Lutte contre la désertification. Convention
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N
27 septembre 1995
Siebente Sitzung - Septième séance
Mittwoch, 27. September 1995, Vormittag Mercredi 27 septembre 1995, matin
11.00 h
Vorsitz - Présidence: Frey Claude (R, NE)
Le président: La séance est ouverte. Vous aurez remarqué, compte tenu de la faible assistance, la subtilité de l'ordre du jour, puisque le premier point c'est la lutte contre la désertifi- cation!
95.017
Bekämpfung der Wüstenbildung. Übereinkommen Lutte contre la désertification. Convention
Botschaft und Beschlussentwurf vom 1. März 1995 (BBI II 809) Message et projet d'arrêté du 1er mars 1995 (FF 1) 773) Beschluss des Ständerates vom 14. Juni 1995 Décision du Conseil des Etats du 14 juin 1995 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Baumberger Peter (C, ZH) unterbreitet im Namen der Kom- mission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek) den folgenden schriftlichen Bericht:
Die Problemstellung der Wüstenbildung ist nicht neu, neu ist die an der Rio-Konferenz vereinbarte internationale Zusam- menarbeit auf diesem Gebiet. Das Übereinkommen zur Be- kämpfung der Wüstenbildung beschränkte sich zuerst auf das Engagement gegenüber Afrika. Im späteren Verlauf der Verhandlungen kamen noch die asiatischen und südameri- kanischen Länder hinzu. Das Übereinkommen erstreckt sich aber auch auf das nördliche Mittelmeer (Griechenland, Por- tugal, Spanien). Für jede dieser vier Regionen ist dem Über- einkommen eine besondere Beilage mit für die Region spezi- fischen Bestimmungen beigefügt worden. Die «Resolution zu den dringlichen Massnahmen für Afrika» und eine weitere «Resolution zu den Übergangsbestimmungen» schliessen das Vertragswerk ab.
Das Übereinkommen wurde im Juni 1994 verabschiedet und im Oktober 1994 in Paris von 86 Staaten, darunter auch die Schweiz, unterzeichnet. Es kann in Kraft treten, wenn 50 Staaten es ratifiziert haben. Bis jetzt haben 107 Staaten es unterzeichnet und 5 davon auch ratifiziert.
Die Wüstengebiete, in denen etwa 900 Millionen Menschen leben, machen heute ungefähr ein Viertel der Erdoberfläche aus. Daraus ist ersichtlich, wie gross das Ausmass und die Bedeutung der Bekämpfung der Wüstenbildung sind. Weil die Wüstenbildung vor allem die Dritte Welt trifft, fordert die- ses Übereinkommen ganz besonders die internationale Soli- darität heraus.
dung, Verbesserung der Bewässerungssysteme) mit jährlich rund 17 Millionen Franken unterstützt. Von den 17,3 Millio- nen Franken, die letztes Jahr ausgegeben wurden, waren 14,8 Millionen Franken für Programme in Afrika und 2,5 Mil- lionen Franken für Programme in Asien bestimmt. Weil diese Programme im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit finanziert werden, ergeben sich aus diesem Übereinkommen keine neuen finanziellen Konsequenzen für die Schweiz. Im Gegenteil: Aus der Sicht der Schweiz ist es sehr wichtig, die- ses Übereinkommen zu ratifizieren, denn nur in diesem Rah- men kann die Schweiz die Aufbauarbeit, eingebunden in die Schutzpläne der entsprechenden Landesregierung, vorneh- men. Damit kann sie ihren Einsatz von den Eigenleistungen stärker abhängig machen als bisher. Das Übereinkommen ist aber auch ein wichtiges Instrument für die multilaterale Fi- nanzierung. Wenn die Schweiz dem Übereinkommen beitritt, hat sie eine stärkere Handhabe im Gespräch mit den Regie- rungen der verschiedenen Länder. Im Rahmen dieses Über- einkommens kann ferner die Transparenz der Einsätze der verschiedenen Länder und internationalen Organisationen besser gewährleistet werden. Das Übereinkommen fördert aber auch die internationale Koordination der Programme auf der Basis der internationalen Solidarität.
