige Zahlen vermelden muss, würde in fast einmaliger Weise von «Olympia 2002» profitieren. Die Olympischen Win- terspiele im Wallis sind ein Instrument, unser Image als Touris- musland weltweit in einem Mass aufzubessern, wie es die An- strengungen etwa der Schweizerischen Verkehrszentrale nie- mals zu tun vermöchten oder dann mit einem finanziellen Auf- wand, der denjenigen des heute geforderten Bundesbeitra- ges von 30 Millionen Franken bei weitem übersteigt Olympi- sche Winterspiele in der Schweiz sind eine ökonomische Inno- vation, die sich sehr rasch positiv auf die Bilanz auswirken wird.
Was die ökologischen Einwände betrifft, möchte ich den Pro- jektgegnern mit aller Deutlichkeit in Erinnerung rufen, dass Re- gierung und Bevölkerung des Kantons Wallis beileibe keine Horde verantwortungsloser Umweltzerstörer und -verschand- ler sind. Im Bereich von Natur, Landschaft und Umwelt hat der Kanton Wallis in den letzten Jahren riesige Anstrengungen un- ternommen, und speziell im Zusammenhang mit der Kandida- tur für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis hat die Walliser Kantonsregierung kürzlich ein Sechspunktepapier unterzeichnet, das Massnahmen zugunsten der Umwelt vor- sieht und auf die Forderungen der Umweltverbände eingeht. Diese sechs Punkte umfassen den Verkehr und den Massnah- menplan Luftreinhaltung ebenso wie den Schutz des Pfynwal- des, das kantonale Strassennetz und den Zweitwohnungs- bau. Wer dem Kanton Wallis also im Zusammenhang mit mög- lichen Olympischen Winterspielen unterstellt, den Anforderun gen von Umweltschutz und Raumplanung nicht gerecht zu werden, kann das nur in böser Absicht und wider besseres Wissen tun.
Deshalb bitte ich Sie im Namen der CVP-Fraktion, zu dieser Vorlage, zur damit geforderten Defizitgarantie von 30 Millionen Franken und damit zur Realisierung eines Impulsprogramms «Zukunft» deutlich ja zu sagen. Wagen wir «Olympia»!
Scheurer Rémy (L, NE): Le groupe libéral acceptera la modifi- cation de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Il acceptera de même l'arrêté fédéral concernant une garantie de 30 millions de francs en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, jeux que nous es- pérons voir se dérouler à Sion et en Valais, ainsi que dans le canton des Grisons.
Premièrement, il existe, en effet, en plus des intérêts locaux, un intérêt national à organiser les Jeux olympiques. C'est l'occa- sion de présenter la Suisse sous un jour particulièrement favo- rable et propre à améliorer l'image que l'étranger se fait de nous. Les Valaisans y réussiront, nous pouvons faire confiance à leur art dans les relations publiques et à leur sens de l'hospitalité.
Secondement, il est certain que l'organisation des Jeux olym- piques est, pour le tourisme, une belle chance de développe- ment, non seulement pour le tourisme valaisan, mais pour l'ensemble du tourisme alpin et pour l'ensemble du tourisme suisse.
Convaincus qu'il appartient à la Confédération d'apporter une garantie financière aux organisateurs des jeux, nous émettons cependant une réserve à propos du texte de l'arrêté. Condi- tionner l'octroi de cette garantie à la satisfaction préalable des exigences légales en matière de protection de l'environne- ment est, dans le meilleur des cas, superflu; dans le pire des cas, c'est injurieux pour les Valaisans. Cependant, comme il importe que la garantie soit donnée rapidement, nous ne pro- posons pas de biffer la lettre b de l'alinéa 1er de l'article 2, et nous sommes reconnaissants à M. Hildbrand de bien vouloir retirer sa proposition.
Mais nous refuserons alors d'autant plus fermement la propo- sition de la minorité de la commission et la proposition Hafner Ursula, qui posent de nouvelles exigences, des exigences sans relation avec les Jeux olympiques et, par conséquent, aussi inacceptables qu'incongrues.
Certes, les lois doivent être appliquées, et il est évident que le bois de Finges mérite protection. C'est d'ailleurs une question maintenant réglée par le Conseil d'Etat valaisan. Mais nous re- fusons d'exercer le type de pression contenu dans ces propo- sitions, comme si le canton du Valais mendiait la garantie fédé- rale et devait se voir imposer des exigences particulières en échange de cela.
A plus forte raison, nous voterons contre la proposition de mi- norité qui refuse l'entrée en matière, sous couleur d'écologie. Autant on peut comprendre, et même approuver, l'attention portée par ceux qui se décrètent les protecteurs de la nature envers un projet aussi vaste que l'organisation des Jeux olym- piques, autant l'on doit regretter et condamner leur farouche intransigeance et leur aveuglement dogmatique. Le projet va- laisan sacrifie quelques centaines de mètres carrés de forêt C'est, en proportion, à peu près ce que tondait d'un pré la lar- geur de la langue de l'âne de la fable! Pour cela, certains éco- logistes crient déjà haro sur les Valaisans, ces pelés, ces ga- leux, d'où viendrait tout le mal!
Mesdames et Messieurs les écologistes, avant de refuser l'en- trée en matière, vous êtes-vous tant soit peu assurés, puisque des Jeux olympiques d'hiver auront lieu de toute manière en 2002, ici ou ailleurs, que les projets concurrents du projet suisse, l'américain par exemple, étaient plus respectueux de l'environnement que le projet valaisan, et donc suisse?
Décidément, la proposition de non-entrée en matière va trop loin. Le projet valaisan de Jeux olympiques est mesuré dans la grandeur. Ne pas entrer en matière serait témoigner de la dé- mesure dans la petitesse.
En résumé, le groupe libéral votera les propositions dans la forme déjà acceptée par le Conseil des Etats. Il s'oppose à la proposition mercantilo-levantine Miesch et il juge inadmissi- bles les autres propositions qui mériteraient d'être retirées, certaines mêmes avec des excuses.
Jeanprêtre Francine (S, VD): Le groupe socialiste a décidé l'entrée en matière, mais il laissera la liberté de vote lors du vote sur l'ensemble de l'arrêté fédéral concernant une garan- tie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais.
Personnellement, je soutiendrai le projet tel qu'accepté en commission, comme mes collègues romands pour le moins, car une solidarité régionale nous invite à partager l'enthou- siasme de celles et ceux qui sont géographiquement, écono- miquement et socialement concernés: les Valaisans, habi- tants d'un canton dont nous apprécions les paysages, la beauté et la configuration des lieux propices à l'exercice des sports, voire même la mentalité légèrement frondeuse.
Pourtant, c'est bien ce dernier aspect, poussé à l'extrême, qui porte en l'occurrence le plus ombrage à la candidature valai- sanne. L'approche aurait peut-être été différente dans une au- tre partie du pays, où non seulement l'amour, mais le respect des lois auraient été intégrés dans la culture politique. Jusqu'à ce jour où, dans l'euphorie d'un projet à dimensions quasi pla-
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nétaires et source des meilleures intentions et des plus em- pressés engagements des autorités valaisannes en faveur de l'environnement, nous ne pouvons nous empêcher de penser que la plus grande des confiances n'est pas forcément à ce rendez-vous olympique. Le canton du Valais n'a-t-il pas été l'un des rares cantons à se prononcer en procédure de consultation contre le projet de taxe sur le CO2 de même qu'il est aussi opposé à la ratification de la Convention alpine, alors que le Comité de candidature des «jeux de l'équilibre» se pré- vaut du fait que notre pays est innovateur en matière d'environ- nement?
Il y a des moments historiques où la réalité et l'actualité pèsent lourd. Toutefois, il ne saurait être question, dans ce Conseil, d'exercer une action coercitive à l'égard d'un canton, mais bien plutôt de considérer un événement qui concernera l'en- semble du pays.
Comme nous aurions rejeté tout naturellement la proposition Hildbrand, qui anéantissait des garanties indispensables en faveur de l'environnement, et qui allait à fin contraire des enga- gements pris par les Valaisans, nous soutiendrons la proposi- tion Bundi qui, elle, souhaite encore quelques garanties sup- plémentaires.
En effet, force est de constater que, qu'ils soient d'été ou d'hi- ver, les Jeux olympiques, de par leur taille et les ressources naturelles qu'ils utilisent, sont une charge pour l'environne- ment. La philosophie de prestige et de démesure liée aux Jeux olympiques est un obstacle à l'approche écologique de l'évé- nement, comme le sont le modèle de développement et le concept sous-jacent aux Jeux qui fait intervenir les médias, la publicité et les sponsors. Mais si l'on réussit l'exercice de conscientisation de tous les partenaires, organisateurs, autori- tés et fédérations sportives, il est possible de limiter les dégâts. Dans le souci de présenter le meilleur dossier possible, sa- chant que la composante nature était un point sensible, le Co- mité de candidature a su associer dès le départ les milieux concernés et l'on peut se réjouir de cette démarche et de son
aboutissement. Les remarques ont été prises en compte, ou le seront, et si l'avis des milieux de protection de l'environnement ainsi que de l'office fédéral concerné est favorable, on ne peut décemment se montrer plus royaliste que le roi.
En commission, M. Debons, président du Comité de candida- ture a expliqué - comme l'a relevé le rapporteur de langue française - les raisons qui sous-tendent l'enthousiasme pour le projet: redonner espoir à la jeunesse avec un projet d'enver- gure internationale, briser la morosité économique qui se pro- longe, développer le sport, partant l'esprit olympique, consoli- der la vocation touristique, marquer fortement l'esprit d'ouver- ture de notre pays.
De notre point de vue, il faudra bien plus encore et bien autre chose dans notre pays pour redonner espoir à la jeunesse, faire redémarrer de façon crédible et durable notre économie, redynamiser et redorer l'image du tourisme helvétique et de l'accueil en Suisse que cet événement sportif qui ne serait qu'illusoire si l'on focalisait sur lui tous nos espoirs. L'organi- sation des Jeux olympiques ne peut être qu'une composante de la prise de conscience que l'on a besoin de retrouver. L'es- prit d'entreprendre, d'oser et, en l'occurrence, de relever le défi de Jeux olympiques respectueux de l'environnement sont aussi importants que l'obtention de médailles.
C'est dans cet esprit que je vous engage à soutenir, au nom d'une partie du groupe socialiste, la candidature et à octroyer la couverture des déficits aux conditions fixées par l'arrêté fé- déral complété, s'il se peut, par la proposition de minorité Bundi et la proposition Hafner Ursula.
Bundi Martin (S, GR): Die Kandidatur des Wallis für die Olym- pischen Winterspiele 2002 weist ihre positiven und negativen Seiten auf.
Zum Positiven gehört das Bemühen der Organisatoren, neben der ökonomischen Betrachtungsweise auch die Randbedin- gungen des Umweltschutzes einzubeziehen, das heisst, Öko- nomie und Ökologie einigermassen in Übereinstimmung zu bringen.
Die Befürworter sprechen von Ausgewogenheit. Als positiv zu werten ist zwar ein eventueller Gewinn an Bekanntheit des tou-
ristischen Standorts Wallis und ebenso der Schweiz Ob die Erwartungen mit 20 Prozent höheren Tourismuszahlen in der Folge der Veranstaltungen nicht zu hoch gegriffen sind, bleibe dahingestellt.
Positiv ist ferner die Absicht der Organisatoren, die Spiele weit- gehend auf bestehenden Anlagen zu bestreiten.
