Oberlandesgericht Düsseldorf, 2010-12-07, 1 U 57/10

1 U 57/10Obergericht07.12.2010

Gesamter Gesetzestext

Oberlandesgericht Düsseldorf — 1 U 57/10 — Urteil

Entscheidungsdatum: 2010-12-07

Aktenzeichen: 1 U 57/10

ECLI: ECLI:DE:OLGD:2010:1207.1U57.10.00

Dokumenttyp: Urteil

Spruchkörper: 1. Zivilsenat

Tenor

Unter Zurückweisung der weitergehenden Rechtsmittel des Klägers und der Beklagten wird das am 15.01.2010 verkündete Urteil des Einzelrichters der 4. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

Die Beklagten werden gesamtschuldnerisch verurteilt, an den Kläger ein weiteres Schmerzensgeld in Höhe von 140.000,00 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten aus 31.080,30 € über dem Basiszinssatz seit dem 17.06.2006 zu zahlen.

Die Beklagten werden verurteilt, an den Kläger eine Schmerzensgeldrente in Höhe von 300 € monatlich, beginnend mit dem Monat Juni 2006, nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 5.400 € seit dem 09.11.2007 und aus jeweils 300 € seit dem 01.12.2007, 01.01.2008., 01.02.2008, 01.03.2008, 01.04.2008, 01.05.2008, 01.06.2008, 01.07.2008, 01.08.2008, 01.09.2008, 01.10.2008, 01.11.2008, 01.12.2008, 01.01.2009, 01.02.2009, 01.03.2009, 01.04.2009, 01.05.2009, 01.06.2009, 01.07.2009, 01.08.2009, 01.09.2009, 01.10.2009, 01.11.2009, 01.12.2009, 01.01.2010, 01.02.2010, 01.03.2010, 01.04.2010, 01.05.2010, 01.06.2010, 01.07.2010, 01.08.2010, 01.09.2010, 01.10.2010 und 01.11.2010 zu zahlen.

Die Beklagten werden gesamtschuldnerisch verurteilt, an den Kläger 111.736,00 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 17.06.2006 zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen der Kläger zu 8 % und die Beklagten gesamtschuldnerisch zu 92 %. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens tragen der Kläger zu 53 % und die Beklagten gesamtschuldnerisch zu 47 %.

Das Urteil ist vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

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