Postulat Pini
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N
4 octobre 1995
l'industrie, tout en diminuant les charges qui pèsent sur les propriétaires forestiers et les collectivités publiques. Que devons-nous faire pour cela? Accorder de nouvelles subventions, interdire l'importation des bois étrangers, obliger à la prise en charge des bois indigènes? Rien de tout cela! La mesure est à la fois pédagogique, écologique et libérale: il nous suffit de transmettre au Conseil fédéral les motions Martin Jacques (94.3406) et Friderici Charles (94.3430), et de donner l'ordre au Conseil fédéral de contrôler le fonction- nement de ses machines à calcul pour constater que 26 plus 18, c'est toujours plus près de 40 que de 28.
Koller Arnold, Bundesrat: Sie wissen, dass die 28-Tonnen- Limite ein Grundpfeiler der schweizerischen Verkehrspolitik ist. Das Transitabkommen mit der EU und auch die Neat be- ruhen darauf. Diese Gewichtslimite schützt die Schweiz schon heute, vor der Umsetzung der Alpen-Initiative, vor ei- ner Vervielfachung des Transitschwerverkehrs. Es ist daher auch nicht der Moment, um diese Grundsatzfrage zu disku- tieren, sondern es geht heute allein um diese Motion, die eine beschränkte Zielsetzung - die Ausnahme für die Holztrans- porte - zum Gegenstand hat.
Nach Artikel 9 Absatz 8 des Strassenverkehrsgesetzes kann der Bundesrat nach Anhören der Kantone unter anderem Aus- nahmen von den Gewichtslimiten für Fahrzeuge vorsehen, die wegen ihres besonderen Zweckes unvermeidbar höhere Ge- wichte erfordern. Er umschreibt die Voraussetzungen, unter denen im Einzelfall unumgängliche Fahrten anderer Fahr- zeuge mit höheren Gewichten bewilligt werden dürfen. Ge- stützt darauf sieht Artikel 80 der Verkehrregelnverordnung un- ter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich Ausnahmen von den gesetzlichen Höchstgewichten für die Beförderung eines unteilbaren Gutes vor. Bei Rundholz handelt es sich jedoch zweifellos nicht um ein unteilbares Gut. Diese restriktive For- mulierung von Artikel 9 Absatz 8 Strassenverkehrsgesetz schliesst daher aus, für Rundholztransporte eine generelle Ausnahme von der 28-Tonnen-Limite vorzusehen. Wie die Kommissionssprecher dargelegt haben, haben wir im Rah- men unseres Ermessens bereits alle Möglichkeiten ausge- nützt, indem wir in einem Kreisschreiben festgehalten haben, dass Gewichtsüberschreitungen bis zu 15 Prozent des Ge- samtgewichts nicht geahndet werden. Mein Departement hat damit den zulässigen Rahmen für Erleichterungen bei Holz- transporten voll ausgeschöpft. Es prüft freilich immer neu, ob beispielsweise neue Holzsorten die Voraussetzungen für den Transport nach den bisherigen Weisungen erfüllen.
Eine Änderung des Strassenverkehrsgesetzes, wonach für Rundholztransportfahrzeuge auf dem ganzen Gebiet der Schweiz ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen erlaubt wäre, während bei der Beförderung aller anderen teilbaren Güter nach wie vor die 28-Tonnen-Limite mit einer Toleranz von 5 Prozent gelten würde, wäre auch mit Artikel 4 der Bundes- verfassung nicht vereinbar.
Die Kommissionsreferenten haben zu Recht auf die delikate Situation bezüglich unserer Verhandlungen mit der EU hin- gewiesen. Es ist tatsächlich erklärtes Ziel der EU, die Aufhe- bung oder zumindest eine massive Lockerung des schweize- rischen 28-Tonnen-Regimes zu erreichen. Sie würden mit der Überweisung dieser Motion diesbezüglich ein ganz fata- les Signal nach Brüssel senden.
Bereits der Entscheid des Ständerates, der allerdings mit vie- len Enthaltungen ergangen ist, hat in den Medien zu einer ge- wissen Verunsicherung geführt. Ich bitte Sie daher, diese Motion auch im Hinblick auf unsere bilateralen Verhandlun- gen mit der EU abzulehnen.
