Loi sur le ble. Modification
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N
16 mars 1995
ront, je le répète, l'occasion de faire part par écrit au Conseil fé- déral des réticences qu'ils pourraient avoir au sujet de certains périmètres proposés par l'administration et le département; le Conseil fédéral pourra ainsi trancher en toute connaissance de cause.
Blatter Ulrich (C, OW): Ich danke Frau Bundesrätin Dreifuss für die klare Stellungnahme. Damit wird die Gleichbehandlung aller Kantone garantiert
Angenommen - Adopté
95.001
Getreidegesetz. Änderung Loi sur le blé. Modification
Botschaft und Gesetzentwurf vom 11. Januar 1995 (BBI | 1073) Message et projet de loi du 11 janvier 1995 (FFI 1049) Beschluss des Ständerates vom 6. März 1995 Décision du Conseil des Etats du 6 mars 1995 Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Ordnungsantrag der Kommission Behandlung in Kategorie III
Motion d'ordre de la commission Traiter en catégorie III
Baumann Ruedi (G, BE), Berichterstatter: Namens der Kom- mission stelle ich den Antrag, das Getreidegesetz in Katego- rie III zu behandeln, weil die Volksentscheide vom letzten Sonntag die Kommission veranlasst haben, diese Woche noch einmal neue Beschlüsse zu fassen. Es wurden Ihnen entsprechende Korrekturen zugestellt Die Fraktionen sollten meines Erachtens Gelegenheit haben, dazu Stellung zu nehmen.
Der Volksentscheid vom letzten Sonntag hat erste Auswirkun- gen auch auf das Getreidegesetz als Teil der Agrarpolitik. Darum bitte ich Sie zu beschliessen, dass dieses Geschäft in Kategorie III statt in Kategorie IV behandelt werden kann.
Le président: Cette demande a été examinée par le Bureau, et, par 9 voix contre 4, nous vous proposons d'en rester à la catégorie IV.
Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag der Kommission Dagegen
48 Stimmen 57 Stimmen
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Baumann Ruedi (G, BE), Berichterstatter: Es geht beim Ge- treidegesetz darum, die von Volk und Ständen am 25. Sep- tember 1994 angenommene Änderung des Getreideartikels, Artikel 23bis der Bundesverfassung, möglichst rasch als Spar- massnahme umzusetzen. Am 25. September 1994 haben Volk und Stände beschlossen, den Zoll auf importiertem Brot- getreide künftig nicht mehr zur Verbilligung von Brot und an- deren backmehlhaltigen Produkten einzusetzen, sondern diese Zolleinnahmen direkt in die allgemeine Bundeskasse fliessen zu lassen. Das heisst mit anderen Worten: Aufhebung der Verbilligung von inländischem Brotgetreide aus Zollein- nahmen und Verkauf des Getreides künftig zum Selbstkosten- preis des Bundes.
Dazu ist eine Teilrevision des Getreidegesetzes notwendig. Gleichzeitig ist zu regeln, wie die in der Zollrückerstattung noch vorhandenen Mittel verwendet werden. Es handelt sich da um Gelder in der Grössenordnung von 50 Millionen Fran- ken. Der Bundesrat schlägt vor, sie in die allgemeine Bundes- kasse fliessen zu lassen. Im Bereich der Weichweizenmüllerei ist der teilweise Mahllohnausgleich als Strukturinstrument überholt. Er soll aufgehoben werden.
Um der Branche die dringende Strukturbereinigung zu er- möglichen, sollen im Rahmen dieser Teilrevision des Getrei- degesetzes die Rechtsgrundlagen geschaffen werden, um Solidaritätsbeiträge als Selbsthilfemassnahme der Müllerei zu erheben.
Da es sich um eine Sparmassnahme handelt, sollte diese Än- derung des Getreidegesetzes möglichst rasch vollzogen wer- den. Die Inkraftsetzung ist bereits auf den 1. Juli 1995 geplant; sie sollte wegen des Beginns des neuen Getreidejahres zwin- gend auf diesen Zeitpunkt erfolgen.