Was den Standort des ständigen Sekretariats betrifft, hat die Schweiz ihre Kandidatur Standort Genf eingereicht. Die Kommission begrüsst diese Kandidatur. Das Sekretariat wird die Umsetzung und das Einhalten des Übereinkommens zu überwachen haben. Es gibt aber noch andere Länder (Spa- nien, Deutschland und Kenia), die sich dafür interessieren. Der Entscheid kann erst gefällt werden, wenn das Überein- kommen in Kraft tritt.
Baumberger Peter (C, ZH) présente au nom de la Commis- sion de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie (Ceate) le rapport écrit suivant:
La lutte contre la désertification n'est pas une préoccupation nouvelle dans le contexte international. La nouveauté réside plutôt dans le soutien que la communauté internationale a accepté de fournir en la matière lors de la Conférence de Rio. Axée à l'origine sur le problème africain, la convention, lors des négociations, a progressivement été étendue non seule- ment à l'Asie et à l'Amérique latine, mais encore à la Méditer- ranée septentrionale (Grèce, Portugal, Espagne). Pour cha- cune de ces quatre régions, une annexe précise à la fin de la convention les modalités particulières de mise en oeuvre des dispositions arrêtées. La convention comporte également une «Résolution sur les mesures à prendre d'urgence pour l'Afrique»> ainsi qu'une «Résolution sur les dispositions tran- sitoires».
Adoptée en juin 1994, la convention a été signée à Paris en octobre 1994 par 86 pays dont la Suisse. Elle entrera en vi- gueur une fois qu'elle aura été ratifiée par 50 pays. A ce jour, 107 Etats l'ont signée et 5 l'ont ratifiée.
Les régions désertiques, dans lesquelles vivent quelque 900 millions d'hommes, couvrent à peu près un quart de la superficie du globe. C'est dire l'importance des enjeux de la lutte contre la désertification. D'autre part, celle-ci frappant d'abord les pays du tiers monde, la convention fait appel en grande partie à la solidarité internationale.
Dans le cadre de la coopération au développement, la Suisse a déjà contribué à hauteur de 17 millions de francs annuellement au soutien de plusieurs projets (amendement
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Bekämpfung der Wüstenbildung. Übereinkommen
des sols, gestion de l'eau, plantation de haies artificielles, amélioration des systèmes d'irrigation). Sur les 17,3 millions de francs dépensés l'an dernier, 14,8 millions de francs ont été affectés à des programmes d'aide en Afrique, et 2,5 millions de francs à des programmes en Asie. Comme ces programmes sont financés dans le cadre de la coopéra- tion au développement et qu'ils continueront de l'être, la con- vention n'entraînera pas de conséquences financières nou- velles. Pour la Suisse, la ratification de cette convention revêt une importance non négligeable. Ce n'est qu'à cette condi- tion qu'elle pourra insérer son aide dans les programmes des pays concernés et, par là, la lier aux efforts consentis par ces pays. De plus, elle constitue également un instrument de fi- nancement multilatéral. Si la Suisse la ratifie, sa position n'en sera que davantage renforcée lors de négociations avec les gouvernements des différents pays. La convention permet également de garantir une meilleure transparence concer- nant les efforts consentis par les pays et organisations inter- nationales concernés. En outre, elle encourage la coordina- tion des programmes sur la base de la solidarité internatio- nale.
Concernant le siège du secrétariat permanent, la Suisse a proposé qu'il soit établi à Genève. La commission a accueilli favorablement cette proposition. Le secrétariat aura pour mission de veiller à l'application et au respect de la conven- tion. D'autres pays (l'Espagne, l'Allemagne et le Kenya) ont cependant eux aussi manifesté leur intérêt à ce sujet. La dé- cision ne pourra être prise que lorsque la convention sera en- trée en vigueur.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt, auf die Vorlage einzutreten, das Übereinkommen zu genehmigen und den Bundesrat zu er- mächtigen, es zu ratifizieren.