Motionen 94.3406, 94.3430 - Motions 94.3406, 94.3430
Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal (Ref .: 1837)
Für Ablehnung der Motionen stimmen: Rejettent les motions:
Aguet, Allenspach, Bär, Baumann Ruedi, Baumann Stepha- nie, Baumlin, Beguelin, Bezzola, Binder, Bodenmann,
Bonny, Borel François, Borer Roland, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Bugnon, Bühlmann, Bürgi, Caccia, Carobbio, Caspar- Hutter, Columberg, Cornaz, Danuser, de Dardel, Dettling, Dormann, Dünki, Eberhard, Eggenberger, Engler, Fankhau- ser, Fehr, von Felten, Fischer-Sursee, Frainier, Frey Walter, Fritschi Oscar, Gadient, Giezendanner, Giger, Goll, Gonseth, Gross Andreas, Grossenbacher, Gysin, Haering Binder, Haf- ner Ursula, Hämmerle, Hari, Heberlein, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Hubacher, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jenni Peter, Jöri, Kern, Kühne, Ledergerber, Leemann, Leu- enberger Ernst, Loeb François, Maeder, Maurer, Meier Hans, Meyer Theo, Miesch, Misteli, Moser, Mühlemann, Müller, Nabholz, Nebiker, Neuenschwander, Ostermann, Raggen- bass, Reimann Maximilian, Robert, Rohr, Ruckstuhl, Ruffy, Rychen, Schenk, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Schmid Peter, Schmidhalter, Schmied Walter, Seiler Rolf, Singeisen, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steffen, Steiger Hans, Steinegger, Steinemann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Thür, Tschäppät Alexander, Vetterli, Vollmer, Wanner, We- der Hansjürg, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Wittenwiler, Zbinden, Züger, Zwygart (116)
Für Überweisung der Motionen stimmen: Votent pour la transmission des motions:
Berger, Cavadini Adriano, Comby, Couchepin, Deiss, Eggly, Epiney, Friderici Charles, Gobet, Hegetschweiler, Langen- berger, Narbel, Philipona, Pini, Sandoz, Savary, Scheurer Rémy, Schweingruber, Stucky, Theubet (20)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Fischer-Seengen, Früh (2)
Stimmen nicht - Ne votent pas:
Aregger, Aubry, Baumberger, Bignasca, Bircher Peter, Bi- schof, Blocher, Brunner Christiane, Bührer Gerold, Bundi, Camponovo, Cincera, Darbellay, David, Diener, Dreher, Ducret, Duvoisin, Eymann Christoph, Fasel Hugo, Fischer- Hägglingen, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Hild- brand, Iten Joseph, Keller Anton, Keller Rudolf, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Moritz, Maitre, Mamie, Marti Werner, Maspoli, Matthey, Mauch Ursula, Meier Samuel, Oehler, Perey, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Rohrbasser, Ruf, Rutishauser, Schmid Samuel, Schnider, Segmüller, Seiler Hanspeter, Sieber, Spielmann, Spoerry, Suter, Tschopp, Tschuppert Karl, vakant I, Wyss William, Ziegler Jean, Zisya- dis (61)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
93.3611
Postulat Pini Staats- und Wirtschaftspolitik. Strukturelle Änderungen
Postulato Pini Proposta di revisione strutturale politica ed economica
Postulat Pini Révision politique et économique structurelle
Wortlaut des Postulates vom 14. Dezember 1993 Im Jahre 1995 sollte der Bundesrat die Entwürfe für eine To- talrevision der Bundesverfassung vorlegen und damit u. a. meine Interpellation vom 16. Dezember 1992 beantworten. Mit dem vorliegenden Postulat ersuche ich den Bundesrat:
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Postulat Pini
a. aufzuzeigen, welche antizyklische Finanz- und Wirt- schaftspolitik er vorschlagen will, um unser Land wieder zu einem starken, unabhängigen Gesprächspartner von Europa zu machen;
b. dem Parlament eine Vorlage zur Überprüfung des Lei- stungsauftrags der SBB zu unterbreiten; er soll dabei dem Dienst an der Öffentlichkeit, auch wenn er mit hohen Kosten verbunden ist, Vorrang einräumen gegenüber Tendenzen, die gewisse Dienstzweige von PTT und SBB an die Privat- wirtschaft delegieren wollen (Privatisierung der öffentlichen Betriebe);
c. klar Stellung zu beziehen zum vielzitierten Verfassungsar- tikel über die drei schweizerischen Amtssprachen (Deutsch, Französisch und Italienisch), und zwar nicht nur im Hinblick auf den Voranschlag 1994, sondern auch angesichts der Tat- sache, dass die italienischen Übersetzungen der amtlichen Erlasse des Bundes auf allen Ebenen praktisch nicht recht- zeitig vorliegen;
d. vor dem Hintergrund der mehr als jahrzehntelangen Ab- sichten einer Verfassungsrevision die Gelegenheit beim Schopf zu packen und die geltende Verfassung, die - auch unter demokratischen Rücksichten - dem bald anbrechen- den 21. Jahrhundert nicht mehr gewachsen scheint, grund- sätzlich zu hinterfragen;
e. darzulegen, welche «praktische und praktikable Garantie» für einen schweizerischen Föderalismus (statt eines schwei- zerischen Zentralismus) er vorzuschlagen gedenkt.
Testo del postulato del 14 dicembre 1993
Il sottoscritto deputato, ritenuto che il Consiglio federale nel 1995 dovrebbe, rispondendo fra altro, a una mia interpel- lanza del 16 dicembre 1992, presentare i relativi documenti per la revisione della Costituzione federale, propone, tramite il seguente postulato, quanto segue:
a. Quale politica anticiclica a livello finanziario economico il Consiglio federale intende proporre per riportare il Paese ad essere interlocutore valido ed indipendente nei confronti dell'Europa?
b. Si invita il Consiglio federale a proporre al Parlamento di ri- vedere il mandato di prestazione dei servizi FFS, tenendo conto della priorità del servizio pubblico, ovviamente one- roso, rispetto alle argomentazioni che intendono delegare all'economia privata certi settori operativi delle PTT e delle FFS (privatizzazione dei servizi pubblici).