Das Geschäft wurde erst am vorletzten Montag im Ständerat behandelt. Wir mussten die Gesetzesvorlage in der Kommis- sion für Wirtschaft und Abgaben (WAK) bereits am 20. Februar behandeln, ohne die Beschlüsse des Ständerates zu kennen. Die Kommission war einhellig der Auffassung, dass auf diese Art und Weise eine sorgfältige Gesetzesberatung nicht mehr gewährleistet ist. Bundesrat und Verwaltung hätten eigentlich seit der Volksabstimmung vom 25. September 1994 genü- gend Zeit gehabt, das Geschäft rechtzeitig im Erstrat zu trak- tandieren. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben ver- langt, dass die Terminplanung künftig besser klappt.
Eintreten war in der Kommission nicht bestritten. Diskussio- nen und Anträge gab es allerdings zu den vom Bundesrat vor- gesehenen sogenannten Solidaritätsbeiträgen und zu der Ver- wendung der noch vorhandenen Mittel aus der Zollrückstel- lung. Ich komme in der Detailberatung auf den zweiten Be- reich, auf die Zollrückerstattung, zurück.
Zu Artikel 25, Solidaritätsbeiträge, möchte ich gleich jetzt im Zusammenhang mit dem Eintreten einige Ausführungen ma- chen: Der zweite Bericht der Schweizerischen Kartellkommis- sion über die Wettbewerbsverhältnisse auf dem Markt für Backmehl empfiehlt, den teilweisen Mahllohnausgleich aufzu- heben. Im Budget 1995 sind unter dieser Rubrik 2,1 Millionen Franken eingestellt Das bisherige strukturpolitische Instru- mentarium - der Mahllohnausgleich ist ein Teil davon - hat im schweizerischen Müllereigewerbe zu enormen Überkapazitä ten geführt. Man spricht hier von Überkapazitäten von 50 und mehr Prozent. Die Müllereibranche muss sich die Frage stel- len, wie sie international wettbewerbsfähig und damit in einem veränderten Umfeld überlebensfähig sein kann. Es obliegt nach Auffassung der Kommission grundsätzlich der Branche, den Kapazitätsabbau durchzuführen. Die Kommissionsmehr- heit befürwortete ursprünglich die in Artikel 25 vorgesehenen Solidaritätsbeiträge, wollte diese aber richtigerweise als ei- gentliche Stillegungsbeiträge bezeichnet wissen. Sie haben das auf der ursprünglichen Fahne. Man ging davon aus, dass mit dieser Selbsthilfemassnahme geordnete Stillegungsaktio- nen durchgeführt werden können. Nach Auskunft von seiten der Verwaltung geht es hier um Beiträge in der Grössenord- nung von 10 bis 12 Millionen Franken pro Jahr.
Nach dem letzten Abstimmungssonntag ist die Kommission für Wirtschaft und Abgaben auf ihren ursprünglichen Be- schluss zurückgekommen und beantragt Ihnen nun mit 14 zu 2 Stimmen, Artikel 25 betreffend die Solidaritätsbeiträge zu streichen. Es gibt eine Reihe von Argumenten, die gegen diese Beiträge sprechen. Die Beiträge sind in der Mülllerei- branche selber umstritten. Es gibt Befürworter und Gegner dieser Beiträge. Diese Abgaben würden - so wird gesagt - ver- gangenes unternehmerisches und betriebswirtschaftliches Fehlverhalten honorieren. Am wichtigsten schliesslich: Das Volk hat in der Abstimmung vom vergangenen 12. März ent- sprechende Solidaritätsbeiträge in der Landwirtschaft sehr deutlich abgelehnt. Auch wenn es hier nicht genau um das gleiche geht - hier sind es Stillegungsbeiträge, die die Bran- che selber aufbringen müsste -, sind es doch auch hier eine Art Zwangsabgaben für die noch bestehenden 120 Mühlen: Zwangsabgaben zur Finanzierung oder Erleichterung der
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Getreidegesetz Änderung
Strukturbereinigung. Einzufordern wären diese, wenn die Branche sie selber wieder mit qualifiziertem Mehr beschlies- sen würde.
