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9 SLa 356/24•Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 2024-07-04, 9 SLa 356/24
9 SLa 356/24Arbeitsgericht04.07.2024
1. Es ist nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass Zuflüsse von Entschädigungen nach dem AGG im Rahmen der Prozesskostenhilfeentscheidung als Einkommen oder als Vermögen zu berücksichtigen sind. 2. Eine gerichtliche Auflage, Zuflüsse aus Entschädigungen nach § 15 Abs. 2 AGG und vergleichbare Leistsungen aus den vergangenen 12 Monaten nach § 118 Abs. 2 S. 1 ZPO darzulegen ist weder unverhältnismäßig noch verstößt sie gegen das Übermaßverbot.
Entscheidungsdatum: 2024-07-04
Aktenzeichen: 9 SLa 356/24
ECLI: ECLI:DE:LAGD:2024:0704.9SLA356.24.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 9. Kammer
Normen: § 115 Abs. 1 S. 1 ZPO, § 115 Abs. 3 ZPO, § 118 Abs. 2 S. 4 ZPO
Es ist nicht von vorneherein ausgeschlossen, dass Zuflüsse von Entschädigungen nach dem AGG im Rahmen der Prozesskostenhilfeentscheidung als Einkommen oder als Vermögen zu berücksichtigen sind.
Eine gerichtliche Auflage, Zuflüsse aus Entschädigungen nach § 15 Abs. 2 AGG und vergleichbare Leistsungen aus den vergangenen 12 Monaten nach § 118 Abs. 2 S. 1 ZPO darzulegen ist weder unverhältnismäßig noch verstößt sie gegen das Übermaßverbot.
Wird der Antrag, dem Antragsteller für den zweiten Rechtszug Prozesskostenhilfe zu bewilligen und zur Wahrnehmung der Rechte in der zweiten Instanz ausschließlich der Zwangsvollstreckung einen noch zu benennenden Rechtsanwalt beizuordnen, zurückgewiesen.
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