c. Il postulante chiede al Consiglio federale di prendere una posizione netta riguardo il declamato articolo costituzionale relativo alle tre lingue ufficiali svizzere (tedesco, francese, ita- liano) alla luce non solo del preventivo 1994 ma al fatto che la lingua italiana non è praticamente usata tempestivamente per le traduzioni degli atti federali ufficiali, a tutti i livelli.
d. Rifacendosi alle intenzioni, più che decennali, della revi- sione della costituzione della Confederazione svizzera, il po- stulante chiede al Governo di cogliere questa occasione per ribaltare radicalmente l'attuale sistema costituzionale che ap- pare, anche a livello democratico, non più adatto ai tempi che volgono verso il XXIº secolo.
e. Cosa intende il Governo centrale proporre come «garanzia pratica ed operativa» del federalismo e non del centralismo elvetico?
Texte du postulat du 14 décembre 1993
Vu que le Conseil fédéral devrait présenter, en 1995, les do- cuments relatifs à la révision de la Constitution fédérale, en réponse, entre autre, à mon interpellation du 16 décembre 1992, le conseiller national soussigné demande et propose par le présent postulat ce qui suit:
a. Quelle politique financière et économique anticyclique le Conseil fédéral entend-il proposer pour que le pays rede- vienne un interlocuteur autorisé et indépendant vis-à-vis de l'étranger?
b. Il invite le Conseil fédéral à proposer au Parlement la révi- sion du mandat des prestations des CFF en tenant compte de la priorité du service public, coûteux manifestement si l'on se réfère aux propos de ceux qui souhaitent déléguer certai-
nes prestations des PTT et des CFF au secteur privé (priva- tisation des services publics).
c. L'auteur du présent postulat demande au Conseil fédéral de se prononcer clairement au sujet de l'article constitution- nel tant décrié sur les trois langues officielles (allemand, fran- çais, italien), à la lumière non seulement du budget 1994 mais aussi en tenant compte du fait que l'italien n'est pas uti- lisé en temps voulu lorsqu'il s'agit de traduire des actes fédé- raux à quelque niveau que ce soit.
d. En se référant aux intentions, vieilles de plus de dix ans, de réviser la Constitution fédérale suisse, l'auteur du présent postulat demande au Gouvernement de saisir l'occasion qui se présente aujourd'hui de revoir complètement l'actuel sys- tème constitutionnel qui, même d'un point du vue démocrati- que, n'est plus adapté à notre époque, à la veille du XXIe siècle.
e. Qu'est-ce que le gouvernement central entend proposer comme garantie sur le plan pratique et fonctionnel pour pro- téger le fédéralisme suisse contre la centralisation?
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- suno - Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développe- ment par écrit
Il sottoscritto postulante avverte in questo particolare mo- mento storico un profondo disagio non solo di conoscenze ma di indirizzi al livello dell'opinione pubblica svizzera. In par- ticolare i partiti storici stanno perdendo potenzialità di riferi- menti ideali nei confronti dell'opinione pubblica.
Il nostro popolo teme non solo la burocrazia di Stato, ma lo scadimento, a livello di indirizzi e credibilità, del Parlamento federale e del Governo.
I propositi di rinnovamento costituzionale si sono attardati in attesa quasi generazionale.
Il postulante chiede ora al Governo un atto di coraggio re- lativo alla riconversione radicale di rotta a livello costituzio- nale e al livello operativo, tenendo conto delle «laceranti» mutazioni in atto non solo in Svizzera ma in tutta l'Europa.
A livello europeo (sono un europeista convinto), il postu- lante ritiene che la Svizzera debba operare più incisivamente a livello propositivo e di progetto per l'Europa del XXIº secolo legata a risolvere problemi comuni, a livello federale in parti- colare:
a. Ambiente: perché non ci sono frontiere nell'aria, nella na- tura e nell'energia di cui dipendiamo quotidianamente.
b. Quale sicurezza comune e con che mezzi giuridici e pratici la Svizzera intende proporre il suo progetto all'Europa?
c. Fra i punti elencati emerge, in disegno statale paneuropeo, non tanto il regionalismo, quanto l'origine culturale diversifi- cata delle Nazioni, ivi compresa la nostra, cresciuti dal 1815 ad oggi nello stato del diritto internazionale.
Infine il postulante ritiene giunto il momento, per chi profes- sionalmente è esecutore del nostro Stato federale, giorno per giorno, di proporre, democraticamente, un progetto costitu- zionale nuovo per la Svizzera che sia anche una risposta in- ternazionale nuova e impegnata per il prossimo secolo, or- mai imminente.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 11. Mai 1994
Risposta scritta del Consiglio federale
dell'11 maggio 1994
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 11 mai 1994
In risposta a più interventi parlamentari, il Consiglio federale ha confermato la propria intenzione di elaborare, entro il 1995, un disegno (con varianti) di una nuova Costituzione fe- derale (cfr. le risposte all'interpellanza del gruppo socialista del 9 dicembre 1992, revisione totale della Costituzione fede- rale [92.3498]; all'interpellanza Pini del 16 dicembre 1992, Revisione totale della Costituzione federale [92.3535]; alla mozione Meier Josi del 26 aprile 1993, Revisione totale della Costituzione federale [93.3218]). Il postulante prende la revi- sione totale della Costituzione federale come occasione per
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mettere in discussione lo sviluppo di diverse politiche specifi- che e di principi costituzionali.