Der Ständerat hat noch vor der denkwürdigen Abstimmung vom letzten Sonntag die Solidaritätsbeiträge für die Müllerei beschlossen, allerdings nur sehr knapp, nämlich mit 19 zu 17 Stimmen.
Ich beantrage Ihnen namens der Kommission - sie hat das mit 14 zu 2 Stimmen so beschlossen -, Artikel 25 zu streichen.
Gobet Alexis (C, FR), rapporteur: Dans le cadre des mesures d'assainissement des finances fédérales, le Conseil fédéral proposait de supprimer la subvention pour l'abaissement du prix du pain. Cela impliquait une modification de la constitu- tion, qui fut approuvée par le peuple et les cantons le 25 septembre 1994.
La deuxième étape dans la réalisation de cette mesure d'éco- nomie consiste à modifier la loi du 20 mars 1959 sur le blé. La justification est simple et le peuple l'a bien admise. Il s'agit là d'une subvention arrosoir qui n'a plus sa raison d'être. Le rap- port coût/efficacité justifie sa suppression. Notre commission propose néanmoins de la maintenir pour une durée détermi- née. On y viendra tout à l'heure.
Le Conseil fédéral, dans son message, propose de verser le solde du fonds de provision des recettes douanières, qui s'élève à 50 millions de francs, à la caisse générale de la Confédération, de supprimer l'abaissement du prix du blé indi- gène, d'introduire des contributions de solidarité, injustement appelées ainsi, et que la majorité de la commission a rebapti- sées «contributions en cas de cessation d'exploitation», pour favoriser une restructuration nécessaire de la meunerie suisse.
La structure actuelle de la meunerie résulte de l'économie de guerre qui a prévalu jusqu'à maintenant Grâce, entre autres, aux subventions tendant à égaliser partiellement la marge de mouture, on avait assuré une répartition géographique des moulins qui étaient de nature à garantir l'approvisionnement de l'ensemble du pays en blé, donc, en principe, en pain. Cette politique a conduit à une surcapacité du secteur que les experts chiffrent à environ 50 pour cent. Il en résulte donc une rentabilité insuffisante et, par conséquent, une cer- taine incapacité de la branche à assumer sa propre restructu- ration.
La modification des conditions-cadres conduit à admettre que la sécurité de l'approvisionnement passe, à l'avenir, davan- tage par la restructuration du secteur, pour le rendre concur- rentiel, que par le maintien de structures décentralisées sous- utilisées, d'où le projet du Conseil fédéral de prévoir des mesu- res d'entraide propres à aider à cette restructuration.
La Commission de l'économie et des redevances a abondam- ment parlé de la nécessité ou non d'introduire une telle base légale. Dans un premier temps, lors de sa séance du 20 février 1995, la commission avait, la majorité, suivi le projet du Conseil fédéral en introduisant ces contributions obligatoires de mise hors d'exploitation. Mais, suite au vote intervenu di- manche dernier, où le peuple suisse, à une majorité des deux tiers environ, a rejeté le système des contributions de solida- rité, la commission s'est réunie mardi pour réexaminer la situa- tion. Au vu, d'une part, de la décision populaire et, d'autre part, des prises de position des intéressés directs, les meuniers de ce pays, dont l'importante correspondance a révélé à quel point ils sont divisés sur le sujet, la commission a décidé, par 14 voix contre 2, de biffer l'article 25. Elle vous propose d'en faire de même.
Par contre, la majorité de la commission vous propose, à l'ins- tar du Conseil des Etats, à l'article 67a, de maintenir jusqu'à fin 1998 la réduction des prix de vente du blé indigène, afin d'utili- ser par des prélèvements annuels de 15 millions de francs les montants encore disponibles du fonds de provision.
Concrètement, par rapport au dépliant et aux feuilles annexes qui vous ont été remis, la commission vous propose de biffer l'article 25. A l'article 24, c'est la conséquence logique de la décision prise à l'article 25, soit: la première phrase subsiste- rait et la deuxième phrase, dès les termes «elle soutient», serait supprimée.