Auch von Vorteil ist, dass sich die Bevölkerung des Kantons Wallis mit 61 Prozent zugunsten dieser Spiele ausgesprochen hat - dies im Gegensatz zur Bevölkerung des Kantons Grau- bünden, die vor einigen Jahren ein umgekehrtes Resultat ge- liefert hat.
Demgegenüber stehen aber auch Bedenken und negative Seiten:
Einmal betreffen diese die recht unterschiedliche Auffassung vom Umweltschutz im Wallis und in grossen Teilen der übri- gen Schweiz in der Vergangenheit. Einige Fälle, wo sich amtli- che Stellen quer gegen vernünftige Forderungen von Umwelt- schutzkreisen stellten, erregten landesweites Aufsehen. Auch wiederholte Versuche, bundesgesetzliche Vorschriften nicht zu befolgen, rückten den Kanton Wallis bezüglich Umwelt- schutz in ein nicht eben günstiges Licht.
Nun soll alles viel besser sein. Auf einmal soll volles Vertrauen herrschen, soll ein grosser Sinneswandel stattgefunden ha- ben. Es braucht auch in Zukunft viel Überzeugungsarbeit, um zu beweisen, dass im Wallis tatsächlich eine Umkehr im Den- ken stattgefunden hat und dass die nun von den Organisato- ren gemachten Versprechen und vom Bund verlangten Aufla- gen wirklich auch eingehalten werden.
Manche Angaben in der Botschaft sind eher vage gehalten, so vor allem die Ausführungen zum Umweltschutz und zur Raum- planung. Über die Auswirkungen des Verkehrs, insbesondere des Luftverkehrs, ist nicht viel zu vernehmen.
Einen empfindlichen Punkt orten wir insbesondere bei den geplanten Eingriffen in geschützte Gebiete; sogar Eingriffe in Gebiete von nationaler Bedeutung sind geplant. Auf diese Punkte kommen wir bei der Begründung des Minderheitsan- trages zurück.
Nicht sehr überzeugend sind ferner die Aussagen in der Bot- schaft, wonach diese Olympischen Spiele dem Bundesrat und den verantwortlichen Behörden eine ausgezeichnete Gele- genheit für internationale Kontakte geben würden. Solche Kontakte sind aber in der Tat eher nur oberflächlicher Natur, und die kulturellen Gewinne, die man sich auch von den Spie- len verspricht, haben wohl mehr mit Berieselung durch den in- ternationalen Nivellierungsstandard als mit einer vertieften Auseinandersetzung zu tun.
Es haben intensive Verhandlungen zwischen den Umweltor- ganisationen auf der einen Seite und dem Walliser Staatsrat und anderen Amtsstellen auf der anderen Seite stattgefunden, in der Hoffnung, dass man miteinander einen Umweltvertrag abschliessen könnte. Auf der einen Seite, beim Walliser Staatsrat, ist die Bereitschaft zur Unterschrift vorhanden, aber die Umweltschutzorganisationen haben ihre Unterschrift noch nicht gegeben, weil sie auch noch wissen wollen, wie diese Vorlage aus den Beratungen in unseren Räten hervorgehen wird.
In der Abwägung der positiven und negativen Aspekte gelangt die sozialdemokratische Fraktion zum Schluss, dass die posi- tiven eher überwiegen, und sie spricht sich demnach für Ein- treten aus. Diese Position nimmt sie aber in der Erwartung ein, dass dem Minderheitsantrag zu Artikel 2 des Beschlussent- wurfes zugestimmt wird. Je nachdem, wird sich die Fraktion ihre Haltung in der Gesamtabstimmung vorbehalten.
Bischof Hardi (D, ZH): Die Olympischen Winterspiele des Jah- res 2002 werden stattfinden - wenn nicht in unserem Land, so andernorts. Unser Land hat nun die einmalige Gelegenheit, der Welt zu zeigen, dass wir in der Lage sind, Olympische Spiele durchzuführen. Mit der Bereitschaft zur Übernahme dieser Spiele signalisieren wir, dass unser Land nicht immer und überall abseits stehen will. Derartige Spiele wären auch ein Werbeträger für unser Land und unseren Tourismus, und dies nicht nur für das Wallis und St. Moritz.
Die SD/Lega-Fraktion hat sich davon überzeugt, dass die Wal- liser Spiele, ähnlich wie in Lillehammer, ohne grosse Eingriffe
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in die Natur über die Bühne gehen würden. Die Organisatoren arbeiten mit den Umweltverbänden zusammen. Wo immer möglich würde auf vorhandene Infrastrukturen zurückgegrif- fen. Die Opposition der Grünen ist vor dem Hintergrund dieser Tatsache völlig unverständlich. Wir müssen dem Internationa- len Olympischen Comité (IOC) im Gegenteil aufzeigen, dass unser Land bei der Planung solcher Spiele auf umweltpoliti- sche Bedenken Rücksicht nimmt. Es ist sehr entscheidend, dass diese Abstimmung im Parlament deutlich ausfällt. Dies ist ein Signal für die Initianten, aber auch für das IOC. Übrigens hat sich die Walliser Bevölkerung anlässlich einer Volksab- stimmung mit sehr deutlichem Mehr für die Übernahme dieser Spiele ausgesprochen.
Es ist nach Meinung der SD/Lega-Fraktion auch davon auszu- gehen, dass eine Olympiade in unserem Land nicht nur posi- tive Auswirkungen auf den Spitzensport zeitigen wird, sondern auch auf die Förderung des Breitensports. Dies ist ein wünsch- barer Nebeneffekt.
Wir sind davon überzeugt, dass die Finanzplanung für diese Olympiade auf seriösen Beinen steht. Es ist davon auszuge- hen, dass, wie schon bei Olympiaden in anderen Ländern, ein finanzieller Gewinn und kein Verlust resultiert. So sind wir auch überzeugt, dass diese Defizitgarantie letztlich vom Bund gar nicht erfüllt werden muss.
Die SD/Lega-Fraktion lehnt deshalb den Nichteintretensan- trag ab und stimmt den Anträgen der Mehrheit der Kommis- sion und damit der Defizitgarantie zu. Schicken wir ein positi- ves Signal in die Welt!
Bezzola Duri (R, GR): Nachdem meine zwei Bündner Kolle- gen eher die Risiken in den Vordergrund gestellt haben, ge- höre ich zu denjenigen, die mehr die Chancen wittern. Im Na- men der FDP-Fraktion bitte ich Sie, auf dieses Geschäft einzu- treten und den Nichteintretensantrag abzulehnen. Der Rück- weisungsantrag Miesch, der mich zu stark an eine Abgebots- runde erinnert, soll ebenfalls abgelehnt werden.
Die Durchführung der Olympischen Winterspiele in Sion wäre eine einmalige Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad des Lan- des zu verbessern. Ein solcher Anlass könnte dem Tourismus- land Schweiz verlorene Marktanteile zurückbringen, könnte ganz allgemein dessen Marktposition stärken. Olympische Winterspiele bieten auch Gelegenheit, den Stellenwert des Sportes in unserem Land zu heben, denn Spitzensport fördert den Breitensport, und der Breitensport leistet einen Beitrag zur Volksgesundheit.
In den letzten zwanzig Jahren konnte die Bevölkerung in zwei Kantonen zu einer Olympiakandidatur Stellung nehmen: 1969 im Kanton Bern, wo die Vorlage relativ knapp abgelehnt wurde, und 1980 im Kanton Graubünden, wo die Defizitgaran- tie massiv verworfen wurde.
Im Gegensatz dazu hat der Kanton Wallis am 12. Juni dieses Jahres mit einem Jastimmenanteil von 61 Prozent der Durch- führung und der Defizitgarantie zugestimmt. Auch die Walliser Bevölkerung wünscht sich harmonische Spiele, Ausgewogen- heit in bezug auf Ökologie und Ökonomie, Ausgaben und Ein- nahmen. Der Umweltschutz spielt auch aus der Sicht des In- ternationalen Olympischen Comités eine zentrale Rolle für die Vergebung der Olympischen Winterspiele. Die Regierung des Kantons Wallis hat die ökologischen Folgen für die Regionen sorgfältig untersuchen lassen. Sie ist sogar bereit, auf weitere Bedingungen der Naturschutzorganisationen einzugehen und den Umweltvertrag und die Zusatzprotokolle zu unter- zeichnen. Die Mitglieder der Umweltschutzverbände sind von Anfang an im «Comité de candidature» und im «Comité d'orga- nisation» integriert worden.
Der Bundesrat hat die Kandidatur mit einem Betrag von 1,2 Millionen Franken unterstützt, dies unter der Bedingung, dass die Auflagen des Umweltschutzes beachtet werden. Selbstverständlich können derartige Grossanlässe nicht ohne gewisse Umweltbelastungen durchgeführt werden. Dass man aber bei dieser Gelegenheit den Wallisern Denkzettel verteilen und zusätzliche Auflagen einbauen will, darf nicht akzeptiert werden.
Warum sind die Voraussetzungen für die Durchführung von Olympischen Spielen im Wallis optimal? Ich behaupte - und
das hören verschiedene Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kanton Graubünden nicht gerne -, dass keine Region in unse- rem Land ähnliche vorhandene Infrastrukturen zur Verfügung stellen könnte.
Einmal muss das gut ausgebaute Verkehrsnetz mit Strassen, Eisenbahnlinien und Flugverbindungen erwähnt werden, dann aber auch die ausgezeichneten Sportanlagen. Es wären keine grösseren Anpassungen nötig. Mehr als 95 Prozent der Infrastrukturen sind bereits vorhanden. Einzig Neubauten für die Disziplinen auf dem Eis müssten im Tal realisiert werden. Mit dem bestehenden Angebot an Fremdenbetten könnte das Problem der Unterkünfte gelöst werden. Die Walliser Hotelle- rie und Parahotellerie bieten heute ein Potential von 250 000 Gästebetten.
Wer profitiert von der Durchführung eines derartigen Grossan- lasses vor allem? Sicher in erster Linie das Tourismusland Schweiz und die gesamte Wirtschaft unseres Landes. Wir kön- nen der Walliser Bevölkerung dankbar sein, dass sie über- haupt bereit ist, einen derartigen Grossanlass durchzuführen. Auch die budgetierten Kosten von 675 Millionen Franken sind realistisch und vergleichsweise bescheiden. Es wird kein Defi- zit erwartet. Eine allfällige Defizitgarantie des Bundes in der Höhe von 30 Millionen Franken käme ja erst im Jahre 2002 oder 2003 zum Tragen.
Die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten- Wallis wird nur Erfolg haben, wenn sie nicht nur materiell, son- dern vor allem auch ideell unterstützt wird. Auch die Politiker, auch wir hier in diesem Saal, müssen überzeugt sein, dass ein derartiger Anlass, 54 Jahre nach St. Moritz, wieder einmal in unserem Land durchgeführt werden muss. Die Kandidatur Wallis hat in der Ausmarchung grosse Chancen. Positive Si- gnale auch aus diesem Saal sind aber notwendig.
Ich bitte Sie im Namen der FDP-Fraktion, auf dieses Geschäft einzutreten und dem Entwurf zum Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie sowie der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport zuzustimmen.