In merito ai singoli punti del postulato, il Consiglio federale risponde come segue:
a. La crescente globalizzazione del mondo economico, pone la collaborazione attiva della Svizzera nell'ambito di organiz- zazioni internazionali quali Gatt, OSCE, Fondo monetario in- ternazionale o Banca mondiale sullo stesso livello delle no- stre possibilità di cooperare all'assetto della politica europea in materia d'economia. Con i Trattati di Maastricht, la CE, ora UE, si è però fissata un'unione economica e monetaria come forma di più completiva integrazione economica. Se la Sviz- zera dovesse in avvenire trovarsi in uno spazio monetario unitario, le autorità valutarie svizzere si vedrebbero confron- tate con una severa riduzione della libertà d'azione in materia di tassi e di corsi valutari. Le disposizioni legali vigenti non corrisponderebbero più alle condizioni effettive, fatto che già oggi si verifica in merito a una parte delle disposizioni costi- tuzionali. I lavori, per il momento interrotti, per una legge di stabilizzazione dovrebbero essere ripresi non appena l'evo- luzione dello spazio di politica in materia di stabilizzazione e il nostro rapporto con l'UE dovessero risultare più trasparenti. Gli obiettivi di stabilità dei prezzi e di equilibrio del preventivo a medio termine restano in ogni caso determinanti. Tali obiet- tivi si ricollegano del resto con le rispettive disposizioni dei Trattati di Maastricht. Non rinunceremo, infine, a partecipare alla discussione, in Svizzera, in materia di politica econo- mica. Gli Stati dell'AELS, ad esempio, sono stati invitati a for- nire contributi propri all'allestimento del Libro Bianco della CE su crescita ed occupazione, del mese di dicembre del 1993. b. La tendenza a delegare determinati rami delle PTT e delle FFS all'economia privata non è per nulla in contraddizione con il dovere d'essere al servizio del pubblico. La precaria si- tuazione delle finanze federali e la necessità di salvaguar- dare i vantaggi dovuti all'ubicazione del nostro Paese in una concorrenza tra Nazioni che si va facendo sempre più sen- tita, impongono però anche al servizio a favore del pubblico che abbia a rispondere alla domanda e che venga fornito ad un costo il più eseguo possibile. A questo obiettivo vanno subordinate tutte le misure adottate a titolo di deregolamen- tazione e privatizzazione. Si procede alla privatizzazione sol- tanto là dove il pertinente servizio fornito al pubblico può esserlo fatto in modo migliore ed a costo inferiore da parte di istituzioni private che non da parte di quelle pubbliche. Chiari mandati di prestazioni con norme trasparenti di rimborso sono necessarie laddove un servizio che dev'essere fornito nel superiore interesse pubblico, causi perdite e, quindi, non potrebbe essere prestato nel rispetto dei criteri di una sana gestione.
Sulla base dei risultati del Groupe de réflexion in merito all'avvenire delle FFS, il Consiglio federale sta attualmente elaborando un concetto direttivo politico per le FFS come so- luzione susseguente all'odierno mandato di prestazioni. Si tratterà a questo proposito di fissare i compiti nonché le re- sponsabilità essenziali delle Ferrovie federali svizzere. Il ser- vizio per il pubblico permarrà un compito d'importanza cen- trale; sono però senz'altro indicate, anche nell'ottica econo- mica, determinati adeguamenti strutturali, vale a dire se del caso, anche eventuali delegazioni. Questo concetto direttivo è oggetto di discussione politica e dovrà, in ultima analisi, es- sere approvato dalle Camere federali.
La pressione della concorrenza internazionale sulle PTT porta attualmente a una caduta dei prezzi nel traffico tran- sfrontaliero di posta e Telecom e, quindi, ad una costante riduzione dello spazio d'azione per il sovvenzionamento in- terno di ambiti deficitari nel settore dell'approvvigionamento di base a favore del Paese intero. Occorre di conseguenza imprendere tutto quanto necessario affinché le PTT forni- scano prestazioni meno costose e, d'altro canto, abbiano a mantenere la capacità concorrenziale in campo internazio- nale. Un mezzo è quello di sottoporre le PTT a un'accresciuta concorrenza.
Con l'entrata in vigore della nuova legge sulle telecomunica- zioni s'è già proceduto ad avanzare in modo determinante sulla via della liberalizzazione. Ove si considerino però la si-
tuazione nazionale ed internazionale nel campo della concor- renza che va drasticamente modificandosi e la rapida libera- lizzazione dell'Unione europea, s'impongono nuovi adegua- menti.
L'avvenire delle PTT e dell'offerta di prestazioni sono oggetto di un disegno di revisione totale della legge sull'organizza- zione delle PTT. Si tratta in tale contesto di migliorare la con- correnzialità delle PTT, senza che risulti esposto a pericolo il mandato pubblico - fissato nella Costituzione federale - di garantire l'approvvigionamento di tutto il Paese con un servi- zio di telecomunicazioni efficiente. Si va delineando la neces- sità di porre il finanziamento di tale mandato d'attuazione delle infrastrutture su nuovi fondamenti legali.