On viendra par la suite à l'article 67a, puisqu'il y a une proposi- tion de minorité.
Je vous remercie de bien vouloir suivre les propositions de la commission ou de sa majorité.
Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: La révision de cette loi sur le blé comprend deux parties: 1. Il s'agit d'adapter la loi à la votation populaire sur l'article constitutionnel sur le blé, qui a eu lieu le 25 septembre dernier et - vous le savez - qui supprime la réduction du prix du blé indigène financé par les droits de douane. 2. Il s'agit de mesures concernant les structures de la meunerie.
Il faut modifier la loi sur le blé maintenant. Il faut supprimer l'af- fectation à but déterminé des droits de douane qui sont perçus sur les céréales panifiables. Il s'agit d'un montant de quelque 23 millions de francs. Au début de la prochaine année céréa- lière, le 1er juillet de cette année, il faut être prêt C'est la raison pour laquelle votre Conseil et la Chambre haute délibèrent pendant cette session sur ce même objet.
Il s'agit, comme vous le savez, de savoir ce que l'on fait d'un reliquat d'environ 50 millions de francs exclus des mesures d'économie prises en 1993. Ni l'arrêté de 1994 ni les explica- tions du Conseil fédéral concernant la votation populaire ne mentionnent le solde du fonds de provision. Il y a dès lors lieu de trouver aujourd'hui une solution en interpretant la volonté du souverain. Il appartient sans conteste au Parlement et pas au Conseil fédéral d'établir cette interprétation dans le cadre de la révision de la loi sur le blé. Nous vous proposons, à vous de disposer, de destiner ce solde de 50 millions de francs à la caisse fédérale.
Pourquoi? D'abord parce que rien n'oblige la Confédération à épuiser le fonds de provision dans le cadre de son affectation actuelle, ensuite parce que la modification proposée a préci- sément pour but d'assainir les finances fédérales. On est donc bien dans l'intention et du Parlement et du peuple lorsque l'on propose cette affectation des 50 millions de francs restant à la caisse fédérale.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Ziff. I Einleitung, Art. 21 Abs. 4, 4ter Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, ch. I introduction, art. 21 al. 4, 4ter Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
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Loi sur le blé. Modification
Art. 24 Neuer Antrag der Kommission Um die Versorgung .... über das ganze Land an. (Rest des Artikels streichen)
Art. 24 Nouvelle proposition de la commission Afin d'assurer .... tout le territoire. (Biffer le reste de l'article)
Art. 25 Neuer Antrag der Kommission Streichen
Art. 25 Nouvelle proposition de la commission Biffer
Angenommen - Adopté
Art. 25bis Randtitel, Abs. 1 Bst. a-c Neuer Antrag der Kommission ... Der Bund kann: a. . ...
Art. 25bis titre médian, al. 1 let. a-c Nouvelle proposition de la commission
La Confédération peut: a. ....
Angenommen - Adopté
Art. 67a Neuer Antrag der Kommission Abs. 1
Mehrheit Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Minderheit (Hämmerle, Baumann Ruedi, Brunner Christiane, Hafner Ur- sula, Jaeger, Matthey, Strahm Rudolf, Thür) Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Abs. 2
Der am 1. Juli 1995 noch vorhandene Saldo des teilweisen Mahllohnausgleichs wird im Januar 1996 den beim Bundes- amt für Landwirtschaft anerkannten Weichweizenmühlen nach Massgabe ihres Backmehlausstosses im Getreidejahr 1994/95 zurückerstattet.
Art. 67a
Nouvelle proposition de la commission Al. 1 Majorité Adhérer à la décision du Conseil des Etats Minorité (Hämmerle, Baumann Ruedi, Brunner Christiane, Hafner Ur- sula, Jaeger, Matthey, Strahm Rudolf, Thür) Adhérer au projet du Conseil fédéral
Al. 2
Le solde de l'égalisation partielle de la marge de mouture dis- ponible au 1er juillet 1995 sera remboursé en janvier 1996 aux moulins à blé tendre reconnus par l'Office fédéral de l'agri- culture proportionnellement au débit de farine panifiable qu'ils auront eu durant l'année céréalière 1994/95.
