2 O 278/13•Landgericht Hagen, 2013-10-25, 2 O 278/13
Landgericht Hagen, 2013-10-25, 2 O 278/13
2 O 278/13Kantonsgericht25.10.2013
Regest
Keine Beseitigung der Wiederholungsgefahr, wenn die Unterlassungserklärung auf einzelne E-Mail-Adressen beschränkt wird
Gesamter Gesetzestext
Landgericht Hagen — 2 O 278/13 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2013-10-25
Aktenzeichen: 2 O 278/13
ECLI: ECLI:DE:LGHA:2013:1025.2O278.13.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 2. Zivilkammer
Normen: BGB, §§ 823 Abs. 1; 1004 Abs. 1; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
Leitsätze
Keine Beseitigung der Wiederholungsgefahr, wenn die Unterlassungserklärung auf einzelne E-Mail-Adressen beschränkt wird
Tenor
Die Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr ohne Einverständnis per E-Mail Werbung an die Klägerin zu versenden – wie geschehen mit der E-Mail Werbung vom 16.01.2013, insbesondere bezüglich der Newsletterversendung per E-Mail Werbung über Karrierechancen und allgemeine Wirtschaftsinformationen.
Der Beklagten wird für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen diese Verpflichtung die Verhängung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000,- € und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten angedroht.
Die Beklagte wird ferner verurteilt, an die Klägerin 265,70 € nebst Zinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz seit dem 08.07.2013 zu zahlen.
Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.
Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 7.500,- € vorläufig vollstreckbar.
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