La revisione totale della legge sull'organizzazione delle PTT è componente del piano di legislatura in corso e parte del pro- gramma di revitalizzazione della Confederazione. Alla fine del mese di gennaio 1995, il Consiglio federale era stato infor- mato dalla Direzione generale delle PTT sullo stato del pro- getto, in modo che gli è stato possibile stabilire la procedura ulteriore. E' previsto che in estate disporremo di una deci- sione, con varianti, del consiglio d'amministrazione delle PTT. Dopo l'elaborazione di disegni per una nuova legge sull'orga- nizzazione delle PTT e di disegni per la modificazione di altri atti legislativi, sarà attuata una procedura di consultazione, presumibilmente nell'anno 1995. L'entrata in vigore dei perti- nenti atti legislativi può essere prevista per il 1996.
Paralleli a questi lavori, nell'ambito del progetto, sono previsti o già in atto altri lavori che concernono le PTT direttamente (fra l'altro revisione delle leggi su poste, telecomunicazioni, ferrovie e funzionari).
c. Il vigente articolo sulle lingue (art. 116 cst.) nel capo- verso 2 disciplina l'uso delle lingue nazionali come lingue uffi- ciali. Sulla base di tale disposizione costituzionale, le tre lin- gue ufficiali possono analogamente e senza graduazione essere usate in tutte le relazioni ufficiali tra Confederazione e Cantoni, Comuni, cittadini nonché istituzioni di tutti i tipi.
Con la revisione dell'articolo sulle lingue, in corso, il Consiglio federale si fissa l'obiettivo, oltre al riconoscimento del roman- cio come lingua ufficiale parziale, di trattare in avvenire, con maggiore conseguenza ancora, l'italiano ufficiale a parità di diritto.
Per quanto concerne la «tempestività» della traduzione ita- liana degli atti federali ufficiali va detto anzitutto che già dal 1º gennaio 1990 l'edizione italiana della Raccolta ufficiale delle leggi federali e del Foglio federale esce simultanea- mente alle edizioni nelle altre due lingue ufficiali e che anche i relativi messaggi del Consiglio federale sono distribuiti al Parlamento e alla stampa simultaneamente nelle versioni te- desca, francese ed italiana. Con decisione del 4 settembre 1991, il Consiglio federale ha per altro varato un programma in quattro fasi (1992-1998) volto a parificare integralmente le tre lingue ufficiali. I provvedimenti presi durante la prima fase (segnatamente assunzione di 13 nuovi traduttori di lingua ita- liana) hanno permesso in particolare di presentare sistemati- camente e simultaneamente anche in italiano, a partire dal 1º gennaio 1993, tutti i testi (avamprogetti e relativi com- menti) inviati in procedura di consultazione, tutti gli interventi parlamentari con le relative risposte del Consiglio federale, i rapporti del Consiglio federale elaborati su mandato delle Ca- mere, nonché i rapporti (e relative proposte «Fahnen») delle commissioni parlamentari (per questi ultimi rapporti si regi- stra ancora, a dire il vero, qualche lieve ritardo, ma semplice- mente perché le commissioni parlamentari medesime non si sono ancora assuefatte a trasmettere per tempo i loro testi ai servizi di traduzione italiana). Si aggiunga che, anche se per motivi finanziari la seconda fase d'estensione della tradu- zione italiana è stata posticipata di un anno, il programma suddetto di equiparazione delle tre lingue ufficiali non è stato affatto rimesso in discussione.
d. La revisione totale della Costituzione federale offre tra l'al- tro l'occasione di improntare le istituzioni statali sulle nuove esigenze nazionali e internazionali. La revisione totale viene così ad inserirsi su altri lavori, in corso di revisione, segnata- mente sulla seconda fase della riforma governativa che tratta delle istituzioni di condotta della Confederazione (FF 1993 III
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785, 826ss.). A conoscenza delle implicazioni trasversali dei progetti, il Consiglio federale ha deciso di trattare per il mo- mento parallelamente i due grandi disegni di riforma. Con questa decisione non è escluso di unificare in un momento posteriore la riforma governativa e la revisione totale (FF 1993 III 827). Nell'ambito della revisione totale occorrerà inol- tre esaminare anche una riforma dei diritti politici.
e. Il disegno di costituzione si atterrà al principio giusta il quale i compiti statuali sono di competenza dei Cantoni nella misura in cui la Costituzione federale non li deferisca alla Confederazione (art. 3 cst.). In considerazione della cre- scente interdipendenza, i compiti statuali sempre meno pos- sono essere attribuiti unicamente ad un unico livello dello Stato federale. Un federalismo moderno deve piuttosto - in continuazione della pratica attuale - rafforzare la collabora- zione tra Confederazione e Cantoni e coinvolgere i Cantoni nella formazione della volontà politica nella Confederazione e, quindi, anche nella politica estera. Rinviamo per il resto al nostro rapporto circostanziato in merito al postulato Onken del 16 dicembre 1992 (92.3525 Politica estera dei Cantoni. Spazio autonomo in materia d'assetto).