Abs. 2 -Al. 2 Angenommen - Adopté
Abs. 1 - Al. 1
Hämmerle Andrea (S, GR), Sprecher der Minderheit: Das Volk hat im September 1994 mit sehr grosser Mehrheit dem Bun- desbeschluss über die Aufhebung der Verbilligung von inlän-
dischem Brotgetreide aus Zolleinnahmen zugestimmt. Die Zolleinnahmen auf importiertem Brotgetreide sollten als Bei- trag zur Haushaltsanierung in die allgemeine Bundeskasse fliessen. Das Hauptziel dieser Vorlage war also ein Beitrag zur Sanierung der Bundesfinanzen.
Nun sind zurzeit noch rund 50 Millionen Franken aus der bis- herigen, zweckgebundenen Zollrückstellung vorhanden. Was soll mit diesen 50 Millionen Franken geschehen? Dazu sagte die Vorlage vom September 1994 nichts aus. Der Bundesrat und die Kommissionsminderheit wollen die Mittel in die allge- meine Bundeskasse fliessen lassen. Aus welchen Gründen? Die 50 Millionen Franken sind vor dem Hintergrund der Haus- haltsanierung zu sehen. Dem Volk war klar, dass die Subven- tion zur Brotgetreideverbilligung wegfällt, dass also mit einer - wenn auch vielleicht nur sehr geringen - Erhöhung des Brot- preises zu rechnen ist. Ständerat und Kommissionsmehrheit möchten diese Verbilligung des Brotgetreides mit diesen 50 Millionen Franken, die noch vorhanden sind, noch drei Jahre weiterführen. Gleichzeitig möchten sie mit diesen 50 Millionen Franken noch etwas Strukturpolitik in der Mülle- reibranche betreiben. Im Ständerat wurde sogar gesagt, dass man mit diesem Geld auch noch den Anbau von Dinkel, einer alten Getreidesorte, fördern könne. So sympathisch der Din- kel ist, seine Förderung gehört mit Sicherheit nicht in diese Vorlage.
Wenn Sie bei Absatz 1 dem Bundesrat und der Kommissions- minderheit folgen, dann entsprechen Sie dem Volkswillen si- cher besser, als wenn Sie der Kommissionsmehrheit und dem Ständerat folgen.
Wer noch konkrete Interpretationshilfe benötigt, den oder die erinnere ich sehr an die Volksabstimmung vom vergangenen Wochenende. Das Volk hat mit überwältigender Mehrheit der Ausgabenbremse zugestimmt, was doch nur als Sanierungs- auftrag verstanden werden kann. Das Volk hat aber auch drei- mal nein gesagt zu einer überregulierten Politik, in welcher die der Landwirtschaft nachgelagerten Bereiche, Verbände usw. eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehört ganz eindeutig auch die Müllerei, um die es hier geht. Wenn das Volk also heute in diesem Saal über die Verwendung der 50 Millionen Franken entscheiden könnte, würde es sowohl aus finanz- wie auch aus agrarpolitischen Gründen mit Sicherheit mit der Minder- heit stimmen und das Geld der allgemeinen Bundeskasse und nicht dem Müllereigewerbe zukommen lassen und es auch nicht als Bagatellsubvention für die Verbilligung des Brotge- treides einsetzen.
Ich bitte Sie, dies auch zu tun, mit der Minderheit zu stimmen und den Entwurf des Bundesrates anzunehmen.
Baumann Ruedi (G, BE), Berichterstatter: Wir diskutieren über Artikel 67a Absatz 1. Ab Inkrafttreten der neuen Ordnung fliesst der gesamte Zoll auf importiertem Brotgetreide inklusive Hartweizen in die allgemeine Bundeskasse und ist in keiner Art und Weise mehr zweckgebunden. Zu beschliessen bleibt aber noch, was mit den rund 50 Millionen Franken geschehen soll, die in der bisherigen zweckgebundenen Zollrückstellung vorhanden sind.