Antrag Steinemann Nichteintreten
Schriftliche Begründung
Das Schweizervolk hat den Uno-Beitritt abgelehnt. Trotzdem hat uns der Bundesrat zu einem der grössten Nettozahler bei dieser Organisation gemacht und will weiterhin ein Überein- kommen nach dem anderen unterzeichnen und ratifizieren lassen.
Zurzeit haben erst fünf Staaten das Übereinkommen zur Bekämpfung der Wüstenbildung ratifiziert.
Obwohl unser Land über 17 Millionen Franken jährlich in ver- schiedene Projekte in diesem Umfeld im Rahmen der Ent- wicklungszusammenarbeit investiert, will der Bundesrat diese INCD-Verpflichtung ratifizieren. Wir sind weder in der Uno, noch haben wir besondere Kenntnisse in der Bekämp- fung der Wüstenbildung, zumal die Schweiz bekanntlich kein klassisches Wüstengebiet ist.
Die 85seitige Botschaft umfasst ausserordentlich viel Nichts- sagendes, Undefinierbares und umschreibt das Ziel nur in allgemeinen Phrasen. So in Sätzen wie: «Das Hauptziel des Übereinkommens ist es, in von Dürre und/oder Wüstenbil- dung schwer betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika, durch wirksame Massnahmen auf allen Ebenen .... die Wü- stenbildung zu bekämpfen .... », oder: «Die Förderung einer Politik der globalen Sicherheit ist eines der wichtigsten Anlie- gen unserer Aussenpolitik.» Es werden weder echte und les- bare Aussagen gemacht noch konkrete Ziele definiert.
Als weiterer Grund zur raschen Ratifizierung wird das Inter- esse der Schweiz am ständigen Sekretariat dieser Organisa- tion in Genf angeführt.
Hat schon jemand die Frage gestellt, ob die Ansiedlung von internationalen Organisationen wirklich im Interesse von Steuerzahlern und Bewohnern ist?
Ein kühler Kopf und nüchternes Rechnen zählen anschei- nend wenig, wenn protokollarische Ehren und diplomati- sches Prestige auf dem Spiel stehen. Schon heute können
die Genfer täglich beobachten, was passiert, wenn 70 000 in- ternationale Beamte (inklusive Familienangehörige), welche keine Steuern zahlen, gratis und franko die Infrastruktur be- nützen. Manche bezahlen nicht einmal ihre Rechnungen in Läden und Spitälern. Das Auftreten der Diplomaten hat die Preise für Einheimische in allen Belangen in fast uner- schwingliche Höhen getrieben. Der ökonomische Nutzen in Form von Mehrumsätzen kompensiert niemals die Lasten. Genf hätte viel mehr davon, wenn gute, Steuern zahlende Firmen mit ihren Mitarbeitern sich ansiedeln würden anstatt weitere internationale Organisationen.
Die Beherbergung des Sekretariats würde von der Eidgenos- senschaft sicher wieder gratis zur Verfügung gestellt und un- terhalten - natürlich nicht wirklich gratis, sondern zu Lasten der Staatsverschuldung des Bundes, also zu Lasten von uns Steuerzahlern. Zudem bin ich der Meinung, ein solches Se- kretariat gehöre in die Nähe der betroffenen Regionen.
Unter solchen Umständen ist es mir nicht möglich, dieser Vorlage zuzustimmen. Ich bitte auch Sie, auf diese Vorlage nicht einzutreten.
Proposition de la commission
La commission propose d'entrer en matière, d'approuver la convention et d'habiliter le Conseil fédéral à la ratifier.