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Dichiarazione scritta del Consiglio federale Déclaration écrite du Conseil fédéral
Il Consiglio federale è pronto ad accogliere parzialmente il postulato, nel senso delle considerazioni (lett. d ed e). Per il resto propone di togliere dal ruolo il postulato come soddi- sfatto (lett. a e c) rispettivamente di respingerlo (lett. b).
Pini Massimo (R, TI): C'est avec un étonnement que je ne cache pas, mais avec la courtoisie habituelle que j'ai toujours eue à l'égard du Conseil fédéral, que j'ai constaté que ce pos- tulat a été accepté seulement partiellement.
Alors, qu'est-ce que mon postulat demandait d'étudier - en 1993, la situation économique était encore plus grave que deux ans auparavant? «Vu que le Conseil fédéral devrait pré- senter, en 1995 - il l'a fait -, les documents relatifs à la révi- sion de la Constitution fédérale, en réponse, entre autres, à mon interpellation du 16 décembre 1992, le conseiller natio- nal soussigné .... » J'ai présenté mon postulat et le Conseil fé- déral recommande de le rejeter en répondant qu'il a rempli les exigences.
Le point a était le suivant: «Quelle politique financière et éco- nomique anticyclique le Conseil fédéral entend-il proposer pour que le pays redevienne un interlocuteur autorisé et in- dépendant vis-à-vis de l'étranger?» Monsieur le Conseiller fédéral, je vous demande quelle est finalement cette politique anticyclique que le Conseil fédéral a bâtie au cours de cette législature? Aucune. Personnellement, je vous ai donné la possibilité de répondre et d'étudier ce problème-là.
Vous êtes en contradiction parce que vous rejetez le point b: «Il invite le Conseil fédéral à proposer au Parlement la révi- sion du mandat de prestations des CFF .... » Je sais que le mandat de prestations de ces derniers arrive pratiquement à échéance dans un an ou deux, mais il faut des contre-propo- sitions de la part du Conseil fédéral. Il faut que vous étudiiez ce problème-là parce que, tant pour les CFF que pour les PTT, ce n'est pas un problème de privatisation, mais de vi- sion du gouvernement («acume governativo»); ça ne peut plus continuer comme ça. Je vous ai offert la possibilité d'étu- dier ces deux problèmes: la privatisation ou la poursuite du modèle public, pour donner une réponse à l'échéance du mandat en 1997.
Et puis, rappelez-vous, Monsieur le Conseiller fédéral, que l'italien a fait l'objet d'une motion de ma part qui a été trans- formée en postulat. Vous insistez en disant que c'est la troi- sième langue officielle. Vous savez, Monsieur le Conseiller fédéral, qu'il n'y a même pas douze personnes dans cette salle qui parlent ma langue et que les Tessinois doivent par- ler le français, bien ou mal, mal ou bien, écouter l'allemand et, surtout, ne pas parler l'italien, car c'est la «dolce lingua» que tout le monde aime, mais que personne ne comprend. Douze personnes sur une Assemblée fédérale de 246 per- sonnes, cela me semble un peu peu.
Là, franchement, vous êtes en contradiction parce que vous acceptez de transformer en postulat la motion où je pose la question: «Croyez-vous qu'il soit normal d'inclure encore la troisième langue officielle: l'italien?» Voilà que vous répon- dez: «Non, car la Feuille fédérale est publiée en trois lan- gues.» Certes, la Feuille fédérale est publiée en trois lan- gues, mais avez-vous déjà vu quelqu'un qui la lit, Monsieur le Conseiller fédéral? Moi, jamais. Mais je sais que si je parle en italien, personne ne me comprend ici, sauf quelques person- nes. Il est exclu que je puisse faire un discours en italien, ce que je regrette beaucoup. Oui, on entend, on regarde, on ap- plaudit et puis c'est terminé.
Je vous pose la question, Monsieur le Conseiller fédéral: «Pourquoi rejetez-vous un postulat qui demande tout simple- ment d'étudier des cas bien précis?» Il date de 1993. Ces cas ne sont pas classés parce qu'on est en 1995!
Je demande que mon postulat soit transmis intégralement, parce que les problèmes soulevés sont toujours d'actualité. Sono dei punti di completa attualità, Signor consigliere fede- rale, non sono dei punti di «disattualità», in questo momento particolarmente delicato per la Confederazione svizzera. lo tengo a difendere questo postulato, qui n'est pas aussi con- traignant qu'une motion.
C'est un postulat que vous pouvez mettre dans un tiroir si vous voulez, mais je le défends devant le Conseil. C'est mon devoir de le défendre, Monsieur le conseiller fédéral.
Koller Arnold, Bundesrat: Herr Pini hat in seinem Postulat vom 14. Dezember 1993 mehrere zum Teil getrennte, zum Teil zusammenhängende Punkte und Postulate thematisiert. Wie Sie der ausführlichen schriftlichen Antwort entnehmen können, ist der Bundesrat der Meinung, dass Buchstabe a betreffend die antizyklische Finanz- und Wirtschaftspolitik als erfüllt abgeschrieben werden kann, weil dieser durch ein Po- stulat Pini neueren Datums überholt und damit konsumiert ist. Das ist auf jeden Fall die Meinung des zuständigen De- partementes.