Comby Bernard (R, VS): C'est dans un climat de difficultés économiques et de chômage que le Comité d'initiative, relayé par le Comité de candidature, a décidé de mobiliser les éner- gies en faveur d'un projet d'avenir qui ouvre de nouvelles pers- pectives, non seulement au Valais et à la Suisse romande, mais à l'ensemble de notre pays. Un tel projet d'organisation des Jeux olympiques d'hiver de 2002 est capable de susciter un fantastique élan pour toutes les régions concernées, et de contribuer ainsi à un nouvel essor économique. En effet, une manifestation sportive de cette envergure est génératrice de nouvelles idées et de nouvelles impulsions qui créent une dy- namique et redonnent confiance en l'avenir. Le développe- ment ne se passe-t-il pas d'abord dans la tête des gens?
Le peuple valaisan - on l'a dit, mais je crois qu'il faut le rappe- ler - a voté massivement pour ce projet, à raison de quelque 62 pour cent de oui, et avec une participation qui était supé- rieure à 50 pour cent. Compte tenu de la morosité économi- que ambiante, ce résultat constitue une performance. Mais cette votation favorable traduit aussi, à mon avis, la volonté de faire progresser le Valais et exprime une aspiration au change- ment ainsi qu'à un développement qualitatif.
Le dossier de candidature - plus de 500 pages de réponses aux questions posées par le CIO - dont l'élaboration a fait ap- pel à 200 bénévoles ainsi qu'à quelques professionnels, fait apparaître cinq dimensions importantes: sportive, culturelle, sociale, environnementale et économique.
Deux mots sur ces deux dernières dimensions: environne- mentale et économique.
Tout d'abord, la dimension environnementale. Le respect de l'environnement constitue un facteur essentiel de l'organisa- tion des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Contraire- ment à ce que certains prétendent à tort, il s'agit d'un axe prio- ritaire de ce projet. La volonté du Comité de candidature de respecter l'environnement dans le contexte de la philosophie de l'équilibre se traduit par des actes concrets, par exemple la signature d'un «contrat nature» avec les principales organisa- tions de l'environnement faisant partie du comité - je pense ici à l'introduction d'un label vert -, et la création d'une Fondation
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Gymnastique et sports. Loi fédérale
pour l'environnement alpin, financée par une retenue de 1 pour cent sur les recettes des jeux.
Je salue la collaboration constructive mais critique des milieux de l'environnement au sein du Comité de candidature: la Li- gue suisse pour la protection de la nature, la Société pour la protection de l'environnement, l'Association transports et en- vironnement, ainsi que les Amis de la nature. Grâce à cette col- laboration active, la dimension environnementale a été sérieu- sement prise en compte dans ce projet d'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Ce document en est la démonstration éloquente, quoi qu'en pensent certains orateurs qui se sont déjà prononcés à cette tribune.
Je vous informe que ces associations de l'environnement ont décidé de signer le «contrat nature» avec le gouvernement va- laisan et avec le Comité de candidature. Quant au Conseil d'Etat, il a pris toutes les dispositions utiles concernant notam- ment la protection de l'air et la protection du bois de Finges dans le contexte de la construction de l'autoroute et de l'infrastruc- ture ferroviaire. Je ne pense pas qu'il faille trop s'attarder sur les déclarations fracassantes du WWF et de certains représentants des milieux de l'environnement, qui procèdent d'un fondamen- talisme et d'un intégrisme de mauvais aloi. A l'instar de Talley- rand, je dirai que «tout ce qui est exagéré est insignifiant».
La dimension économique: nous sommes en présence d'une compétition internationale pour l'organisation de ces jeux, neuf compétiteurs entre l'Europe et l'Amérique. Indiscutable- ment, le fait qu'il y ait compétition souligne l'importance de l'enjeu. D'ailleurs, l'économie suisse a bien compris la signifi- cation et la portée d'un tel événement planétaire. Un exemple suffit pour le démontrer: nous avions prévu des recettes de l'ordre de 1 million de francs dans le contexte du budget du sponsoring jusqu'au 16 juin 1995 et, en réalité, nous avons en- caissé à ce jour quelque 3 millions de francs à cette rubrique. Quatre points méritent brièvement une attention particulière: 1. L'effet multiplicateur ou l'effet d'entraînement des JO: à la lumière du budget des Jeux olympiques, nous pouvons dire que si l'on retient l'hypothèse d'un multiplicateur de l'ordre de 3 à 4, le chiffre d'affaires réalisé par les JO atteindrait entre 2 et 3 milliards de francs qui intéressent l'ensemble de l'écono- mie suisse, et non pas uniquement l'économie valaisanne.
Les économies externes: il ne suffit pas d'agir sur les para- mètres de la fiscalité, de la formation des transports et des communications pour renforcer la place économique et finan- cière suisse, encore faut-il offrir de nouvelles économies exter- nes par l'organisation d'événements internationaux tels que les JO, par exemple.
Les apports des JO à l'économie touristique: concrètement, que pourraient apporter les JO à l'économie touristique? Je cite rapidement: une amélioration structurelle, une meilleure formation des professionnels du tourisme, une modernisation des équipements et des infrastructures - je pense ici, par exemple, au cas de Crans-Montana qui a organisé les cham- pionnats du monde de ski en 1987: à cette occasion, précisé- ment, cette station a rénové l'ensemble de ses infrastructures touristiques -, ensuite, une rénovation du parc hôtelier et, en- fin, un coup de fouet à de nouvelles stratégies touristiques.
Les apports des JO à d'autres branches économiques: je rappelle que le premier secteur économique bénéficiaire de l'organisation des JO est certes le tourisme, notamment dans les branches de l'hôtellerie, de la parahôtellerie, de la gastro- nomie et de la culture, mais tous les secteurs économiques, à des degrés divers, recevront une impulsion positive et pour- ront tirer profit d'un tel événement sportif. Dans le secteur des télécommunications - je terminerai par là -, par exemple, les JO représentent un puissant défi technologique à relever dans l'intérêt de l'ensemble de l'économie, y compris pour les PME qui constituent le tissu socio-économique fondamental d'un Etat démocratique et le plus grand pourvoyeur d'emplois pour l'avenir.
Au nom du groupe radical-démocratique, je vous demande de combattre toutes les propositions de minorité et, à l'instar du Conseil fédéral et du Conseil des Etats, je vous invite chaleu- reusement à voter en faveur de ce projet suisse de l'organisa- tion des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais dans l'inté- rêt de la jeunesse et du sport de la Suisse.
Kern Armin (A, ZH): Ich möchte nicht alles wiederholen, was die Befürworter bereits ausgesprochen haben. Ich werde mich sehr kurz fassen:
Die Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 in Sitten-Wallis wird von unserer Fraktion einstimmig und ohne jeden Vorbehalt gutgeheissen. Wir sind der Meinung, dass die Spiele dem Tourismus im Wallis, aber auch in der übrigen Schweiz zusätzliche Impulse verleihen werden. Da auch der Kanton Wallis und die beteiligten Gemeinden wie der Bund je 30 Millionen Franken Defizitgarantie übernehmen, darf man si- cher hoffen, dass die Defizitgarantie nicht beansprucht wer- den muss, wenn der Wettergott mitspielt
Im übrigen finde ich es eine Zumutung, dass eine Minderheit die Defizitgarantie des Bundes von weiter gehenden Umwelt- schutzmassnahmen abhängig macht, als der Bund sie schon fordert.
Ich hoffe für die Walliser, aber auch für unsere Sportler, dass Sitten die Olympischen Winterspiele 2002 zugesprochen er- hält
Maeder Herbert (U, AR): Es ist schon merkwürdig, mit welcher Leichtigkeit man hier 30 Millionen Franken beschliessen will, nachdem man nun zwei Wochen lang Sparübungen durchex- erziert hat, die in manchen Fällen schmerzliche Auswirkungen haben können.
Die Walliser wollen ihre Olympiade und werden sie wohl be- kommen, sofern das Internationale Olympische Comité nicht anders entscheidet. Im Gegensatz zu den Kantonen Graubün- den und Bern, wo das Volk vor Jahren Olympiapläne schon im Anfangsstadium durchkreuzt hatte, hat der Walliser Souverän zu einer Winterolympiade ja gesagt. Es sollen umweltverträgli che Spiele werden, wenn man den Walliser Promotoren und der Botschaft des Bundesrates glaubt. Lillehammer gilt als Vorbild.
Ich höre die Beteuerungen, ich höre die Botschaft, allein, mir fehlt der Glaube! Welch wundersame Wandlung im Walliser Umweltbewusstsein! Noch nicht lange ist's her, da wurden wi- derrechtlich Schneisen durch Bergwälder geschlagen, um Skipisten zu schaffen oder zu verbreitern, wurde ein WWF-Mit- arbeiter spitalreif geschlagen, wurde gegen ein Bundesge- richtsurteil Rebgelände bei Salgesch mit schweren Traxen pla- niert; und nun ein lammfrommes Bekenntnis zum Umwelt- schutz, das aus dieser stolzen Gegend der Schweiz fast ein wenig devot klingt.
Wenn der Kanton Wallis dem Natur- und Landschaftsschutz im Zusammenhang mit Olympischen Winterspielen so grosse Bedeutung zumisst, so frage ich mich, warum er, zusammen mit anderen Alpenkantonen, so vehement gegen die Alpen- konvention gekämpft hat. Die Protokolle der Alpenkonvention, welche Frau Dreifuss auf heftiges Betreiben der Alpenkantone an der 3. Alpenkonferenz der Umweltminister in Chambéry nicht unterzeichnen wird, verlangen ja ganz genau jenen sorg- samen Umgang mit der Natur, der von den Walliser Promoto- ren und der bundesrätlichen Botschaft versprochen wird. Ist das nicht ein Widerspruch?
Über Sinn und Nutzen sportlicher Grossanlässe gehen die An- sichten weit auseinander. Sie sind zu reinen TV-Shows gewor- den; der TV-Zuschauer sieht mehr und besser als der Besu- cher vor Ort. Der Kampf um die Hundertstelsekunden wird in gewissen Sportarten immer absurder. Bald wird man die Sie- ger mit Tausendstelsekunden ermitteln müssen. Trotzdem, die Walliser werden ihre Olympiade bekommen, sollte nicht ihr massives Nein zum Antirassismusartikel einigen Mitgliedern des Olympischen Komitees etwas zu sauer aufgestossen sein. Diesbezügliche Fragen waren jedenfalls bei einem Besuch der olympischen Herren in Sitten gestellt worden.
Auf jeden Fall wird die «Mafia der weissen Gipfel> im Jahr 2002 ihr Geschäft machen, und die «Zuhälter des ewigen Schnees» werden alle Hände voll zu tun haben, weil vom Schnee bis zum Jahr 2002 vielleicht nicht mehr genug vorhanden ist. Die bös- artigen Ausdrücke stammen nicht von mir, sie stammen vom Walliser Dichter und Kulturpreisträger Maurice Chappaz
Robert Leni (G, BE): Ich möchte zuerst etwas klarstellen. Es geht hier nicht um ein Bekenntnis für oder gegen Olympische
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Turnen und Sport Bundesgesetz
Spiele. Es geht noch weniger um ein Bekenntnis für oder ge- gen Sport und schon gar nicht um ein Bekenntnis für oder ge- gen das Wallis. Vor allem geht es aber auch nicht um die Zu- kunft der Schweiz, wie man das aufgrund von manchen Voten hätte glauben können. Es geht schlicht und einfach um eine Defizitgarantie von 30 Millionen Franken und um eine kleine Gesetzesakrobatik, damit diese Defizitgarantie möglich wird. Wenn die Walliser diese Olympischen Winterspiele wollen, dann sollen sie sie haben. Sie haben bis jetzt dafür gekämpft, sie sollen weiter dafür kämpfen, niemand steht ihnen vor dem Glück; auch wir nicht, wenn wir die 30 Millionen Franken nicht sprechen.