Proposition Steinemann Ne pas entrer en matière
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Steinemann
61 Stimmen 9 Stimmen
Bundesbeschluss zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung in den von Dürre und/oder Wüstenbildung schwer betroffenen Ländern, insbesondere in Afrika
Arrêté fédéral concernant la Convention des Nations Unies sur la lutte contre la désertification dans les pays gravement touchés par la sécheresse et/ou la désertifi- cation, en particulier en Afrique
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal (Ref .: 1768)
Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Aregger, Aubry, Bär, Baumberger, Béguelin, Berger, Bezzola, Bircher Peter, Borel François, Bortoluzzi, Bugnon, Bühlmann, Bührer Gerold, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Ca- vadini Adriano, Comby, Cornaz, Darbellay, Deiss, Dettling, Ducret, Eggenberger, Eggly, Engler, Eymann Christoph, Fankhauser, Fehr, Fischer-Sursee, Frainier, Frey Walter, Früh, Gadient, Gobet, Gonseth, Grendelmeier, Gros Jean- Michel, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Iten Jo- seph, Jäggi Paul, Keller Anton, Kühne, Langenberger, Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maitre, Meier Hans, Meyer Theo, Narbel, Nebiker, Neuenschwan- der, Ostermann, Perey, Pini, Raggenbass, Reimann Maximi- lian, Rohr, Ruckstuhl, Rychen, Sandoz, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmidhal-
Loi sur la navigation maritime
1932
N
27 septembre 1995
ter, Schweingruber, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Singei- sen, Spielmann, Theubet, Vollmer, Weder Hansjürg, Weyeneth, Wick, Wyss William, Zwygart (86)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Dreher, Kern, Moser, Scherrer Jürg, Steinemann (5)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Mamie, Steiner Rudolf (2)
Stimmen nicht - Ne votent pas:
Allenspach, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Bäumlin, Bignasca, Binder, Bischof, Blocher, Bodenmann, Bonny, Bo- rer Roland, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bundi, Cac- cia, Caspar-Hutter, Cincera, Columberg, Couchepin, Danuser, de Dardel, David, Diener, Dormann, Dünki, Du- voisin, Eberhard, Epiney, Fasel Hugo, von Felten, Fischer- Hägglingen, Fischer-Seengen, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Giezendanner, Giger, Goll, Graber, Gross Andreas, Grossenbacher, Gysin, Haering Binder, Hafner Ursula, Häm- merle, Heberlein, Hegetschweiler, Herczog, Hildbrand, Hubacher, Jeanprêtre, Jenni Peter, Jöri, Keller Rudolf, Ledergerber, Leemann, Leu Josef, Leuenberger Moritz, Maeder, Marti Werner, Maspoli, Matthey, Mauch Ursula, Maurer, Meier Samuel, Miesch, Misteli, Mühlemann, Müller, Nabholz, Oehler, Philipona, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Ruffy, Rutishauser, Schmid Sa- muel, Schmied Walter, Schnider, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steffen, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, vakant I, Vetterli, Wanner, Wiederkehr, Wittenwiler, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger (106)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
95.031
Seeschiffahrtsgesetz. Internationale Übereinkommen / Loi sur la navigation maritime. Conventions internationales
Botschaft, Gesetz- und Beschlussentwürfe vom 3. Mai 1995 (BBI IV 241) Message, projets de loi et d'arrêté du 3 mai 1995 (FF IV 233) Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Mühlemann Ernst (R, TG) unterbreitet im Namen der Aus- senpolitischen Kommission (APK) den folgenden schriftli- chen Bericht:
Seeschiffahrt:
Die heutige Verkehrsdichte auf den Weltmeeren erfordert eine allgemein anerkannte internationale Seerechtsordnung. Nur so können die Sicherheit der Schiffahrt und der Schutz der Umwelt gewährleistet werden. Unter der Betreuung und Leitung der Internationalen Seeschiffahrts-Organisation (In- ternational Maritime Organisation, IMO) in London sind viele Übereinkommen entstanden, die die Regeln der internationa- len Seeschiffahrt vereinheitlichen und die Sicherheit der See- schiffahrt erhöhen. Da der Binnenstaat Schweiz im Interesse einer angemessenen wirtschaftlichen Landesversorgung im Falle internationaler Krisen über eine Hochseeflotte verfügt, die zurzeit 20 Schiffe mit einer Tragfähigkeit von etwa 700 000 Tonnen umfasst, gehört auch unser Land der IMO an.