Die Kommissionsmehrheit macht geltend, dass diese Gelder, weil nach bisherigem Regime erhoben, weiterhin zur Herab- setzung der Verkaufspreise für das Inlandgetreide verwendet werden sollen. Die Mehrheit strebt damit für die kommenden drei Jahre stabile Mehlpreise an; im Sinne einer Richtgrösse sollen dafür jedes Jahr etwa 15 Millionen Franken ausgeschüt- tet werden.
Im Bundesbüchlein zur besagten Abstimmung stand, dass die Zolleinnahmen künftig - ich betone: künftig - in die allge- meine Bundeskasse fliessen würden. Die Frage stellt sich nun, was mit den vorher erhobenen Mitteln geschehen soll. Die Müllereibranche ist sich in dieser Frage zumindest einig und will, dass diese Mittel in den nächsten drei Jahren noch für die Brotgetreideverbilligung verwendet werden.
Die Kommissionsmehrheit beantragt Ihnen mit 12 zu 9 Stim- men, dem Ständerat zu folgen und die noch vorhandenen Mit- tel von rund 50 Millionen Franken bis Ende 1998 weiterhin zur Inlandgetreideverbilligung zu verwenden. Der Ständerat hat mit 29 zu 6 Stimmen so beschlossen.
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Sanierungsmassnahmen 1994
Ich verhehle Ihnen nicht, dass ich mich persönlich dem Ent- wurf des Bundesrates beziehungsweise der Minderheit Häm- merle anschliesse.
Gobet Alexis (C, FR), rapporteur: Si vous vous référez au dé- pliant concernant cette modification de loi, vous constatez que la majorité de la commission vous engage à adhérer à la déci- sion du Conseil des Etats.
Comme vous l'a dit M. Hämmerle, le peuple a clairement ma- nifesté à la fin septembre dernier sa volonté de supprimer l'af- fectation obligatoire des recettes douanières. Nous en tenons compte, c'est vrai, puisque nous considérons qu'à partir du moment où la loi est adoptée, les recettes douanières couran- tes ne seront plus affectées, c'est-à-dire qu'elles iront dans la caisse de la Confédération.
Par contre, la commission a estimé que le fonds de provision qui subsiste, et qui se monte à environ 50 millions de francs, a été constitué dans un but déterminé et que, pour permettre une adaptation progressive, pour donner à nos moulins un temps d'adaptation, il faut maintenir l'affectation de ce fonds; il faut donc refuser la solution du Conseil fédéral de le verser à la caisse générale de la Confédération et continuer à verser cette aide pour égaliser la marge de mouture des moulins pendant une période limitée, puisqu'il s'agit de trois ans pendant les- quels on prélèverait l'équivalent d'environ 15 millions de francs par année.
Voilà pour l'alinéa 1er et la proposition de la majorité de la commission. L'alinéa 2 devrait être modifié selon la proposi- tion qui vous a été remise dernièrement.
Je vous invite à suivre la majorité de la commission.
Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: Comme je l'ai an- noncé lors du bref débat d'entrée en matière, le Conseil fédé- ral avait fait au Conseil des Etats la proposition d'affecter les 50 millions de francs environ restants à la caisse générale de la Confédération.
En effet, lorsque vous avez voté cette modification constitu- tionnelle à soumettre au peuple, c'était sous l'empire de la campagne d'assainissement des finances fédérales. Ensuite, nous sommes allés devant le peuple, avec le petit libelle tradi- tionnel, et nous lui avons dit que, pour accompagner la propo- sition d'article constitutionnel, il fallait supprimer la réduction du prix du blé provenant des droits de douane sur le blé, ré- duction qui ne se justifie plus guère de nos jours. Et c'est sous l'empire de cette impression que le peuple et les cantons ont pris leur décision, de manière très catégorique. Au Conseil des Etats, cette voix de la sagesse a réuni 6 suffrages, mais elle a été battue par la majorité du Conseil.