Das Wallis und die Promotoren wollen insgesamt 90 Millionen Franken von der öffentlichen Hand. Von uns wollen sie 30 Mil- lionen Franken, und es geht nur um dieses Geld.
Unseren Segen für die Olympischen Winterspiele haben sie, aber wir haben hier die Pflicht, realistisch anzuschauen, wofür wir Geld - Geld, das kaum vorhanden ist - ausgeben oder in Reserve halten wollen. Ich kämpfe nicht gegen diese Olympi- schen Winterspiele.
Ich bin mir auch bewusst, dass es mit Argumenten nicht mög- lich ist, gegen einen Mythos zu kämpfen. Die Olympischen Spiele sind ein Mythos, sie sind ein besonders hartnäckiger Mythos, seit in der Antike der erste Läufer mit der brennenden Fackel durch die Lande gerannt ist. Seither gibt es keine Dis- kussion mehr über Olympische Spiele, in der nicht der Mythos von der völkerverbindenden Funktion des Sportes beschwo- ren wird. Sarajewo, Olympiastadt, von allen Völkern im Stich gelassen, lässt grüssen!
Der besondere Trumpf der Olympischen Winterspiele im Wal- lis soll die Umweltverträglichkeit sein, es sollen ökologische oder zumindest ausgewogene Spiele sein. Mehr unter dem Druck der Umweltverbände als aus eigenem Triebe haben die Promotoren der Olympischen Winterspiele im Wallis in der Tat verschiedene Umweltbedingungen akzeptiert, und das wollen wir anerkennen. Das war ein positiver Prozess. Das heisst nun aber noch lange nicht, dass diese Olympischen Winterspiele umweltverträglich sind. Es heisst nichts anderes, als dass die unvermeidlichen ökologischen Schäden einigermassen in Grenzen gehalten werden sollen. Es gibt keine umweltverträg lichen Winterspiele. Das zeigt die Erfahrung vieler Jahre. Dafür steht nicht nur der Alptraum Albertville, sondern auch das Mu- sterbeispiel ökologischer Spiele, nämlich Lillehammer, wo spätestens im Sommer nach den Winterspielen das hässliche Gesicht solcher Spiele zum Vorschein kam. Auch die Land- schaft dort ist verschandelt und hat tiefe Wunden, die - wenn überhaupt - lange nicht wieder gutzumachen sein werden. Der Alpenraum ist eine ökologisch ganz besonders empfindli- che Landschaft, und hier werden die Schäden unvermeidli- cherweise noch grösser sein.
Die Walliser, die bei uns in der Kommission waren, haben sich verschiedene kritische Fragen anhören müssen, und es war richtig, dass sie gestellt wurden. Die Walliser haben, wie wir alle wissen, ihren Massnahmenplan zur Luftreinhaltung bis heute nicht vorgelegt, geschweige denn umgesetzt. Die Walli- ser haben sehr Mühe mit den Bundesgesetzen im Bereich des Umweltschutzes. Wer im Wallis Naturschutz betreibt - das hat Herr Maeder gesagt -, lebt gefährlich.
Wir haben uns von den Wallisern sagen lassen, dass es nicht verboten sei, dazuzulernen. Das stimmt. Aber es sind Zweifel erlaubt, wenn in der Vernehmlassung zur CO2-Abgabe das Wallis wieder zur Minderheit der Kantone gehört, die gegen eine solche Abgabe sind; das ist neueren Datums. Die Nicht- unterzeichnung der Alpenkonvention wurde erwähnt. Das war international ein Rückenschuss, der mit Weltoffenheit und -verbundenheit wenig zu tun hat. Zweifel an einer grund- sätzlichen Änderung des Umweltverständnisses sind des- halb erlaubt.
Ich habe gesagt, dass es hier vor allem um Geld gehe. Herr Bezzola hat die Frage gestellt: Wer profitiert von solchen Olym- pischen Spielen? Wenn man keine mythologische, sondern eine realistische Buchhaltung führt, muss man ehrlich genug sein - und die Erfahrungen zeigen auch das - und zugeben, dass zwar punktuell und kurzfristig einige profitieren können, dass aber die gesamte Buchhaltung unter dem Strich negativ
ausfällt, dass sie vor allem für die öffentliche Hand und für die ansässige Bevölkerung negativ ausfällt.
Die Walliser möchten Olympische Spiele, die selbsttragend sind oder rentieren. Ich möchte Sie daran erinnern, dass Lille- hammer das Budget um mehr als das Doppelte überschritten hat und dass die olympische Abrechnung mit 850 Millionen Franken Defizit abgeschlossen hat.
Ich weiss nicht, worauf die Walliser ihren Optimismus begrün- den. Ich glaube aber, dass er nicht ganz ehrlich ist, sonst wäre nämlich die Forderung nach einer Defizitgarantie von insge- samt 90 Millionen Franken - wovon 30 Millionen Franken von seiten des Bundes - nicht nötig, und die Walliser würden aus eigener Kraft versuchen, die Spiele, die sie so gerne bei sich haben möchten, zu erhalten.
Wir sind heute in einer finanziellen Situation, wo wir das Nötige kaum mehr tun können, wo wir sparen an den Sozialwerken, an den Arbeitslosen, an der Kultur, an den Frauen, an der Ent- wicklungszusammenarbeit, am Naturschutz, an der Denkmal- pflege .... Es ist heute wohl nicht die Zeit dafür, Dinge, die al- lenfalls für einige wünschbar sind, zu unterstützen.
Man hörte hier grosse Töne, es sei an der Zeit, dass die Schweiz ihre Weltoffenheit und ihre Fremdenfreundlichkeit de- monstriere. In der Kommission gerieten einige Vertreter aus dem Wallis richtig ins Schwärmen. Sie sagten etwa: Wir kön- nen dann unsere demokratischen Institutionen «der Welt» vor- führen, und die Jugend hat dann in diesem Land endlich wie- der eine Perspektive. Mit Verlaub: Das ist mehr als blauäugig, dafür gibt es schon gar keine Farbe mehr!
Ich glaube, wir sollten «die Welt» nicht für so dumm halten. Das Signal, wenn jemand eine Olympiade bei sich haben will, wird von der Welt nicht missverstanden. Wer eine Olympiade will, will, dass Geld kommt, will, dass die Wirtschaft und der Touris- mus angekurbelt werden. Das verstehen alle Leute auf der Welt genau gleich, das hat nichts mit Weltoffenheit zu tun. Wenn das unsere Hoffnung für die Jugend wäre, wenn das das Signal des Aufbruchs wäre, dann macht es mir schon jetzt angst um die Schweiz, wenn das Internationale Olympische Comité diese Olympiade nicht in die Schweiz vergeben sollte. Haben wir denn wirklich nichts anderes?
Zum rechtlichen Aspekt möchte ich nichts mehr sagen. Die rechtliche Seite ist für uns tatsächlich etwas problematisch, weil das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport die Volksgesundheit als Grundidee hat; Olympische Winterspiele sind aber vor allem Fernseh-Massenveranstal- tungen, und das Nüsschenknabbern und das Biertrinken vor dem Fernseher haben der Volksgesundheit noch nie etwas genützt.
Ich möchte Ihnen im Namen der Grünen noch einmal sagen, dass wir nicht gegen diese Winterspiele antreten, wenn der Kanton Wallis sie aus eigener Kraft bekommen kann, aber dass wir in der heutigen Situation etwas dagegen haben, dass der Bund 30 Millionen Franken bereitstellt, wenn es für das Nötigste in diesem Lande nicht mehr reicht. Unsere Prio- ritäten in bezug auf die Finanzen sind anders, und unsere Prioritäten sind auch anders in bezug auf das, was eine echte Öffnung und echte Fremdenfreundlichkeit für unser Land be- deuten müsste, und sie sind auch anders in bezug auf die Hoffnung, die unsere Jugend in dieses Land sollte setzen können. Deshalb sind wir gegen die Defizitgarantie und die Gesetzesänderung.
Rohrbasser Bernard (V, FR): Le groupe de l'Union démocrati- que du centre approuve la modification de la loi fédérale en- courageant la gymnastique et les sports et accepte l'arrêté fé- déral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, consistant à garantir un déficit de 30 millions de francs.
Les Valaisans, personnalisés, ont apporté des garanties soli- des sur le sérieux de l'organisation de ces jeux. Toutes les dé- penses, les aménagements ont fait l'objet d'études propres à assurer une organisation et un déroulement de ces jeux en toute sérénité.
L'UDC refusera d'entrer en matière sur des propositions qui exigeraient, de la part des Valaisans et de la part de ceux en qui ils ont mis leur confiance, de passer comme ça, sous des four-
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ches caudines, parce qu'un courant de pensée, statufié en as- sociation ou en parti politique, pose des conditions inaccepta- bles. Politiquement, c'est une forme de chantage difficilement supportable. Si l'on donne dans le genre des pressions déjà exercées, lors de mise à l'enquête de certains grands projets valaisans, on n'en a pas fini de se tenir par la barbichette.
Les Valaisans sont bien typés. Ils ont conscience de leur iden- tité. Ce ne sont pas des gens à la citoyenneté gélatineuse. Leur reprocher leur caractéristique de vote, leur attitude inter- prétative de certaines lois, il ne manquerait plus qu'encore quelqu'un monte à la tribune et les rende collectivement responsables du tabassage de certains personnages! Je soupçonne quand même certains, dans ce Conseil, de vou- loir, chers amis Valaisans, vous coller cette image à la peau. Il vaudrait mieux cultiver ce qui unit pour faire foin de tout ce qui désunit et, de temps à autre, d'interpréter les gestes de paix, non pas comme autant de déclarations de guerre.
De là à contester le léger engagement de la Confédération à leur égard, c'est vouloir saper l'élan de tout un peuple, de toute une jeunesse, qui ne demande qu'à prouver que l'homme doit passer avant la doctrine. Cet engagement repré- sente peu pour la Confédération, mais en Valais, il sera inter- prété comme un signe de confiance que nous, les parlemen- taires, leur accorderons.
Les défis de ces dix prochaines années, on en parle à journée faite dans cette salle, nous les choisirons ou ils nous seront im- posés. On n'en sait rien. Celui-ci, et c'est un des rares, il est à notre portée. Ce serait une monumentale erreur que de ne pas le relever.
Nous souhaitons bon vent à nos amis Valaisans, pour la der- nière ligne droite qui consistera en la qualification de leur can- didature.
Miesch Christian (R, BL): Aufgrund der Voten und nach einem Gespräch mit Frau Bundesrätin Dreifuss komme ich zu folgendem Schluss: Das Wallis und das Organisationskomi- tee werden sich alle Mühe geben, um die Defizitgarantie nicht zu beanspruchen. Ich hoffe, auch Petrus wird mitmachen! Für diesen Fall gäbe es ja dann noch die Schönwetterent- schädigung.
Ich ziehe meinen Rückweisungsantrag zurück.
Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Zuerst möchte ich mich kurz zu den gesagten Dingen äussern, ohne schon auf den Minderheitsantrag zu Artikel 2 Absatz 1 Buch- stabe B Beschlussentwurf einzugehen.