Was Buchstabe b anbelangt, wonach bei der Vorlage zur Überprüfung des Leistungsauftrages der SBB der Gedanke des öffentlichen Dienstes zu berücksichtigen sei, ist der Bun- desrat der Meinung, dass es angesichts der Arbeiten, die diesbezüglich im EVED mit der ganzen SBB-Reform im Gang sind - über die der Bundesrat schon mehrere Male dis- kutiert hat und wo demnächst entsprechende Vorschläge un- terbreitet werden sollen -, falsch wäre, wenn wir uns jetzt schon auf eine ganz bestimmte Richtung festlegen würden, nachdem der Willensbildungsprozess im Bundesrat selber noch nicht abgeschlossen ist. Das ist der einzige Punkt des Postulates, den wir ablehnen.
Buchstabe c betreffend den Verfassungsartikel über die Amtssprachen betrachten wir als erfüllt, weil Sie in dieser Session einen neuen Sprachenartikel verabschiedet haben. Es würde zweifellos wenig Sinn machen, vor der notwendi- gen Volksabstimmung auf diesen von Ihnen jetzt verabschie- deten Sprachenartikel zurückzukommen.
Demgegenüber ist der Bundesrat gerne bereit, die Buchstaben d und e, die die Verfassungsreform zum Gegen- stand haben, zu übernehmen. Ich möchte nicht auf die ganze Vorgeschichte zurückkommen, sondern lediglich festhalten, dass die Totalrevision der Bundesverfassung selbstverständ- lich Gelegenheit geben wird, unsere politischen Institutionen zu beraten und zu überdenken. Dementsprechend hat der Bundesrat im Juni dieses Jahres neben einer nachgeführten Verfassung auch weitergehende Reformen in Form von Va- rianten und in Form von zwei systematischen Reformpake- ten, die die Volksrechte und die Justizreform betreffen, unter- breitet.
Es wäre jetzt aber verfrüht, auf die einzelnen Reformvor- schläge zu den Volksrechten einzugehen. Wie Sie wissen, laufen zurzeit die Vernehmlassung und die Volksdiskussion. Aber aus der Vorlage sehen Sie unsere Absicht, Volksent- scheide künftig mehr noch als heute auf die wirklich wesent- lichen Fragen zu konzentrieren. Insbesondere sollen Volks- entscheide unsere internationale Handlungsfähigkeit nicht über Gebühr beeinträchtigen, weshalb wir Ihnen auf der ei-
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Postulat Carobbio
nen Seite eine Ausdehnung des Staatsvertragsreferendums, auf der anderen Seite eine Einschränkung vorschlagen, wenn es lediglich um die Implementation von staatsvertragli- chen Verpflichtungen geht.
Im übrigen weise ich darauf hin, dass die Projekte «Regie- rungsreform, zweite Phase» und «Parlamentsreform» zurzeit von Expertenkommissionen bearbeitet werden. Wir bemü- hen uns auch ständig um eine optimale Abstimmung dieser verschiedenen Reformprojekte.
Der Bundesrat hat in seinem Vernehmlassungsentwurf auch dargelegt, dass wir die Verfassungsreform nicht als einen einmaligen Akt, sondern als einen offenen Prozess verste- hen, in dem einzelne Reformbereiche gleichsam im Bauka- stensystem in die nachgeführte Verfassung eingefügt wer- den können.
Zu Buchstabe e, zur Föderalismusreform: Ich betone noch einmal, was der Bundesrat bereits in seiner Stellungnahme festgehalten hat: Jede Föderalismusreform, die politisch eine Chance haben will, wird an zwei Prinzipien festhalten müs- sen: einerseits am Prinzip der subsidiären Generalkompe- tenz der Kantone, wie das heute im geltenden Artikel 3 der Bundesverfassung festgehalten ist, und andererseits am Prinzip des kooperativen Föderalismus. Wir haben die Kan- tone denn auch mehrere Male über diesen ganzen Prozess der Verfassungsreform orientiert und sie auch in diesen Pro- zess mit einbezogen. Mit den grundlegenden Fragen einer Föderalismusreform befasst sich zurzeit eine Arbeitsgruppe der Konferenz der Kantonsregierungen.
Das Projekt «Verfassungsreform» kommt jetzt zweifellos in eine entscheidende Phase. Die öffentliche Diskussion über den Verfassungsentwurf hat sich gut angelassen. Es sind be- reits über hunderttausend Verfassungsentwürfe bestellt und ausgeliefert worden. Die Vernehmlassung läuft bis Ende Fe- bruar 1996, und der Bundesrat wird im nächsten Frühjahr über das weitere Vorgehen und über den Inhalt der Botschaft an die beiden Räte zu entscheiden haben. Nach unserem in- ternen Departementsfahrplan möchten wir Ihnen diese Bot- schaft im Herbst 1996 unterbreiten.
Zusammenfassend möchte ich festhalten: Der Bundesrat ist bereit, das Postulat so weit entgegenzunehmen, als es diese Verfassungsreform betrifft, d. h. die Buchstaben d und e. Die Buchstaben a und c halten wir für erfüllt. Den Buchstaben b möchten wir nicht übernehmen, um die ganze Reformarbeit der SBB nicht in einer Richtung zu präjudizieren.