Aujourd'hui, je vous répète la position du Conseil fédéral, qui n'a pas changé, à savoir demander l'affectation du fonds de provision restant à la caisse générale de la Confédération. Elle consiste donc à vous dire que le Conseil fédéral est de l'avis de la minorité de votre commission.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Minderheit Für den Antrag der Mehrheit
57 Stimmen
52 Stimmen
Ziff. Il Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Ch. II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal (Ref .: 1331)
Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Bär, Baumann Ruedi, Baumberger, Bezzola, Binder, Bonny, Borel François, Bortoluzzi, Bugnon, Bühlmann, Bührer
Gerold, Bundi, Carobbio, Cavadini Adriano, Chevallaz, Comby, Darbellay, de Dardel, Deiss, Dünki, Duvoisin, Eggen- berger, Engler, Epiney, Fankhauser, Fasel, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Fritschi Oscar, Gadient, Gobet, Goll, Gon- seth, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Gy- sin, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Heber- lein, Hess Otto, Hess Peter, Hubacher, Jaeger, Jaggi Paul, Jeanprêtre, Keller Anton, Kühne, Leu Josef, Leuba, Leuenber- ger Ernst, Loeb François, Maitre, Maurer, Meyer Theo, Misteli, Mühlemann, Narbel, Nebiker, Oehler, Ostermann, Pidoux, Pini, Raggenbass, Robert, Ruckstuhl, Ruf, Rutishauser, San- doz, Savary, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmid- halter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Singeisen, Spielmann, Spoerry, Stalder, Stamm Luzi, Steffen, Steiger Hans, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Theubet, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vollmer, Wanner, Weyeneth, Wittenwiler, Zisyadis, Zwah- len, Zwygart (102)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Borer Roland, Dreher, Früh, Jenni Peter, Kern, Moser, Scher- rer Jürg, Stucky (8)
Stimmen nicht - Ne votent pas:
Allenspach, Aregger, Aubry, Baumann Stephanie, Bäumlin, Béguelin, Berger, Bircher Peter, Bischof, Blatter, Blocher, Bo- denmann, Borradori, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bürgi, Caccia, Camponovo, Caspar-Hutter, Cincera, Colum- berg, Cornaz, Couchepin, Danuser, David, Dettling, Diener, Dormann, Ducret, Eggly, Eymann Christoph, Fehr, von Felten, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Friderici Charles, Giezen- danner, Giger, Graber, Gross Andreas, Hegetschweiler, Her- czog, Hildbrand, Hollenstein, Iten Joseph, Jöri, Keller Rudolf, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leuenberger Moritz, Maeder, Mamie, Marti Werner, Maspoli, Matthey, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Hans, Meier Samuel, Miesch, Müller, Nabholz, Neuenschwander, Perey, Philipona, Poncet, Rech- steiner, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruffy, Rychen, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Segmüller, Seiler Rolf, Sie- ber, Stamm Judith, Steinegger, Steinemann, Suter, Vetterli, Weder Hansjürg, Wick, Wiederkehr, Wyss William, Zbinden, Ziegler Jean, Züger (89)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
94.073
Sanierungsmassnahmen 1994 Mesures d'assainissement 1994
Differenzen - Divergences
Siehe Seite 582 hiervor - Voir page 582 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 15. März 1995 Décision du Conseil des Etats du 15 mars 1995
Hess Peter (C, ZG), Berichterstatter: Nach der Differenzberei- nigungsdebatte im Ständerat sind noch zwei Differenzen ver- blieben. Die Finanzkommission Ihres Rates hat sich heute morgen mit diesen Differenzen befasst und beantragt nun fol- gende Lösungen:
Die eine materielle Differenz besteht beim Bundesbeschluss über die Aufhebung der kantonalen Zuständigkeit im Bereich der persönlichen Ausrüstung der Armeeangehörigen. Der Ständerat ist bis anhin auf die Entwürfe des Bundesrates zur
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Getreidegesetz. Änderung Loi sur le blé. Modification
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Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.001
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
16.03.1995 - 08:00
Date
Data
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714-717
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