Es wurde von Frau Robert gesagt, dass Lillehammer ein Defizit von 850 Millionen Franken habe und dass das im Wallis nicht anders sein werde. Ich muss daran erinnern, dass Lilleham- mer von diesen 850 Millionen Franken 350 Millionen zur Er- stellung der Bauten gebraucht hat. Im Wallis machen die Inve- stitionen in die Bauten nur 80 Millionen Franken aus. Die Aus- gaben wurden beim Konzept sehr grosszügig kalkuliert, und die Einnahmen zeigen sehr «diskrete» Werte auf. Deshalb hof- fen wir alle, dass diese Defizitgarantie überhaupt nicht ge- braucht werden muss. Ich meine, dass wir jetzt nicht so tun müssen, als ob dieses Geld schon ausgegeben sei, sondern mit dieser Defizitgarantie signalisieren wir unser Ja zur Olym- piade im Wallis.
Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Nous parlons Jeux olympiques et garantie de déficit. En parlant Jeux olympiques, nous parlons disciplines sportives, qui veulent qu'on soit le plus rapide possible, raison pour laquelle je n'abuserai pas de votre patience, pour celles et ceux qui en ont encore.
J'aimerais juste dire à Mme Robert à titre très amical que les chiffres peuvent être sujets à interprétation, j'en conviens avec elle. On peut en avancer certains ou d'autres, il suffit de les re- placer dans un certain contexte pour pouvoir les comparer. Nous n'avons pas pu le faire en commission, car nous avons comparé une somme globale par rapport à des sommes qui devraient être différenciées entre l'organisation proprement dite des Jeux olympiques et les investissements. Or, Mme Gros- senbacher a fait la démonstration tout à l'heure que les inves- tissements ne sont pas comparables puisqu'ils sont de l'ordre
de 75 à 80 millions de francs contre plus de 350 millions de francs en ce qui concerne Lillehammer.
Ceci pour dire que nous pourrions passer la soirée entière à nous battre sur les chiffres, je ne crois pas que ce soit le pro- pos du débat, laissons simplement un peu plus de points d'interrogation et moins d'affirmations.
Je voudrais encore vous rappeler que la commission, dans sa très large majorité, vous invite à entrer en matière et, par la suite, à voter les propositions qui vous sont faites.
Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: J'essaierai d'être très brève parce que les rapporteurs de la commission ont dit l'es- sentiel avec beaucoup de précision. Je n'entrerai donc pas dans l'analyse des deux propositions qui vous sont faites. Vous savez sur quoi vous êtes appelés à voter.
Permettez-moi de dire en très peu de mots la façon dont le Conseil fédéral envisage la chose. Le Valais veut les Jeux olympiques. Sa population l'a démontré par le vote de juin 1994. Un comité est en place, il prépare les choses. Cette vo- lonté, à notre avis, ne fait pas de doute. Or, le Valais tout seul - je regrette d'avoir à le dire, mais ça n'a rien de discourtois - n'y arrivera sans doute pas. Il a besoin de l'appui du Conseil fédé- ral, de celui de l'administration fédérale ainsi que du vôtre.
Alors, c'est tout simple: le Valais a besoin effectivement d'un appui du Conseil fédéral et de l'administration, que nous lui avons déjà donné au stade de la préparation de la candidature à travers le groupe de travail interdépartemental qui a étudié le projet, sa faisabilité, ainsi que la forme et le volume de l'aide fé- dérale. J'ai relevé dans mon dossier toute une série de lettres qui s'adressent au Comité international olympique pour dire: «Oui, le projet est faisable; il est faisable du point de vue de l'aménagement du territoire, des autorisations de séjour, du respect des prescriptions en matière de protection de l'envi- ronnement, etc.»> Nous devons donner cette caution et nous devons également donner une caution financière disant en une phrase ceci: nous pensons que les Jeux olympiques peu- vent être organisés sans que cela aboutisse à un déficit, et si cela devait aboutir à un déficit, la Confédération solidaire, et jusqu'au même montant que le canton et les communes concernés, accepterait d'éponger ce déficit en se fixant un pla- fond maximum. Voilà sur quoi nous devons voter ce soir: oui, les Valaisans veulent aller de l'avant; oui, nous sommes à leur côté pour les aider et je serai également à leur côté au moment où ils présenteront leur candidature, je l'espère en tout cas à Lausanne et je l'espère à Budapest
Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal
Für den Antrag der Mehrheit (Eintreten) stimmen: Votent pour la proposition de la majorité (entrer en matière): Aguet, Aregger, Aubry, Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Bez- zola, Binder, Bischof, Blatter, Bodenmann, Borer Roland, Bor- radori, Brügger Cyrill, Bühler Simeon, Bührer Gerold, Bundi, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Caspar-Hutter, Chevallaz, Cin- cera, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epi- ney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Felten, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Fritschi Oscar, Früh, Giger, Gobet, Graber, Gros Jean- Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Haering Binder, Haf- ner Ursula, Hämmerle, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hubacher, Jaeger, Jaggi Paul, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Kühne, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maitre, Marti Werner, Maspoli, Matthey, Maurer, Miesch, Moser, Mühlemann, Müller, Nabholz, Narbel, Nebi- ker, Neuenschwander, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishau- ser, Rychen, Savary, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Sa- muel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingru- ber, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Spoerry, Stalder, Stamm Ju- dith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Suter, Theu- bet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Wanner, Weyeneth, Wittenwiler, Wyss William, Zbin- den, Züger, Zwahlen (130)
Turnen und Sport Bundesgesetz
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Für den Antrag der Minderheit (Nichteintreten) stimmen: Votent pour la proposition de la minorité (ne pas entrer en ma- tière):
Bär, Bugnon, Bühlmann, Diener, Dünki, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Zwygart (16)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Grendelmeier, Singeisen (2)
Abwesend sind - Sont absents:
Allenspach, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Bonny, Borel François, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Caccia, Cavadini Adriano, Columberg, de Dardel, Deiss, Dormann, Ducret, Friderici Charles, Giezendan- ner, Goll, Gonseth, Gysin, Herczog, Iten Joseph, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Leuenberger Moritz, Mamie, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Oehler, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Segmüller, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Wick, Ziegler Jean, Zisyadis (51)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
Le président: M. Miesch a retiré sa proposition de renvoi.
Detailberatung - Discussion par articles
A. Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis A. Arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais
Titel und Ingress, Art. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 2 Antrag der Kommission Abs. 1 Einleitung, Bst. a; Abs. 2 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Abs. 1 Bst. b Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Minderheit
(Bundi, Brügger Cyrill, Dormann, Haering Binder, Jeanprêtre, Maeder, Schmid Peter, Tschäppät Alexander)
b. .... eingehalten werden; dazu gehört namentlich, dass der Kanton Wallis in angemessener Zeit den Massnahmenplan zur Luftreinhaltung einreicht und umsetzt, das Pfynwaldgebiet unter Schutz stellt und die Landschaften von nationaler Be- deutung vor Eingriffen bewahrt.
Antrag Hildbrand Abs. 1 Bst. b Streichen
Antrag Hafner Ursula Abs. 1 Bst. c (neu)
c. auch der Kanton Wallis sich freundeidgenössisch an die Bundesgesetze hält, insbesondere das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport anwendet und vor dem Jahr 2002 den obligatorischen Berufsschulsport realisiert.
Art. 2 Proposition de la commission Al. 1 introduction, let. a; al. 2 Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Al. 1 let. b Majorité Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Minorité
(Bundi, Brügger Cyrill, Dormann, Haering Binder, Jeanprêtre, Maeder, Schmid Peter, Tschäppät Alexander)
b. .... soient satisfaites et que, notamment, le canton du Valais dépose et mette en oeuvre, dans les meilleurs délais, le plan de mesures de protection de l'air, qu'décrète zone protégée la région de Pfynwald et qu'il veille à sauvegarder contre les at- teintes, les paysages d'importance nationale.
Proposition Hildbrand Al. 1 let. b Biffer
Proposition Hafner Ursula Al. 1 let. c (nouvelle)
c. Le canton du Valais adopte lui aussi une attitude confédé- rale à l'égard des lois fédérales. Il applique notamment la loi encourageant la gymnastique et les sports et il concrétise le sport obligatoire à l'école professionnelle avant l'année 2002.
Abs. 1 Einleitung, Bst. a; Abs. 2 Al. 1 introduction, let. a; al. 2 Angenommen - Adopté
Abs. 1 Bst. b -Al. 1 let. b
Le président: M. Hildbrand a retiré sa proposition.
Bundi Martin (S, GR), Sprecher der Minderheit: Die Kommis- sionsminderheit beantragt, den Beschlussentwurf um einen Satz zu ergänzen. Dieser verlangt, dass namentlich der Mass- nahmenplan zur Luftreinhaltung erlassen und umgesetzt werde, dass das Pfynwaldgebiet unter Schutz gestellt werde und dass Landschaften von nationaler Bedeutung vor Eingrif- fen bewahrt werden.
Diese drei Elemente bilden eine Präzisierung und Konkretisie- rung einiger Anliegen, die in der allgemeinen Formulierung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b gemäss dem Entwurf des Bundesrates gemeint sein könnten. Dort figuriert die Verpflich- tung, dass die in der Botschaft erwähnten Anforderungen, ins- besondere aus der Sicht des Umweltschutzes und der Raum- planung, eingehalten werden. In dieser Formulierung besteht insofern eine Lücke, als der Verkehr und das Problem der Luft- belastung sowie der Natur- und der Landschaftsschutz nicht spezielle Erwähnung finden. Diesen Mangel möchten wir mit unserem Antrag beheben.
Gegenüber unserem Antrag wurden besonders zwei Einwen- dungen gemacht: dass er Elemente in den Bundesbeschluss einbaue, die mit der Vorlage direkt nichts zu tun hätten; dass unsere drei Forderungen zum Aufgabenbereich des Kantons gehörten, die von diesem autonom an die Hand genommen würden.
Dazu ist folgendes festzustellen: Tatsächlich hätte der Kanton Wallis schon viel früher tatkräftig und zeitgerecht die Lösung anstehender Probleme des Umweltschutzes an die Hand neh- men können. In Wahrheit hat er vieles hinausgezögert, Bemü- hungen von Schutzorganisationen bekämpft. Die plötzliche Euphorie, nun kurz vor der Kandidatur, wird deshalb in weiten Teilen der Schweiz mit etlichem Misstrauen beobachtet. Der Tatbeweis muss meines Erachtens erst noch angetreten wer- den. In dem Moment, da der Bund für ein allfälliges Defizit mit- bürgen soll, geht das ganze Projekt auch das ganze Land et- was an. Auch hinsichtlich der Erfüllung von Bundesaufgaben, die die Umwelt betreffen, ist das Wallis im Rückstand, um nicht zu sagen: es bildet Schlusslicht der Kantone. Deshalb ist in der übrigen Schweiz der Glaube an einen speditiven, autono- men Vollzug von Bundesrecht nicht allzugross. Konkret will unser Antrag folgendes:
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nen bedeutenden Mehrverkehr mit sich bringen, der bekannt- lich die Luft am meisten belastet.
Nun erklärte sich der Walliser Staatsrat am 2. Dezember 1994, also einige Zeit nach der Sitzung unserer Kommission, bereit, eine Betriebsgemeinschaft «Verkehr» auf die Beine zu stellen und bis 1999 ein Verkehrskonzept in Kraft zu setzen. Damit ent- spricht er einem seit langem unterbreiteten Begehren der Schutzorganisationen. Parallel mit diesem Verkehrskonzept, aber früher zu erlassen und umzusetzen ist der Massnahmen- plan zur Luftreinhaltung. Dem Vernehmen nach will der Walli- ser Staatsrat nun ein Projekt für eine Verordnung zur Verbes- serung der Luftqualität realisieren.