Im Bereich der Seeschiffahrt liegen Ihnen folgende Überein- kommen und Protokolle zu internationalen Übereinkommen zur Genehmigung vor:
Internationales Übereinkommen von 1990 über Vorsorge, Bekämpfung und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ol- verschmutzung: Ziel dieses Übereinkommens ist es, durch die internationale Abstimmung präventiver Massnahmen die Gefahr schwerer Ölverschmutzung infolge eines Schiffsun- falls einzudämmen;
Internationales Übereinkommen vom 18. Dezember 1971 über die Errichtung eines Internationalen Fonds zur Entschä- digung für Ölverschmutzungsschäden und das dazugehörige Protokoll vom 27. November 1992: Mit diesem Übereinkom- men wird ein Internationaler Fonds geschaffen, mit dessen Mitteln Ölverschmutzungsschäden gedeckt werden, die die Haftungslimite der Schiffseigentümer und Reedereien über- steigen. Der Fonds wird durch eine Abgabe auf dem Öl ge- spiesen, welches auf dem Seeweg transportiert wird;
Protokoll von 1992 zur Änderung des Internationalen Über- einkommens von 1969 über die zivilrechtliche Haftung für Öl- verschmutzungsschäden: Das Protokoll sieht eine Erhöhung der zivilrechtlichen Haftungslimiten der Schiffseigentümer und Reedereien bei Ölverschmutzungsunfällen vor. (Für Einzelheiten siehe Botschaft!) Binnenschiffahrt:
Die freie und sichere Schiffahrt auf dem Rhein, der unser Land mit dem Meer verbindet, ist für die Schweiz als Binnen- staat von vitaler Bedeutung. Die Revidierte Rheinschiffahrts- akte vom 17. Oktober 1868 (Mannheimer Akte), die Grund- lage für die Arbeiten der Zentralkommission für die Rhein- schiffahrt (ZKR) in Strassburg ist, gewährleistet die freie Schiffahrt auf dem Rhein. Die ZKR hat in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten das Strassburger Übereinkommen vom 4. November 1988 über die Beschränkung der Haftung in der Binnenschiffahrt geschaffen, das im Interesse einer ko- härenten Rechtsordnung auf dem gesamten Rhein eine ein- heitliche Haftungsregelung analog zu jener im Seeschiff- fahrtsbereich festlegt. Damit erhalten die Binnenreeder die Gewissheit, dass sie auf der ganzen Rheinstrecke von Basel bis zum offenen Meer in gleichem Ausmass haften. Diese Rechtsvereinheitlichung dient der Förderung des Schiffsver- kehrs auf dem Rhein und ist daher aus schweizerischer Sicht zu begrüssen.
(Für Einzelheiten siehe Botschaft!)
Die Annahme der mit dieser Botschaft unterbreiteten Abkom- men bedingt eine geringfügige Anpassung des Seeschiff- fahrtsgesetzes.
Mühlemann Ernst (R, TG) présente au nom de la Commis- sion de politique extérieure (CPE) le rapport écrit suivant:
Navigation maritime:
La densité actuelle du trafic maritime mondial requiert une législation maritime internationale reconnue de tous, seule à même d'assurer la sécurité de la navigation maritime et la protection de l'environnement. Grâce aux efforts de l'Organi- sation maritime internationale (OMI; International Maritime Organization, IMO) et sous sa direction, de nombreuses con- ventions unifiant les règles de la navigation maritime interna- tionale et visant à améliorer la sécurité de la navigation mari- time ont été élaborées. Bien que la Suisse soit un Etat sans littoral, elle s'est dotée, afin de s'assurer un approvisionne- ment économique adéquat en cas de crise internationale, d'une flotte de haute mer comptant actuellement 20 navires d'un tonnage total de 700 000 tonnes environ. Elle fait donc partie de l'OMI.
En ce qui concerne le domaine de la navigation maritime, les conventions et protocoles internationaux suivants vous sont soumis pour approbation:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Bekämpfung der Wüstenbildung. Übereinkommen Lutte contre la désertification. Convention
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.017
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Numero dell'oggetto
Datum
27.09.1995 - 11:00
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