XXle Congrès postal universel de Séoul
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E 20 juin 1995
fordert, eine nüchterne Lagebeurteilung zu machen, wie es, aufgrund der Erfahrung mit dem Aktionsprogramm «Energie 2000», nach dem Jahr 2000 weitergehen wird. Wir sind gefordert, im Rahmen dieser Halbzeitbilanz genau fest- zustellen, was die Anstrengungen im Rahmen dieses Ak- tionsprogramms gebracht haben. Wir müssen die Jahre 1996 und 1997 für die Energiepolitik als Entscheidungsjahre betrachten. Von meiner Situation aus beurteilt, möchte ich festhalten, dass dann diese zwei Jahre sehr wichtig sein wer- den, auch im Zusammenhang mit dem Energiegesetz, das nächstes Jahr vor die eidgenössischen Räte kommen wird. Die Energiepolitik wird in den nächsten Jahren wieder an Be- deutung gewinnen müssen. Wir müssen uns diesen Fragen stellen und diese Entscheide im Interesse einer langfristigen, gesicherten und guten Energiepolitik treffen.
Genehmigt - Approuvé
Abschreibung - Classement
Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss der Beilage zum Bericht
Antrag der Kommission Das Postulat 92.3397 nicht abschreiben
Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires selon l'annexe du rapport
Proposition de la commission Ne pas classer le postulat 92.3397
Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Bei den Motionen sind wir grundsätzlich mit den Anträgen des Bundesrates einverstanden, mit einer Ausnahme: Wir bitten den Bundes- rat, das Postulat Bloetzer, «Tarifermässigung der rollenden Strasse», nicht abzuschreiben, also vorläufig in der Samm- lung weiter aufzuführen.
Angenommen gemäss Antrag der Kommission Adopté selon la proposition de la commission
Bundesbeschluss - Arrêté fédéral
Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Ich bitte Sie, dem Bundesbeschluss zuzustimmen. Noch zwei, drei zusätzliche Bemerkungen zum Schluss der Behandlung des Geschäfts- berichtes 1994: Zuerst danke ich dem Bundesrat und der Verwaltung herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, die wir im Jahre 1994 erleben durften. Ich danke auch für die Zusammen- und Bereitstellung der Berichte und Doku- mente.
Wie ich Ihnen im Zusammenhang mit dem Bericht über die Tätigkeit der GPK 1994 und des Leitbildes der GPK letzte Woche gesagt habe, ist es wahrscheinlich das letzte Mal, dass unser Geschäftsbericht auf dem Teil 2 basiert, auf die- sem dicken Buch, das wir vom Bundesrat respektive von der Verwaltung für das Jahr 1995 nicht mehr verlangen. Wir möchten aber vom Bundesrat - und haben ihn deswegen be- reits angefragt - 1995 und 1996 die sogenannten Jahres- ziele der Departemente erfahren, aufgrund derer wir dann ein Jahr später, das heisst 1996 und 1997, einen Soll-Ist-Ver- gleich machen können.
Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat dem zustimmen wird, weil wir ihn und die Verwaltung entlasten, ihn auch in der GPK des Nationalrates entlasten, wo er an einigen Sit- zungen - es sind ungefähr 35 Sitzungen - nicht mehr teil- nehmen muss. Damit hätten wir eines der Ziele - Entlastung der Verwaltung, aber auch Entlastung des Bundesrates - er- reicht. Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat unserem Vorschlag zustimmt, so dass wir in Zukunft den Geschäfts- bericht in erster Linie aufgrund des Soll-Ist-Vergleiches be-
handeln werden. Nochmals herzlichen Dank dem Bundesrat und der Verwal- tung!
Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Gesamtberatung - Traitement global
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 32 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
95.014
XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul
Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. Februar 1995 (BBI II 677) Message et projet d'arrêté du 15 février 1995 (FF Il 633) Beschluss des Nationalrates vom 6. Juni 1995 Décision du Conseil national du 6 juin 1995
Uhlmann Hans (V, TG) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht:
Der 189 Mitgliedländer umfassende Weltpostverein (WPV) hat sein oberstes Organ, den Kongress, letztmals 1994 in Seoul zusammentreten lassen. Dieser Kongress wird grund- sätzlich alle fünf Jahre einberufen, um die Bestimmungen über den internationalen Postdienst zu überprüfen und zu er- gänzen.