Man kann uns also nicht den Vorwurf machen, weil wir diesen Antrag mit diesem Element stellten, seien wir oder müssten wir erklärtermassen auch gegen den beschlossenen Strassen- bau sein. Wir wollen nur, dass das Schutzgebiet Pfynwald bei diesen Neubauten und Anlagen beachtet wird. Genau dieses Pfynwaldgebiet, das den grössten Föhrenwald der Schweiz bildet und ein Naturparadies in der Rhoneebene ist, bildet auch Bestandteil der Verordnung über den Schutz der Auen- gebiete von nationaler Bedeutung. Es ist im Register dieser Verordnung aufgeführt.
Ein anderer Standort bietet sich im Stadion von Sitten an. Im Minimum aber müsste beim Standort Tourbillon eine derart landschaftsfreundliche Lösung gefunden werden, welche keine nachhaltige Beeinträchtigung der Gegend und ihrer Na- tur zur Folge hätte und die von den Naturschutzorganisatio- nen mitverantwortet würde.
Insgesamt geht es bei unseren drei Forderungen um solche, gegenüber denen der Staatsrat nun in allerletzter Zeit - eben am 2. Dezember 1994 - Bereitschaft und Entgegenkommen signalisiert hat. Es gibt also gar keinen Grund, sie nicht hier im Bundesbeschluss explizit auch zu nennen.
Noch ein Hinweis: Der Bund hat zwischen 1987 und 1990 eine Reihe von Projekten des Wasserbaus im Wallis subventioniert, obwohl für diese die öffentliche Publikation oder die Baubewil- ligung nicht vorlagen. Heute geht es nicht um eine Subven- tion, sondern um eine Defizitgarantie. Das kommt aber fast aufs gleiche heraus. Auch in diesem Falle hat der Bund nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, klare Auflagen zu ma- chen, damit gesetzliche Anforderungen erfüllt werden. Dazu gehört nicht zuletzt die Einhaltung der Bestimmungen des Na- tur- und Heimatschutzgesetzes, und dieses besagt unter an- derem in Artikel 2 Buchstabe c, dass «die Gewährung von Bei- trägen an Planungen, Werke und Anlagen» als Bundesauf- gabe hinsichtlich Erfüllung des Natur- und Heimatschutzes zu verstehen seien. Artikel 3 Absatz 1 verpflichtet die Behörden und Amtsstellen des Bundes, «bei der Erfüllung der Bundes- aufgaben dafür zu sorgen, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kultur- denkmäler geschont und, wo das allgemeine Interesse an ih- nen überwiegt, ungeschmälert erhalten bleiben».
Was wir mit unserem Antrag wollen, ist nicht mehr und nicht weniger, als durchzusetzen, dass diesen gesetzlichen Bestim- mungen - im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen im Wallis - nachgelebt wird.
In diesem Sinne bitte ich Sie, dem Minderheitsantrag zuzu- stimmen.
Hafner Ursula (S, SH): Vor dem Gesetze sind alle gleich, aus- ser die Walliser. Was wir auch immer diesseits des Lötsch- bergs beschliessen, die eidgenössischen Gesetze und Ver-
ordnungen erwartet im Wallis ein ungewisses Schicksal. Die Walliser Behörden vollziehen sie oder auch nicht - nach eige- nem Gutdünken. Gut ist, was ihnen nützt, vernachlässigt wird, was sie etwas kosten würde. Das gilt vom Bundesge- setz über die Raumplanung über die Luftreinhalte-Verord- nung bis zum Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport.
Für dieses Gesetz gilt es ganz besonders. Darin stand bis jetzt nämlich nichts von einer Unterstützung internationaler Sportanlässe. Das wäre aber gut für die Walliser, die sich von den Olympischen Spielen eine bessere Auslastung ihrer Ma- kro-Chalets versprechen. Deshalb soll flugs dieses Gesetz zugunsten der Walliser Tourismusbranche ergänzt werden. Anderseits verlangt das Gesetz von den Kantonen seit rund zwanzig Jahren den Aufbau der nötigen Infrastruktur, um al- len Jugendlichen einen ausreichenden Schulsport anbieten zu können. Doch was schert das die Walliser?
Im Kanton Wallis geniessen noch 79 Prozent der Berufs- schüler keinen Sportunterricht. Keinem anderen Kanton ist der Schulsport so wenig wert, keiner lässt sich derart lum- pen. Doch die Walliser Behörden haben festgestellt, dass sie der Vollzug des Gesetzes rund 15 Millionen Franken kosten würde. Diese Millionen wollten sie bis jetzt nicht locker- machen.
Der Umgang mit meinem Parteipräsidenten hat mich gelehrt, dass man den Wallisern Zugeständnisse abringen muss, be- vor man ihnen etwas gibt! Lassen Sie sich als Gesetzgeber nicht auf der Nase herumtanzen! Setzen Sie unseren Miteid- genossen eine Frist für den Vollzug des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport. Wenn sie die alten Para- graphen nicht respektieren und den Lehrlingen weiterhin den Schulsport vorenthalten, dann sollen sie auch nicht von neuen Paragraphen profitieren!
Ich danke Ihnen für Ihre Zustimmung zu meinem Antrag.
Haering Binder Barbara (S, ZH): Eigentlich unternehmen wir hier etwas sehr Merkwürdiges. Wir beschliessen eine Defizit- garantie für die Olympischen Winterspiele im Wallis. Das ist an sich noch nichts Eigenartiges, da kann man mit guten Grün- den dafür und mit vielleicht noch besseren Gründen dagegen sein. Das Merkwürdige aber ist, dass wir das an Bedingungen knüpfen, dass wir es nämlich an die Bedingung knüpfen, dass der Kanton Wallis den Anforderungen der Umweltschutz- und der Raumplanungsgesetzgebung und nun auch des Bundes- gesetzes über die Förderung von Turnen und Sport nachkom- men sollte. Eigentlich war ich bis anhin der Meinung, dass Ge- setze so oder so verbindlich sein sollten, auch ohne Defizit- garantien. Sonst wäre das ja ein guter Tip für die anderen Kan- tone. Aber wir leben mit dem real existierenden Kanton Wallis. Deshalb sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass dieser Kanton, was die Umweltschutzgesetzgebung, was die Raum- planung, was das Bundesgesetz über die Förderung von Tur- nen und Sport anbelangt, eben nicht zu den Musterknaben der Nation gehört.
Die Olympischen Winterspiele werden dem Kanton Wallis eine zusätzliche Umweltbelastung bescheren. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass diese Belastungen minimiert sind. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass der Kanton Wallis seine Verspre- chen, die er nun bei der Vorbereitung dieses Dossiers in be- zug auf Umweltschutz und Raumplanung abgegeben hat, auch konkret wahrmacht und einlöst. Bereits der Entwurf des Bundesrates will dies. Der Antrag der Minderheit Bundi und der Antrag Hafner Ursula präzisieren unserer Meinung nach richtigerweise die allgemeine Formulierung, die der Bundes- rat in diesem Beschlussentwurf gewählt hat.
Die meisten Umweltverbände - nicht alle, aber die meisten - haben bei der Vorbereitung des Olympiadossiers mitgearbei- tet. Aber sie sind je länger, je mehr frustriert. Es ist damit zu rechnen, dass einer nach dem anderen abspringen wird. Die Unterstützung seitens der Umweltverbände bröckelt ab. Ich denke deshalb: Es ist durchaus im Interesse der Realisierung dieses Olympiaprojekts, wenn wir hier ein Zeichen setzen. Ich bitte Sie deshalb, sowohl dem Antrag der Minderheit Bundi wie auch jenem von Frau Hafner Ursula zuzustimmen.
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Turnen und Sport Bundesgesetz
Schmidhalter Paul (C, VS): Ich spreche zum Antrag der Min- derheit Bundi und zum Antrag Hafner Ursula.
Die Gewährung einer Defizitgarantie hat der Bundesrat mit zwei Bedingungen verknüpft, die wir annehmen.
Die zusätzlich geforderten Bedingungen erwecken bei mir den Eindruck, dass man sich wieder einmal, entgegen unse- rer verbrieften Autonomie, in die inneren Angelegenheiten von «République et Canton du Valais» einmischen möchte und uns vorwirft, dass wir die Gesetze nicht beachten und nicht einhalten. Frau Haering Binder, wir sind nicht die Mu- sterknaben der Nation, aber die grünen Zürcher sind es auch nicht.
Massnahmenplan zur Luftreinhaltung einreichen und um- setzen: Ich bin auch hier sicher, dass wir nicht der letzte Kan- ton sind. Dies muss deshalb nicht in einem Gesetz nur für den Kanton Wallis verankert werden, sonst müssten wir hier auch andere Kantone nennen. Auf jeden Fall ist mir unsere Luft noch lieber.
Den Pfynwald unter Schutz stellen, Herr Bundi: Er ist läng- stens unter Schutz gestellt. Sogar für die Autobahn hat man eine annehmbare Lösung gefunden: Die bestehende dreispu- rige Kantonsstrasse wird zur Autobahn ausgebaut, und Sie können momentan sogar die Absteckung dieser Strasse im Gelände ansehen und in nächster Zeit gegen diese Autobahn einsprechen. Auf jeden Fall geht hier alles nach Gesetz und Verordnung.
Frau Bundesrätin Dreifuss und Herr Roch: Ich könnte hier an- führen, dass sich der Bundesrat nun endlich einmal bereit er- klären sollte, meine beiden Postulate (94.3436/94.3437), wel- che die Nationalstrasse zwischen Raron und Visp betreffen, entgegenzunehmen, dann könnte man z. B. auf diesen Teil- strecken genau auf die Olympiade hin eine umweltfreundli chere und eine etappierbare Lösung realisieren. Aber hier macht der Bundesrat auch nicht vorwärts.
Wenn Frau Hafner uns vorwirft, dass wir den obligatorischen Berufsschulsport nicht eingeführt hätten, dann muss ich dar- auf hinweisen, dass bei uns - laut einer Statistik - festgestellt wurde, dass über 50 Prozent unserer Jugendlichen in einem Sportverein mitmachen und nur 4 Prozent der Knaben und 5 Prozent der Mädchen keine sportliche Betätigung auf sich nehmen. Auf der anderen Seite haben wir in den Jahren 1970 bis 1987 die Zahl unserer Lehrstellen von 4000 auf 8000 er- höht, und wir mussten in diesen Jahren die vier Schulzentren ausbauen. Wir brauchten das Geld, um den Schulraum und den Ausbildungsraum zu realisieren. Auf der anderen Seite haben wir - vor allem unter Herrn Comby als Staatsrat - in den letzten Jahren weitere Schulen wie Technikum und Ingenieur- schule eingeführt; auch dies sind grosse finanzielle Investitio- nen, die wir leisten mussten.
Wenn wir nach dem Gesetz den Berufsschulsport einführen wollen, brauchen wir 12 Turnhallen. Wir haben aber nicht ein- mal genügend Turnhallen für unsere Volksschulen. Diese 12 Turnhallen kosten 25 Millionen Franken und nicht 15 Millio- nen Franken, Frau Hafner. Ich möchte die Bundesrätin anfra- gen, ob sie in der heutigen Situation bereit wäre, uns für diese 12 Turnhallen auch die Bundessubventionen zuzusichern. Ich glaube, auch hier hätte der Bund voraussichtlich andere Priori- täten.
