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Parlamentarische Initiative (SPK-NR)
Elfte Sitzung - Onzième séance
Dienstag, 15. Juni 1999 Mardi 15 juin 1999
08.00 h Vorsitz - Présidence: Heberlein Trix (R, ZH)
Präsidentin: Ich möchte Ihnen eine Mitteilung machen. Das Büro hat an seiner Sitzung von heute morgen beschlossen, dass es mit dem Entscheid des Ständerates, eine Session im Tessin zu verbringen, grundsätzlich einverstanden ist. Das Büro hat aber Bedenken, diese Session im Jahr 2001, im Jahr der Expo.01, durchzuführen. Es hat deshalb grossmehr- heitlich beschlossen, diese Session auf das Jahr 2002 zu verschieben. Das Ratsbüro der nächsten Legislatur wird sich also nochmals mit diesem Geschäft befassen.
99.419
Parlamentarische Initiative (SPK-NR) GVG. Anpassung an die neue Bundesverfassung Initiative parlementaire (CIP-CN) LREC. Adaptations à la nouvelle Constitution federale
Fortsetzung - Suite Siehe Seite 1090 hiervor - Voir page 1090 ci-devant
A. Bundesgesetz über den Geschäftsverkehr der Bun- desversammlung sowie über die Form, die Bekannt- machung und das Inkrafttreten ihrer Erlasse A. Loi fédérale sur la procédure de l'Assemblée fédé- rale ainsi que sur la forme, la publication et l'entrée en vigueur des actes législatifs
Detailberatung - Examen de détail
Titel und Ingress Antrag der Kommission: BBl
Titre et préambule Proposition de la commission: FF
Angenommen - Adopté
Ziff. I Einleitung, Ingress Antrag der Kommission: BBI
Antrag des Bundesrates: BBl
Ch. I introduction, préambule Proposition de la commission: FF
Proposition du Conseil fédéral: FF
Vollmer Peter (S, BE), Berichterstatter: Ich beantrage, dass wir uns der Stellungnahme des Bundesrates anschliessen. Der Grund ist eine Kehrtwendung des Bundesrates selber. Er hat ursprünglich in verschiedenen Erlassen vorgeschlagen,
dass man bereits jetzt, also vor Inkrafttreten der neuen Ver- fassung, den Bezug zur neuen Verfassung herstellt. Unterdessen hat er eine andere Strategie gewählt; wir haben das bei anderen Gesetzesvorlagen ebenfalls festgestellt. Wir schliessen uns hier dem Bundesrat an, das ist keine ma- terielle Differenz. Weil das GVG noch unter der alten Verfas- sung verabschiedet wird, scheint es uns auch logisch zu sein, dass wir den Bezug zur alten Verfassung in der Einleitung herstellen.
Angenommen gemäss Antrag des Bundesrates Adopté selon la proposition du Conseil fédéral
Art. 1 Abs. 2; 3-8; 8bis Abs. 1; 8ter Abs. 4, 4bis Antrag der Kommission: BBl
Art. 1 al. 2; 3-8; 8bis al. 1; 8ter al. 4, 4bis Proposition de la commission: FF
Angenommen - Adopté
Art. 8novies Abs. 1bis, 1ter Antrag der Kommission: BBl
Antrag des Bundesrates: BBl
Art. 8novies al. 1bis, 1ter Proposition de la commission: FF
Proposition du Conseil fédéral: FF
Ducrot Rose-Marie (C, FR), rapporteur: Le projet qui vous est soumis prévoit que les Services du Parlement puissent, sur mandat de l'Assemblée fédérale, recourir aux services de l'administration pour obtenir des prestations nécessaires au fonctionnement de ce Parlement. Selon l'article 155 de la nouvelle constitution, la loi doit regler les modalités de la mise à contribution de l'administration, cela même en cas de con- flit. Le pouvoir général de décision est du ressort de la Délé- gation administrative. C'est le projet qui vous est présenté par la commission.
Le Conseil fédéral souhaite que ces recours aux services de l'administration n'interviennent qu'en cas d'entente avec le département concerné. La commission n'a pas débattu for- mellement sur le principe, mais d'après l'esprit qui a prévalu dans ses discussions, je pense qu'elle maintient sa position, position qui respecte vraiment la séparation des pouvoirs. Je vous propose donc de suivre la proposition de la commis- sion.
Vollmer Peter (S, BE), Berichterstatter: Artikel 8novies ist ein ganz wichtiger Artikel, bei dem wir Sinn und Geist der neuen Verfassung nun auch umsetzen müssen.
Zu Absatz 1bis: Wir haben in der neuen Verfassung ganz klar festgehalten, dass das Parlament die Bundesverwaltung bei- ziehen kann, um seine Aufsichtsaufgaben zu erfüllen, um seine Tätigkeit gemäss Verfassung auszuüben. Was uns der Bundesrat hier vorschlägt, ist ein Rückfall in eine alte Situa- tion, bei der es immer auch Konflikte gegeben hat. Wir möch- ten nichts anderes, als dass im Konfliktfall «die Verwaltungs- delegation nach Anhörung des Bundesrates» entscheidet. Ich muss Ihnen erklären, wer die Verwaltungsdelegation ist: Das sind die beiden Ratspräsidenten, die Vizepräsidenten und noch zwei weitere Ratsmitglieder, so gesehen also die obersten Vertreter des Parlamentes.
Der Bundesrat schlägt in seiner Version gerade das Umge- kehrte vor, nämlich dass die Verwaltungsdelegation quasi dem Bundesrat ein Gesuch stellen muss und er dann ent- scheidet, ob er diesem Begehren «gnädig» nachgeben will oder nicht. Das widerspricht vollumfänglich Artikel 155 der neuen Bundesverfassung. Wir sind ganz klar der Meinung, dass wir, angesichts dieser Konzeption der Suprematie des Parlamentes in diesen Fragen, der Fassung der SPK zustim- men sollten. Herr Bundesrat Villiger hat bereits beim Eintre-
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1999
Anno
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III
Volume
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Sommersession
Session
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Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
11
Séance
Seduta
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Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.06.1999 - 08:00
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1095-1095
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