Die am Kongress in Seoul gefassten Beschlüsse zielen dar- auf ab, die Arbeitsweise des WPV zu verbessern und seine Organe neu zu strukturieren. Dabei wurden die Aufgaben der ständigen Organe des WPV - Verwaltungsrat und Rat für Postbetrieb - genauer umrissen, um ihnen zu schnellerem und effizienterem Handeln zu verhelfen. Zudem wurden die Instrumente der strategischen Planung und der Programm- budgetierung eingeführt, um dem WPV die Verwendung sei- ner Ressourcen nach den vorrangigen Bedürfnissen seiner Mitglieder zu ermöglichen.
Aufgrund des Rotationsprinzips im Verwaltungsrat wird die Schweiz diesem Organ nicht mehr angehören, doch steht ihr das Recht zu, an den Zusammenkünften als Beobachterin teilzunehmen. Im Rat für Postbetrieb hingegen wird sie ver- treten sein.
Die Botschaft sieht schliesslich vor, dass es Sache des Bun- desrates sein wird, die Taxen des internationalen Postdien- stes innerhalb der von diesen Urkunden festgelegten Gren- zen zu bestimmen. Diese Urkunden treten am 1. Januar 1996 in Kraft. Die Schweiz hat solche Verträge bisher immer vor dem Datum ihres Inkrafttretens ratifiziert.
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen behan- delte dieses Geschäft am 25. April 1995. Sie hat sich mit der Tätigkeit und der Rolle des WPV und mit der Stellung der Schweiz innerhalb dieser internationalen Organisation aus- einandergesetzt.
Uhlmann Hans (V, TG) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant:
L'Union postale universelle (UPU), forte de 189 pays mem-
S
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Neat. Zweiter Verpflichtungskredit
bres, a réuni son Congrès, qui constitue son organe su- prême, pour la dernière fois à Séoul en 1994. Ce Congrès a lieu en principe tous les cinq ans. Il a pour but de réviser et de compléter la réglementation à la base du service postal in- ternational, ainsi que de réformer la gestion du travail et de restructurer les organes de l'UPU.
Les organes permanents de l'UPU - qui sont le Conseil d'ad- ministration et le Conseil d'exploitation postale - ont ainsi vu leurs tâches définies plus précisément, ce qui leur permettra d'agir de façon plus rapide et efficace. En outre, l'introduction des systèmes de planification stratégique et de budgétisation par programme devrait contribuer à une utilisation des res- sources de l'UPU de façon plus appropriée aux besoins des membres.
En raison de la rotation de rigueur dans cette organisation, la Suisse ne sera plus membre du Conseil d'administration, mais conservera un statut d'observateur de droit. Elle sera représentée par contre au Conseil d'exploitation postale.
Le message prévoit enfin que le Conseil fédéral sera autorisé à fixer les taxes du service postal international dans les limi- tes indiquées par ces Actes. Les nouveaux Actes entreront en vigueur le 1er janvier 1996. La Suisse les a toujours rati- fiés avant la date de leur entrée en vigueur.
La Commission des transports et des télécommunications a traité cet objet le 25 avril 1995. Elle a discuté du fonctionne- ment et du rôle de cette organisation internationale et de la position de la Suisse en son sein.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt, den Bundesbeschluss zu geneh- migen, der den Bundesrat zur Ratifizierung der am XXI. Welt- postkongress in Seoul unterzeichneten Urkunden ermächtigt.
Proposition de la commission
La commission propose, d'accepter l'arrêté fédéral approu- vant les Actes signés au XXIe Congrès postal universel de Séoul qui autorise le Conseil fédéral à les ratifier.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition
Gesamtberatung - Traitement global
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
28 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
95.027
Neat. Zweiter Verpflichtungskredit NLFA. Deuxième crédit d'engagement
Botschaft und Beschlussentwurf vom 12. April 1995 (BBI III 237) Message et projet d'arrêté du 12 avril 1995 (FF III 229)
Antrag der Kommission Eintreten
Antrag Weber Monika Eintreten und Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag,
a. unverzüglich ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten, wo- bei sowohl einnahmenseitig wie ausgabenseitig zu kalkulie- ren ist. Die Kapitel Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind jetzt zu beurteilen und nicht weiter bis 1997 zu vertrödeln. Die verkehrs- und europapolitische Notwendigkeit ist neu zu
überprüfen. Eine Etappierung ist vorzusehen;
b. den sogenannten Überbrückungskredit bzw. Verpflich- tungskredit II zurückzustellen, bis ein klares Konzept vorliegt; c. da alles für eine schweizerische Finanzierung auf unserem Kapitalmarkt spricht, auch eine nichtstaatliche bzw. privat- wirtschaftliche Variante zu prüfen.