Pini Massimo (R, TI): Sarò brevissimo. I punti che ho elen- cato sono di un'attualità cocente. Molto probabilmente i col- leghi la seguiranno, signor Consigliere federale, però è mio dovere, ripeto, difendere questi punti. Perché se lei propone all'Assemblea federale di accettare quello che tutti sanno - et il n'y a aucune entrave, aucune entrave au vote populaire pour les langues, parce qu'on propose uniquemente d'étu- dier des situations que tout le monde connaît. Tutti cono- scono queste situazioni, sanno che le ferrovie sono troppo care, sanno che le ferrovie non possono essere privatizzate, sanno che le PTT diventano sempre più care, ma non pos- sono essere privatizzate, perché il privatizzato, signor Presi- dente, viene unicamente quando c'è da guadagnare, non da perdere, il vient quand on gagne, pas quand on perd.
Alors ce postulat, je le regrette beaucoup, après deux ans, après trois ans, il est d'une actualité, dirais-je, presque fra- cassante, Monsieur le Conseiller fédéral. En dépit de toutes les raisons que vous avancez, è di una realtà e di un'attualità fracassanti.
Sandoz Suzette (L, VD): Je voulais attirer l'attention sur la lettre c du postulat Pini, qui demande avec raison que l'italien soit véritablement traité comme une langue officielle, lorsqu'il s'agit de tous les actes fédéraux, à quelque moment de la procédure que ce soit.
La réponse donnée par le Conseil fédéral indique qu'un effort considérable est en train d'être fait. Cet effort ne peut être que loué, mais je regrette d'utiliser un verbe aussi favorable pour exprimer ce qui a toujours été un scandale, à savoir que l'italien ne soit pas traité comme une véritable langue offi-
cielle. Il ne le sera vraiment - il doit l'être dans les plus brefs délais et, en ce sens, je soutiendrai le postulat, notamment la lettre c -, que si tous les actes fédéraux, dès le début de la procédure, sont aussi rédigés en italien.
On vote dans ce Parlement un soutien financier à la langue italienne la semaine dernière, et personne ne s'insurge con- tre le fait que les actes fédéraux les plus essentiels de notre activité parlementaire ne sont pas rédigés dès l'origine en ita- lien. C'est un véritable scandale contre lequel il convient de s'élever énergiquement.
Koller Arnold, Bundesrat: Ich möchte immerhin festhalten, dass der Bundesrat im Rahmen der sehr, sehr engen perso- nellen Ressourcen, die Sie uns jeweilen mit dem Budget zur Verfügung stellen, eine grosse Anstrengung unternommen hat, indem er die Zahl der Etatstellen in den italienischspra- chigen Übersetzungsdiensten in den Jahren 1991 bis 1994 um 13 Einheiten erhöht hat. Das war tatsächlich eine Not- wendigkeit. Darin sind wir uns einig. Aber ich möchte damit doch zeigen, dass der Bundesrat einen grossen Effort unter- nommen hat. Sie könnten uns helfen, wenn Sie uns beim nächsten Budget diesbezüglich vielleicht noch einige zusätz- liche Stellen zur Verfügung stellen würden.
Bst. a-c - Let. a-c
Abstimmung - Vote Für Überweisung des Postulates Dagegen
56 Stimmen 28 Stimmen
Bst. d, e - Let. d, e Überwiesen - Transmis
93.3647
Postulat Carobbio Schmiergeldskandale in Italien. Rolle der Schweiz Postulato Carobbio «Tangentopoli», «mani pulite» in Svizzera. Rapporto
Postulat Carobbio «Tangentopoli», «mani pulite». Ramifications en Suisse
Wortlaut des Postulates vom 16. Dezember 1993 Die Unterzeichnenden ersuchen den Bundesrat, der Bundes- versammlung so rasch wie möglich einen Bericht über die Rolle der Schweizer Banken und der bankähnlichen Institute unseres Landes in den Schmiergeldskandalen in Italien vor- zulegen. Der Bericht soll unter anderem aufzeigen:
in welchen Grössenordnungen sich die Geldbeträge be- wegen, die aus den Schmiergeldskandalen Italiens bei Schweizer Banken oder bankähnlichen Instituten angelegt sind oder von ihnen weitergeleitet wurden;
welche Schweizer Banken und bankähnlichen Institute am stärksten beteiligt sind;
wie viele und welche Schweizer Gesellschaften oder Un- ternehmen direkt oder indirekt über Zweigniederlassungen im Ausland in die Untersuchungen der Schmiergeldskandale verwickelt sind;
wie viele Verfahren in der Schweiz im Zusammenhang mit den Schmiergeldskandalen im Rahmen der Rechtshilfegesu- che aus Italien eröffnet worden sind;
welche Persönlichkeiten aus der Schweizer Politik direkt oder indirekt - beispielsweise durch ihre Mitgliedschaft in ei- nem Verwaltungsrat einer Gesellschaft - mit den Schmier- geldaffären in Zusammenhang gebracht werden.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Pini Staats- und Wirtschaftspolitik. Strukturelle Änderungen Postulat Pini Révision politique et économique structurelle Postulato Pini Proposta di revisione strutturale politica ed economica
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
IV
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3611
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
04.10.1995 - 08:30
Date
Data
Seite
2100-2104
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Pagina
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20 026 136
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