Obwohl wir den obligatorischen Schulsport in den Berufs- schulen noch nicht eingeführt haben, verfügen wir über genü- gend Beweise, dass unser Kanton auch auf sportlicher Ebene gute Vorzeigeleistungen erbracht hat. Ich nenne als einziges Beispiel Pirmin Zurbriggen.
Liebe vereinigte «Ässerschwizer-Ökologen», wir sind stolz auf unsere Republik, und wir werden dieses Land am Rotten sel- ber pflegen und schützen, mit oder ohne Olympiade, und vor allem werden wir nicht die gleichen Fehler begehen, wie Sie sie im Mittelland begangen haben. Wer in der Politik keine Gegner hat, hat auch keinen Charakter; wir haben scheinbar Gegner. Wir sind nicht besser aber auch nicht schlechter als unsere «confédérés».
48-N
Bezzola Duri (R, GR): Ich bitte Sie, den Minderheitsantrag Bundi abzulehnen.
Zum einen sind in der Botschaft des Bundesrates präzise Aus- führungen zum Natur- und Heimatschutz gemacht worden, und zum anderen wird in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Be- schlussentwurf auf diese Anforderungen des Umweltschutzes und der Raumplanung hingewiesen. Auch Herr Wallimann vom Buwal hat bestätigt, dass in dieser Bestimmung der Be- reich Umweltschutz und Raumplanung umfassend zu verste- hen sei, d. h., die Walderhaltung, der Natur- und Heimat- schutz, der Gewässerschutz, die Luftreinhalte-Verordnung usw. sind Teile davon. Die Anliegen des Umweltschutzes sind bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt worden. Ich sage Ihnen noch einmal: Das Internationale Olympische Comité vergibt keine Winter- und Sommerspiele mehr, die den Umweltschutz nicht berücksichtigen.
Ich finde es auch deplaziert, wenn man bei dieser Gelegenheit aus irgendwelchen Gründen den Wallisern einen Denkzettel verpassen und zusätzliche Auflagen machen will. Ich bin der Meinung, dass der Minderheitsantrag Bundi nicht nötig ist. Er ist überflüssig, und ich bitte Sie, ihn abzulehnen.
Zum Antrag Hafner Ursula: Persönlich setze ich mich auch als Lehrmeister voll und ganz für den obligatorischen Berufs- schulsport ein. Wenn sich die Walliser nicht an Bundesgesetze halten, dann ist nicht hier der Ort, um das zu korrigieren, son- dern dazu gibt es andere Mittel. Andere Massnahmen müssen gesucht werden, um eventuellen Unkorrektheiten Einhalt zu gebieten.
Ich bitte Sie, den Antrag der Minderheit Bundi und den Antrag Hafner Ursula abzulehnen.
Hollenstein Pia (G, SG): Die grüne Fraktion unterstützt den Antrag der Minderheit Bundi. Die in Artikel 2 Absatz 1 Buch- stabe b erwähnten Anforderungen sind unklar und bedürfen einer Präzisierung, die der Antrag der Minderheit Bundi nach- liefert. Der Kanton Wallis hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er sich auch in anderen Zusammenhängen nicht an die Vorschriften von Umweltschutz- und Raumplanungsgesetz hält. So ist der vom Bund seit Jahren verlangte Massnahmen- plan zur Luftreinhaltung vom Kanton Wallis bis heute nicht eingereicht worden. Wer in diesem Saal glaubt denn ernst- haft, dass ein Kanton, der nicht einmal einen Massnahmen- plan zur Luftreinhaltung schafft, sich bei einem Monsterpro- jekt wie jenem einer Olympiade an Umweltvorschriften halten wird? Oder denken wir an die in den letzten Jahren im Wallis gemachten Flussverbauungen im Gebiete des Pfynwalds, welches im Inventar der Landschaften von nationaler Bedeu- tung ist.
Herr Schmidhalter, Sie können lange sagen, der Pfynwald sei längst unter Schutz. Tragisch ist, wie das Wallis mit geschüt- zen Landschaften umgeht. Erwähnenswert ist diesbezüglich auch die jüngste Umweltsünde im Kanton Wallis. In den letz- ten Tagen, Herr Schmidhalter, haben Baumaschinen in Sitten mehrere Wiesen und Obstgärten mit hochstämmigen Bäu- men zerstört - dies alles ohne Baubewilligung. Ja, die Pläne für den geplanten Golfplatz wurden bisher noch nicht öffent- lich aufgelegt. Hier stütze ich mich auf eine Pressemeldung von heute.
Der inzwischen zurückgezogene Antrag Hildbrand offenbart die wahre Umweltschutzpolitik einflussreicher Kreise im Wal- lis. Vielleicht wäre jener Antrag die ehrlichste Variante ge- wesen.
Wir Grünen wollen aber noch retten, was es zu retten gibt, und werden dem Antrag der Minderheit Bundi zustimmen. Dieser will den Kanton Wallis verpflichten, das Pfynwaldgebiet unter Schutz zu stellen. Das Schutzdekret für das Pfynwaldgebiet liegt nämlich verwaltungsintern seit Jahren beim Kanton. Die Beschlussfassung, Herr Schmidhalter, ist aber von den Kan- tonsverantwortlichen bis heute verschleppt worden und noch immer ausstehend.
Auch der dritte Punkt des Minderheitsantrages, der verlangt, dass die Landschaften von nationaler Bedeutung vor Eingrif- fen geschützt sind, ist bedeutungsvoll. Ist dies nicht im Gesetz verankert, so ist eine entsprechende Berücksichtigung bei der Planung nicht gesichert.
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N
14 décembre 1994
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Gymnastique et sports. Loi fédérale
Nun möchte ich noch auf eine weitere «Walliser Spezialität» aufmerksam machen: Auf der ganzen Welt einmalig ist die De- finition, wie sie die Walliser Verantwortlichen vom öffentlichen Verkehr machen. Im Kandidaturdossier werden Privatautos mit fünf Insassen kurzerhand in öffentliche Verkehrsmittel um- definiert.
Der Antrag der Minderheit Bundi ist wichtig, weil er konkrete Massnahmen im Umweltschutz und in der Raumplanung for- dert. Mit Bekenntnisprosa ist der Kanton Wallis mehr als genü- gend abgedeckt, siehe das Walliser Leitbild zum Umwelt- schutz. Es braucht unbedingt konkrete Forderungen.
Ich bitte Sie deshalb, der Minderheit Bundi zuzustimmen.
Le président: Le groupe de l'Union démocratique du Centre communique qu'il soutiendra la proposition de la majorité de la commission.
Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Zuerst zum Antrag Hafner Ursula, der in der Kommission nicht vorgelegen ist. Persönlich habe ich Sympathien für den Wunsch, dass man den obligatorischen Berufsschulsport in allen Kantonen unseres Landes realisiert und dass er nicht dem «Sparbeil» zum Opfer fällt. Aber ich finde, dass es nicht der richtige Weg ist, die Forderungen hier anzubringen. Es besteht kein Kausal- zusammenhang mit diesem Olympiageschäft. Ich gehe vom Prinzip aus, dass keine «Sündenlisten des Kantons» mit die- sem Geschäft, das schlussendlich im Jahre 2002 realisiert werden soll, verbunden werden.
Vielmehr sollten wir dem Kanton Wallis die Chance geben, durch diese Olympiade sehr motiviert zu werden, sich für den obligatorischen Berufsschulsport und für die Umwelt einzuset- zen. Deshalb meine ich, dass wir den Antrag Hafner Ursula ab- lehnen sollten.
In der Kommission wurde der ursprüngliche Antrag Bundi, der jetzt zum Antrag der Minderheit geworden ist, mit 13 zu 7 Stim- men abgelehnt. Zum einen wurde er abgelehnt, weil in Arti- kel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf die Anforderun gen des Umweltschutzes und der Raumplanung bereits er- wähnt sind, und zum zweiten, weil wir meinen, dass es nicht angeht, dass wir die Defizitgarantie mit erzieherischen Mass- nahmen verknüpfen. Das ist unseres föderalistischen Landes nicht würdig.
Die Defizitgarantie des Bundes darf nicht dazu benützt wer- den, einem einzelnen Kanton einen Denkzettel zu verpassen. Das ist schlechter politischer Stil. Geben wir vielmehr dem Kanton Wallis mit dieser Defizitgarantie die Chance, Massnah- men zugunsten des Umweltschutzes vorzunehmen. Der Be- weis, dass der Kanton lernfähig ist, ist bereits erbracht worden, indem vier Umweltschutzverbände an der Projektbearbeitung beteiligt waren. Ein weiterer Beweis ist, dass die Regierung, wie uns Herr Hildbrand geschildert hat, kürzlich ein sechs Punkte umfassendes Papier, das auf die Forderungen der Umweltverbände eingeht, unterschrieben hat.
Wir haben auch - das noch zu Herrn Bundi - eine Studie über den Standort Valère und Tourbillon, wonach dieser Standort möglich ist. Dazu haben sich auch die Umweltverbände posi- tiv geäussert. Vertrauen schenken bringt langfristig mehr als von oben her mit dem Machtmittel des Geldes erzwungene, aufdiktierte Massnahmen.
Die Mehrheit der Kommission bittet Sie deshalb, dem Entwurf des Bundesrates zuzustimmen, d. h., den Antrag der Minder- heit Bundi auf Ergänzung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf abzulehnen.
Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Les religions sont faites, les conversions j'imagine aussi, pour autant qu'elles aient en- core été réalisables.
Monsieur Bundi, je me permets juste de rappeler que votre proposition de minorité a été battue par 13 voix contre 7.
La majorité de la commission vous invite donc à refuser la pro- position de la minorité.
Vous avez fait allusion, Monsieur Bundi, aux différents points de précision que vous demandiez, et vous avez fait allusion à une réponse qui a été apportée par le «Staatsrat» du canton du Valais, en date du 2 décembre 1994. Je pense que nous avons
le même document et qu'il s'agit bien de la séance du 30 novembre 1994, à laquelle toutes précisions utiles sont ap- portées, et qu'en définitive ces précisions répondent parfaite- ment à ce que l'on nous avait dit lors de la séance de la com- mission, à savoir que le Conseil d'Etat du canton du Valais al- lait siéger et prendre un certain nombre de dispositions allant parfaitement dans le sens de l'intervention. Nous avons cru ces déclarations de l'époque; elles se traduisent aujourd'hui dans les faits, c'est tant mieux.
En ce qui concerne la proposition Hafner Ursula, nous avons, au sein de la commission, discuté de propositions similaires, qui toutes avaient pour but ou idée de fixer d'autres conditions à l'obtention de la garantie, en profitant en quelque sorte du voeu clairement manifesté par les Valaisans, puis repris par beaucoup d'autres, de poser leur candidature pour l'organisa- tion des Jeux olympiques. Il est peut-être intéressant de sa- voir, en ce qui concerne l'aide financière de la Confédération, que le projet du Conseil fédéral relatif au 3e programme d'as- sainissement des finances fédérales - sauf erreur ou omission de ma part - prévoit la suppression de subventions dans la construction d'écoles professionnelles. Il serait intéressant de savoir dans quelle mesure cela ne risque pas d'avoir un effet sur la proposition Hafner Ursula.
De manière quasi systématique, au niveau de la commission, nous avons, à une large majorité, conclu que ces différentes contraintes n'avaient rien ou si peu à voir avec l'objet que nous discutons aujourd'hui. A mon humble avis, nous ne sommes pas ici pour stigmatiser l'attitude de tel ou tel canton, chacun ayant suffisamment à balayer devant sa porte. Nous sommes ici pour encourager ou non un grand projet, mobilisateur à bien des égards.
