2 Ca 2888/17•Arbeitsgericht Mönchengladbach, 2018-04-06, 2 Ca 2888/17
Arbeitsgericht Mönchengladbach, 2018-04-06, 2 Ca 2888/17
2 Ca 2888/17Arbeitsgericht06.04.2018
Regest
Auslegung einer aus der Zeit vor dem Inkrafttreten des Altersteilzeitgesetzes stammenden Versorgungsordnung im Hinblick auf die Berücksichtigung eines Teilzeitfaktors für die Zeiten der Altersteilzeit.
Gesamter Gesetzestext
Arbeitsgericht Mönchengladbach — 2 Ca 2888/17 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2018-04-06
Aktenzeichen: 2 Ca 2888/17
ECLI: ECLI:DE:ARBGMG:2018:0406.2CA2888.17.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 2
Normen: § 1 BetrAVG
Leitsätze
Auslegung einer aus der Zeit vor dem Inkrafttreten des Altersteilzeitgesetzes stammenden Versorgungsordnung im Hinblick auf die Berücksichtigung eines Teilzeitfaktors für die Zeiten der Altersteilzeit.
Tenor
1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 4.842.52 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten oberhalb des Basiszinssatzes
aus je 99,00 € seit dem 01.02.2014, 01.03.2014, 01.04.2014, 01.05.2014, 01.06.2014, 01.07.2014 und
aus je 99,99 € seit dem 01.08.2014, 01.09.2014, 01.10.2014, 01.11.2014,
01.12.2014, 01.01.2015, 01.02.2015, 01.03.2015, 01.04.2015, 01.05.2015, 01.06.2015, 01.07.2015 und
aus je 100,99 € seit dem 01.08.2015, 01.09.2015, 01.10.2015, 01.11.2015, 01.12.2015, 01.01.2016, 01.02.2016, 01.03.2016, 01.04.2016, 01.05.2016, 01.06.2016, 01.07.2016 und
aus je 102.65 € seit dem 01.08.2016, 01.09.2016, 01.10.2016, 01.11.2016, 01.12.2016, 01.01.2017, 01.02.2017, 01.03.2017, 01.04.2017, 01.05.2017, 01.06.2017, 01.07.2017 und
aus je 102,66 € seit dem 01.08.2017, 01.09.2017, 01.10.2017, 01.11.2017, 01.12.2017 und seit dem 01.01.2018 zu zahlen.
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2. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin ab dem 01.01.2018 eine über die derzeit gezahlte Betriebsrente in Höhe von 1.035,76 € eine zusätzliche Betriebsrente von monatlich 102,66 € brutto zu zahlen, zahlbar zum jeweiligen Monatsletzten.
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3. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin eine Verzugspauschale in Höhe von 41 x 40,00 € = 1.640,00 € zu zahlen.
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4. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.
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5. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 10.794,00 € festgesetzt.
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6. Die Berufung wird gesondert zugelassen.
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