1389
Parlamentarische Initiative. Eigenhändiges Testament
Elfte Sitzung - Onzième séance
Dienstag, 20. Juni 1995, Vormittag Mardi 20 juin 1995, matin
08.00 h Vorsitz - Présidence: Frey Claude (R, NE)
94.102
Förderung der Wissenschaft in den Jahren 1996-1999. Kredite Promotion de la science dans les années 1996-1999. Crédits
Differenzen - Divergences Siehe Seite 859 hiervor - Voir page 859 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 8. Juni 1995 Décision du Conseil des Etats du 8 juin 1995
Haering Binder Barbara (S, ZH) unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) den folgenden schriftlichen Bericht:
Am 8. Juni 1995 hat der Ständerat zu den im Rahmen der Botschaft über die Förderung der Wissenschaft in den Jah- ren 1996-1999 unterbreiteten sieben Bundesbeschlüssen Stellung genommen. Gegenüber den beschlüssen des Na- tionalrates ist dabei nur eine Differenz entstanden, nämlich bei Bundesbeschluss D, Finanzierung der Sondermassnah- men zugunsten der universitären Weiterbildung.
Ursprung dieses Beschlusses ist der Brief des Präsidenten der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungs- direktoren (EDK) an die Vorsteherin des EDI und die WBK vom 23. Januar 1995. Der Präsident der EDK äusserte die Befürchtung, dass durch die Beschränkung des Aufgaben- bereiches auf die Träger nach Artikel 2 Absatz 1 des Bun- desgesetzes über die Hochschulförderung (HFG) die bisher ausgerichteten Beiträge an die Weiterbildung der Mittel- schullehrerinnen und Mittelschullehrer (WBZ) in Luzern ent- fallen könnten, denn diese sind auf Absatz 2 von Artikel 2 HFG abgestützt.
Gestützt auf den Grundsatz im Bundesbeschluss C könnte die Weiterbildungszentrale auch weiterhin unterstützt wer- den. Um jedoch alle Zweifel auszuschliessen, beschloss der Ständerat, im Finanzierungsbeschluss D nur auf Artikel 2 zu verweisen, ohne die Absätze zu erwähnen.
Haering Binder Barbara (S, ZH) présente au nom de la Commission de la science, de l'éducation et de la culture (Csec) le rapport écrit suivant:
Le 8 juin 1995, le Conseil des Etats a pris position sur les sept arrêtés fédéraux qui lui étaient soumis dans le message concernant la promotion de la science durant les années 1996-1999. Une seule divergence est apparue par rapport aux décisions du Conseil national, à savoir dans l'arrêté fédéral D relatif au financement des mesures spéciales en faveur de la formation continue au niveau universitaire.
Cette décision trouve son origine dans la lettre que le prési- dent de la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique (CDIP) a adressée le 23 janvier 1995 à la cheffe du DFI et à la Csec. Dans ce courrier, le président
exprimait la crainte que la limitation du champ d'application aux seuls ayants droit prévus à l'article 2 alinéa 1er de la loi fédérale sur l'aide aux universités (LAU) ne supprime les contributions à la formation permanente des enseignants du degré moyen à Lucerne (WBZ), lesquelles se fondent sur l'alinéa 2 de l'article 2 LAU.
En vertu du principe établi par l'arrêté fédéral C, le centre de formation permanente pourrait encore bénéficier d'un sou- tien. Toutefois, pour lever toute ambiguïté, le Conseil des Etats a décidé, dans l'arrêté de financement D, de ne ren- voyer qu'à l'article 2 sans préciser d'alinéa.
Art. 1 Abs. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 1 al. 1 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
92.418
Parlamentarische Initiative (Guinand) Form des eigenhändigen Testaments Initiative parlementaire (Guinand) Forme du testament olographe
Differenzen - Divergences Siehe Seite 204 hiervor - Voir page 204 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 13. Juni 1995 Décision du Conseil des Etats du 13 juin 1995
Art. 520a Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Heberlein Trix (R, ZH), Berichterstatterin: In der Debatte im Ständerat haben sich gegenüber dem Nationalrat im wesent- lichen zwei Differenzen ergeben: eine materieller und eine redaktioneller Art, die nur den deutschen Text betrifft.
Im Artikel 520a hat der Ständerat die deutsche Formulierung vereinfacht und anstelle der vom Nationalrat beschlossenen Version «Bestand der Verfügung» die Worte «Gültigkeit der Verfügung» gewählt. Die nationalrätliche Kommission für Rechtsfragen stimmte an ihrer Sitzung vom 14. Juni 1995 dieser präziseren Formulierung zu, die den Absichten der parlamentarischen Initiative Guinand und dem Entscheid des Nationalrates vom 31. Januar 1995 Rechnung trägt.
Ausdrücklich nicht in diese Revision aufnehmen will die Kom- mission eine entsprechende Anpassung der Formvorschrif- ten für das mündliche und das öffentlich beurkundete Testa- ment, wie das Frau Sandoz in einem Antrag wünschte, den sie im Nationalrat bereits anlässlich der ersten Beratung ge- stellt hatte. Die parlamentarische Initiative Guinand bezog sich lediglich auf das eigenhändige Testament. Sollte man diese Anpassung bezüglich Gültigkeitserfordernisse auch bei den anderen Formen der letztwilligen Verfügung als sinn- voll erachten, was die Kommission durchaus in Erwägung zog, so müssten die Gesetzesänderungen separat geprüft werden.
Im Namen der einstimmigen Kommission für Rechtsfragen beantrage ich Ihnen, Artikel 520a zu genehmigen und der parlamentarischen Initiative Guinand zuzustimmen.
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Förderung der Wissenschaft in den Jahren 1996-1999. Kredite Promotion de la science dans les années 1996-1999. Crédits
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
III
Volume
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Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.102
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
20.06.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
1389-1389
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20 025 761
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