Au surplus, je ne crois pas, Madame Hafner, que votre propo- sition règle ce problème, pour autant que véritable problème il y ait, et que notre éventuel «diktat»> pour l'application d'une atti- tude confédérale par le canton du Valais soit approprié dans le présent contexte.
Si, à ces brèves réflexions, on ajoute le fait que les priorités peu- vent momentanément être différentes d'un canton à l'autre, ce- lui-ci devant le plus souvent jouer le rôle de banquier, on peut aisément imaginer qu'un canton, tel celui du Valais, fixe d'au- tres priorités par rapport à un autre à vocation plus citadine.
Je vous invite donc à rejeter la proposition Hafner Ursula et ainsi à ne pas ajouter une lettre c (nouvelle) à l'article 2 alinéa 1er.
Pour le surplus, en ce qui concerne le site de Valère et Tourbil- lon, qui a été l'objet de nombreuses discussions, je tiens à pré- ciser ici qu'il existe un dossier dit de «faisabilité» - bien que ce ne soit pas un mot très apprécié en langue française -, qui conclut en disant que c'est un des sites proposés, qu'il est par- faitement réalisable ou envisageable d'imaginer ladite céré- monie sur place, que seules seraient touchées les vignes, et que tout autre équipement serait tout ce qu'il y a de plus esca- motable, c'est-à-dire démonté par la suite.
Merci de bien vouloir repousser la proposition de minorité ainsi que la proposition Hafner Ursula.
Bodenmann Peter (S, VS): Die SP-Fraktion hat einstimmig für Eintreten gestimmt, und der Antrag der Minderheit Bundi so- wie der Antrag Hafner Ursula würden die Olympiakandidatur nur verbessern, ihre Chancen erhöhen.
In anderen Regionen der Welt arbeiten Organisatoren von Olympischen Spielen mit WWF und Greenpeace zusammen und haben so viel Erfolg. Anders jetzt die Tonalität von Paul Schmidhalter, der in das alte Schema zurückgefallen ist und gesagt hat, man wolle sich eine Einmischung in unsere in- neren Angelegenheiten von irgendwelchen Ausserschwei- zern nicht bieten lassen, und schon gar nicht von «grünen Zürchern».
Ich möchte zu Protokoll geben: Paul Schmidhalter und ich kommen beide aus Brig-Glis. Wir waren lange zusammen in der Exekutive. Wir sind beide für die Olympischen Winterspiele im Wallis, und trotzdem haben die Bewohnerinnen und Be- wohner unserer Gemeinde dagegen gestimmt. Die Meinun- gen sind selbst in meiner engeren Heimat geteilt und nicht nur im Grossraum Zürich.
2375
Turnen und Sport Bundesgesetz
Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: Bien sûr, je comprends l'appui que certains parlementaires aimeraient apporter à l'ap- plication d'ordonnances dans le domaine de la protection de l'air ou dans le domaine de la promotion du sport, notamment en ce qui concerne les halles ou les équipements nécessaires pour que le programme de gymnastique ou de sport des ap- prentis puisse effectivement être réalisé. Mais le Conseil fédé- ral ne peut pas éprouver de sympathie pour l'établissement de tels liens entre l'application d'une loi et la décision à prendre dans un autre domaine.
J'aimerais souligner qu'en proposant à l'article 2 alinéa 1er lettre b que «les exigences formulées en matière de protection de l'environnement et d'aménagement du territoire soient sa- tisfaites», le Conseil fédéral entendait par là «les conditions en- vironnementales» nécessaires à la réalisation des JO et non l'ensemble de la politique environnementale du Valais. Nous avons d'autres moyens. J'échange d'ailleurs une correspon- dance sur certains des points soulevés dans l'espoir que le canton du Valais réalisera effectivement les obligations qui sont les siennes, par exemple sur la base de l'ordonnance sur la protection de l'air.
Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal
Für den Antrag der Mehrheit stimmen: Votent pour la proposition de la majorité:
Aubry, Baumberger, Bezzola, Binder, Bischof, Blatter, Bonny, Borer Roland, Bühler Simeon, Bürgi, Cavadini Adriano, Che- vallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Dar- bellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggly, Engler, Epi- ney, Eymann Christoph, Fehr, Fischer-Hägglingen, Fischer- Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Frit- schi Oscar, Früh, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hild- brand, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Loeb François, Maitre, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Narbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruck- stuhl, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Theubet, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Wittenwi- ler, Wyss William, Zwahlen (91)
Für den Antrag der Minderheit stimmen: Votent pour la proposition de la minorité:
Aguet, Bär, Bäumlin, Béguelin, Bodenmann, Bugnon, Bühl- mann, Bundi, Carobbio, Danuser, Diener, Dünki, Eggenber- ger, Fankhauser, Fasel, von Felten, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hollenstein, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Leemann, Leuenberger Ernst, Maeder, Marti Werner, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Ruffy, Schmid Peter, Singeisen, Steiger Hans, Thür, Tschäppät Alexander, Vollmer, Weder Hansjürg, Zbinden, Züger, Zwygart (43)
Abwesend sind - Sont absents:
Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borel François, Borradori, Bor- toluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bührer Gerold, Caccia, Camponovo, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Dor- mann, Ducret, Giezendanner, Giger, Gobet, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gysin, Herczog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leuenberger Moritz, Mamie, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Sa- muel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steinegger, Strahm Ru- dolf, Suter, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean, Zisyadis (65)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
Abs. 1 Bst. c - Al. 1 let. c
Abstimmung - Vote Für den Antrag Hafner Ursula Dagegen
37 Stimmen 89 Stimmen
Art. 3, 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal
Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Aubry, Baumberger, Béguelin, Bezzola, Binder, Bi- schof, Blatter, Bodenmann, Bonny, Borer Roland, Bühler Si- meon, Bührer Gerold, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Du- voisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Chri- stoph, Fasel, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer- Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Früh, Gi- ger, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hari, Heber- lein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hu- bacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maitre, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Narbel, Nebiker, Neuenschwan- der, Oehler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Ma- ximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schwein- gruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Theubet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Witten- wiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen (107)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet:
Bär, Bäumlin, Bugnon, Bundi, Diener, Dünki, Fankhauser, von Felten, Haering Binder, Hämmerle, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg, Zwygart (20)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Gross Andreas, Hafner Ursula, Leemann, Singeisen (4)
Abwesend sind - Sont absents:
Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borel François, Borradori, Bor- toluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Caccia, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Dormann, Ducret, Fehr, Gie- zendanner, Gobet, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gysin, Her- czog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leu Josef, Leuenberger Moritz, Mamie, Marti Werner, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Sa- muel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steineg- ger, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean, Zisyadis (68)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
Espèces migratrices appartenant à la faune sauvage
2376
N
14 décembre 1994
B. Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport B. Loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports
Titel und Ingress, Ziff. I, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, ch. I, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal
Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Aubry, Baumberger, Béguelin, Bezzola, Binder, Bi- schof, Blatter, Bodenmann, Bonny, Borer Roland, Bühler Si- meon, Bührer Gerold, Bundi, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dre- her, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Felten, Fischer- Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Früh, Giger, Graber, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Haering Bin- der, Hämmerle, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maitre, Marti Werner, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Narbel, Nebiker, Neuenschwander, Oeh- ler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Theubet, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen, Zwygart (117)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Bär, Bugnon, Dünki, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg (11)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Ostermann, Singeisen (2)
Abwesend sind - Sont absents:
Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Bäumlin, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borel François, Bor- radori, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühl- mann, Caccia, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Diener, Dor- mann, Ducret, Giezendanner, Gobet, Goll, Gonseth, Grendel- meier, Gysin, Hafner Ursula, Herczog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Lee- mann, Leuenberger Moritz, Mamie, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Suter, Tschäppät Alexander, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean, Zisyadis (69)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
94.050
Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten. Übereinkommen Espèces migratrices appartenant à la faune sauvage. Convention
Botschaft und Beschlussentwurf vom 25. Mai 1994 (BBI III 929) Message et projet d'arrêté du 25 mai 1994 (FF III 917)
Beschluss des Ständerates vom 22. September 1994 Décision du Conseil des Etats du 22 septembre 1994 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Haering Binder Barbara (S, ZH) unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) den folgenden schriftlichen Bericht:
In der Einleitung zu seiner Botschaft vom 25. Mai 1994 hält der Bundesrat fest, dass das Überleben zahlreicher wandernder wildlebender Tierarten heute stark gefährdet ist. Zu ihrer Erhal- tung sind gemeinsame Massnahmen aller Staaten notwendig, in denen diese Tierarten vorkommen.
Das zur Genehmigung unterbreitete Übereinkommen vom 23. Juni 1979, die sogenannte «Bonner Konvention» oder «CMS> (Convention of the Conservation of Migratory Species of Wild Animals) trat am 1. November 1983 in Kraft. Heute zählt es 44 Vertragsparteien, darunter die Europäische Union. Ent- standen ist es unter der Schirmherrschaft des Umweltpro- gramms der Vereinten Nationen (Unep). Die Schweiz nahm 1979 an der Eröffnungskonferenz teil, hat das Übereinkom- men der laufenden Revisionen des Natur- und Heimatschutz- gesetzes und des Jagdgesetzes wegen jedoch nicht unter- zeichnet.
Das weltweite Rahmenübereinkommen hat die Erhaltung gefährdeter wandernder Tierarten und die Bewahrung ihrer Lebensräume zum Ziel, namentlich durch Abschluss interna- tionaler Regionalabkommen zur Erhaltung bestimmter Arten und ihrer Biotope sowie durch Schutz, Erforschung und ständige Überwachung gewisser besonders schutzwürdiger Arten.
Erwägungen der Kommission
Die WBK hält fest, dass dieses Übereinkommen keine direkt- anwendbaren materiellen Normen enthält und dass seine Ziel- setzung mit derjenigen der schweizerischen Natur- und Land- schaftsschutzpolitik identisch ist.
Unser Land ist Durchzugsland zahlreicher wandernder Tierar- ten, vor allem schutzwürdiger Vogelarten. Durch ihren Beitritt zu diesem Übereinkommen verstärkt die Schweiz die Koordi- nation der Schutzmassnahmen, welche die Erhaltung der Vo- gelwelt gewährleisten sollen. Sie leistet dadurch auch einen Beitrag der Solidarität gegenüber jenen Staaten, die entlang den Wanderrouten dieser Tierarten liegen und schon entspre- chende Massnahmen eingeführt haben.
Haering Binder Barbara (S, ZH) présente au nom de la Com- mission de la science, de l'éducation et de la culture (Csec) le rapport écrit suivant:
Le Conseil fédéral rappelle dans son message du 25 mai 1994 que de nombreuses espèces migratrices de la faune sauvage sont actuellement très menacées et nécessitent des actions concertées de tous les Etats dans lesquels ces espèces sé- journent.
Etablie sous l'égide du Programme des Nations Unies pour l'environnement (PNUE), la Convention du 23 juin 1979 sur la conservation des espèces migratrices appartenant à la faune sauvage (également dite «Convention de Bonn» ou désignée par le sigle anglais «CMS», Convention of the Conservation of
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Turnen und Sport. Bundesgesetz. Olympische Winterspiele 2002 Sitten-Wallis. Defizitgarantie
Gymnastique et sports. Loi fédérale. Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Garantie de déficit
In
Dans
In
Jahr
1994
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
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Wintersession
Session
Session d'hiver
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Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.077
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 14.12.1994 - 15:00
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2360-2376
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