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Interpellation Bührer Gerold
reichen orientieren. Dazu gehört auch die Diskussion der Wechselkurslage. Da die Nationalbank im Bedarfsfall ohne Verzug wirkungsvoll reagieren kann, drängt sich die Erarbei- tung spezieller Konzepte nicht auf.
Wie stark eine Zentralbank intervenieren muss, um den Wech- selkurs schnell und nachhaltig zu beeinflussen, hängt vor al- lem von den Erwartungen des Marktes über die künftige Geld- politik der Zentralbank ab. Das Interventionsvolumen lässt sich im voraus nicht quantifizieren. Die Erfahrung verschiede- ner Länder zeigt aber, dass in gewissen Situationen massive Interventionen nötig sind, um herrschende Kurserwartungen zu brechen.
In der Schweiz zeigte sich dies eindrücklich im Oktober 1978. Damals konnte der Höhenflug des Frankens nur mit massiven Dollarkäufen, welche die Notenbankgeldmenge ge- genüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent erhöhten, gestoppt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die amerikani- schen Währungsbehörden kurz darauf zu einer restriktiven Geldpolitik übergingen. Dieser Kurswechsel war wesentlich, um das Vertrauen in den Dollar wiederherzustellen, d. h., ohne die Straffung der amerikanischen Geldpolitik hätte die Natio- nalbank noch stärker intervenieren müssen.
Auch die im Europäischen Währungssystem gemachten Er- fahrungen zeigen, dass Devisenmarktinterventionen allein in der Regel nicht genügen, um Währungskrisen zu überwinden. Die Märkte müssen gleichzeitig davon überzeugt werden, dass die Zentralbanken bereit sind, die angestrebten Kursver- hältnisse mit einer entsprechenden Geldpolitik zu unterstüt- zen. Ist diese Geldpolitik nicht glaubwürdig, verpuffen Inter- ventionen wirkungslos, und die Wechselkurse müssen früher oder später angepasst werden.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait
94.3492
Interpellation Pini Import von Hasen Interpellanza Pini Importazione di lepri Interpellation Pini Importation de lièvres
Wortlaut der Interpellation vom 29. November 1994
Unter Berufung auf die Rechte, die ihm das Ratsreglement ein- räumt, ruft der Unterzeichnende der zuständigen Bundesbe- hörde das Postulat 94.3253 in Erinnerung.
Ungefähr sechs Monate nach seiner Einreichung verlange ich, gestützt auf die Artikel, die den Geschäftsverkehr mit den bei- den Räten regeln, eine verbindliche Stellungnahme.
Testo dell'interpellanza del 29 novembre 1994
Il sottoscritto deputato, valendosi delle facoltà conferitegli dal regolamento, si pregia ricordare all'autorità federale compe- tente il postulato 94.3253.
A sei mesi, circa, dalla sua presentazione ne esige una rispo- sta ferma, a norma degli articoli che regolamentano i rapporti con i due consigli legislativi, per quanto concerne il citato po- stulato.
Texte de l'interpellation du 29 novembre 1994
Le député soussigné, se prévalant de la faculté qui lui est conférée par le règlement, se permet de rappeler à l'autorité fédérale compétente son postulat concernant l'importation de lièvres (94.3253).
Étant donné que six mois se sont écoulés depuis le dépôt du- dit postulat, le soussigné exige une réponse formelle, confor- mément aux dispositions régissant les rapports entre les deux Conseils législatifs.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- suno - Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit
L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Februar 1995 Risposta scritta del Consiglio federale del 22 febbraio 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 22 février 1995
La preparazione della risposta a un intervento motivato in modo tanto dettagliato, come quello presentato sotto forma di postulato 94.3253, necessita di tempi più lunghi del solito. Le richieste e gli argomenti avanzati nel postulato hanno dovuto essere esaminati singolarmente, in parte in collaborazione con istanze internazionali. La risposta è ora pronta.
Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait
94.3255
Interpellation Bührer Gerold Eisenbahnverbindung Stuttgart-Schaffhausen-Zürich Chemin de fer. Ligne Stuttgart-Schaffhouse-Zurich
Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1994
Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der zuneh- menden grenzüberschreitenden Aktivitäten hat sich das Ver- kehrsvolumen auf der Achse Stuttgart-Schaffhausen-Zürich besonders stark ausgeweitet Massgebliche Verkehrsstudien gehen davon aus, dass der Personen- und Güterverkehr auch zukünftig überdurchschnittlich wachsen wird. Was den Schie- nenverkehr anbelangt, ist auffallend, dass die Verbindungen, vor allem die Infrastruktur im Güterverkehr, und zwar bezüg- lich Schnelligkeit und rascher Verfügbarkeit, den zukünftigen Anforderungen bei weitem nicht zu genügen vermögen. Ich ersuche den Bundesrat um die Beantwortung der folgen- den Fragen:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Pini Import von Hasen Interpellation Pini Importation de lièvres Interpellanza Pini Importazione di lepri
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3492
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 24.03.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
975-975
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20 025 535
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