Proposition de la commission Entrer en matière
Proposition Weber Monika Entrer en matière et renvoi au Conseil fédéral avec mandat
a. d'élaborer sans retard un concept de financement qui tienne compte aussi bien des recettes que des dépenses. Il y a lieu d'évaluer dès à présent le chapitre concernant la ren- tabilité et de ne pas musarder jusqu'en 1997. Il convient éga- lement de réexaminer la nécessité du projet aux niveaux des transports et de la politique européenne. Enfin, des étapes doivent être prévues;
b. de différer le deuxième crédit d'engagement (crédit inter- médiaire) jusqu'à la présentation d'un concept clair;
c. étant donné que les fonds destinés à la réalisation du pro- jet seront, selon toute vraisemblance prélevés sur le marché suisse des capitaux, une variante de financement non étati- que, en d'autres termes par l'économie privée, doit égale- ment être étudiée.
Uhlmann Hans (V, TG), Berichterstatter: Bei diesem Ge- schäft kann ich es nicht so kurz machen. Ich nehme an, Sie haben Verständnis dafür.
Die Diskussion um die Neat kommt überhaupt nicht zur Ruhe. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass nicht Schlag- zeilen in der Presse erscheinen. Die Neat ist das Politikum der Stunde. Im Scheinwerferlicht der öffentlichen Debatte steht die Frage der Finanzierung und der möglichen Finan- zierungsmechanismen an erster Stelle. Aber auch Probleme der Etappierung, der Kapazität, der Verknüpfung mit «Bahn 2000», der Sicherheit, ja sogar der Geologie unserer Alpen werden heute in den Medien aufgegriffen.
Der Bundesrat und die Kommission für Verkehr und Fern- meldewesen Ihres Rates haben sich in letzter Zeit intensiv mit dem Dossier Neat beschäftigt. Lassen Sie mich kurz die einzelnen Meilensteine der jüngsten Neat-Debatte im Bun- desrat aufzeigen. Sie prägen nämlich in nachhaltiger Weise das heute zur Diskussion stehende Geschäft. Dabei müssen wir uns stets vor Augen halten, dass ein Entscheid des Bun- desrates erst die Marschrichtung definiert. Er lässt dagegen Detailfragen und Modalitäten bewusst offen. Diese sollen beispielsweise mit den Kantonen, den politischen Parteien und den interessierten Verbänden diskutiert werden. Daher sollte man sich hüten, einen Bundesratsentscheid schlag- wortartig zu qualifizieren.
Mit dem Entscheid des Bundesrates soll der Startschuss zu einer offenen, sachlichen und problemorientierten Diskus- sion gegeben werden. Der Bundesrat hat wiederholt darge- legt, dass die Neat im wesentlichen auf der Basis des Bun- des- und des Volksbeschlusses zu realisieren, die Finanzie- rung hingegen neu zu überdenken und allenfalls neu zu regeln ist.
Die Diskussion ist eröffnet, verschiedene Möglichkeiten lie- gen auf dem Tisch. Angesichts der desolaten Finanzsituation hat der Bundesrat gleichsam als Richtschnur festgelegt, dass die Baulose so zu verteilen sind, dass über Jahre hin- weg ein gleichmässiger Finanzbedarf entsteht. Betrachten wir diesen Vorgang auf der Realisierungszeitachse, so muss man ehrlicherweise von einer sanften Etappierung sprechen. Wie diese aber konkret aussieht, darüber liegen noch keine zuverlässigen Angaben vor. Die Verwaltung arbeitet an mög- lichen Szenarien. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen aber das vorliegende Geschäft nicht. Vielmehr hat der Bundesrat dieser Entwicklung bereits Rechnung getragen.
Ursprünglich war vorgesehen - übrigens zum gleichen Zeit- punkt -, einen Antrag für einen zweiten Verpflichtungskredit
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XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul
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Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.014
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.06.1995 - 08:00
Date
Data
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682-683
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Pagina
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20 025 971
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